• Das Mädchen aus der Feenwelt oder Der Bauer als Millionär
Reclams Universal-Bibliothek Band 120

Das Mädchen aus der Feenwelt oder Der Bauer als Millionär

Romantisches Original-Zaubermärchen mit Gesang in drei Aufzügen

3,60 € inkl. gesetzl. MwSt.

Sofort lieferbar

Versandkostenfrei

(1)

Weitere Formate

Taschenbuch

ab 3,60 €

  • Das Mädchen aus der Feenwelt oder Der Bauer als Millionär

    Reclam, Philipp

    Sofort lieferbar

    3,60 €

    Reclam, Philipp
  • Das Mädchen aus der Feenwelt oder Der Bauer als Millionär

    Hofenberg

    Lieferbar innerhalb von 3 Wochen

    5,80 €

    Hofenberg
  • Das Mädchen aus der Feenwelt oder Der Bauer als Millionär (Großdruck)

    Henricus (Großdruck)

    Lieferbar innerhalb von 3 Wochen

    7,80 €

    Henricus (Großdruck)
  • Das Mädchen aus der Feenwelt oder Der Bauer als Millionär

    Hofenberg

    Lieferbar innerhalb von 3 Wochen

    8,80 €

    Hofenberg
  • Das Mädchen aus der Feenwelt oder Der Bauer als Millionär

    Contumax

    Lieferbar innerhalb von 3 Wochen

    9,90 €

    Contumax
  • Das Mädchen aus der Feenwelt oder Der Bauer als Millionär

    Outlook

    Lieferbar innerhalb von 3 Wochen

    16,90 €

    Outlook

gebundene Ausgabe

ab 16,80 €

  • Das Mädchen aus der Feenwelt oder Der Bauer als Millionär

    Hofenberg

    Lieferbar innerhalb von 3 Wochen

    16,80 €

    Hofenberg
  • Das Mädchen aus der Feenwelt oder Der Bauer als Millionär

    Hofenberg

    Lieferbar innerhalb von 3 Wochen

    19,80 €

    Hofenberg
  • Das Mädchen aus der Feenwelt oder Der Bauer als Millionär (Großdruck)

    Henricus (Großdruck)

    Lieferbar innerhalb von 3 Wochen

    22,80 €

    Henricus (Großdruck)
  • Das Mädchen aus der Feenwelt oder Der Bauer als Millionär

    Outlook

    Lieferbar innerhalb von 3 Wochen

    36,90 €

    Outlook

eBook

ab 0,49 €

Inhalt und Details

1768 erschien Gerstenbergs Tragödie »Ugolin«, deren Handlung auf dem 32. und 33. Gesang von Dantes »Inferno« fußt: Graf U golino, der nach der Alleinherrschaft in Pisa strebt, wird von seinem Gegner, dem Erzbischof Ruggiero, gestürzt, mit seinen drei Söhnen Francesco, Anselmo und Gaddo in einen Turm gefangengesetzt und dem Hungertod preisgegeben. Das Stück konzentriert sich auf die Darstellung der Leiden und der Leidenschaften seiner vier Personen, wobei Gerstenberg sich am Theater Shakespeares orientiert.
Mit einem Anhang und einer Auswahl aus den Theoretischen und Kritischen Schriften Ferdinand Raimund (d. i. F. Raimann), 1. 6. 1790 Wien - 5. 9. 1836 Pottenstein (Niederösterreich). Der Sohn eines Drechslermeisters begann nach dem frühen Tod seiner Eltern 1804 eine Zuckerbäckerlehre, gab diese aber auf und spielte seit 1808 als Mitglied verschiedener Wandertruppen in der österreichischen Provinz. 1814 erhielt er ein Engagement am Wiener Theater in der Josefstadt, 1817 wechselte er zum Theater in der Leopoldstadt; hier trat er 1823 zum ersten Mal auch als Autor hervor. Seine privaten Verhältnisse waren schwierig. Eine Art Zwangsehe mit der Tochter seines Förderers, des Theaterdichters Josef Alois Gleich, wurde nach zwei Jahren 1822 geschieden; danach führte er mit seiner eigentlichen Liebe Antonie Wagner eine Lebensgemeinschaft, weil er sie als Geschiedener nicht heiraten durfte. 1828-30 war er Direktor des Leopoldstädter Theaters. Von 1830 bis 1834 unternahm er Gastspielreisen (München, Hamburg, Berlin), bis er sich 1834 auf seinen im selben Jahr erworbenen Landsitz in Gutenstein zurückzog. Er litt unter Depressionen und erschoss sich aus Angst vor einer Tollwutinfektion nach einem Hundebiss. R. schloss sich an die Tradition der Zauberposse und des Zauberspiels an, wie sie seit dem 18. Jh. in Wien gep¿egt wurde. Dazu gehört auch das Spiel auf zwei Handlungsebenen, einer irdischen und einer überirdischen, die miteinander in Beziehung treten und so die komische und ernste Momente verbindende Handlung voranbringen. Nach den ersten märchenhaft-parodistischen Zauberstücken (Der Barometermacher auf der Zauberinsel, 1823; Der Diamant des Geisterkönigs, 1824) erhalten allegorische Darstellungsweisen eine stärkere Bedeutung. Sie illustrieren menschliche Kon¿ikte, vermitteln Lebenslehren (Das Mädchen aus der Feenwelt oder Der Bauer als Millionär, 1826; Die gefesselte Phantasie, 1826; Moisasurs Zauber¿uch, 1827). Dabei werden die komischen Elemente reduziert, auch die Zauberwelt tritt immer mehr zurück. So ist der Alpenkönig in R.s bedeutendstem Stück, einem Höhepunkt der dt. Komödiendichtung überhaupt, letztlich nur eine Verkörperung der biedermeierlichen Vernunft, das Stück selbst ein Rückgriff auf den Typ des Besserungsstücks (Der Alpenkönig und der Menschenfeind, 1828). Auch R.s letztes Stück Der Verschwender (1834) ist Besserungsstück, Welttheater und Demonstration biedermeierlicher Verständigkeit in einem. Die Texte wurden zu R.s Lebzeiten nicht gedruckt. In: Reclams Lexikon der deutschsprachigen Autoren. Von Volker Meid. 2., aktual. und erw. Aufl. Stuttgart: Reclam, 2006. (.) - © 2001, 2006 Philipp Reclam jun. GmbH & Co., Stuttgart.
  • Einband

    Taschenbuch

  • Erscheinungsdatum

    01.01.1986

  • Verlag Reclam, Philipp
  • Seitenzahl

    84

Beschreibung & Medien

Artikeldetails

  • Einband

    Taschenbuch

  • Erscheinungsdatum

    01.01.1986

  • Verlag Reclam, Philipp
  • Seitenzahl

    84

  • Maße (H)

    14,9/9,8/1 cm

  • Gewicht

    50 g

  • Sprache

    Deutsch

  • ISBN

    978-3-15-000120-2

Weitere Bände von Reclams Universal-Bibliothek

Kundenbewertungen

Durchschnitt
1 Bewertungen
Übersicht
0
0
1
0
0

Ein Bauer als Millionär
von Mario Pf. aus Oberösterreich am 18.03.2008

Der Bauer als Millionär ist ein Neureicher, doch das Stück selbst ist eine Zauberposse, wie sie im 17. und 18. Jahrhundert gerade modern waren. Als eine solche arbeitet das Stück mit einer gewissen Distanz zur Realität und soll sehr volkstümlich wirken, ohne jedoch auf eine wichtige Kernbotschaft zu verzichten. In die Rolle e... Der Bauer als Millionär ist ein Neureicher, doch das Stück selbst ist eine Zauberposse, wie sie im 17. und 18. Jahrhundert gerade modern waren. Als eine solche arbeitet das Stück mit einer gewissen Distanz zur Realität und soll sehr volkstümlich wirken, ohne jedoch auf eine wichtige Kernbotschaft zu verzichten. In die Rolle eines Neureichen ist der Bauer Fortunatus Wurzel durch eine Mischung aus Glück und harter Arbeit gelangt, doch eigentlich war es der mehrfache Biss in den sauren Apfel, der ihm seinen Reichtum beschert hat, denn durch ein Wunder war er in den Besitz tausender saurer Äpfel gelangt in denen sich Goldstücke finden ließen. Nun lebt er zusammen mit seiner Ziehtochter Lottchen als reicher Mann in der Stadt und lässt sich dort groß feiern (auch weil er findet es für sein hartes Leben verdient zu haben). Doch Lottchen leidet unter dem neuen Lebensstil des Bauers, da dieser ihre Pläne blockiert, den geliebten Fischer zu heiraten. Aber auch ihre wahre Mutter (die Feenkönigin Lakrimosa) hat bald ihre Finger im Spiel, als es zwischen ihr und ihren Feinden (ebenfalls Feen und Zauberer) zu einem Wettstreit kommt, der davon handelt ihrer Tochter die Möglichkeit zu eröffnen, ihren Geliebten zu heiraten, doch dazu muss der Bauer erst seine Meinung ändern... Trotz seines Genres ist "Der Bauer als Millionär" eine sehr humorvolle Abhandlung über die Probleme Neureicher, selbst wenn diese ihren Reichtum durch den sprichwörtlichen Biss in den sauren Apfel erarbeitet haben. Sobald etwa das hohe Alter beginnt sich bemerkbar zu machen kann es schon schnell kommen, dass der Reichtum seinen Wert für den Besitzer verliert, meist jedoch noch ohne für Bescheidenheit zu sorgen und das angeblich "standesgemäße" Denken wieder abzulegen, auch ein alter Neureicher bleibt meist was er ist.


Die Leseprobe wird geladen.
  • artikelbild-0