Licht

Erzählung

Christoph Meckel

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Beschreibung

Diese Geschichte eines Abschieds, der durch den Unfalltod der Geliebten unwiderruflich wird, ist vor allem die Geschichte einer Leidenschaft, in der Beruf und Alltag keinen Platz haben. In der Erinnerung des Ich-Erzählers ziehen die glücklichen Augenblicke des gemeinsamen Nichtstun wie Sommerwolken vorüber - die Ferien im Süden, die langen Nächte und die scheinbar endlosen Morgenstunden, die Spaziergänge, das Herumlungern auf der Terrasse, in den Cafés an der Küstenstraße, in den rauchigen Kneipen. Er spürt ihren nackten Körper, ihr regennasses Gesicht, die Düfte der Jahreszeiten in der Wiederkehr von Warten und Dasein. Meckel erzählt seine Liebesgeschichte, als wäre der Traum Wirklichkeit und die Wirklichkeit Traum - eine poetische Verzauberung.

Christoph Meckel, 1935 in Berlin geboren, studierte Grafik in Freiburg und München. Er lebt in Berlin und in Südfrankreich und veröffentlichte verschiedene Radierzyklen sowie zahlreiche Prosa- und Gedichtbücher, die in verschiedene Sprachen übersetzt wurden. Auszeichnungen u.a.: Bremer Literaturpreis 1981 und Joseph-Breitbach-Preis der Akademie für Literatur und Wissenschaft der Stadt Mainz 2003. Christoph Meckel verstarb am 29. Januar 2020.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 01.05.1980
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Seitenzahl 128
Maße (B) 19,5/12/1,2 cm
Gewicht 114 g
Auflage 28. Auflage
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-22100-4

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5/5

Wunderschöne poetische Erzählung

Timo Funken am 06.05.2019

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Erzählung "Licht" von Christoph Meckel beschreibt tief und poetisch die schleichende Veränderung einer Beziehung; die stille Ahnung eines Geheimnisses, welche Fragen über das Vergangene aufwirft. Christoph Meckel beschreibt dies so eindringlich, dass die Stimmung des Buches einen voll und ganz erfasst. Es ist ein Buch, in dessen Atmosphäre man sich verlieren kann; dessen Poesie der Sprache einen verzaubert und die eigene Realität durch das Erzählte einfärbt. Liebe Grüße aus Berlin, Timo Funken

5/5

Wunderschöne poetische Erzählung

Timo Funken am 06.05.2019
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Erzählung "Licht" von Christoph Meckel beschreibt tief und poetisch die schleichende Veränderung einer Beziehung; die stille Ahnung eines Geheimnisses, welche Fragen über das Vergangene aufwirft. Christoph Meckel beschreibt dies so eindringlich, dass die Stimmung des Buches einen voll und ganz erfasst. Es ist ein Buch, in dessen Atmosphäre man sich verlieren kann; dessen Poesie der Sprache einen verzaubert und die eigene Realität durch das Erzählte einfärbt. Liebe Grüße aus Berlin, Timo Funken

3/5

Unwirklich traumhaft...

Zitronenblau am 10.07.2008

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine tragische Erzählung um einen Mann und seiner Liebe zu einer Frau, die ihn betrügt. Hierbei wird schon klar, dass es nicht um die Liebe zwischen einem Mann und einer Frau geht, sondern welche Perspektive der Lesende erfasst und welches Leid, welche Abhängigkeit zwischen den beiden herrscht. Mit lyrischen Anwandlungen schafft Meckel eine kraftvoll verzauberte Atmosphäre. Wie Traum, wie ein Schweben scheint die Wirklichkeit und verliert sich dadurch sebst in der Erzählung, sodass dieses Buch ein ästethetisch-tragisches ist, jedoch aber auch nur eine einzige großartige Metapher auf die Liebe wie ein Licht, bei dem auch Schatten fällt. Empfehlenswert, aber eben eine Geschichte mit absurdem Ende...

3/5

Unwirklich traumhaft...

Zitronenblau am 10.07.2008
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine tragische Erzählung um einen Mann und seiner Liebe zu einer Frau, die ihn betrügt. Hierbei wird schon klar, dass es nicht um die Liebe zwischen einem Mann und einer Frau geht, sondern welche Perspektive der Lesende erfasst und welches Leid, welche Abhängigkeit zwischen den beiden herrscht. Mit lyrischen Anwandlungen schafft Meckel eine kraftvoll verzauberte Atmosphäre. Wie Traum, wie ein Schweben scheint die Wirklichkeit und verliert sich dadurch sebst in der Erzählung, sodass dieses Buch ein ästethetisch-tragisches ist, jedoch aber auch nur eine einzige großartige Metapher auf die Liebe wie ein Licht, bei dem auch Schatten fällt. Empfehlenswert, aber eben eine Geschichte mit absurdem Ende...

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Heidi Hoffmann

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5/5

Überwältigende Sprache

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Gil findet ein Brieffragment, geschrieben von Dole, seiner Frau, Freundin, Geliebten und engen Vertrauten, Teil eines Liebesbriefes und merkt schon bald, dass er nicht an ihn gerichtet ist. Vertrautes kehrt sich zum Misstrauen, vieles ist auf einmal in Frage gestellt, erst recht , wo Dole ihm seine Fragen nicht mehr beantworten kann, da sie verunglückt ist. Sprachlich dicht, poetisch, gewaltig- auch zum mehrmals lesen!
5/5

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Gil findet ein Brieffragment, geschrieben von Dole, seiner Frau, Freundin, Geliebten und engen Vertrauten, Teil eines Liebesbriefes und merkt schon bald, dass er nicht an ihn gerichtet ist. Vertrautes kehrt sich zum Misstrauen, vieles ist auf einmal in Frage gestellt, erst recht , wo Dole ihm seine Fragen nicht mehr beantworten kann, da sie verunglückt ist. Sprachlich dicht, poetisch, gewaltig- auch zum mehrmals lesen!

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