Der futurologische Kongreß

Aus Ijon Tichys Erinnerungen

Stanisław Lem

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Beschreibung


Das Kernstück der Erzählung bildet eine lange Episode, in der der nach schweren Verletzungen in Kühlschlaf versetzte Ijon Tichy im Jahre 2039 erwacht, wo mittlerweile das Zeitalter der Psychemie angebrochen ist, der Beeinflussung aller Sinneswahrnehmungen durch chemische Mittel, die die ganze menschliche Existenz durchdringen, so daß es keine Wirklichkeit mehr gibt, die nicht chemisch manipuliert wäre.

Stanisław Lem wurde am 12. September 1921 in Lwów (Lemberg) geboren, lebte zuletzt in Krakau, wo er am 27. März 2006 starb. Er studierte von 1939 bis 1941 Medizin. Während des Zweiten Weltkrieges musste er sein Studium unterbrechen und arbeitete als Automechaniker. Von 1945 bis 1948 setze er sein Medizinstudium fort, nach dem Absolutorium erwarb Lem jedoch nicht den Doktorgrad und übte den Arztberuf nicht aus. Er übersetzte Fachliteratur aus dem Russischen und ab den fünfziger Jahren arbeitete Lem als freier Schriftsteller in Krákow. Er wandte sich früh dem Genre Science-fiction zu, schrieb aber auch gewichtige theoretische Abhandlungen und Essays zu Kybernetik, Literaturtheorie und Futurologie. Stanisław Lem zählt heute zu den erfolgreichsten Autoren Polens. Sein Werk wurde vielfach ausgezeichnet, verfilmt und in 57 Sprachen übersetzt.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 03.06.1979
Verlag Suhrkamp
Seitenzahl 144
Maße 17,5/10,6/1,4 cm
Gewicht 92 g
Auflage 27
Originaltitel Kongres futurologiczny
Übersetzer Irmtraud Zimmermann-Göllheim
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-37034-6

Buchhändler-Empfehlungen

Jana Düwel, Thalia-Buchhandlung Kassel

Ein kleiner, feiner Sci-Fi Klassiker, den ich sehr genossen habe. Absolut zu empfehlen! :-)

Kundenbewertungen

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Lem nimmt mich mit in die Zukunft
von einer Kundin/einem Kunden aus Bochum am 07.01.2017

Stanislaws Lem fasziniert mich und nimmt mich mit in die Zukunft. Beim Lesen dieses Buches musste ich mich vergewissern, dass ich in meiner Realität geblieben bin ... oder, bin ich doch gebembt??

Enttauescht
von einer Kundin/einem Kunden aus Schlieren am 24.03.2014

Nach "Solaris" und "Unbesiegbar", die ich grossartig fand, dachte ich, ich wuerde dieses Buch auch moegen. Ich war aber enttauescht, es unterscheidet sich massiv gegenueber anderen Lem Buecher. Deswegen rate ich zuerst Solaris und Unbesiegbar zu lesen, sonst wird man eben enttauescht.

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