Der Schrei der Eule
detebe Band 23408

Der Schrei der Eule

Roman

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Beschreibung

Ein Mann beobachtet nach Büroschluß ein junges Mädchen beim Kochen. Er stellt sich ins schützende Dunkel und schaut. Indem er ein einziges Mal zu nah ans Haus herantritt, wird er entdeckt und in dieses scheinbar idyllische Leben, das er nur aus der Entfernung sehen wollte, unentrinnbar hineingesogen. Ein Roman über die Unmöglichkeit der Liebe, vermeintliche und echte Verrücktheit und die Unvermeidbarkeit des Bösen. "... so braucht man sich nicht als Wegbereiter aufzuspielen, wenn man sagt, dass man beim Lesen ihrer Bücher, so verzweifelt, ohne Hoffnung diese auch sein mochten, das Gefühl hatte, im Schutz einer großen Schriftstellerin zu sein ... Patricia Highsmith schreibt aus der Sicht von Betroffenen für die Betroffenen: Sie sammelt so viele Einzelheiten aus deren (aus meinem, aus unserem) Leben, als gälte es, ihnen (uns) ein stichfestes Alibi zum Weiterleben zu besorgen." (Der Spiegel)

"Sie ist, mit einem Wort, schlicht und einfach wie Kafka." (Welt des Buchs)

"Patricia Highsmith beschreibt die Menschen, wie eine Spinne Fliegen beschreiben würde ..." (The Observer) Patricia Highsmith, geboren 1921 in Fort Worth/Texas, wuchs in Texas und New York auf und studierte Literatur und Zoologie. Erste Kurzgeschichten schrieb sie an der Highschool, den ersten Lebensunterhalt verdiente sie als Comictexterin, und den ersten Welterfolg erlangte sie 1950 mit ihrem Romanerstling ›Zwei Fremde im Zug‹, dessen Verfilmung von Alfred Hitchcock sie über Nacht weltberühmt machte. Patricia Highsmith starb 1995 in Locarno.

Details

  • Einband

    Taschenbuch

  • Erscheinungsdatum

    26.04.2003

  • Herausgeber Paul Ingendaay
  • Verlag Diogenes
  • Seitenzahl

    432

  • Maße (L/B/H)

    18/11,3/2,5 cm

Beschreibung

Details

  • Einband

    Taschenbuch

  • Erscheinungsdatum

    26.04.2003

  • Herausgeber Paul Ingendaay
  • Verlag Diogenes
  • Seitenzahl

    432

  • Maße (L/B/H)

    18/11,3/2,5 cm

  • Gewicht

    320 g

  • Auflage

    5. Auflage

  • Originaltitel The Cry of the Owl
  • Übersetzer

    Irene Rumler

  • Sprache

    Deutsch

  • ISBN

    978-3-257-23408-4

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Polar aus Aachen am 12.01.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Patricia Highsmith kreuzt in dem Roman einmal mehr drei Leben, die rein zufällig aufeinander zutreiben. Lebte Forester nicht von seiner Frau getrennt und neige er nicht dazu, im Dunklen spazieren zu gehen und durch fremde Fenster zu schauen, wäre es nie zu der eigenartigen Begegnung mit Jenny gekommen. Was scheinbar Zufall ist, erscheint zwangläufig. Patricia Highsmith stattet ihren Forster so aus, dass er unentrinnbar zwischen allen Stühlen sitzt. Er könnte das Verhältnis zu Jenny, das sich langsam entwickelt, jederzeit beenden. Vor allem als Greg auftaucht, und er sich plötzlich in einer Eifersuchtsszenerie wieder findet. Ob Jenny, ob Greg, ob Robert Forester, sie alle werden durch Highsmith künstlerisches Vermögen in eine Tragödie hineingesogen, bei der sie hilflos erscheinen. Keiner kann sich so recht befreien. Keiner kann dabei gewinnen. Wenn Forester eine Zeitlang als überlegen erscheint, weil er endlich einen Entschluss fällt, strafen ihn die Ereignisse ab. Seine Ex-Frau spinnt im Hintergrund Fäden gegen ihn. Nutzt Greg aus, um Rache zu nehmen. Die Polizei, wie häufig bei Patricia Highsmith, taucht auf, stellt Fragen, bringt den Unschuldigen in Bedrängnis und ist nicht in der Lage, die Tragödie aufzuhalten. Einer der besten Romane von Patricia Highsmith, bei der man einmal mehr merkt, wie sehr sie ihren Figuren zugeneigt ist.

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Polar aus Aachen am 12.01.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Patricia Highsmith kreuzt in dem Roman einmal mehr drei Leben, die rein zufällig aufeinander zutreiben. Lebte Forester nicht von seiner Frau getrennt und neige er nicht dazu, im Dunklen spazieren zu gehen und durch fremde Fenster zu schauen, wäre es nie zu der eigenartigen Begegnung mit Jenny gekommen. Was scheinbar Zufall ist, erscheint zwangläufig. Patricia Highsmith stattet ihren Forster so aus, dass er unentrinnbar zwischen allen Stühlen sitzt. Er könnte das Verhältnis zu Jenny, das sich langsam entwickelt, jederzeit beenden. Vor allem als Greg auftaucht, und er sich plötzlich in einer Eifersuchtsszenerie wieder findet. Ob Jenny, ob Greg, ob Robert Forester, sie alle werden durch Highsmith künstlerisches Vermögen in eine Tragödie hineingesogen, bei der sie hilflos erscheinen. Keiner kann sich so recht befreien. Keiner kann dabei gewinnen. Wenn Forester eine Zeitlang als überlegen erscheint, weil er endlich einen Entschluss fällt, strafen ihn die Ereignisse ab. Seine Ex-Frau spinnt im Hintergrund Fäden gegen ihn. Nutzt Greg aus, um Rache zu nehmen. Die Polizei, wie häufig bei Patricia Highsmith, taucht auf, stellt Fragen, bringt den Unschuldigen in Bedrängnis und ist nicht in der Lage, die Tragödie aufzuhalten. Einer der besten Romane von Patricia Highsmith, bei der man einmal mehr merkt, wie sehr sie ihren Figuren zugeneigt ist.

5/5

Typischer Highsmith

Eine Kundin/ein Kunde aus Starnberg am 12.01.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mit "Der talentierte Mr. Ripley" hat damals alles angefangen. Da habe ich mich in Patricia Highsmith "verliebt". Seitdem kann ich an keinem Buch von ihr vorbei gehen, ohne es zu kaufen. Auch dieses Mal wurde ich nicht enttäuscht. "Der Schrei der Eule" ist mal wieder eine Meisterleistung. Highsmith taucht tief und schonungslos in die menschliche Psyche ein. Sie seziert die Beziehungen aller Protagonisten bis ins Kleinste, aber ohne dabei abzudriften oder langweilig zu werden. Die junge Jenny verliebt sich mit Haut und Haaren in den älteren Robert, den sie zufällig kennenlernt, als er um ihr Haus schleicht. Bis zum persönlichen Kennenlernen fühlte er sich von ihr angezogen. Doch dann musste er plötzlich feststellen, dass eine Beziehung zwischen ihnen nicht möglich ist. Er hat sich in etwas verlaufen, das er irrtümlicherweise mit Gefühlen und Anziehungskraft verwechselt hatte. Jenny's Verlobter verkraftet die Trennung von Jenny nicht und versucht alles, um Roberts Leben von Grund auf zu zerstören. Angefangen von einem Komplott mit seiner Exfrau bis zu mehreren versuchten Mordanschlägen. Spannung und Dramatik - ein absolut lesenswertes Buch!

5/5

Typischer Highsmith

Eine Kundin/ein Kunde aus Starnberg am 12.01.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mit "Der talentierte Mr. Ripley" hat damals alles angefangen. Da habe ich mich in Patricia Highsmith "verliebt". Seitdem kann ich an keinem Buch von ihr vorbei gehen, ohne es zu kaufen. Auch dieses Mal wurde ich nicht enttäuscht. "Der Schrei der Eule" ist mal wieder eine Meisterleistung. Highsmith taucht tief und schonungslos in die menschliche Psyche ein. Sie seziert die Beziehungen aller Protagonisten bis ins Kleinste, aber ohne dabei abzudriften oder langweilig zu werden. Die junge Jenny verliebt sich mit Haut und Haaren in den älteren Robert, den sie zufällig kennenlernt, als er um ihr Haus schleicht. Bis zum persönlichen Kennenlernen fühlte er sich von ihr angezogen. Doch dann musste er plötzlich feststellen, dass eine Beziehung zwischen ihnen nicht möglich ist. Er hat sich in etwas verlaufen, das er irrtümlicherweise mit Gefühlen und Anziehungskraft verwechselt hatte. Jenny's Verlobter verkraftet die Trennung von Jenny nicht und versucht alles, um Roberts Leben von Grund auf zu zerstören. Angefangen von einem Komplott mit seiner Exfrau bis zu mehreren versuchten Mordanschlägen. Spannung und Dramatik - ein absolut lesenswertes Buch!

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Wer ist "schuldig"?

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Ein überraschendes und spannendes Buch. Die Charaktere, der Plot und die literarische Ausführung haben mir sehr gefallen. Man weiß nie wozu bestimmte Menschen fähig sind... Und Highsmith beweist ihr Können, das was man vorher schon gesellschaftlich verurteilen würde als fast schon legitim darzustellen und Rollen von schuldig und unschuldig so zu verschieben dass man einfach nur noch gepackt und verwundert ist. Am Ende stellt sich dann die Frage wie weit ein Mensch Film Liebe bzw Freiheit gehen würde ... Die Auflösung am Ende war einerseits beruhigend andererseits sehr ernüchternd. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und habe es in einem Abend gelesen.
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Wer ist "schuldig"?

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Ein überraschendes und spannendes Buch. Die Charaktere, der Plot und die literarische Ausführung haben mir sehr gefallen. Man weiß nie wozu bestimmte Menschen fähig sind... Und Highsmith beweist ihr Können, das was man vorher schon gesellschaftlich verurteilen würde als fast schon legitim darzustellen und Rollen von schuldig und unschuldig so zu verschieben dass man einfach nur noch gepackt und verwundert ist. Am Ende stellt sich dann die Frage wie weit ein Mensch Film Liebe bzw Freiheit gehen würde ... Die Auflösung am Ende war einerseits beruhigend andererseits sehr ernüchternd. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und habe es in einem Abend gelesen.

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Highsmith schafft es, dass wir uns für den Voyeurismus erwärmen.
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Highsmith schafft es, dass wir uns für den Voyeurismus erwärmen.

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