Die Wehrmacht

Die Wehrmacht

Feindbilder, Vernichtungskrieg, Legenden

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.2005

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

376

Maße (L/B/H)

19/12,5/2,6 cm

Beschreibung

Rezension

"Wette hat die politikmächtigen Ideologien und Legenden in Militär und Gesellschaft mit Persönlichkeiten und deren Handlungsweisen in Zusammenhang gebracht und dabei auch die Benutzung und Haltung des 'kleinen Mannes' in den Blick genommen. Sein neuerAnsatz ist ein Beispiel für die immer noch notwendige Aufklärung und ein Beitrag zum Gesamtbild historisch-politischer Befindlichkeit von heute."
(Prof. Dr. Manfred Messerschmidt)

Zitat

»So liest man mit einiger Faszination, wie Wette manche durchaus bekannten Forschungsergebnisse gegen den Strich bürstet«

Norbert Frei, Die Zeit, 25.4.2002

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.2005

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

376

Maße (L/B/H)

19/12,5/2,6 cm

Gewicht

278 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-15645-0

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Die Wahrheit ist zumutbar

Bewertung aus Wien am 09.09.2023

Bewertungsnummer: 2017908

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wolfram Wette bringt in aufwändiger Recherche historischeTatsachen ans Licht, die bisher selten bis noch nie ausgesprochen wurden. Militarismus, Pazifismus, Gewalt...das sind die Kristallisationspunkte der Gesellschaft in der ersten Hälfte des 20.Jahrhunderts. Wolfram Wette deckt das kriegsverhaftete und kriegsverherrlichende Denken auf, mindestens einer ganzen Generation, nicht nur der Führungskräfte, sondern auch des sog.kleinen Mannes (es stellt sich die Frage angesichts der modernen Krisen und Entwicklungen, ob das heutige Denken ein so gänzlich anderes ist? Angesichts der Forderung nach mehr Heer, Aus- und Aufrüstung, Kriegsdienst gleichermassen für Mann und Frau, selbst in neutralen Staaten...) Wolfram Wette legt offen das Gedankengut der damaligen Verantwortlichen, die den Zustand des Friedens als *verweichlichend* brandmarken, Krieg als *gottgegebene Notwendigkeit* bezeichnen, wohl im Vertrauen darauf, selbst unverwundbar zu sein und *nur andere* ihr Leben lassen müssen, auf dem Feld der *Ehre*. Wolfram Wette deckt auf, dass notwendige Landesverteidigung oft als Schutzbehauptung herhalten musste (und muss), NIE WIEDER KRIEG schlichtweg verunglimpft wird..man findet (damals wie heute) immer wieder einen Grund, Meinungsverschiedenheiten mit der Waffe anstatt - wie zivilisierte und Intelligenz begabte Menschen - am Verhandlungstisch auszutragen. Die pazifistische Volksbewegung nach dem 1. Weltkrieg wurde geschmäht, das Recht des Stärkeren gepriesen. Sozialdarwinismus, Kriegsverherrlichung als Ideal und normal dargestellt, das Bedürfnis des einzelnen wie der Gesellschaft nach normalem Lebensglück geschmäht. 50 Jahre brauchte es, um die Wahrheit, langsam und stückweise zu Tage zu fördern - unter grossem Widerstand. (Man muss nicht vorschnell urteilen, wir alle sind immer auch Kinder unserer Zeit). Es ist aber extrem wichtig, das Verdrängte auszusprechen.. Stichwort *saubere Wehrmacht*, darüber nachzudenken und Strategien für eine bessere Welt zu entwickeln. Damit Menschen wie Anton Schmid, der seinem Gewissen folgte, Juden rettete und dafür sein Leben geben musste, zu unseren Vorbildern werden. Mit der Namensgebung einer Kaserne ist ein 1. Schritt getan. (Anmerkung: die eingeklammerten Passagen geben die Meinung der Rezensentin wieder)
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Die Wahrheit ist zumutbar

Bewertung aus Wien am 09.09.2023
Bewertungsnummer: 2017908
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wolfram Wette bringt in aufwändiger Recherche historischeTatsachen ans Licht, die bisher selten bis noch nie ausgesprochen wurden. Militarismus, Pazifismus, Gewalt...das sind die Kristallisationspunkte der Gesellschaft in der ersten Hälfte des 20.Jahrhunderts. Wolfram Wette deckt das kriegsverhaftete und kriegsverherrlichende Denken auf, mindestens einer ganzen Generation, nicht nur der Führungskräfte, sondern auch des sog.kleinen Mannes (es stellt sich die Frage angesichts der modernen Krisen und Entwicklungen, ob das heutige Denken ein so gänzlich anderes ist? Angesichts der Forderung nach mehr Heer, Aus- und Aufrüstung, Kriegsdienst gleichermassen für Mann und Frau, selbst in neutralen Staaten...) Wolfram Wette legt offen das Gedankengut der damaligen Verantwortlichen, die den Zustand des Friedens als *verweichlichend* brandmarken, Krieg als *gottgegebene Notwendigkeit* bezeichnen, wohl im Vertrauen darauf, selbst unverwundbar zu sein und *nur andere* ihr Leben lassen müssen, auf dem Feld der *Ehre*. Wolfram Wette deckt auf, dass notwendige Landesverteidigung oft als Schutzbehauptung herhalten musste (und muss), NIE WIEDER KRIEG schlichtweg verunglimpft wird..man findet (damals wie heute) immer wieder einen Grund, Meinungsverschiedenheiten mit der Waffe anstatt - wie zivilisierte und Intelligenz begabte Menschen - am Verhandlungstisch auszutragen. Die pazifistische Volksbewegung nach dem 1. Weltkrieg wurde geschmäht, das Recht des Stärkeren gepriesen. Sozialdarwinismus, Kriegsverherrlichung als Ideal und normal dargestellt, das Bedürfnis des einzelnen wie der Gesellschaft nach normalem Lebensglück geschmäht. 50 Jahre brauchte es, um die Wahrheit, langsam und stückweise zu Tage zu fördern - unter grossem Widerstand. (Man muss nicht vorschnell urteilen, wir alle sind immer auch Kinder unserer Zeit). Es ist aber extrem wichtig, das Verdrängte auszusprechen.. Stichwort *saubere Wehrmacht*, darüber nachzudenken und Strategien für eine bessere Welt zu entwickeln. Damit Menschen wie Anton Schmid, der seinem Gewissen folgte, Juden rettete und dafür sein Leben geben musste, zu unseren Vorbildern werden. Mit der Namensgebung einer Kaserne ist ein 1. Schritt getan. (Anmerkung: die eingeklammerten Passagen geben die Meinung der Rezensentin wieder)

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von Wolfram Wette

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