Armenien und der Völkermord

Armenien und der Völkermord

Die Istanbuler Prozesse und die türkische Nationalbewegung

Buch (Taschenbuch)

16,00 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

»Keiner Nation gelingt es, sich selbst anzuklagen«

1919 bis 1921 standen führende türkische Politiker vor dem Kriegsgericht in Istanbul. Die Anklage lautete auf Beteiligung am Völkermord an den Armeniern. Zustande kamen die Prozesse durch den Druck der alliierten Mächte, die damit einen ersten Schritt unternahmen, Menschenrechtsprinzipien mittels einer internationalen Strafgerichtsbarkeit durchzusetzen.

Der türkische Wissenschaftler Taner Akçam stellt diese kaum bekannten Prozesse in den Kontext des Untergangs des Osmanischen Reiches und der Erfolge der jungtürkischen Bewegung bei ihrem Bestreben, einen homogenen türkischen Nationalstaat zu gründen. Aber er analysiert zugleich auch die spezifischen historischen und politisch-ideologischen Hintergründe, die zum Genozid an den Armeniern führten.

Der Band enthält erstmalig in deutscher Sprache eine kommentierte Auswahl aus den Verhandlungsprotokollen und Urteilsbegründungen der Istanbuler Prozesse. Sie vermitteln neue Erkenntnisse über die Planung und Durchführung des Völkermords und zeigen die Mechanismen eines von Hass und Brutalität geprägten Massakers auf.

Taner Akçam, Prof. Dr. phil., Soziologe und Historiker, ist Inhaber des Lehrstuhls für die Geschichte des armenischen Genozids an der Clark University in Massachusetts, USA.
Taner Akçam war einer der ersten türkischen Wissenschaftler, die den Genozid an den Armeniern öffentlich thematisierten.

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.09.2004

Verlag

Hamburger Edition, HIS

Seitenzahl

430

Maße (L/B/H)

21,1/14,1/2,7 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.09.2004

Verlag

Hamburger Edition, HIS

Seitenzahl

430

Maße (L/B/H)

21,1/14,1/2,7 cm

Gewicht

524 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-930908-99-8

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