Grundkurs Philosophie / Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

11. Wahrnehmungstheorien
Die Idee der Wahrnehmung
Traditionelle realistische Wahrnehmungstheorie
Sinnesdaten-Theorie
Naiver Realismus in der Wahrnehmungstheorie
Repräsentationale Wahrnehmungstheorie
Eine psychologische Wahrnehmungstheorie
Das McDowell-Problem

12. Epistemologie
Die Idee des Wissens
Traditionelle Epistemologie
Varianten der klassischen fundamentalistischen Epistemologie
Gettier-Probleme
Externalistische Epistemologie
Epistemologische Prinzipien und der Skeptizismus
Epistemologischer Kontextualismus
Der Schema-Inhalt-Dualismus und die kognitive Rolle des Geistes

13. Allgemeine Wissenschaftstheorie
Die Idee der Wissenschaft . . . . . . . . . . . . 90
Abgrenzbarkeit wissenschaftlicher Theorien
Bestätigung und Widerlegung wissenschaftlicher Theorien
Akzeptanz und Verwerfung wissenschaftlicher Theorien
Wissenschaftstheorie und Wissenschaftsgeschichte
Wissenschaft und ihre sozialen Bedingungen

Übungen
Übungen zu Kapitel 11
Übungen zu Kapitel 12
Übungen zu Kapitel 13

Literaturhinweise
Register
Band 18471
Reclams Universal-Bibliothek Band 18471

Grundkurs Philosophie / Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie

Band 4: Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie

Buch (Taschenbuch)

6,80 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Grundkurs Philosophie / Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie

Ebenfalls verfügbar als:

Taschenbuch

Taschenbuch

ab 6,00 €

Beschreibung

Für alle, die sich gründlich in die Philosophie einarbeiten wollen: Die Reihe präsentiert Begriffe und Positionen aller wichtigen philosophischen Disziplinen in knapper, möglichst verständlicher Form. Die Teilbereiche werden systematisch eingeführt, bauen aufeinander auf und werden durch zahlreiche Beispiele erläutert. Am Ende jedes Bandes werden Übungsaufgaben gestellt.
Band 4: Wahrnehmungstheorie - Theorie des Wissens - Allgemeine Wissenschaftstheorie.
Welche Funktionen weisen psychologische und philosophische Wahrnehmungstheorien der Wahrnehmung zu? Welche Rolle spielt sie im Empirismus? In welchem Verhältnis stehen Wahrheit, Rechtfertigung und Wissen zueinander? Ist Wissen kontextabhängig? Gibt es wissenschaftlichen Fortschritt?

Wolfgang Detel gelingt es, philosophische Kontroversen und Positionen auf enorm engem Raum so auf den Punkt zu bringen, dass aus Überblick Orientierung erwächst. Zu dieser Leistung kann man dem Autor nur gratulieren. der blaue reiter - Journal für Philosophie

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.2007

Verlag

Reclam, Philipp

Seitenzahl

169

Maße (L/B/H)

15/9,7/1 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.2007

Verlag

Reclam, Philipp

Seitenzahl

169

Maße (L/B/H)

15/9,7/1 cm

Gewicht

83 g

Auflage

3. vollständig durchgesehene und erweiterte Auflage 2014

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-15-018471-4

Weitere Bände von Reclams Universal-Bibliothek

Das meinen unsere Kund*innen

2.0

1 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Kund*innenkonto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

5 Sterne

(0)

4 Sterne

(0)

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(1)

1 Sterne

(0)

Lakonisches System

Zitronenblau am 15.08.2010

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wer sich ernsthaft mit der Philosophie des Sozialen auseinandersetzen will, muss den vorliegenden Band als unzureichend zurückweisen. Detel argumentiert nur innerhalb seines "Grundkurs-Systems" und daher lassen die Verweisungen überhaupt keinen Spielraum für andere potenzielle Ansätze. Der Philosoph steht in einer typisch analytischen Tradition. Phänomenologie, Sprechakttheorie, Pragmatismus etc. - Fehlanzeige! Überhaupt findet in seinem ganzen System die Ethik nicht einmal einen Platz unter den Bänden... Löblich herauszustellen ist der global-analytische Ansatz, so differenziert er die Theorien in einen sozialwissenschaftlichen Naturalismus (z.B. Soziobiologie), in funktionale Soziologie und in verstehende Soziologie. Prinzipiell bedeutet soziales Verhalten dann Handeln (Handlungen), wenn dieses mit proportional gehaltvollen Intentionen begleitet wird. Das steht in den meisten Gesellschaftstheorien die Handlungs- und Entscheidungstheorie (Spieltheorie) im Vordergrund der Überlegungen. In den verstehenden Soziologien sind daher Handlungserklärungsmodelle unerlässlich (Rationalisierung von Handlungen der sozialen Aktoren), z.B. das Weber-Modell, das verstehen und kausal erklären will. Im Abschnitt Sozialontologie werden folgerecht soziale Entitäten benannt wie Regel, Norm, Macht, kollektive Handlungen und soziale Gruppen, Institutionen etc. Habermasanhänger missen hier die Kommunikation (respektive Sprechakte). Ein Laie, der ernsthafte Studien führt zum Bereich des Sozialen innerhalb der Philosophie wird hier nur spärlich und vor allem nur eben innerhalb des Detelsystems informativ versorgt. Er weiß dann aber immer noch gar nichts über soziale Konstituierung oder Institutionalisierung. Explikationen bleiben nur im schematisch-abstrakten Begriffsgerüst verortet. Am Ende werden dann auch noch die Psychoanalyse und die Kritische Theorie (Kollektivum) exkursiv neben der Wissenschaftstheorie rehabilitiert. Natürlich viel zu knapp und ehrlich gesagt, unüberzeugend. Jemand, der mit Philosophie beginnt, hat an diesem Grundkurs nur bedingte Lernmöglichkeiten, leider bleibt im Detelsystem einiges auf der Strecke. Der Titel "Grundkurs Philosophie" ist nicht zutreffend.

Lakonisches System

Zitronenblau am 15.08.2010
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wer sich ernsthaft mit der Philosophie des Sozialen auseinandersetzen will, muss den vorliegenden Band als unzureichend zurückweisen. Detel argumentiert nur innerhalb seines "Grundkurs-Systems" und daher lassen die Verweisungen überhaupt keinen Spielraum für andere potenzielle Ansätze. Der Philosoph steht in einer typisch analytischen Tradition. Phänomenologie, Sprechakttheorie, Pragmatismus etc. - Fehlanzeige! Überhaupt findet in seinem ganzen System die Ethik nicht einmal einen Platz unter den Bänden... Löblich herauszustellen ist der global-analytische Ansatz, so differenziert er die Theorien in einen sozialwissenschaftlichen Naturalismus (z.B. Soziobiologie), in funktionale Soziologie und in verstehende Soziologie. Prinzipiell bedeutet soziales Verhalten dann Handeln (Handlungen), wenn dieses mit proportional gehaltvollen Intentionen begleitet wird. Das steht in den meisten Gesellschaftstheorien die Handlungs- und Entscheidungstheorie (Spieltheorie) im Vordergrund der Überlegungen. In den verstehenden Soziologien sind daher Handlungserklärungsmodelle unerlässlich (Rationalisierung von Handlungen der sozialen Aktoren), z.B. das Weber-Modell, das verstehen und kausal erklären will. Im Abschnitt Sozialontologie werden folgerecht soziale Entitäten benannt wie Regel, Norm, Macht, kollektive Handlungen und soziale Gruppen, Institutionen etc. Habermasanhänger missen hier die Kommunikation (respektive Sprechakte). Ein Laie, der ernsthafte Studien führt zum Bereich des Sozialen innerhalb der Philosophie wird hier nur spärlich und vor allem nur eben innerhalb des Detelsystems informativ versorgt. Er weiß dann aber immer noch gar nichts über soziale Konstituierung oder Institutionalisierung. Explikationen bleiben nur im schematisch-abstrakten Begriffsgerüst verortet. Am Ende werden dann auch noch die Psychoanalyse und die Kritische Theorie (Kollektivum) exkursiv neben der Wissenschaftstheorie rehabilitiert. Natürlich viel zu knapp und ehrlich gesagt, unüberzeugend. Jemand, der mit Philosophie beginnt, hat an diesem Grundkurs nur bedingte Lernmöglichkeiten, leider bleibt im Detelsystem einiges auf der Strecke. Der Titel "Grundkurs Philosophie" ist nicht zutreffend.

Unsere Kund*innen meinen

Grundkurs Philosophie

von Wolfgang Detel

2.0

0 Bewertungen filtern

Die Leseprobe wird geladen.
  • Grundkurs Philosophie / Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie
  • Einleitung

    11. Wahrnehmungstheorien
    Die Idee der Wahrnehmung
    Traditionelle realistische Wahrnehmungstheorie
    Sinnesdaten-Theorie
    Naiver Realismus in der Wahrnehmungstheorie
    Repräsentationale Wahrnehmungstheorie
    Eine psychologische Wahrnehmungstheorie
    Das McDowell-Problem

    12. Epistemologie
    Die Idee des Wissens
    Traditionelle Epistemologie
    Varianten der klassischen fundamentalistischen Epistemologie
    Gettier-Probleme
    Externalistische Epistemologie
    Epistemologische Prinzipien und der Skeptizismus
    Epistemologischer Kontextualismus
    Der Schema-Inhalt-Dualismus und die kognitive Rolle des Geistes

    13. Allgemeine Wissenschaftstheorie
    Die Idee der Wissenschaft . . . . . . . . . . . . 90
    Abgrenzbarkeit wissenschaftlicher Theorien
    Bestätigung und Widerlegung wissenschaftlicher Theorien
    Akzeptanz und Verwerfung wissenschaftlicher Theorien
    Wissenschaftstheorie und Wissenschaftsgeschichte
    Wissenschaft und ihre sozialen Bedingungen

    Übungen
    Übungen zu Kapitel 11
    Übungen zu Kapitel 12
    Übungen zu Kapitel 13

    Literaturhinweise
    Register