Gesammelte Werke

Fischer Klassik Band 90054

Friedrich Hölderlin

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Beschreibung

Friedrich Hölderlin war ein Heimatloser, ein Revolutionär, der an der Enge des Alltags seiner Zeit erstickte und mit seinen kühnen Zukunftsträumen von Freiheit und Gleichheit als wahnsinnig abgestempelt wurde. Schließlich verbrachte er die zweite Hälfte seines Lebens abgeschieden in einem Tübinger Turm. – Über 100 Jahre mussten vergehen, bis man die ganze Kühnheit seines Werkes erkannte und in seinen Gedichten eine einzigartige Schönheit entdeckte, die Romantik und Klassik unmittelbar mit uns verbindet: »Weh mir, wo nehm ich, wenn / Es Winter ist, die Blumen, und wo / Den Sonnenschein / Und Schatten der Erde? / Die Mauern stehn / Sprachlos und kalt, im Winde / Klirren die Fahnen.«

Mit einem Nachwort des Herausgebers.

Mit den Beiträgen zu den wichtigsten Werken aus Kindlers Literatur Lexikon.

Mit Daten zu Leben und Werk.

Friedrich Hölderlin wurde am 20. März 1770 in Lauffen geboren. Auf Wunsch seiner Mutter studierte er in Tübingen Theologie, nahm aber nie eine Pfarrstelle an, sondern arbeitete mehrfach als Hofmeister und später als Hofbibliothekar in Homburg. 1843 starb der begnadete Dichter, nachdem er 35 Jahre wohl in geistiger Umnachtung im ?Hölderlinturm? zugebracht hatte..
Hans Jürgen Balmes, 1958 in Koblenz geboren, ist Lektor und Übersetzer. Für »Mare« schrieb er über die »Quellen der Meere«. Porträts und Aufsätze schienen u. a. in der »Neuen Zürcher Zeitung« und der »Süddeutschen Zeitung«. Aus dem Englischen übersetzte er John Berger, Barry Lopez sowie Gedichte von Robert Hass, W. S. Merwin und Martine Bellen. 

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 01.05.2008
Herausgeber Hans Jürgen Balmes
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Seitenzahl 928
Maße (L/B/H) 19,3/12,8/4,6 cm
Gewicht 558 g
Auflage 3. Auflage
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-90054-1

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Ein epochales Meisterwerk

Zitronenblau am 25.09.2009

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Novalis' "H. v. Ofterdingen" ist bekanntlich in die Epoche der Frühromantik einzuordnen u. steht für eine Universalpoesie mit philosophischem Anspruch. Ofterdingen, legendärer Minnesänger, durchläuft als passiver Held auf der sehnsuchtsvollen Suche nach der Welterkenntnis eine Geschichte, die ihrerseits in mannigfache Subtexte (Märchen, Erzählungen, Lieder, Träume etc.) streut, obgleich Streuung hier die Bedingung für das Ganze postuliert. Hierin finden sich zahlreiche romantische Motive wie Mittelalter, Christentum, blaue Blume, Liebe, Natur etc. Alles führt zum goldenen Zeitalter des All-Eins. Hierfür allegorisiert Novalis (insbes. im Klingsor-Märchen) das Geschehen zum Verweisenden, zum Ästhtetsich-Ethischen und will den Leser, sofern er sich darauf einlässt, hinführen zur: Apotheose der Poesie. Darin liegt das Kunststück; statt einer dramaturgisch kohärenten Abfolge fließt ein melodisches Bildermeer in den Leser hinein. Damit wird das Wunderbare, das Zauberhafte, das Magisch-Romantische evoziert. Mit sublimer Raffinesse setzt Novalis ungewöhnliche Wortkombinationen aneinander, vorliebnehmend im adverbialen und adjektivischen Bereich, weicht von einer schlichten Stilnorm ab, poetisiert seine Prosa. So ist es ein großer, ein größter Jammer für die Weltliteratur, dass der Roman Fragment ist, "Die Erwartung" (1. Teil) kann der Leser im Ganzen aufnehmen inkl. dem Kernstück: das Klingsor-Märchen, eine Art märchenhafter Mikroroman, der die Apotheose vorwegnimmt. "Die Erfüllung" (2. Teil) ist leider nach dem 1. Kapitel am Ende. Tiecks Bericht über die Fortsetzung lässt jedoch auf die Größe dieses Meisterwerks schließen. Es an dieser Stelle in den historischen (auch philosophischen) Kontext einzubetten, würde den Rahmen dieser Rezension sprengen. Nur eines noch, etwas in eigener Sache: ich habe das Gefühl, dass zwischen Hermann Hesse (Neoromantiker) und Novalis ein überhistorisches, ein geistiges Band besteht. Aber das ist nur eine oberflächliche Vermutung. Äußerst empfehlenswerte Literatur (nicht nur relativ als Kontrapunkt zu Goethes Wilhelm Meister, sondern im Absoluten des romantischen Geistes).

Ein epochales Meisterwerk

Zitronenblau am 25.09.2009
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Novalis' "H. v. Ofterdingen" ist bekanntlich in die Epoche der Frühromantik einzuordnen u. steht für eine Universalpoesie mit philosophischem Anspruch. Ofterdingen, legendärer Minnesänger, durchläuft als passiver Held auf der sehnsuchtsvollen Suche nach der Welterkenntnis eine Geschichte, die ihrerseits in mannigfache Subtexte (Märchen, Erzählungen, Lieder, Träume etc.) streut, obgleich Streuung hier die Bedingung für das Ganze postuliert. Hierin finden sich zahlreiche romantische Motive wie Mittelalter, Christentum, blaue Blume, Liebe, Natur etc. Alles führt zum goldenen Zeitalter des All-Eins. Hierfür allegorisiert Novalis (insbes. im Klingsor-Märchen) das Geschehen zum Verweisenden, zum Ästhtetsich-Ethischen und will den Leser, sofern er sich darauf einlässt, hinführen zur: Apotheose der Poesie. Darin liegt das Kunststück; statt einer dramaturgisch kohärenten Abfolge fließt ein melodisches Bildermeer in den Leser hinein. Damit wird das Wunderbare, das Zauberhafte, das Magisch-Romantische evoziert. Mit sublimer Raffinesse setzt Novalis ungewöhnliche Wortkombinationen aneinander, vorliebnehmend im adverbialen und adjektivischen Bereich, weicht von einer schlichten Stilnorm ab, poetisiert seine Prosa. So ist es ein großer, ein größter Jammer für die Weltliteratur, dass der Roman Fragment ist, "Die Erwartung" (1. Teil) kann der Leser im Ganzen aufnehmen inkl. dem Kernstück: das Klingsor-Märchen, eine Art märchenhafter Mikroroman, der die Apotheose vorwegnimmt. "Die Erfüllung" (2. Teil) ist leider nach dem 1. Kapitel am Ende. Tiecks Bericht über die Fortsetzung lässt jedoch auf die Größe dieses Meisterwerks schließen. Es an dieser Stelle in den historischen (auch philosophischen) Kontext einzubetten, würde den Rahmen dieser Rezension sprengen. Nur eines noch, etwas in eigener Sache: ich habe das Gefühl, dass zwischen Hermann Hesse (Neoromantiker) und Novalis ein überhistorisches, ein geistiges Band besteht. Aber das ist nur eine oberflächliche Vermutung. Äußerst empfehlenswerte Literatur (nicht nur relativ als Kontrapunkt zu Goethes Wilhelm Meister, sondern im Absoluten des romantischen Geistes).

Achtung: Epoche der Romantik!

Isolani aus Linz am 13.03.2008

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Bevor man dieses Buch zu lesen beginnt, sollte man sich bewusst sein, daß es sich hier um ein Werk der Romantiker handelt. Hilfreich ist vielleicht, es einfach als einen phantastischen Roman zu sehen und mit dieser Grundeinstellung auch an das Werk heranzugehen. Mit einer falschen Erwartungshaltung kommt man in diesem Buch nicht weit... Aber Ausdauer zahlt sich bekanntlich aus.

Achtung: Epoche der Romantik!

Isolani aus Linz am 13.03.2008
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Bevor man dieses Buch zu lesen beginnt, sollte man sich bewusst sein, daß es sich hier um ein Werk der Romantiker handelt. Hilfreich ist vielleicht, es einfach als einen phantastischen Roman zu sehen und mit dieser Grundeinstellung auch an das Werk heranzugehen. Mit einer falschen Erwartungshaltung kommt man in diesem Buch nicht weit... Aber Ausdauer zahlt sich bekanntlich aus.

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