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Ruhm

Ein Roman in neun Geschichten

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Beschreibung

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de: Nach dem Sensationsbestseller "Die Vermessung der Welt", einem der erfolgreichsten Bücher Deutschlands, lässt Kehlmann nun "Ruhm" folgen. Es ist, tatsächlich, ein ruhmreiches, ein geschicktes, ein intelligentes Buch aus neun Geschichten, die sich zu einem Ganzen zusammenfügen. Nicht alle haben die gleiche Qualität, den gleichen Esprit, aber sie zeigen aus vielen Blickwinkeln, wie das Leben sein kann: verrückt, hart, schön.

Daniel Kehlmann, 1975 in München geboren, wurde für sein Werk unter anderem mit dem Candide-Preis, dem WELT-Literaturpreis, dem Per-Olov-Enquist-Preis, dem Kleist-Preis, dem Thomas-Mann-Preis und dem Friedrich-Hölderlin-Preis ausgezeichnet, zuletzt wurden ihm der Frank-Schirrmacher-Preis, der Schubart-Literaturpreis und der Anton-Wildgans-Preis verliehen. Sein Roman "Die Vermessung der Welt" ist zu einem der erfolgreichsten deutschen Romane der Nachkriegszeit geworden, und auch sein Roman "Tyll" stand monatelang auf der Bestsellerliste, schaffte es auf die Shortlist des International Booker Prize 2020 und begeistert Leser im In- und Ausland. Daniel Kehlmann lebt in Berlin. 

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.01.2009

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

21,1/13,5/2 cm

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.01.2009

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

21,1/13,5/2 cm

Gewicht

288 g

Auflage

8. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-03543-3

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Ein Roman in neun Geschichten

Uli Geißler aus Fürth am 19.02.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das eher ungewöhnliche literarische Konzept des Autors Daniel Kehlmann beeinhaltet die Idee, eine Geschichte in Abschnitten zu erzählen, welche jeder für sich abgeschlossen ist und doch eine durchgängige Verbindung zu den vorherigen oder nachfolgenden Kurzgeschichten aufweist. Nicht immer augenfällig gelingt ihm das auch und man wechselt zwischen fiktiver Fiktion und realer Fiktion, wohlwissend, dass es da letztlich keinen Unterschied gibt, sind doch alle Ebenen im Buch erdacht. Einzig einige Figuren aus den unterschiedlichen Episoden – geradezu nachbarschaftlich nah charakterisiert, als kennte man sie – tauchen zwischenzeitlich auf und schaffen eine gedanklich-inhaltliche Verbindung. Es ist fast schon ein Denkspiel, herauszufinden, wo und worin die Verbindungen der doch sehr unterschiedlichen Erzählungen liegen. Es geht um die Identität des Individuums, das „Wer bin ich“. Dabei überschreitet der Autor immer wieder die fiktionale Ebene und lässt die Handlungen seiner Figuren zur von der Leserschaft empfundenen Wirklichkeit werden. So wird reizvoll das Mediale real und das Reale zum Medium, eine Art erwünschter Wirklichkeitsverlust. Das nicht sofort Augenfällige des bestehenden Zusammenhangs der einzelnen Abschnitte macht die Qualität des Buches aus. Im Wissen, dass wohl alles miteinander zusammenhängt ist man bemüht, Verwebungen zu entdecken, zusammen zu denken, was zusammen gehört und so sich einen eigenen Roman zu erschaffen. Insofern scheint die Geschichte Daniel Kehlmann’s - wie so Vieles in der Mediengesellschaft auch - lediglich vorgetäuscht zu sein. Die wahre, im Sinne von eigentlicher, wirklicher Geschichte, erdenkt man sich selbst. Das Buch fordert und fördert Kreativität und Auseinandersetzung. Geschichten provozieren Geschichten. Das ist aber auch gut so. © 2/2009, Redaktionsbüro Geißler, Uli Geißler, Freier Journalist, Fürth/Bay.

Ein Roman in neun Geschichten

Uli Geißler aus Fürth am 19.02.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das eher ungewöhnliche literarische Konzept des Autors Daniel Kehlmann beeinhaltet die Idee, eine Geschichte in Abschnitten zu erzählen, welche jeder für sich abgeschlossen ist und doch eine durchgängige Verbindung zu den vorherigen oder nachfolgenden Kurzgeschichten aufweist. Nicht immer augenfällig gelingt ihm das auch und man wechselt zwischen fiktiver Fiktion und realer Fiktion, wohlwissend, dass es da letztlich keinen Unterschied gibt, sind doch alle Ebenen im Buch erdacht. Einzig einige Figuren aus den unterschiedlichen Episoden – geradezu nachbarschaftlich nah charakterisiert, als kennte man sie – tauchen zwischenzeitlich auf und schaffen eine gedanklich-inhaltliche Verbindung. Es ist fast schon ein Denkspiel, herauszufinden, wo und worin die Verbindungen der doch sehr unterschiedlichen Erzählungen liegen. Es geht um die Identität des Individuums, das „Wer bin ich“. Dabei überschreitet der Autor immer wieder die fiktionale Ebene und lässt die Handlungen seiner Figuren zur von der Leserschaft empfundenen Wirklichkeit werden. So wird reizvoll das Mediale real und das Reale zum Medium, eine Art erwünschter Wirklichkeitsverlust. Das nicht sofort Augenfällige des bestehenden Zusammenhangs der einzelnen Abschnitte macht die Qualität des Buches aus. Im Wissen, dass wohl alles miteinander zusammenhängt ist man bemüht, Verwebungen zu entdecken, zusammen zu denken, was zusammen gehört und so sich einen eigenen Roman zu erschaffen. Insofern scheint die Geschichte Daniel Kehlmann’s - wie so Vieles in der Mediengesellschaft auch - lediglich vorgetäuscht zu sein. Die wahre, im Sinne von eigentlicher, wirklicher Geschichte, erdenkt man sich selbst. Das Buch fordert und fördert Kreativität und Auseinandersetzung. Geschichten provozieren Geschichten. Das ist aber auch gut so. © 2/2009, Redaktionsbüro Geißler, Uli Geißler, Freier Journalist, Fürth/Bay.

Fantastisches Spiel

Thomas Zörner aus Lentia am 19.02.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Daniel Kehlmann landete mit "Die Vermessung der Welt" den Verkaufshit der letzten Jahre. Dementsprechend groß waren die Erwartungen an seinen Folgeromna, der nun endlich vorliegt. Ich muss gestehen, dass ich mir der "Vermessung" etwas verweigert habe. Ich kenne das Buch nicht und ging somit vollkommen unvoreingenommen an "Ruhm" heran und ich bin begeistert. Kehlmann erzählt von 9 Leben, manche filtiv manche real und lässt sie alle mehr oder weniger offensichtlich ineinander übergehen und sogar Einfluss aufeinander haben. Wenn zB der Schriftsteller Leo Richter nicht auf eine Reise geht und seine Kollegin fragt ob diese nicht gehen würde, hat dies fatale Konsequenzen für sie. Kehlmann verwebt aber nicht nur die Geschichten, sondern auch mehrere Realitäten, so kommen auch die Figuren der fiktiven Autoren zu Wort und diese selbst in ihren eigenen Geschichten. Vor allem gegen Ende mag dies verwirrend werden, allerdings geht auch eine nicht zu leugnende Faszination von diesem Stilmittel aus. Was ist real, was nicht? Neben der sprachlich einfach Größe und dem flüssigen Stil Kehlmanns macht vor allem das Suchen der Zusammenhänge ungemein Spaß. Wie hängt zB die Geschichte eines über Selbstmord sinierenden esotherischen Autors mit der eines verwirrten Internetbloggers zusammen? Jede Geschichte handelt im weitesten Sinne von Ruhm. Manche ganz offensichtlich, wie die des Schauspielers, der nicht mehr bekannt sein möchte, manch andere wieder weniger wie die des Familienvaters, der ein Doppelleben anfängt mit zwei verschiedenen Frauen. Doch alle sind in ihrem Kontext miteinander verbunden. Kehlmann ist mit "Ruhm" ein fantastisches und unheimlich intelligentes Stück Literatur gelunden. Eine unbedingte Empfehlung.

Fantastisches Spiel

Thomas Zörner aus Lentia am 19.02.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Daniel Kehlmann landete mit "Die Vermessung der Welt" den Verkaufshit der letzten Jahre. Dementsprechend groß waren die Erwartungen an seinen Folgeromna, der nun endlich vorliegt. Ich muss gestehen, dass ich mir der "Vermessung" etwas verweigert habe. Ich kenne das Buch nicht und ging somit vollkommen unvoreingenommen an "Ruhm" heran und ich bin begeistert. Kehlmann erzählt von 9 Leben, manche filtiv manche real und lässt sie alle mehr oder weniger offensichtlich ineinander übergehen und sogar Einfluss aufeinander haben. Wenn zB der Schriftsteller Leo Richter nicht auf eine Reise geht und seine Kollegin fragt ob diese nicht gehen würde, hat dies fatale Konsequenzen für sie. Kehlmann verwebt aber nicht nur die Geschichten, sondern auch mehrere Realitäten, so kommen auch die Figuren der fiktiven Autoren zu Wort und diese selbst in ihren eigenen Geschichten. Vor allem gegen Ende mag dies verwirrend werden, allerdings geht auch eine nicht zu leugnende Faszination von diesem Stilmittel aus. Was ist real, was nicht? Neben der sprachlich einfach Größe und dem flüssigen Stil Kehlmanns macht vor allem das Suchen der Zusammenhänge ungemein Spaß. Wie hängt zB die Geschichte eines über Selbstmord sinierenden esotherischen Autors mit der eines verwirrten Internetbloggers zusammen? Jede Geschichte handelt im weitesten Sinne von Ruhm. Manche ganz offensichtlich, wie die des Schauspielers, der nicht mehr bekannt sein möchte, manch andere wieder weniger wie die des Familienvaters, der ein Doppelleben anfängt mit zwei verschiedenen Frauen. Doch alle sind in ihrem Kontext miteinander verbunden. Kehlmann ist mit "Ruhm" ein fantastisches und unheimlich intelligentes Stück Literatur gelunden. Eine unbedingte Empfehlung.

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...habe ich auch mal einen " Kehlmann" gelesen. Mich hat diese Art zu schreiben nicht fesseln können. Auch andere Romane, die auf diese Art Geschichten miteinander, durcheinander verweben, sind nicht auf meiner "Liste der Lieblingsbücher"!
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Einfach eine Kurzgeschichtensammlung? Nee!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Daniel Kehlmann gehört zu den Hypes, die ich nachvollziehe. "Die Vermessung der Welt" schaffte eine beeindruckende Balance zwischen Zugänglichkeit und literarischem Anspruch, und auch wenn "Tyll" etwas weniger auf Breitenwirkung hin geschrieben daherkam, war es doch eine sehr erhellende Lektüre. "Ruhm" behauptet, eine Sammlung von neun Kurzgeschichten zu sein - aber eigentlich verfolgt es Kehlmanns typische Herangehensweise, mehrere Perspektiven einzunehmen, nur dass die einzelnen Geschehnisse der einzelnen Geschichten weniger eng verbunden sind als in den Romanen. Trotzdem kreuzen sich die Wege der Figuren auf teils sehr überraschenden Wegen. Wer also Kehlmann mag, wird auch hier seine Freude haben. Wer ihn noch nicht versucht hat, hat hier einen guten Einstieg in seinen Stil, ohne sich direkt einer kompletten Romanwelt hingeben zu müssen. Wer Kehlmann nicht mag, tja, den wird er hier möglicherweise auch nicht überzeugen, aber für die meisten von uns ist es definitiv eine Empfehlung!
5/5

Einfach eine Kurzgeschichtensammlung? Nee!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Daniel Kehlmann gehört zu den Hypes, die ich nachvollziehe. "Die Vermessung der Welt" schaffte eine beeindruckende Balance zwischen Zugänglichkeit und literarischem Anspruch, und auch wenn "Tyll" etwas weniger auf Breitenwirkung hin geschrieben daherkam, war es doch eine sehr erhellende Lektüre. "Ruhm" behauptet, eine Sammlung von neun Kurzgeschichten zu sein - aber eigentlich verfolgt es Kehlmanns typische Herangehensweise, mehrere Perspektiven einzunehmen, nur dass die einzelnen Geschehnisse der einzelnen Geschichten weniger eng verbunden sind als in den Romanen. Trotzdem kreuzen sich die Wege der Figuren auf teils sehr überraschenden Wegen. Wer also Kehlmann mag, wird auch hier seine Freude haben. Wer ihn noch nicht versucht hat, hat hier einen guten Einstieg in seinen Stil, ohne sich direkt einer kompletten Romanwelt hingeben zu müssen. Wer Kehlmann nicht mag, tja, den wird er hier möglicherweise auch nicht überzeugen, aber für die meisten von uns ist es definitiv eine Empfehlung!

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