Bindung und Psychopathologie

Inhaltsverzeichnis




Vorwort des Herausgebers

BERNHARD STRAUSS, BARBARA SCHWARK

1. Die Bindungstheorie und ihre Relevanz für die Psychotherapie

PETER JORASCHKY, KATJA PETROWSKI

2. Angst und Bindung: bindungstheoretische Prozesse bei Angststörungen

HENNING SCHAUENBURG

3. Bindungsaspekte der Depression

GIOVANNI LIOTTI

4. Bindungsprozesse bei dissoziativen Störungen

ELISABETH WALLER, CARL EDUARD SCHEIDT

5. Somatoforme Störungen und Bindungstheorie

ISABEL SOARES, PEDRO DIAS, JOHN KLEIN, PAULO MACHADO

6. Bindung und Ess-Störungen

BJÖRN MEYER, PAUL A. PILKONIS

7. Bindungstheorie und Persönlichkeitsstörungen: konzeptuelle Zusammenhänge, empirische Ergebnisse und Behandlungsimplikationen

ANNA BUCHHEIM

8. Borderline-Persönlichkeitsstörung und Bindung - eine Übersicht

WOLFGANG BERNER, WILHELM F. PREUSS, ELKE LEHMANN

9. Sexualität und Bindung

FRANZISKA LAMOTT, FRIEDEMANN PFÄFFLIN

10. Bindung, Psychopathologie und Delinquenz

JOCHEN ECKERT

11. Bindung von Psychotherapeuten

Verzeichnis der Autoren

Bindung und Psychopathologie

Buch (Gebundene Ausgabe)

43,00 € inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung


Die von John Bowlby konzipierte Bindungstheorie erlebt seit einigen Jahren eine Renaissance in der klinischen Forschung und beeinflusst zunehmend die psychotherapeutische Praxis. Die Grundlagen der Bindungstheorie sind inzwischen gut erforscht, aber es haperte bislang an Möglichkeiten, die Erkenntnisse in der Therapie praktisch umzusetzen. Dieser Band stellt die zahlreichen Befunde der klinischen Bindungsforschung vor, bezogen auf bestimmte Störungsbilder wie Angststörungen, Depression, Persönlichkeitsstörungen, somatoforme Störungen, Ess-Störungen, Sexualstörungen und Delinquenz und zeigt ihre Bedeutung für die psychotherapeutische Praxis. Für Kliniker stellt das Buch eine Fundgrube dar, die die praktische Arbeit bereichern und verändern wird.

- Geordnet nach Störungsbildern, zum Beispiel Ess-Störungen, Angst-, Sexualstörungen, Delinquenz, Depression etc.

Bernhard Strauß, Prof. Dr. phil. habil., Dipl.-Psych., ist Direktor des Instituts für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum der Friedrich-Schiller- Universität Jena. Er ist Psychologischer Psychotherapeut, Psychoanalytiker und seit vielen Jahren u. a. im Bereich der Bindungs- und Psychotherapieforschung aktiv.

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.09.2008

Herausgeber

Bernhard Strauss

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

354

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.09.2008

Herausgeber

Bernhard Strauss

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

354

Maße (L/B/H)

23,9/16,3/2,8 cm

Gewicht

626 g

Auflage

1. Auflage 2008

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-94507-2

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Vorwort des Herausgebers
John Bowlby (1907-1990) wird immer wieder mit der enttäuschten Feststellung zitiert, speziell Kliniker seien zu zögerlich gewesen, seine Bindungstheorie zu rezipieren und in ihre klinische Arbeit zu integrieren. Könnte er den heutigen Stand der Forschung im Bereich der klinischen Bindungsforschung sehen, dann hätte er kaum noch Grund zur Unzufriedenheit.
Neben den umfangreichen entwicklungspsychologischen Studien zur Bindung bei Gesunden hat sich spätestens in den achtziger Jahren eine sehr lebendige klinische Bindungsforschung entwickelt, die sich zunächst auf Kinder und Jugendliche bezog und etwas später, nachdem Methoden zur Erfassung von Bindungsmerkmalen bei Erwachsenen vorlagen, auch auf Erwachsene. Diese Forschung hat mittlerweile zahlreiche Befunde zur Bedeutung von Bindung bei der Entstehung einer Psychopathologie erbracht, zur Relevanz von Konstrukten aus der Bindungstheorie für die Psychotherapie (unabhängig von der theoretischen Orientierung) sowie für andere Bereiche der klinischen Psychologie, wie etwa die Krankheitsbewältigung.
In diesem Band versuchen wir eine Bestandsaufnahme der Befunde klinischer Erwachsenenbindungsforschung. Er beginnt mit einer Übersicht über die Bedeutung der Bindungstheorie für die psychotherapeutische Praxis; hier betrachten wir speziell die Forschung der letzten zehn Jahre. Es folgen insgesamt neun Beiträge, in denen renommierte Bindungsforscher den Wissensstand zur Bedeutung von Bindungserfahrungen für unterschiedliche Störungsbilder und klinische Phänomene zusammenfassen: Dar gestellt werden dabei explizit Befunde zu Angststörungen ( Joraschky u. Petrowski ), depressiven Störungen (Schauenburg), dissoziativen ( Liotti ) und somatoformen Störungen ( Waller u. Scheidt ), Persönlichkeitsstörungen (Meyer u. Pilkonis ) - mit besonderem Fokus auf die Borderline-Persönlichkeitsstörung (Buchheim) -, zum Zusammenhang von Bindung und Sexualität speziell im klinischen Kontext (Berner et al.) und zu Bindung und Delinquenz ( Lamott u. Pfäffl in). Der Band schließt mit einer Betrachtung zur Bindung bei Psychotherapeuten (Eckert).
Alle Autorinnen und Autoren waren gebeten, in ihren Beiträgen nicht nur die wissenschaftlichen Befunde zusammenzutragen und zu bewerten, sondern nach Möglichkeit auch klinische Schlussfolgerungen zu ziehen, um die Beiträge insbesondere für Kliniker interessant zu machen.
In Zeiten leistungsorientierter Mittelvergabe an den Hochschulen haben Buchbeiträge zugunsten von Aufsätzen in Zeitschriften mit hohen Impact- Faktoren leider an Bedeutung verloren. Umso mehr haben wir den Kolleginnen und Kollegen zu danken, dass sie viel Zeit und Mühe (und Geduld ! ) aufbrachten, um mit ihren Beiträgen zum Entstehen dieses Bandes beizutragen. Ich hoffe sehr, dass sich die Mühe gelohnt hat und dass er wissenschaftlich und klinisch Tätigen, aber auch interessierten Laien die Bindungstheorie in ihren aktuellen Ausformungen näher bringen kann.
Jena , im Frühjahr 2008 - Bernhard Strauß
  • Bindung und Psychopathologie



  • Vorwort des Herausgebers

    BERNHARD STRAUSS, BARBARA SCHWARK

    1. Die Bindungstheorie und ihre Relevanz für die Psychotherapie

    PETER JORASCHKY, KATJA PETROWSKI

    2. Angst und Bindung: bindungstheoretische Prozesse bei Angststörungen

    HENNING SCHAUENBURG

    3. Bindungsaspekte der Depression

    GIOVANNI LIOTTI

    4. Bindungsprozesse bei dissoziativen Störungen

    ELISABETH WALLER, CARL EDUARD SCHEIDT

    5. Somatoforme Störungen und Bindungstheorie

    ISABEL SOARES, PEDRO DIAS, JOHN KLEIN, PAULO MACHADO

    6. Bindung und Ess-Störungen

    BJÖRN MEYER, PAUL A. PILKONIS

    7. Bindungstheorie und Persönlichkeitsstörungen: konzeptuelle Zusammenhänge, empirische Ergebnisse und Behandlungsimplikationen

    ANNA BUCHHEIM

    8. Borderline-Persönlichkeitsstörung und Bindung - eine Übersicht

    WOLFGANG BERNER, WILHELM F. PREUSS, ELKE LEHMANN

    9. Sexualität und Bindung

    FRANZISKA LAMOTT, FRIEDEMANN PFÄFFLIN

    10. Bindung, Psychopathologie und Delinquenz

    JOCHEN ECKERT

    11. Bindung von Psychotherapeuten

    Verzeichnis der Autoren