Der Kaiser von China

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Roman

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Beschreibung

Keith Stapperpfennig kommt aus einer einzigartigen Familie. Von der Mutter weiß er wenig, vom Vater gar nichts. Zusammen mit vier vermeintlichen Geschwistern wuchs er beim Großvater auf – mit immer neuen, immer jüngeren Großmüttern. In eine von ihnen hat Keith sich selbst verliebt. Zum Achtzigsten schenken die Enkel ihrem Großvater eine gemeinsame Reise an ein Ziel seiner Wahl. Als er sich China wünscht, will keiner ihn begleiten – am Ende bleibt es an Keith hängen. Der lehnt sich zum ersten Mal im Leben auf, verjubelt das Reisegeld und lässt den Großvater alleine ziehen. Doch dann bekommt Keith von der jüngsten Großmutter einen Anruf, sein Opa sei im Westerwald gestorben. Er muss eine Geschichte aus dem Hut zaubern, die den Geschwistern glaubhaft macht, die Reise habe stattgefunden – und erfindet sein eigenes China. Doch je weiter sich Keith in seine Lügen verstrickt, desto deutlicher wird, dass er nicht als Einziger die Unwahrheit sagt.

Tilman Rammstedt ist ein überwältigender Roman gelungen, so sprühend, rasant und urkomisch, dass man sich mit dem größten Vergnügen belügen lässt.

Tilman Rammstedt wurde 1975 in Bielefeld geboren und lebt in Berlin. Bei DuMont erschienen sein Debüt ›Erledigungen vor der Feier‹ (2003) sowie die Romane ›Wir bleiben in der Nähe‹ (2005) und ›Der Kaiser von China‹ (2008). Neben vielen anderen Auszeichnungen (u.a. dem Förderpreis für grotesken literarischen Humor der Stadt Kassel) wurde Tilman Rammstedt mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis und dem Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis geehrt. Auszeichnungen 2009 Literaturpreis der Wirtschaft 2008

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.12.2008

Verlag

DUMONT Buchverlag

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

21,6/14,8/2,8 cm

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.12.2008

Verlag

DUMONT Buchverlag

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

21,6/14,8/2,8 cm

Gewicht

390 g

Auflage

6. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-8074-4

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Münchhausen lässt grüßen!

Lesebegeisterte am 23.06.2010

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Keiths Opa will an seinem Geburtstag eine Reise nach China machen und wünscht sich, dass ihn sein Enkel begleitet. Die Geschwister legen zusammen und eigentlich könnte es losgehen, wäre da nicht ein Casinobesuch von Keith mit dem Reisegeld und der völlig unerwartete Tod des Opas. Deshalb beschließt Keith Postkarten von der schönen Chinareise zu schreiben und das erfundene Abenteuer beginnt. Ein witziger und skurriler Roman.

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Seit wann lacht man über etwas Trauriges?

D. Möhrke am 13.03.2009

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich frage mich ganz ernsthaft, wie es bei diesem Buch zu so vielen positiven Meinungen kommen konnte. Normalerweise mag ich humorvolle und witzige Bücher. Laut Klappentext und Medien verspricht dieses Buch genau das zu sein. Leider stimmt das nur absolut nicht. Für mich ist es fragwürdig, wie man über dieses Buch lachen kann. Es geht um einen Enkel, dessen Großvater gestorben ist. Vor seinem Tod hatte er ihm versprochen, ihn auf einer Reise nach seinem Wunsch zu begleiten. Der Opa möchte nun nach China, der Enkel nicht. Letztendlich gibt er doch nach, verspielt dann aber das ganze Geld für die Reise. So macht sich der Opa allein auf den Weg, angeblich nach China. Er schreibt seinem Enkel viele Karten, die dieser nicht liest. Stattdessen wird ständig nur am Opa rumgemäkelt und seine ganzen "nervigen" Seiten werden aufgezählt. Die Karten sind unnötiger Ballast und der Opa hat eigentlich sowieso schon immer gestört. Auch über den plötzlichen Tod des Großvaters findet man keine wirkliche Betroffenheit. Stattdessen fühlt sich der Enkel nur darin bestätigt, dass es sein Opa nichtmal annähernd bis nach China geschafft hat. Ich habe mich richtig darüber geärgert, dass der Großvater auch nach seinem Tod noch in ein schlechtes Licht gerückt wird und keine Trauer zu erkennen ist. Dabei war er nun wirklich nicht so schlimm. Klar hatte er einige Macken, aber wer hat die nicht? Zumal man ihn auch verstehen kann, denn er hat immer versucht die Aufmerksamkeit seiner Familie für sich zu gewinnen, was diese aber nur belächelt bzw. nicht wahrgenommen hat. Ich habe aus diesem Buch herausgelesen, dass der Großvater sehr einsam war und sich mehr Verständnis und Unterhaltung gewünscht hätte. Stattdessen wird ewig nur auf ihm "rumgehackt" - mal ist sind die Enkel genervt und mal belustigt - an ihrer eigenen Einstellung zweifeln sie aber natürlich nie. In gewisser Weise stellen sich immer alle gegen ihn. Ebenfalls traurig finde ich, dass der Enkel seinen Geschwistern vorspielt, dass sie tatsächlich nach China gereist sind. Er schreibt ihnen Briefe, in denen er ein wenig von der Umgebung und ausführlich von den Eigenheiten und angeblichen Macken des Großvaters erzählt. Darüber konnte ich beim besten Willen nicht lachen. Ich finde das einfach nur gemein und heuchlerisch. An diesem Buch sieht man mal wieder, was es bewirkt, wenn ein Buch in den Medien angepriesen wird oder jemand laut "Lesen!" schreit. Es wird massig gekauft und nichts ist dahinter. Deshalb kann ich nur sagen: "Lesen! Aber etwas anderes!"

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Es sind Bücher wie diese, für die Begriffe wie Tragikomik und Doppelbödigkeit überhaupt erst erfunden wurden. Bei der Lektüre musste ich an einigen Stellen herzhaft lachen, des öfteren ein wenig schmunzeln. Trotzdem war ich am Ende tief bewegt, weil das Buch viel Wahres über die großen Themen Leben, Liebe und Tod enthält.
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Ein junger Mann, sein ungemütlicher alter Großvater und eine Reise nach China: Das sind die Zutaten für diesen haarsträubend komischen und liebevollen Roman
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