Der Sandmann / Das Fräulein von Scuderi

Erzählung aus dem Zeitalter Ludwig des Vierzehnten

Große Klassiker zum kleinen Preis Band 43

E.T.A. Hoffmann

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Beschreibung

Zwei virtuose Meisterstücke des großen E.T.A. Hoffmann: 'Der Sandmann' ist eine Geschichte über die Macht des Sehens und der Wahrnehmung. Der Student Nathanael erkennt in dem Wetterglashändler Coppola die Schreckgestalt seiner Kinderzeit, den teuflischen Advokaten Coppelius. Scheinbar unaufhaltsam verfällt der sensible junge Mann dem Wahnsinn. 'Das Fräulein von Scuderi', eine betagte Dichterin, findet sich im Paris des späten 17. Jahrhunderts unversehens in eine Serie von geheimnisvollen Raubmorden verwickelt. Welche Rolle spielen der stadtbekannte Goldschmied Cardillac und sein Gehilfe Olivier in diesem dunklen Kriminalfall?

Ernst Theodor Amadeus Hoffmann (1776-1822) wuchs in Königsberg auf, studierte Jura und war nach dem Studium Assessor in Berlin, Posen, Plozk (Polen) und Warschau. 1807 ging er nach Berlin zurück und verdiente seinen Lebensunterhalt von nun an als Musiker, Zeichner und Literat. 1808-1813 war er Kapellmeister, Komponist und Musikkritiker in Bamberg und erlebte mit den ersten phantastischen Erzählungen seinen Durchbruch als Schriftsteller. Ab 1814 lebte er wieder in Berlin und war führendes Mitglied der "Serapionsbrüder", eines literarischen Zirkels, dem u.a. auch Clemens Brentano, Adelbert von Chamisso und Friedrich de la Motte Fouqué angehörten. E.T.A. Hoffmann ist einer der großen deutschen Dichter der Romantik. Mit seinen bizarr-phantstischen Erzählungen schuf er eine neue Erzählform, deren übersinnliche Motive und groteske Züge auf die ganze Weltliteratur wirkten - von von E. A. Poe bis zu Oscar Wilde.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 01.01.2007
Verlag Anaconda Verlag
Seitenzahl 128
Maße (L/B/H) 19/13/1,7 cm
Gewicht 192 g
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86647-113-9

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Krimi der Romantik

Eine Kundin/ein Kunde aus Birmenstorf AG am 14.11.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Buch gehört zwar in die Zeit der Romantik (und Hoffmann war ein Autor der Romantik, insbesondere der Dunklen Romantik), doch die Form eines Krimis ist etwas neuartiges. Wirklich lesenswert für diejenigen, die eine Mischung aus Romantik, dunklen Szenen und aufregender Klärung von Verbrechen gerne haben.

5/5

Krimi der Romantik

Eine Kundin/ein Kunde aus Birmenstorf AG am 14.11.2021
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Das Buch gehört zwar in die Zeit der Romantik (und Hoffmann war ein Autor der Romantik, insbesondere der Dunklen Romantik), doch die Form eines Krimis ist etwas neuartiges. Wirklich lesenswert für diejenigen, die eine Mischung aus Romantik, dunklen Szenen und aufregender Klärung von Verbrechen gerne haben.

3/5

Ganz okay

Alex am 11.06.2021

Bewertet: Schulbuch (Taschenbuch)

Wir haben das Buch in der Schule gelesen.Ich gebe ihm nur ein "okay", weil mich an dieser Ausgabe zum Beispiel stört, dass es keine Fußzeilen mit Erklärungen zu den französischen Sätzen gibt(ich bin Zweitfremdsprachler Latein) und die Handlung nicht in Kapitel unterteilt ist, was zeitweise sehr verwirrend sein kann. Außerdem zieht es sich oft sehr in die Länge, jedoch baut sich die Spannung immerhin allmählich auf und die Protagonisten(Scuderi, Cardillac und Olivier) sind auch sehr interessant beschrieben. Wer mal einen Krimi-Kassiker lesen möchte, sollte sich dieses Buch vornehmen, das sprachlich auch so anders ist, als heutige Krimis. Sehr interessant und nicht so zeitaufwändig.

3/5

Ganz okay

Alex am 11.06.2021
Bewertet: Schulbuch (Taschenbuch)

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Klassiker der Psychothriller

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Psychothriller – bei diesem Genre denkt man zuerst an Autoren wie Alfred Hitchcock, Dan Brown oder Steven King, weniger an den Romantiker E.T.A. Hoffmann. Dennoch zählt seine Erzählung „Der Sandmann“ zu einer der ersten Veröffentlichungen in dieser Gattung. Erzählt wird die Geschichte des Studenten Nathanael, dessen Kindheitstrauma, die Angst vor dem Sandmann, in Gestalt des Advokaten Coppelius, ihn bis in die Gegenwart verfolgt. Nathanael glaubt in dem Wetterglashändler Coppola die Schreckensgestalt von einst wiederzuerkennen. Dieser verkauft dem jungen Dichter ein Fernrohr, das ihn die Schönheit der, von Professor Spalanzani erschaffenen Puppe Olimpia erkennen lässt. Nathanael verfällt ihr geradezu. Als er jedoch begreift, dass das einzig Lebendige an Olimpia ihre Augen sind, erfasst ihn ein Anfall von Wahnsinn. Clara, seine Verlobte, kann ihn zwar zunächst gesund pflegen, doch als er bei einer Turmbesteigung Coppelius/Coppola entdeckt, packt ihn erneut der Wahnsinn. Hoffmann lässt Fantasie und Wirklichkeit in seiner Erzählung miteinander verschmelzen. Er zeigt, dass man nichts und niemandem trauen kann, nicht einmal dem, was man mit eigenen Augen sieht, nicht einmal sich selbst. Mit dieser Thematik reiht Hoffman sich ein in die Tradition der „Gothic Novel“ oder auch des „Schauerromans“. Charakteristisch für sie ist es, unheimliche Momente zu schaffen, indem sie das Irrationale für die Wirklichkeit ausgeben. So wie es Hoffmann mit dem Sandmann gemacht hat, der in der Nacht kommt, um den Kindern die Augen zu stehlen. Erstmals 1817 in „Nachtstücke“ erschienen, hat der S. Fischer Verlag diese verwirrend schaurige Erzählung nun im Zuge seiner Reihe „Fischer Klassik“ in einem Band mit E.T.A Hoffmans „Das Fräulein von Scuderi“ neu aufgelegt. „Idee des Programms ist es, die wichtigsten Autoren von der Antike bis zur Klassischen Moderne mit ihren bedeutendsten Werken zu umfassen und in schönen, hochwertigen, dabei preislich attraktiven Ausgaben zu präsentieren.“ Trotz dieser neuen Aufbereitung bleibt am Ende die Frage: Kann uns ein Psychothriller aus dem beginnenden 19. Jahrhundert heute noch schocken? Sind wir nicht viel zu abgestumpft durch zerstückelte Leichen, Geister, die ihren Tod rächen und von Rasierklingen zerschnittenen Augäpfeln? – Vielleicht. Doch wenn er uns nicht schockiert, dann verwirrt er uns; heute genauso wie vor knapp 200 Jahren. Die Abgründe der menschlichen Psyche und die Verwischung von Traum und Wirklichkeit sind nach wie vor aktuell. Und möglicherweise ist es das, was einen Klassiker ausmacht: Er büßt auch mehrere Generationen nach seiner Veröffentlichung nichts von seiner Wirkung ein.
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Psychothriller – bei diesem Genre denkt man zuerst an Autoren wie Alfred Hitchcock, Dan Brown oder Steven King, weniger an den Romantiker E.T.A. Hoffmann. Dennoch zählt seine Erzählung „Der Sandmann“ zu einer der ersten Veröffentlichungen in dieser Gattung. Erzählt wird die Geschichte des Studenten Nathanael, dessen Kindheitstrauma, die Angst vor dem Sandmann, in Gestalt des Advokaten Coppelius, ihn bis in die Gegenwart verfolgt. Nathanael glaubt in dem Wetterglashändler Coppola die Schreckensgestalt von einst wiederzuerkennen. Dieser verkauft dem jungen Dichter ein Fernrohr, das ihn die Schönheit der, von Professor Spalanzani erschaffenen Puppe Olimpia erkennen lässt. Nathanael verfällt ihr geradezu. Als er jedoch begreift, dass das einzig Lebendige an Olimpia ihre Augen sind, erfasst ihn ein Anfall von Wahnsinn. Clara, seine Verlobte, kann ihn zwar zunächst gesund pflegen, doch als er bei einer Turmbesteigung Coppelius/Coppola entdeckt, packt ihn erneut der Wahnsinn. Hoffmann lässt Fantasie und Wirklichkeit in seiner Erzählung miteinander verschmelzen. Er zeigt, dass man nichts und niemandem trauen kann, nicht einmal dem, was man mit eigenen Augen sieht, nicht einmal sich selbst. Mit dieser Thematik reiht Hoffman sich ein in die Tradition der „Gothic Novel“ oder auch des „Schauerromans“. Charakteristisch für sie ist es, unheimliche Momente zu schaffen, indem sie das Irrationale für die Wirklichkeit ausgeben. So wie es Hoffmann mit dem Sandmann gemacht hat, der in der Nacht kommt, um den Kindern die Augen zu stehlen. Erstmals 1817 in „Nachtstücke“ erschienen, hat der S. Fischer Verlag diese verwirrend schaurige Erzählung nun im Zuge seiner Reihe „Fischer Klassik“ in einem Band mit E.T.A Hoffmans „Das Fräulein von Scuderi“ neu aufgelegt. „Idee des Programms ist es, die wichtigsten Autoren von der Antike bis zur Klassischen Moderne mit ihren bedeutendsten Werken zu umfassen und in schönen, hochwertigen, dabei preislich attraktiven Ausgaben zu präsentieren.“ Trotz dieser neuen Aufbereitung bleibt am Ende die Frage: Kann uns ein Psychothriller aus dem beginnenden 19. Jahrhundert heute noch schocken? Sind wir nicht viel zu abgestumpft durch zerstückelte Leichen, Geister, die ihren Tod rächen und von Rasierklingen zerschnittenen Augäpfeln? – Vielleicht. Doch wenn er uns nicht schockiert, dann verwirrt er uns; heute genauso wie vor knapp 200 Jahren. Die Abgründe der menschlichen Psyche und die Verwischung von Traum und Wirklichkeit sind nach wie vor aktuell. Und möglicherweise ist es das, was einen Klassiker ausmacht: Er büßt auch mehrere Generationen nach seiner Veröffentlichung nichts von seiner Wirkung ein.

Maren Oberwelland
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