Les Miserables (QS)
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Various Artists

1. Les Misérables: Prolog (Album Version)

Les Miserables (QS)

Musik (CD)

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Details

Medium

CD

Anzahl

1

Hersteller

Universal Music Vertrieb - A Division of Universal Music GmbH

Genre

Filmmusik

Spieldauer

4692 Minuten

Details

Medium

CD

Anzahl

1

Hersteller

Universal Music Vertrieb - A Division of Universal Music GmbH

Genre

Filmmusik

Spieldauer

4692 Minuten

Sprache

Deutsch

Komponist

Various/Musical

Erscheinungsdatum

16.09.1996

EAN

0731453123823

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Ingbert Edenhofer

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4/5

gute Version

Bewertet: Musik (CD)

"Les Misérables" gilt im Grunde als Misserfolg in der deutschen Musicalszene - allerdings legte es den Grundstein für die Besetzungspolitik deutscher Großproduktionen. Der damalige Marktführer Stella brachte nach zwei maskenintensiven Spektakeln ("Cats" und "Starlight Express"), einem Musical mit klassischen Gesangsanforderungen ("Das Phantom der Oper") und einer Show, die ethnische Spezialanforderungen an den größten Teil des Ensembles stellte ("Miss Saigon"), ein Musical auf die Bühne, das interessante Rollen für europäisch aussehende Darsteller bereithielt. Im Laufe der Spielzeit übernahmen etwas Thomas Borchert, Reinhard Brussmann, Maya Hakvoort und Jana Werner Hauptrollen; zur Premiere tummelten sich im Ensemble u.a. Perrin Manzer Allen, Kaatje Dierks, Kristin Hölck und Jens Janke. Allerdings war die Besetzung der Hauptrollen, zumindest anhand dieser CD beurteilt, nur teilweise erfolgreich. Am uninteressant das Liebesdreieck: Ich kann Felix Martin nur manchmal etwas abgewinnen und finde ihn auch hier äußerst künstlich. Deborah Dutcher klingt besonders bei "Schon so lang" sehr desinteressiert daran, verstanden zu werden, und Sanni Luis klingt einfach seltsam, was überrascht, da sie auf anderen Aufnahmen viel "gesangsnatürlicher" daher kommt. War das Regie? Erfolgreicher geben die beiden Hauptdarsteller ihre Rollen. Jerzy Jeszke gehört wohl nicht zu den besten Jean Valjeans, aber er kann insgesamt für sich einnehmen, wenn auch Hartwig Rudolz, vor allem in "Javerts Selbstmord" etwas eindringlicher daher kommt. Die Stars der Aufnahme sind allerdings Cornelia Drese und Anne Welte. Drese stellt vielleicht Sona MacDonald oder Ruthie Henshall nicht in den Schatten, taucht aber in alle Facetten von Fantine und gibt ihr ein stimmstarkes Porträt. Mme Thénardier hat nicht so viele Möglichkeiten zu glänzen, aber schon allein Weltes kurze Passage in "Herr im Haus" ist äußerst einnehmend. Sie soll auf der Bühne umwerfend gewesen sein. Zwei weitere Elemente tragen dazu bei, dass diese CD zu den besseren Aufnahmen dieses Musicals gehört: Zum Einen ist die CD randvoll mit Musik, so dass eine Einzel-CD einen sehr guten Gesamteindruck bietet - bei der manch überraschende Nummer enthalten ist (etwa "Der erste Angriff" und "Die letzte Schlacht" - "Eponines Tod" fehlt zwar, aber das ist bei der Besetzung nicht so ein großer Verlust). Zum Anderen ist das Ensemble mit sehr viel Einsatz dabei, sodass das Ergebnis sehr theatral wirkt im Gegensatz zu manch recht steriler Aufnahme. In letzter Konsequenz ist "Les Misérables" nicht so sehr mein Musical. "Morgen schon" ist umwerfend, aber ansonsten wirkt einiges recht plakativ, wobei Heinz-Rudolf Kunzes Übersetzung sicherlich nicht hilft. Trotzdem lohnt sich der Erwerb dieser CD.
4/5

gute Version

Bewertet: Musik (CD)

"Les Misérables" gilt im Grunde als Misserfolg in der deutschen Musicalszene - allerdings legte es den Grundstein für die Besetzungspolitik deutscher Großproduktionen. Der damalige Marktführer Stella brachte nach zwei maskenintensiven Spektakeln ("Cats" und "Starlight Express"), einem Musical mit klassischen Gesangsanforderungen ("Das Phantom der Oper") und einer Show, die ethnische Spezialanforderungen an den größten Teil des Ensembles stellte ("Miss Saigon"), ein Musical auf die Bühne, das interessante Rollen für europäisch aussehende Darsteller bereithielt. Im Laufe der Spielzeit übernahmen etwas Thomas Borchert, Reinhard Brussmann, Maya Hakvoort und Jana Werner Hauptrollen; zur Premiere tummelten sich im Ensemble u.a. Perrin Manzer Allen, Kaatje Dierks, Kristin Hölck und Jens Janke. Allerdings war die Besetzung der Hauptrollen, zumindest anhand dieser CD beurteilt, nur teilweise erfolgreich. Am uninteressant das Liebesdreieck: Ich kann Felix Martin nur manchmal etwas abgewinnen und finde ihn auch hier äußerst künstlich. Deborah Dutcher klingt besonders bei "Schon so lang" sehr desinteressiert daran, verstanden zu werden, und Sanni Luis klingt einfach seltsam, was überrascht, da sie auf anderen Aufnahmen viel "gesangsnatürlicher" daher kommt. War das Regie? Erfolgreicher geben die beiden Hauptdarsteller ihre Rollen. Jerzy Jeszke gehört wohl nicht zu den besten Jean Valjeans, aber er kann insgesamt für sich einnehmen, wenn auch Hartwig Rudolz, vor allem in "Javerts Selbstmord" etwas eindringlicher daher kommt. Die Stars der Aufnahme sind allerdings Cornelia Drese und Anne Welte. Drese stellt vielleicht Sona MacDonald oder Ruthie Henshall nicht in den Schatten, taucht aber in alle Facetten von Fantine und gibt ihr ein stimmstarkes Porträt. Mme Thénardier hat nicht so viele Möglichkeiten zu glänzen, aber schon allein Weltes kurze Passage in "Herr im Haus" ist äußerst einnehmend. Sie soll auf der Bühne umwerfend gewesen sein. Zwei weitere Elemente tragen dazu bei, dass diese CD zu den besseren Aufnahmen dieses Musicals gehört: Zum Einen ist die CD randvoll mit Musik, so dass eine Einzel-CD einen sehr guten Gesamteindruck bietet - bei der manch überraschende Nummer enthalten ist (etwa "Der erste Angriff" und "Die letzte Schlacht" - "Eponines Tod" fehlt zwar, aber das ist bei der Besetzung nicht so ein großer Verlust). Zum Anderen ist das Ensemble mit sehr viel Einsatz dabei, sodass das Ergebnis sehr theatral wirkt im Gegensatz zu manch recht steriler Aufnahme. In letzter Konsequenz ist "Les Misérables" nicht so sehr mein Musical. "Morgen schon" ist umwerfend, aber ansonsten wirkt einiges recht plakativ, wobei Heinz-Rudolf Kunzes Übersetzung sicherlich nicht hilft. Trotzdem lohnt sich der Erwerb dieser CD.

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