Kleist, H: Michael Kohlhaas
Schroedel Interpretationen Band 43

Kleist, H: Michael Kohlhaas

Schulbuch (Taschenbuch)

7,95 €

inkl. gesetzl. MwSt.
weitere Ausführungen

weitere Ausführungen

49,90 €

Kleist, H: Michael Kohlhaas

Ebenfalls verfügbar als:

Gebundenes Buch

Gebundenes Buch

ab 3,95 €
Taschenbuch

Taschenbuch

ab 2,50 €
eBook

eBook

ab 0,49 €
Hörbuch

Hörbuch

ab 4,99 €
weitere Ausführungen

weitere Ausführungen

ab 49,90 €

Beschreibung


Die Schroedel Interpretationen bieten anspruchsvolle, doch verständlich und interessant geschriebene Darstellungen und Deutungen von wichtigen Werken der deutschen Literatur. Die Bände der Reihe eignen sich besonders zur Vorbereitung auf Referate, Hausarbeiten, Klausuren und Prüfungen.

Heinrich von Kleists längste und berühmteste Erzählung "Michael Kohlhaas" (1810) stellt, unter Rückgriff auf einen aufsehenerregenden Rechtsfall aus der Reformationszeit, die Frage nach dem Recht des Einzelnen, sich gegen eine korrupte Regierung aufzulehnen.

Im vorliegenden Band wird das bei der ersten Lektüre nicht leicht zu durchschauende politische Beziehungsgeflecht der Entscheidungsträger verdeutlicht; darüber hinaus werden die geistigen Voraussetzungen und die gestalterischen Mittel beleuchtet, die Kleists Besonderheit als Erzähler ausmachen.

Heinrich von Kleist, dessen Werk bereits auf die Moderne vorausweist, wurde am 18. Oktober 1777 in Frankfurt/Oder geboren. Die Beschäftigung mit Kants Philosophie löste 1801 eine Krise aus, die zur Infragestellung der Lebenspläne Kleists führte. Es folgten Reisen durch Deutschland, Frankreich und die Schweiz. 1807 wurde Kleist von französischen Behörden unter Spionageverdacht verhaftet. 1809 publizierte er patriotische Lieder und Aufsätze gegen die französische Besatzung. Von 1810-11 war er Herausgeber der Berliner Abendblätter , zunehmende Schwierigkeiten mit der Zensur führten zu deren Verbot. Gemeinsam mit der krebskranken Henriette Vogel beging Kleist am 21. November 1811 am Ufer des Wannsees in Berlin Selbstmord. Von den Dichtern der Goethezeit ist Heinrich von Kleist einer der lebendigsten und zerrissensten. Sowohl sein Leben als auch sein Werk standen im Zeichen einer aus den Fugen geratenen Zeit, und die extremen Gefühlslagen und radikalen Zweifel, die sich in den Werken dieses zu Lebzeiten erfolglosen Dichters Bahn brachen, sind auch heute noch höchst aktuell.

Hans-Georg Schede, geboren 1968, studierte in Freiburg Germanistik sowie Anglistik und promovierte mit einer Werkmonographie über den Gegenwartsautor Gert Hofmann (1999). Er hat Unterrichtsmodelle zu Heinrich von Kleist, Gert Hofmann sowie Charlotte Kerner und zahlreiche Erläuterungsbände zu Werken des schulischen Lektürekanons verfasst (u. a. zu Goethe, Schiller, Kleist, Büchner, Thomas Mann, Uwe Timm und Charlotte Kerner). Hans-Georg Schede hat als Buchredakteur und Gymnasiallehrer gearbeitet und lebt mit seiner Familie in der Nähe von München.

Details

ISBN

978-3-507-47705-6

Erscheinungsdatum

17.09.2009

Bundesländer

Baden-Württemberg + weitere

Unterrichtsfächer

Deutsch

Klassenstufen

10. Lernjahr + weitere

Schulformen

Berufliche Vollzeit-Schule + weitere

Einband

Taschenbuch

Beschreibung

Details

ISBN

978-3-507-47705-6

Erscheinungsdatum

17.09.2009

Bundesländer

  • Baden-Württemberg
  • Bayern
  • Berlin
  • Brandenburg
  • Bremen
  • Hamburg
  • Hessen
  • Mecklenburg-Vorpommern
  • Niedersachsen
  • Nordrhein-Westfalen
  • Rheinland-Pfalz
  • Saarland
  • Sachsen
  • Sachsen-Anhalt
  • Schleswig-Holstein
  • Thüringen

Unterrichtsfächer

Deutsch

Klassenstufen

  • 10. Lernjahr
  • 11. Lernjahr
  • 12. Lernjahr
  • 13. Lernjahr

Schulformen

  • Berufliche Vollzeit-Schule
  • Gymnasium
  • Sekundarstufe II

Einband

Taschenbuch

Herausgeber

Hans-Georg Schede

Verlag

Schroedel

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

18,8/12,5/1,5 cm

Gewicht

166 g

Reihe

Schroedel Interpretationen 43

Sprache

Deutsch

Weitere Bände von Schroedel Interpretationen

Das meinen unsere Kund*innen

4.2

16 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Kund*innenkonto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

(0)

1 Sterne

Wundervolle Adaption von Goethes Werk

monerl aus Langen am 18.08.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Schon immer wollte ich Goethes "Faust" lesen, da dieser Klassiker in aller Munde ist. Doch gehörte ich damals wohl zu dem Jahrgang, in dem selbst im Deutsch-Leistungskurs "Faust" nicht durchgenommen wurde. Die Rotation der Bücher führte dazu, dass dieses Werk mir bisher verschlossen war. Vor vielen Jahren lud ich mir über das Gutenberg-Projekt beide Teile von "Faust" als eBooks herunter. Irgendwie graute mir jedoch davor, mir dieses opulente Werk alleine erarbeiten zu müssen und vergaß es über die Jahre. Doch dann hörte ich von Fausts Adaption als Graphic Novel und war sofort begeistert. Es war klar, das Buch muss ich lesen! Und nun klappte ich die Buchdeckel zu und musste das Gelesene, wie auch Gesehene sich setzen lassen. Der Einstieg war recht schwer, da ich von der Thematik und Handlung wirklich keine Ahnung hatte. Ich fühlte mich als Literaturbanausin. Somit musste ich pausieren, um mir Informationen über Goethes "Faust I" zu holen. Ich las mich bei Wikipedia ein und hatte irgendwann das Gefühl, nun auch bereit für die graphische Umsetzung zu sein. Die zeichnerische Umsetzung der Geschichte ist wundervoll gelungen! Sie ergänzt sehr gut den spärlichen Text. Die Handlung wird nachvollziehbar, auch wenn natürlich einiges - bezogen auf das ursprüngliche Werk - ausgelassen werden musste. Die Farben der Panels transportieren gelungen die Düsternis, die Goethes "Faust I" innehat. Nichts an dieser Graphic Novel ist verspielt. Wer hier Goethes Reime erwartet, wird enttäuscht sein. Diese Adaption hat ihr Augenmerk auf der zeichnerischen Umsetzung, wie man es von einer Graphic Novel erwarten darf. Sie kann als eine ausgezeichnete Ergänzung zum Original gesehen werden und ist m.M.n. nicht nur interessant für Graphic Novel - Begeisterte, wie mich. Mich jedenfalls brachte diese Graphic Novel dazu, mich endlich mit Goethes "Faust I" zu beschäftigen. Voller Freude las ich das Original und verglich es mit diesem zeichnerischen Werk. Ich verlor über die Beschäftigung mit der zeichnerischen Adaption die Angst vor dem Original. Und das ist, in mehrfacher Hinsicht, Alexander Pavlenko und Jan Krauß zu verdanken! Daher gibt es von mir eine absolute Leseempfehlung!

Wundervolle Adaption von Goethes Werk

monerl aus Langen am 18.08.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Schon immer wollte ich Goethes "Faust" lesen, da dieser Klassiker in aller Munde ist. Doch gehörte ich damals wohl zu dem Jahrgang, in dem selbst im Deutsch-Leistungskurs "Faust" nicht durchgenommen wurde. Die Rotation der Bücher führte dazu, dass dieses Werk mir bisher verschlossen war. Vor vielen Jahren lud ich mir über das Gutenberg-Projekt beide Teile von "Faust" als eBooks herunter. Irgendwie graute mir jedoch davor, mir dieses opulente Werk alleine erarbeiten zu müssen und vergaß es über die Jahre. Doch dann hörte ich von Fausts Adaption als Graphic Novel und war sofort begeistert. Es war klar, das Buch muss ich lesen! Und nun klappte ich die Buchdeckel zu und musste das Gelesene, wie auch Gesehene sich setzen lassen. Der Einstieg war recht schwer, da ich von der Thematik und Handlung wirklich keine Ahnung hatte. Ich fühlte mich als Literaturbanausin. Somit musste ich pausieren, um mir Informationen über Goethes "Faust I" zu holen. Ich las mich bei Wikipedia ein und hatte irgendwann das Gefühl, nun auch bereit für die graphische Umsetzung zu sein. Die zeichnerische Umsetzung der Geschichte ist wundervoll gelungen! Sie ergänzt sehr gut den spärlichen Text. Die Handlung wird nachvollziehbar, auch wenn natürlich einiges - bezogen auf das ursprüngliche Werk - ausgelassen werden musste. Die Farben der Panels transportieren gelungen die Düsternis, die Goethes "Faust I" innehat. Nichts an dieser Graphic Novel ist verspielt. Wer hier Goethes Reime erwartet, wird enttäuscht sein. Diese Adaption hat ihr Augenmerk auf der zeichnerischen Umsetzung, wie man es von einer Graphic Novel erwarten darf. Sie kann als eine ausgezeichnete Ergänzung zum Original gesehen werden und ist m.M.n. nicht nur interessant für Graphic Novel - Begeisterte, wie mich. Mich jedenfalls brachte diese Graphic Novel dazu, mich endlich mit Goethes "Faust I" zu beschäftigen. Voller Freude las ich das Original und verglich es mit diesem zeichnerischen Werk. Ich verlor über die Beschäftigung mit der zeichnerischen Adaption die Angst vor dem Original. Und das ist, in mehrfacher Hinsicht, Alexander Pavlenko und Jan Krauß zu verdanken! Daher gibt es von mir eine absolute Leseempfehlung!

Großartige Gestaltung eines absoluten Weltklassikers

Lesendes Federvieh aus München am 08.07.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

1808 veröffentlicht und bis heute hochgeschätzt gilt Johann Wolfgang von Goethes tragische Geschichte über den historischen Doktor Faustus als eine der bedeutendsten und meistzitiertesten Werke der deutschsprachigen Literatur. Generationen von Schülern und Studenten sind bereits in den (oftmals auch unfreiwilligen) Genuss gekommen, viele weitere werden noch über des Pudels Kern, die Gretchenfrage und Co diskutieren. Wie zeitlos und aktuell Goethes Tragödie ist, zeigt diese von Jan Krauß textlich adaptierte und von Alexander Pavlenko unvergleichlich gestaltete Graphic Novel. Sprachlich sehr vereinfacht ohne die typischen Reime und inhaltlich auf das Wesentliche begrenzt sind es die grandiosen Illustrationen, die einen leichten Zugang zu dieser vieldiskutierten Geschichte ermöglichen. Es schadet allerdings nicht, den originalen charakteristischen Goethe’schen O-Ton mitsamt seiner Wortgewaltigkeit sowie die Handlung in groben Zügen zu kennen, da einige Details zugunsten der graphischen Umsetzung auf knapp 166 Seiten herausgekürzt wurden. Neben den sehr gelungenen, präzisen Charakterzeichnungen hat mir besonders die abschnittsweise fluktuierende Atmosphäre imponiert. Alexander Pavlenko kontrastiert hierbei farblich geschickt das lockere, humorvolle Vorspiel auf dem Theater sowie den Prolog im Himmel vor argloser wie sorgenfreier Kulisse mit der äußerst düsteren Grundstimmung der eigentlichen Handlung. Alexander Pavlenkos Graphic Novel zu Goethes „Faust“ ist ein atmosphärisch stimmungsvoller Appetithappen, um die Neugier auf eine (Re-)Lektüre des Originalwerks zu wecken.

Großartige Gestaltung eines absoluten Weltklassikers

Lesendes Federvieh aus München am 08.07.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

1808 veröffentlicht und bis heute hochgeschätzt gilt Johann Wolfgang von Goethes tragische Geschichte über den historischen Doktor Faustus als eine der bedeutendsten und meistzitiertesten Werke der deutschsprachigen Literatur. Generationen von Schülern und Studenten sind bereits in den (oftmals auch unfreiwilligen) Genuss gekommen, viele weitere werden noch über des Pudels Kern, die Gretchenfrage und Co diskutieren. Wie zeitlos und aktuell Goethes Tragödie ist, zeigt diese von Jan Krauß textlich adaptierte und von Alexander Pavlenko unvergleichlich gestaltete Graphic Novel. Sprachlich sehr vereinfacht ohne die typischen Reime und inhaltlich auf das Wesentliche begrenzt sind es die grandiosen Illustrationen, die einen leichten Zugang zu dieser vieldiskutierten Geschichte ermöglichen. Es schadet allerdings nicht, den originalen charakteristischen Goethe’schen O-Ton mitsamt seiner Wortgewaltigkeit sowie die Handlung in groben Zügen zu kennen, da einige Details zugunsten der graphischen Umsetzung auf knapp 166 Seiten herausgekürzt wurden. Neben den sehr gelungenen, präzisen Charakterzeichnungen hat mir besonders die abschnittsweise fluktuierende Atmosphäre imponiert. Alexander Pavlenko kontrastiert hierbei farblich geschickt das lockere, humorvolle Vorspiel auf dem Theater sowie den Prolog im Himmel vor argloser wie sorgenfreier Kulisse mit der äußerst düsteren Grundstimmung der eigentlichen Handlung. Alexander Pavlenkos Graphic Novel zu Goethes „Faust“ ist ein atmosphärisch stimmungsvoller Appetithappen, um die Neugier auf eine (Re-)Lektüre des Originalwerks zu wecken.

Unsere Kund*innen meinen

Faust

von Jan Krauss, Johann Wolfgang Goethe

4.2

0 Bewertungen filtern

Unsere Buch­händler*innen meinen

Profilbild von Sonja Kurewitz

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Sonja Kurewitz

Thalia Göttingen

Zum Portrait

5/5

Der Tragödie erster Teil

Bewertet: Schulbuch (Taschenbuch)

Ein Klassiker in Reimen. Toll zu lesen, tragisch, aber auch amüsant. Goethes Werk Faust stellt eine Verbindung zwischen Himmel, Hölle und Erde dar und ist fantasievoller geschrieben, als man zunächst annehmen möchte. Auch bekannte Schauplätze, wie etwa der Harz oder Auerbachs Keller in Leipzig, haben hohen Wiedererkennungswert.
5/5

Der Tragödie erster Teil

Bewertet: Schulbuch (Taschenbuch)

Ein Klassiker in Reimen. Toll zu lesen, tragisch, aber auch amüsant. Goethes Werk Faust stellt eine Verbindung zwischen Himmel, Hölle und Erde dar und ist fantasievoller geschrieben, als man zunächst annehmen möchte. Auch bekannte Schauplätze, wie etwa der Harz oder Auerbachs Keller in Leipzig, haben hohen Wiedererkennungswert.

Sonja Kurewitz
  • Sonja Kurewitz
  • Buchhändler*in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Profilbild von Niklas Ademmer

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Niklas Ademmer

Thalia Lippstadt

Zum Portrait

5/5

Der Klassiker schlechthin

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Faust I sollte jeder in seinem Leben mindestens einmal gelesen haben. Die Geschichte des Gelehrten, der nie mit dem zufrieden ist, was er hat und immer noch mehr Wissen erlangen möchte, auch weit über das natürliche Wissen hinaus und dafür sogar so weit geht, einen Pakt mit dem Teufel einzugehen, ist sehr spannend erzählt und einfach nur fesselnd. Eine klare Empfehlung für jeden!
5/5

Der Klassiker schlechthin

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Faust I sollte jeder in seinem Leben mindestens einmal gelesen haben. Die Geschichte des Gelehrten, der nie mit dem zufrieden ist, was er hat und immer noch mehr Wissen erlangen möchte, auch weit über das natürliche Wissen hinaus und dafür sogar so weit geht, einen Pakt mit dem Teufel einzugehen, ist sehr spannend erzählt und einfach nur fesselnd. Eine klare Empfehlung für jeden!

Niklas Ademmer
  • Niklas Ademmer
  • Buchhändler*in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Unsere Buchhändler*innen meinen

Faust

von Johann Wolfgang Goethe

0 Rezensionen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Kleist, H: Michael Kohlhaas