Eile mit Weile

Herkunft und Bedeutung der Sprichwörter

Karl-Heinz Göttert

Buch (Taschenbuch)
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Beschreibung

Karl-Heinz Göttert erklärt den Sinn der gebräuchlichsten Sprichwörter, geht ihrer Herkunft und Entstehungsgeschichte nach, er beleuchtet die Machart der Sprichwörter, ihre Poetik sozusagen, und er erzählt von Sammlern und Forschern, die sich mit dem Sprichwort beschäftigt haben.

Karl-Heinz Göttert, Professor für Ältere Deutsche Literatur. Seine Forschungsschwerpunkte sind Geschichte und Theorie von Rhetorik und Konversation, Anstand und Höflichkeit sowie der Magie.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 01.10.2009
Verlag Reclam, Philipp
Seitenzahl 245
Maße (B) 19,2/12/1,5 cm
Gewicht 211 g
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-15-020189-3

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  • Vorbemerkung

    Psychologische Einsichten
    Eile mit Weile
    Morgenstund hat Gold im Mund
    Morgen wartet das Grab
    Die großen Fische fressen die kleinen
    Du bist nicht irgendwo, du bist überall
    Ein Herz und eine Seele
    Nolens volens
    Erkenne dich selbst
    Von der Skylla in die Charybdis kommen
    Als Gott den Mann schuf, übte sie nur
    Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr
    Mit der Wurst nach der Speckseite werfen

    Die Welt der Moral
    Den Mantel nach dem Winde kehren
    Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht
    Schiffbruch erleiden
    Wir sitzen alle in einem Boot
    Kleider machen Leute
    Glück im Unglück haben
    Jeder ist seines Glückes Schmied
    Der goldene Mittelweg
    Freundesgut, gemeinsam Gut
    Den Balken im eigenen Auge nicht sehen
    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold
    Sich mit fremden Federn schmücken
    Die Wände haben Ohren
    Alles hat seinen Preis
    Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen
    Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral

    Die Welt des Rechts
    Brief und Siegel geben
    Das dicke Ende kommt nach
    Unter einer Decke stecken
    Die Biene ist ein wilder Wurm
    Auge um Auge, Zahn um Zahn
    Wer zuerst kommt, mahlt zuerst
    Aller guten Dinge sind drei
    Jemandem aufs Dach steigen
    Zu viel Recht ist Unrecht
    Eine Kuh wird nicht weiß

    Gedanken zur Politik
    Als Adam grub und Eva spann …
    Von einem Toten Steuern verlangen
    Gedanken sind zollfrei
    Leben wie im Schlaraffenland
    Die Hunde bellen, aber die Karawane zieht weiter
    Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben
    Das Lachen wird ihnen noch vergehen
    Toter Buchstabe
    Politik verdirbt den Charakter
    Eine Hand wäscht die andere

    Im Alltag
    Das Kind mit dem Bade ausschütten
    Alte Kamellen
    Eine Eselsbrücke bauen
    Hand und Fuß haben
    Ein unbeschriebenes Blatt sein
    Ausgehen wie das Hornberger Schießen
    Ein Köhlerglaube
    Mutter Natur
    Schnee von gestern
    Durch die Finger sehen
    Die klare Sonne wird es an den Tag bringen
    Streit um des Kaisers Bart
    Wenn es regnet und gleichzeitig die Sonne scheint …
    Karten sind ein Satan
    Medias in res
    Different strokes for different folks

    Konserviertes Brauchtum
    Einen Korb bekommen
    Etwas läuten hören
    Durch die Lappen gehen
    Denken wie Goldschmieds Junge
    Etwas im Schilde führen
    Etwas auf die Spitze treiben
    Unter die Haube bringen
    Wider den Stachel löcken
    Jemanden zum Narren halten
    Jemandem Hörner aufsetzen
    Der deutsche Michel
    Aufschneiden

    Kleine Poetologie des Sprichworts
    Zwischen die Mühlsteine geraten
    Das falsche Gesangbuch haben
    Auf dich haben wir gerade noch gewartet!
    Allzu scharf macht schartig
    Aller Anfang ist schwer, sagte der Dieb, da stahl er einen Amboss
    Die Axt im Haus erspart den Zimmermann
    Haare auf den Zähnen haben
    Bette dich gut!
    Viele Hunde sind des Rasen Tod
    Nach Rüstung kommt Krieg
    Beim Besuch der Dame die Uhr aufziehen
    Wie die Berber: zehn sprechen und einer hört zu

    Große Sammler
    Beginn mit Aristoteles
    Das Feuilleton avant la lettre: Erasmus von Rotterdam
    Literatur aus Sprichwörtern: Till Eulenspiegel
    Der Erzvater deutscher Sammlungen: Johann Agricola
    Sammlung für den eigenen Gebrauch: Martin Luther
    Attacke auf das Sprichwort: Ernst Meisner
    Plädoyer für Lehnsprichwörter: Gotthold Ephraim Lessing
    Sammler mit Talent zur Neuschaffung: Johann Wolfgang Goethe
    Romantik versus Systemgeist: Johann Michael Sailer
    Aufbruch ins wissenschaftliche Zeitalter: Josua Eiselein
    Die populärste Sammlung bis heute: Karl Simrock
    Der größte Sammler aller Zeiten: Karl Friedrich Wilhelm Wander

    Statt eines Literaturverzeichnisses
    Abbildungsnachweis
    Zum Autor