Sharpes Beute / Sharpe Band 5
Band 5

Sharpes Beute / Sharpe Band 5

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

16 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

26.06.2010

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

18,6/12,5/2,7 cm

Gewicht

416 g

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

16 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

26.06.2010

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

18,6/12,5/2,7 cm

Gewicht

416 g

Auflage

5. Auflage 2010

Reihe

Sharpe-Serie 5

Originaltitel

Sharpe's Prey

Übersetzt von

Joachim Honnef

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-404-16450-9

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Sharpe in Dänemark

Stefan Heidsiek aus Darmstadt am 05.04.2012

Bewertungsnummer: 774341

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der in England aufgrund der vielen toten Zivilisten in Vergessenheit geratene Angriff der Briten auf Kopenhagen im Jahre 1807 dient diesmal als Ausgangspunkt für Bernard Cornwells (auf Deutsch bisher) letzten militärhistorischen Roman. Und es wirkt ein bisschen so, als wären dem englischen Schriftsteller ein wenig die Ideen in Bezug auf einen möglichen geschichtlichen Handlungshintergrund ausgegangen. „Sharpes Beute“ liest sich bereits zu Beginn erstaunlich konstruiert, die sonstigen Stärken, wie der Aufbau einer landesspezifischen Atmosphäre, wollen diesmal nicht so recht auf den Leser überspringen. Während die Vorgänger, insbesondere die drei in Indien spielenden Bände, sich sehr lebensnah zeigten und auch neben den Schlachten für ein gewisses Flair sorgten, bleiben sowohl die Unterwelt Londons als auch letztlich Kopenhagen selbst irgendwie recht farblos. Dabei hätten besonders die dunklen Gassen von Londons Vororten, wo unser Held aufwuchs, viel Potenzial geboten, um Sharpes jetziges Verhalten näher zu erklären bzw. nachzuvollziehen. Stattdessen geht Cornwell immer wieder auf Sharpes Trauer und innere Zerrissenheit ein. Und auch wenn der Autor viele gute Eigenschaften sein Eigen nennt – die Schilderung menschlicher Gefühle oder zwischenmenschlicher Beziehungen gehört leider nicht dazu. Cornwell, der sich sonst strikt an das Aufbauschema „Kleines Gefecht-Affäre-Zwickmühle-Großes Gefecht“ hält, hat diesmal einen anderen Ansatz gewählt und so unter anderem den Verräter bereits direkt am Anfang enttarnt. Eine interessante Idee, aus der der Autor allerdings mehr hätte machen können und müssen. Stattdessen sorgt diese frühe Identifizierung nur dafür, dass das Buch auch im weiteren Verlauf eher wenig Überraschungen bereithält. Die Wendungen und Twists vorheriger Bände werden diesmal schmerzlich vermisst. Das macht den Plot, der eigentlich auch auf hundert Seiten weniger hätte erzählt werden können, besonders im Mittelteil extrem langatmig. Es fehlt der Geschichte an Substanz, um durchgängig zu unterhalten. Und das können dann auch ein paar kernige Sprüche und brisante Zweikämpfe nicht übertünchen. Wenn es dann wieder darum geht, zur Attacke zur blasen, nimmt Cornwells Buch an Fahrt auf. Die Schilderung der Bombardierung Kopenhagens gerät sehr plastisch und stimmungsvoll, deutet allerdings auch an, dass der englische Schriftsteller mit dem Geplänkel verfeindeter Armeen mehr anfangen kann, als mit der Vermittlung von Gräueltaten an einer zivilen Bevölkerung. Im Vergleich zur Schlacht von Assaye („Sharpes Sieg“) oder Trafalgar („Sharpes Trafalgar“) geraten die Bombeneinschläge sowie das durcheinander in den Gassen Kopenhagens doch irgendwie recht zahn- und einfallslos. „Einfallslos“ ist dann auch leider diesmal wieder die Übersetzung, welche (und das zieht sich ja traurigerweise durch die ganze Reihe) vor Schreibfehlern, unpassender Wortwahl und schlicht falscher Wiedergabe nur so strotzt. Das zudem manch ein Name im Verlauf des Buches in drei verschiedenen Versionen geschrieben wird, erhöht die Verwirrung beim Leser noch. Der Bastei Lübbe Verlag muss hier dringend nachbessern! Insgesamt ist „Sharpes Beute“ der bisher schwächste Band der Reihe, was wohl nicht zuletzt auch daran liegt, dass er als verbindendes Glied zwischen Sharpes Indien-Abenteuern und dem Feldzug gegen Napoleon konzipiert und dementsprechend inhaltlich gefüllt wurde. Für Cornwell-Fans ganz sicher kein Muss. Für Freunde der Sharpe-Reihe ein Band, den man auch getrost mal überspringen kann ohne Elementares verpasst zu haben.
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Sharpe in Dänemark

Stefan Heidsiek aus Darmstadt am 05.04.2012
Bewertungsnummer: 774341
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der in England aufgrund der vielen toten Zivilisten in Vergessenheit geratene Angriff der Briten auf Kopenhagen im Jahre 1807 dient diesmal als Ausgangspunkt für Bernard Cornwells (auf Deutsch bisher) letzten militärhistorischen Roman. Und es wirkt ein bisschen so, als wären dem englischen Schriftsteller ein wenig die Ideen in Bezug auf einen möglichen geschichtlichen Handlungshintergrund ausgegangen. „Sharpes Beute“ liest sich bereits zu Beginn erstaunlich konstruiert, die sonstigen Stärken, wie der Aufbau einer landesspezifischen Atmosphäre, wollen diesmal nicht so recht auf den Leser überspringen. Während die Vorgänger, insbesondere die drei in Indien spielenden Bände, sich sehr lebensnah zeigten und auch neben den Schlachten für ein gewisses Flair sorgten, bleiben sowohl die Unterwelt Londons als auch letztlich Kopenhagen selbst irgendwie recht farblos. Dabei hätten besonders die dunklen Gassen von Londons Vororten, wo unser Held aufwuchs, viel Potenzial geboten, um Sharpes jetziges Verhalten näher zu erklären bzw. nachzuvollziehen. Stattdessen geht Cornwell immer wieder auf Sharpes Trauer und innere Zerrissenheit ein. Und auch wenn der Autor viele gute Eigenschaften sein Eigen nennt – die Schilderung menschlicher Gefühle oder zwischenmenschlicher Beziehungen gehört leider nicht dazu. Cornwell, der sich sonst strikt an das Aufbauschema „Kleines Gefecht-Affäre-Zwickmühle-Großes Gefecht“ hält, hat diesmal einen anderen Ansatz gewählt und so unter anderem den Verräter bereits direkt am Anfang enttarnt. Eine interessante Idee, aus der der Autor allerdings mehr hätte machen können und müssen. Stattdessen sorgt diese frühe Identifizierung nur dafür, dass das Buch auch im weiteren Verlauf eher wenig Überraschungen bereithält. Die Wendungen und Twists vorheriger Bände werden diesmal schmerzlich vermisst. Das macht den Plot, der eigentlich auch auf hundert Seiten weniger hätte erzählt werden können, besonders im Mittelteil extrem langatmig. Es fehlt der Geschichte an Substanz, um durchgängig zu unterhalten. Und das können dann auch ein paar kernige Sprüche und brisante Zweikämpfe nicht übertünchen. Wenn es dann wieder darum geht, zur Attacke zur blasen, nimmt Cornwells Buch an Fahrt auf. Die Schilderung der Bombardierung Kopenhagens gerät sehr plastisch und stimmungsvoll, deutet allerdings auch an, dass der englische Schriftsteller mit dem Geplänkel verfeindeter Armeen mehr anfangen kann, als mit der Vermittlung von Gräueltaten an einer zivilen Bevölkerung. Im Vergleich zur Schlacht von Assaye („Sharpes Sieg“) oder Trafalgar („Sharpes Trafalgar“) geraten die Bombeneinschläge sowie das durcheinander in den Gassen Kopenhagens doch irgendwie recht zahn- und einfallslos. „Einfallslos“ ist dann auch leider diesmal wieder die Übersetzung, welche (und das zieht sich ja traurigerweise durch die ganze Reihe) vor Schreibfehlern, unpassender Wortwahl und schlicht falscher Wiedergabe nur so strotzt. Das zudem manch ein Name im Verlauf des Buches in drei verschiedenen Versionen geschrieben wird, erhöht die Verwirrung beim Leser noch. Der Bastei Lübbe Verlag muss hier dringend nachbessern! Insgesamt ist „Sharpes Beute“ der bisher schwächste Band der Reihe, was wohl nicht zuletzt auch daran liegt, dass er als verbindendes Glied zwischen Sharpes Indien-Abenteuern und dem Feldzug gegen Napoleon konzipiert und dementsprechend inhaltlich gefüllt wurde. Für Cornwell-Fans ganz sicher kein Muss. Für Freunde der Sharpe-Reihe ein Band, den man auch getrost mal überspringen kann ohne Elementares verpasst zu haben.

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Sharpes Beute / Sharpe Band 5

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D. Fried

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4/5

Verrat und Rache

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

1807. Seit zwei Jahren ist Richard Sharpe wieder in der englischen Heimat und das Glück hat sich von ihm abgewandt. Seine Geliebte ist tot, sein Reichtum dahin und seine militärische Karriere steckt fest. Während sein Regiment in die Schlacht zieht, bleibt er in der Kaserne zurück. Da tritt man mit einem geheimen Auftrag an ihn heran und Sharpe ergreift seine Chance: er begleitet einen Geheimdiplomaten, der mit viel Gold das Wohlwollen des dänischen Thronfolgers erkaufen soll. Doch kaum an Land, hintergeht der Gesandte Sharp, macht sich mit dem Gold davon und läuft zu den Dänen über (eigentlich sogar zu den Franzosen, wie sich später herausstellt). Sharpe ist auf sich gestellt, in einem Land, das er nicht kennt, und dessen Sprache er nicht spricht. Er nimmt Kontakt zu Verbindungsleuten auf und hofft auf Hilfe, die ihm jedoch zu Beginn verwehrt wird. Darüber hinaus steht die britische Invasion kurz bevor und so gerät Lieutnant Richard Sharpe in die Belagerung von Kopenhagen und die daraus resultierenden Kämpfe – doch ihn treibt ein persönliches Ziel zurück in die Stadt: Angst um neue Freunde und sein Sinnen auf Rache. +++ Erneut gerät Richard Sharpe, der Held dieser historischen Romanreihe, in eine der Schlachten der Napoleonischen Kriege. Doch diesmal ist es eine der vergessenen, die am Rande Europas – dabei aber nicht weniger blutig – ausgetragen wurde. Die Geschichte liest sich rasant und spannend und Autor Cornwell schildert erneut in allem Detailreichtum das blutige Kriegshandwerk, diesmal auch mit einem Blick auf die unbeteiligten und leidtragenden Zivilisten der Stadt Kopenhagen, die der hohen Politik geopfert werden. +++ Mit diesem Buch sind die von Bernard Cornwell nachgeschobenen ‚ersten’ Abenteuer von Richard Sharpe beendet. Er ist auf dem Kontinent angekommen und mit dem nächsten Band, der Wiederauflage von SHARPES AUFSTIEG, beginnt der spanische Landfeldzug und Sharpes langer Weg nach Waterloo. Es liegen noch viele Abenteuer vor uns. +++ Blutige Geheimmission!
4/5

Verrat und Rache

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

1807. Seit zwei Jahren ist Richard Sharpe wieder in der englischen Heimat und das Glück hat sich von ihm abgewandt. Seine Geliebte ist tot, sein Reichtum dahin und seine militärische Karriere steckt fest. Während sein Regiment in die Schlacht zieht, bleibt er in der Kaserne zurück. Da tritt man mit einem geheimen Auftrag an ihn heran und Sharpe ergreift seine Chance: er begleitet einen Geheimdiplomaten, der mit viel Gold das Wohlwollen des dänischen Thronfolgers erkaufen soll. Doch kaum an Land, hintergeht der Gesandte Sharp, macht sich mit dem Gold davon und läuft zu den Dänen über (eigentlich sogar zu den Franzosen, wie sich später herausstellt). Sharpe ist auf sich gestellt, in einem Land, das er nicht kennt, und dessen Sprache er nicht spricht. Er nimmt Kontakt zu Verbindungsleuten auf und hofft auf Hilfe, die ihm jedoch zu Beginn verwehrt wird. Darüber hinaus steht die britische Invasion kurz bevor und so gerät Lieutnant Richard Sharpe in die Belagerung von Kopenhagen und die daraus resultierenden Kämpfe – doch ihn treibt ein persönliches Ziel zurück in die Stadt: Angst um neue Freunde und sein Sinnen auf Rache. +++ Erneut gerät Richard Sharpe, der Held dieser historischen Romanreihe, in eine der Schlachten der Napoleonischen Kriege. Doch diesmal ist es eine der vergessenen, die am Rande Europas – dabei aber nicht weniger blutig – ausgetragen wurde. Die Geschichte liest sich rasant und spannend und Autor Cornwell schildert erneut in allem Detailreichtum das blutige Kriegshandwerk, diesmal auch mit einem Blick auf die unbeteiligten und leidtragenden Zivilisten der Stadt Kopenhagen, die der hohen Politik geopfert werden. +++ Mit diesem Buch sind die von Bernard Cornwell nachgeschobenen ‚ersten’ Abenteuer von Richard Sharpe beendet. Er ist auf dem Kontinent angekommen und mit dem nächsten Band, der Wiederauflage von SHARPES AUFSTIEG, beginnt der spanische Landfeldzug und Sharpes langer Weg nach Waterloo. Es liegen noch viele Abenteuer vor uns. +++ Blutige Geheimmission!

D. Fried
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Melanie Winkler

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5/5

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Tolle Reihe für Fans von historischen Abenteuerroman. Männerbuch.
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Tolle Reihe für Fans von historischen Abenteuerroman. Männerbuch.

Melanie Winkler
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