Frankenstein

Englische Lektüre für die Oberstufe. mit Audio via ELI Link-App

Young Adult ELI Readers

Elizabeth Ferretti, Mary Shelley

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Beschreibung


Victor Frankenstein ist ein ambitionierter Wissenschaftler mit dem Ziel eine bessere Welt zu schaffen. Er macht große Fortschritte in der Medizin und Biologie und schafft es, ein neues Wesen zu erschaffen und zu beleben. Doch das Wesen verbreitet nur Schrecken und Angst. Doch diese Konsequenzen seiner Arbeit sind Victor nicht bewusst.

Inklusive Audio-CD mit ausgewählten Kapiteln und komplettem Hörtext als Download

Produktdetails

ISBN 978-3-12-514818-5
Verkaufsrang 5600
Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 25.01.2010
Verlag Klett Sprachen GmbH
Seitenzahl 142
Maße 20,8/14,6/1,5 cm
Gewicht 267 g
Sprache Deutsch, Englisch

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5/5

Von einem Monster ohne Namen und einem Mann

Libertine Literatur am 16.08.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Als Mary Wollstonecraft Shelley ihren Roman ›Frankenstein oder Der moderne Prometheus‹ schrieb, war sie kaum 20 Jahre alt. 200 Jahre sind vergangen, doch Frankenstein scheint nicht in Vergessenheit geraten zu sein. Mary Shelleys Debütroman erzählt die Geschichte des jungen Wissenschaftlers Viktor Frankenstein und seines Monsters. Aus den Leichenteilen verschiedener Verstorbener sucht sich Frankenstein die Teile für den Menschen zusammen, den er erschaffen will, wie Prometheus der Sage nach einst den Menschen erschuf. Doch Viktor verwendet für die Erschaffung seines Menschen keine durchschnittlichen Leichenteile. »Da die Feinheit der einzelnen Teile lange Zeit zu ihrer Nachbildung erfordert hätte, beschloß ich, entgegen meiner ursprünglichen Absicht, dem Wesen eine gigantische Statur zu geben.« Und mit dieser Entscheidung nimmt der Roman den Verlauf hin zu jener Schreckensfigur, die auch heute noch aus zahlreichen Gruselfilmen bekannt ist. Viktor wollte einen Menschen erschaffen, doch erschuf er etwas, dessen Aussehen Grauen und Abscheu in den Menschen hervorrief. Viktors Vorhaben glückt. Doch er kann seinen Erfolg nicht genießen. Ihm graut vor dem, was er geschaffen hat. »Und da – da stand im bleichen, gelblichen Lichte des Mondes, das durch die Fenstervorhänge drang, das Ungeheuer, das ich geschaffen hatte.« Viktor flieht, als sein Monster zum Leben erwacht. Und ab diesem Moment erinnert nur noch wenig im Roman an die zum Klischee verkommene Frankensteins Monster-Gestalt vieler Filme. Viktors Leben wird sich von diesem Moment an verändern, Tote begleiten von nun an seinen Weg. Doch sind die Treffen von Frankenstein und seinem Monster im Roman hingegen zumeist von Gesprächen begleitet, deren Substanz sowohl über das junge Alter der Autorin als auch über das Innenleben des Monsters staunen lässt. Denn bevor Viktors Ungeheuer in die Fußstapfen des Monsters tritt, und sich dem nähern wird, was Viktor Frankenstein und seine Zeitgenossen bereits von Geburt an in ihm sehen, ist er eine Kreatur, die sich ein Leben zu gestalten sucht. Doch da Viktor noch vor einem ersten Gespräch vor ihm flieht, muss das Monster sich allein in der Welt zurechtfinden, es muss lernen, wie die Menschen sind und wie sie sprechen. »Alle Menschen verfolgen mich mit ihrem Haß. Und warum muß ich gerade so gehaßt werden, der ich doch selbst so über alle Maßen elend bin?« Doch da das Monster bei den Menschen keinen Platz finden kann, die es wegen seiner monströsen Gestalt ablehnen, wünscht er sich von Viktor Frankenstein, dass er ihm eine Frau erschaffen soll: Das Monster will nicht allein sein. Doch Viktor lehnt ab. Und da Viktor nicht bereit ist, seinem Monster ein Leben in Zweisamkeit und mit potenziellen Nachkommen zu gewähren, lässt das Monster ein solches Leben auch für Viktor Frankenstein nicht mehr zu. Die beiden Geschöpfe werden einander ähnlich in ihrem Los, auf sich allein gestellt zu sein und während sie sich aneinander annähern, ist auch Frankensteins Name im heutigen Austausch auf das namenlose Monster übergegangen. Lange hat ein Buch meine Erwartungen und Vorstellungen nicht mehr so stark überstiegen wie Mary Shelleys ›Frankenstein‹. Statt einen schaurigen Gruselroman, der über die Ebene des guten Doktors gegen ein böses Monster nicht hinauskommt, stieß ich auf einen Roman, der sich mit dem Menschlichen in seiner Ursprünglichkeit befasste. Auch heute lohnt es sich noch, diesen über 200 Jahre alten Roman zu lesen und Frankensteins Monster auf eine ganz neue Art kennenzulernen.

5/5

Von einem Monster ohne Namen und einem Mann

Libertine Literatur am 16.08.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Als Mary Wollstonecraft Shelley ihren Roman ›Frankenstein oder Der moderne Prometheus‹ schrieb, war sie kaum 20 Jahre alt. 200 Jahre sind vergangen, doch Frankenstein scheint nicht in Vergessenheit geraten zu sein. Mary Shelleys Debütroman erzählt die Geschichte des jungen Wissenschaftlers Viktor Frankenstein und seines Monsters. Aus den Leichenteilen verschiedener Verstorbener sucht sich Frankenstein die Teile für den Menschen zusammen, den er erschaffen will, wie Prometheus der Sage nach einst den Menschen erschuf. Doch Viktor verwendet für die Erschaffung seines Menschen keine durchschnittlichen Leichenteile. »Da die Feinheit der einzelnen Teile lange Zeit zu ihrer Nachbildung erfordert hätte, beschloß ich, entgegen meiner ursprünglichen Absicht, dem Wesen eine gigantische Statur zu geben.« Und mit dieser Entscheidung nimmt der Roman den Verlauf hin zu jener Schreckensfigur, die auch heute noch aus zahlreichen Gruselfilmen bekannt ist. Viktor wollte einen Menschen erschaffen, doch erschuf er etwas, dessen Aussehen Grauen und Abscheu in den Menschen hervorrief. Viktors Vorhaben glückt. Doch er kann seinen Erfolg nicht genießen. Ihm graut vor dem, was er geschaffen hat. »Und da – da stand im bleichen, gelblichen Lichte des Mondes, das durch die Fenstervorhänge drang, das Ungeheuer, das ich geschaffen hatte.« Viktor flieht, als sein Monster zum Leben erwacht. Und ab diesem Moment erinnert nur noch wenig im Roman an die zum Klischee verkommene Frankensteins Monster-Gestalt vieler Filme. Viktors Leben wird sich von diesem Moment an verändern, Tote begleiten von nun an seinen Weg. Doch sind die Treffen von Frankenstein und seinem Monster im Roman hingegen zumeist von Gesprächen begleitet, deren Substanz sowohl über das junge Alter der Autorin als auch über das Innenleben des Monsters staunen lässt. Denn bevor Viktors Ungeheuer in die Fußstapfen des Monsters tritt, und sich dem nähern wird, was Viktor Frankenstein und seine Zeitgenossen bereits von Geburt an in ihm sehen, ist er eine Kreatur, die sich ein Leben zu gestalten sucht. Doch da Viktor noch vor einem ersten Gespräch vor ihm flieht, muss das Monster sich allein in der Welt zurechtfinden, es muss lernen, wie die Menschen sind und wie sie sprechen. »Alle Menschen verfolgen mich mit ihrem Haß. Und warum muß ich gerade so gehaßt werden, der ich doch selbst so über alle Maßen elend bin?« Doch da das Monster bei den Menschen keinen Platz finden kann, die es wegen seiner monströsen Gestalt ablehnen, wünscht er sich von Viktor Frankenstein, dass er ihm eine Frau erschaffen soll: Das Monster will nicht allein sein. Doch Viktor lehnt ab. Und da Viktor nicht bereit ist, seinem Monster ein Leben in Zweisamkeit und mit potenziellen Nachkommen zu gewähren, lässt das Monster ein solches Leben auch für Viktor Frankenstein nicht mehr zu. Die beiden Geschöpfe werden einander ähnlich in ihrem Los, auf sich allein gestellt zu sein und während sie sich aneinander annähern, ist auch Frankensteins Name im heutigen Austausch auf das namenlose Monster übergegangen. Lange hat ein Buch meine Erwartungen und Vorstellungen nicht mehr so stark überstiegen wie Mary Shelleys ›Frankenstein‹. Statt einen schaurigen Gruselroman, der über die Ebene des guten Doktors gegen ein böses Monster nicht hinauskommt, stieß ich auf einen Roman, der sich mit dem Menschlichen in seiner Ursprünglichkeit befasste. Auch heute lohnt es sich noch, diesen über 200 Jahre alten Roman zu lesen und Frankensteins Monster auf eine ganz neue Art kennenzulernen.

5/5

Anders als der Film

Eine Kundin/ein Kunde aus Wiesbaden am 22.06.2021

Bewertet: eBook (ePUB)

Dieses Buch ist anders als die bekannte Hollywood-Verfilmung aus den 30ern. Das Buch bietet eine interessante, philosophische Auseinandersetzung mit dem Leben und der Sinnsuche. Wann beginnt Leben? Was ist Leben? Was ist ein erfülltes Leben? Nicht umsonst ist dieses Buch ein absoluter Evergreen.

5/5

Anders als der Film

Eine Kundin/ein Kunde aus Wiesbaden am 22.06.2021
Bewertet: eBook (ePUB)

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Sabine Rößler

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5/5

Du bist mein Meister, aber ich bin dein Herr

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Jeder meint die Geschichte zu kennen, aber oftmals haben die Leute nur die Gruselfilme gesehen. Dabei ist das Buch ganz anders. Nicht das Monster ist böse, es wird dazu gemacht, und das durch seinen Schöpfer selbst. Frankenstein fürchtet sich vor seiner Schöpfung und ist nicht in der Lage Verantwortung zu übernehmen. Wenn das Geschöpf schließlich eine Gefährtin fordert, und dieser Wunsch auch versagt wird, eskaliert die Situation endgültig. Mary Shelley war 19 Jahre alt als sie Frankenstein schrieb. Und eigentlich war es nur ein Wettbewerb zwischen Lord Byron und Percy Shelley, die am Genfer See saßen und sich langweilten.Was dabei herauskam ist ein Stück Weltliteratur, das heute noch so aktuell ist wie damals.
5/5

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Jeder meint die Geschichte zu kennen, aber oftmals haben die Leute nur die Gruselfilme gesehen. Dabei ist das Buch ganz anders. Nicht das Monster ist böse, es wird dazu gemacht, und das durch seinen Schöpfer selbst. Frankenstein fürchtet sich vor seiner Schöpfung und ist nicht in der Lage Verantwortung zu übernehmen. Wenn das Geschöpf schließlich eine Gefährtin fordert, und dieser Wunsch auch versagt wird, eskaliert die Situation endgültig. Mary Shelley war 19 Jahre alt als sie Frankenstein schrieb. Und eigentlich war es nur ein Wettbewerb zwischen Lord Byron und Percy Shelley, die am Genfer See saßen und sich langweilten.Was dabei herauskam ist ein Stück Weltliteratur, das heute noch so aktuell ist wie damals.

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