Die Leiden des jungen Werthers

Inhaltsverzeichnis

Die Leiden des jungen Werthers

Anhang:

Zu dieser Ausgabe
Anmerkungen
Zu den Abbildungen
Nachwort:
1. Werther-Fieber
2. Zeichen-Fieber
Siglenverzeichnis und grundlegende Ausgaben

Die Leiden des jungen Werthers

Mit 37 farbigen Zeichnungen des Autors

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.08.2010

Herausgeber

Petra Maisak

Verlag

Reclam, Philipp

Seitenzahl

280

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.08.2010

Herausgeber

Petra Maisak

Verlag

Reclam, Philipp

Seitenzahl

280

Maße (L/B/H)

19,4/13,2/2,5 cm

Gewicht

426 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-15-010688-4

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Klopstock!

Norbert aus Düsseldorf am 07.06.2022

Bewertungsnummer: 1726015

Bewertet: eBook (ePUB)

Herr Henning, mein Deutschlehrer in der Mittelstufe auf dem Gymnasium, hat „Die Leiden des jungen Werthers“ vor über 30 Jahren als das „kitschige Gesülze eines Edelsofties“ bezeichnet. Vermutlich ist das der Grund, dass ich um den Briefroman, im Gegensatz zum „Faust“, den wir in der Oberstufe rauf und runter analysiert haben, stets einen Bogen gemacht habe, zumindest bis heute. Nun gut, bei Weltliteratur muss man sich überwinden, das Empfindsame ist schließlich Programm im Sturm und Drang (wie schon in der Empfindsamkeit), es gilt den manchmal nervigen Ich-Erzähler vom Werk zu trennen, zumal es die letzte Empfehlung des Literarischen Quartetts in der Besetzung um Marcel Reich-Ranicki und Hellmuth Karasek war. Der Inhalt dürfte den meisten Lesern ungefähr bekannt sein (Spoiler!): Der in die bereits verlobte Lotte unglücklich verliebte Protagonist überhöht die unerreichbare Angebetete ihn Sehnsucht beinahe zu einer Art Übermensch. Als bei einem Unwetter beide an ein Gedicht von Klopstock denken müssen, fließen die Tränen in Strömen, das muss doch Liebe sein! Doch seine Avancen werden abgeblockt. Der Liebeskummer wird immer stärker, die adlige Gesellschaft weist ihn ebenfalls zurück, die enttäuschten Gefühle kulminieren im Suizid. Vermutlich hätte ich das Werk als 16-Jähriger lesen sollen, das pathetische Abfeiern der Leidenschaft und des Liebeskummers können Erwachsene nicht mehr zu 100% nachvollziehen. Zudem würde eine Person wie Werther im 21. Jahrhundert und in MeToo-Zeiten nur noch bedingt Verständnis finden, ein übergriffiger Stalker mit Borderline-Persönlichkeit (ähnlich dem Lenz bei Büchner) eignet sich nicht mehr als strahlender Held. Auf der anderen Seite ist Lottes Spiel mit dem Kanarienvogel, der erst sie und dann Werther auf den Mund küsst, ziemlich „bitchy“. Wenn auch das Werk mir subjektiv nur bedingt gefallen hat, so muss ich den literarischen Wert natürlich anerkennen. Der Gegensatz zwischen Adel und Bürgertum wird z. B. am „Vorabend“ der Französischen Revolution gut dargestellt. Vielleicht muss man aufbrausend sein, wenn man sich gegen Autorität und Tradition stellen will.
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Klopstock!

Norbert aus Düsseldorf am 07.06.2022
Bewertungsnummer: 1726015
Bewertet: eBook (ePUB)

Herr Henning, mein Deutschlehrer in der Mittelstufe auf dem Gymnasium, hat „Die Leiden des jungen Werthers“ vor über 30 Jahren als das „kitschige Gesülze eines Edelsofties“ bezeichnet. Vermutlich ist das der Grund, dass ich um den Briefroman, im Gegensatz zum „Faust“, den wir in der Oberstufe rauf und runter analysiert haben, stets einen Bogen gemacht habe, zumindest bis heute. Nun gut, bei Weltliteratur muss man sich überwinden, das Empfindsame ist schließlich Programm im Sturm und Drang (wie schon in der Empfindsamkeit), es gilt den manchmal nervigen Ich-Erzähler vom Werk zu trennen, zumal es die letzte Empfehlung des Literarischen Quartetts in der Besetzung um Marcel Reich-Ranicki und Hellmuth Karasek war. Der Inhalt dürfte den meisten Lesern ungefähr bekannt sein (Spoiler!): Der in die bereits verlobte Lotte unglücklich verliebte Protagonist überhöht die unerreichbare Angebetete ihn Sehnsucht beinahe zu einer Art Übermensch. Als bei einem Unwetter beide an ein Gedicht von Klopstock denken müssen, fließen die Tränen in Strömen, das muss doch Liebe sein! Doch seine Avancen werden abgeblockt. Der Liebeskummer wird immer stärker, die adlige Gesellschaft weist ihn ebenfalls zurück, die enttäuschten Gefühle kulminieren im Suizid. Vermutlich hätte ich das Werk als 16-Jähriger lesen sollen, das pathetische Abfeiern der Leidenschaft und des Liebeskummers können Erwachsene nicht mehr zu 100% nachvollziehen. Zudem würde eine Person wie Werther im 21. Jahrhundert und in MeToo-Zeiten nur noch bedingt Verständnis finden, ein übergriffiger Stalker mit Borderline-Persönlichkeit (ähnlich dem Lenz bei Büchner) eignet sich nicht mehr als strahlender Held. Auf der anderen Seite ist Lottes Spiel mit dem Kanarienvogel, der erst sie und dann Werther auf den Mund küsst, ziemlich „bitchy“. Wenn auch das Werk mir subjektiv nur bedingt gefallen hat, so muss ich den literarischen Wert natürlich anerkennen. Der Gegensatz zwischen Adel und Bürgertum wird z. B. am „Vorabend“ der Französischen Revolution gut dargestellt. Vielleicht muss man aufbrausend sein, wenn man sich gegen Autorität und Tradition stellen will.

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Bewertung bezieht sich nur auf die Geschichte, nicht die Lektürehilfe im Anschluss!

Bewertung aus Tübingen am 01.02.2022

Bewertungsnummer: 1648720

Bewertet: Schulbuch (Taschenbuch)

Mal abgesehen, dass ich es fürs Abi gelesen habe. Ich liebe meine tragischen Geschichten mit Drama, einem Charaktertod und so weiter. Ich bins aus Fantasy (und manchen Contemporary) einfach auch gewöhnt. Aber Goethe — Ich konnte seine Methode für Werthers Hineinsteigerei in die Trauer um eine verflossene Liebe und dann den Schluss (trotz dezentes bibliografisches Wissen von Goethe) nicht nachvollziehen. Es war einfach… Naja, too much.
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Bewertung bezieht sich nur auf die Geschichte, nicht die Lektürehilfe im Anschluss!

Bewertung aus Tübingen am 01.02.2022
Bewertungsnummer: 1648720
Bewertet: Schulbuch (Taschenbuch)

Mal abgesehen, dass ich es fürs Abi gelesen habe. Ich liebe meine tragischen Geschichten mit Drama, einem Charaktertod und so weiter. Ich bins aus Fantasy (und manchen Contemporary) einfach auch gewöhnt. Aber Goethe — Ich konnte seine Methode für Werthers Hineinsteigerei in die Trauer um eine verflossene Liebe und dann den Schluss (trotz dezentes bibliografisches Wissen von Goethe) nicht nachvollziehen. Es war einfach… Naja, too much.

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von Johann Wolfgang von Goethe

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    Zu dieser Ausgabe
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    1. Werther-Fieber
    2. Zeichen-Fieber
    Siglenverzeichnis und grundlegende Ausgaben