Test zum Satzverstehen von Kindern (TSVK)

Inhaltsverzeichnis

1 Einführung: Der Test zum Satzverstehen von Kindern

2 Handanweisung zur Durchführung

3 Auswertung des TSVK

4 Standardisierung des TSVK

5 Anhang mit T-Wert-Tabellen, Protokollbögen der Lang- und Kurzversion

Test zum Satzverstehen von Kindern (TSVK)

Eine profilorientierte Diagnostik der Syntax - mit Zugang zum Elsevier-Portal

Buch (Spiralbindung)

105,00 € inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung


Bundesweit getestet und normiert:

Die erste tiefgreifende Syntaxdiagnostik im deutschsprachigen Raum! Sie erweitert die gut am Markt eingeführte ''Patholinguistische Diagnostik bei Sprachentwicklungsstörungen (PDSS)'' im Bereich Syntax.

Mit dieser Diagnostik lassen sich hochgradig komplexe bzw. tiefe dysgrammatische Störungen anhand von 270 Situationsbildern im ansprechenden Aquarellstil testen. Anschließend sind eindeutige Aussagen über Therapieansatzpunkte möglich.

Der Test umfasst drei Teile mit unterschiedlichen Komplexitätsgraden für die Altersstufen 2 bis 8 Jahre. Er wird als Langversion (60 Minuten) sowie als TSVK-Screen (20 Min.) angeboten.

Dieses Buch hat mehr!

Mit dem Code im Buch erhalten Sie zusätzlich: *

  • Alle Protokollbögen der Diagnostik zum Online-Befüllen, Downloaden und Eigengebrauch

* Stand Oktober 2010, Angebot freibleibend


Prof. Dr. Julia Siegmüller

Vizepräsidentin für akademische Angelegenheiten und Professorin für Therapieforschung und Therapiemethodik an der Europäischen Fachhochschule (EUFH) in Rostock.

Schwerpunkte in Lehre, Forschung, Vortrags- und Fortbildungsveranstaltungen: Verlauf, Diagnostik und Therapie von Spezifischen Sprachentwicklungsstörungen; Entwicklung, Erprobung, Evaluation und Evidenzbasierung von Sprachtherapiemaßnahmen; Sprachliche Entwicklungswege von Kindern mit genetischen Syndromen; Sprachförderung im Alltag und in der Kita.

Prof. Dr. Christina Kauschke

Professorin für Germanistische Linguistik mit dem Schwerpunkt Klinische Linguistik an der Philipps-Universität Marburg.

Schwerpunkte: normaler und gestörter Spracherwerb, Entwicklung von Diagnostik- und Therapieverfahren für Kinder mit Sprachentwicklungsstörungen, Wortverarbeitung, Sprache und Emotion.

Prof. Dr. phil. Susanne van Minnen

Seit November 2002: Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Justus-Liebig-Universität Gießen

Schwerpunkte in Lehre, Forschung, Vortrags- und Fortbildungsveranstaltungen:

Sprachliche Entwicklung auf der Lautebene und der Grammatik bei unauffälligen Kindern

Sprachliche Entwicklung auf der Lautebene und der Grammatik bei Kindern mit SsES

Sprachliche Entwicklung von Kindern mit genetischen Syndromen

Entwicklung von Verfahren zur Sprachstandserhebung im Vorschulbereich

Sprachförderung in der Kita

Dr. habil Dagmar Bittner

1994 bis 2000: wissenschaftliche Mitarbeiterin in verschiedenen Projekten zum Spracherwerb, am Zentrum für Allgemeine Sprachwissenschaft (ZAS), Berlin

Seit Januar 2000: Leiterin der Spracherwerbsprojekte des ZAS bzw. seit 2008 des Programmbereichs Spracherwerb

Erwerb morphologisch-syntaktischer Strukturen des Deutschen

Erwerb von Diskursfähigkeiten und diskursstrukturierenden Elementen

Erwerbsstörungen im grammatischen und lexikalischen Bereich

Erwerbsstörungen in der Diskursentwicklung

Details

Einband

Spiralbindung

Erscheinungsdatum

18.10.2010

Illustrator

Matthias Deschner

Verlag

Urban & Fischer in Elsevier

Seitenzahl

356

Beschreibung

Details

Einband

Spiralbindung

Erscheinungsdatum

18.10.2010

Illustrator

Matthias Deschner

Verlag

Urban & Fischer in Elsevier

Seitenzahl

356

Maße (L/B/H)

28,3/23,1/5,1 cm

Gewicht

1959 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-437-48170-3

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Gelungenes Testverfahren zur Überprüfung der Syntax

Bewertung aus Berlin am 11.11.2011

Bewertet: Buch (Spiralbindung)

Der TSVK ist ein außerordentlich gelungenes und schnell durchzuführendes Diagnostikverfahren. Es kann allein, als Ergänzung zur Patholinguistischen Diagnostik bei Sprachentwicklungsstörungen oder auch als vertiefende Diagnostik in Kombination mit anderen Testverfahren angewandt werden. Der TSVK ist in seiner Anwendung und Auswertung selbsterklärend und absolut unkompliziert. In der Praxis fällt auf, dass die Kinder bestimmte Bilder (u.a. eine Erdbeere, die ein Mädchen pflückt) als besonders lustig empfinden und ihnen die >Arbeit< mit der Diagnostik somit sehr viel Freude bereitet. Neben den gelungenen, wirklich schönen und durchdachten Bildern gibt es auch einige (wenige) Bilder, die für mein Verständnis in vielerlei Hinsicht nicht optimal sind (bspw. Kinder, die einen Elefanten mit Stöckern schlagen). Des Weiteren ist mir nicht ganz klar, warum so viele Verben, wie hauen, schubsen, beißen oder kratzen verwendet werden. Trotz der letztgenannten Auffälligkeiten ist das Testverfahren für die Überprüfung komplexer dysgrammatischer Störungen zu empfehlen, da es im Gesamten ein für beide Seiten gewinnbringendes Verfahren ist.

Gelungenes Testverfahren zur Überprüfung der Syntax

Bewertung aus Berlin am 11.11.2011
Bewertet: Buch (Spiralbindung)

Der TSVK ist ein außerordentlich gelungenes und schnell durchzuführendes Diagnostikverfahren. Es kann allein, als Ergänzung zur Patholinguistischen Diagnostik bei Sprachentwicklungsstörungen oder auch als vertiefende Diagnostik in Kombination mit anderen Testverfahren angewandt werden. Der TSVK ist in seiner Anwendung und Auswertung selbsterklärend und absolut unkompliziert. In der Praxis fällt auf, dass die Kinder bestimmte Bilder (u.a. eine Erdbeere, die ein Mädchen pflückt) als besonders lustig empfinden und ihnen die >Arbeit< mit der Diagnostik somit sehr viel Freude bereitet. Neben den gelungenen, wirklich schönen und durchdachten Bildern gibt es auch einige (wenige) Bilder, die für mein Verständnis in vielerlei Hinsicht nicht optimal sind (bspw. Kinder, die einen Elefanten mit Stöckern schlagen). Des Weiteren ist mir nicht ganz klar, warum so viele Verben, wie hauen, schubsen, beißen oder kratzen verwendet werden. Trotz der letztgenannten Auffälligkeiten ist das Testverfahren für die Überprüfung komplexer dysgrammatischer Störungen zu empfehlen, da es im Gesamten ein für beide Seiten gewinnbringendes Verfahren ist.

Sollte in der logopädischen Praxis nicht fehlen

Bewertung aus München am 13.07.2011

Bewertet: Buch (Spiralbindung)

In vielen Diagnostiken findet man entweder nur einen kurzen oder gar keinen Untertest zum Sprachverständnis. Daher eignet sich der Test zum Satzverstehen von Kindern (TSVK) als ideale Ergänzung in unserer Praxis. Besteht bereits der Verdacht auf eine Sprachverständnisproblematik kann die Langversion eingesetzt werden, die durchaus in einer Sitzung zu schaffen ist. Hat man wenig Zeit oder möchte man sich lediglich einen Überblick verschaffen, nutzt man die Kurzversion. Die Wahl der Untertests finde ich gut durchdacht: Verb-Argument-Strukturen, Perfekt, Wortstellungsvariationen, Passivsätze, Bindungsregeln und Relativsätze. Anhand der einzelnen Subtests zu den genannten grammatischen Strukturbereichen ist nach der Durchführung eine Gewichtung der Auffälligkeiten möglich. Der TSVK bringt viele neuartige und gut durchdachte Aspekte mit. Gut gelungen finde ich die Unterscheidung zwischen syntaktischen und morphologischen Symptomen. Bei der Konzeption und Darstellung mancher Abbildungen haben die Autoren großartige Ideen eingebracht. Während im TROG-D sich beispielsweise die Ablenker vom Zielsatz unterscheiden, indem sie minimal grammatisch und lexikalisch geändert wurden, findet man im TSVK zusätzlich neue Ideen in der Darstellung. Beispielsweise gibt es bei der Überprüfung von Passivstrukturen sowohl Zielbilder als auch Ablenkerbilder mit vertauschten semantischen Rollen, auf denen beispielsweise ein Hund den Jungen zieht, ein Ball den Jungen wirft oder ein Teddy das Kind kauft. Das Material ist von sehr guter Qualität. Manche der Abbildungen wirkten auf mich jedoch zunächst etwas befremdlich. Auf manchen Bildern sind Situationen dargestellt, in denen beispielsweise Hasen sich selbst oder einen Hund beißen (und bluten) oder Jungen einen Elefanten hauen, eine Zwiebel den Koch zerschneidet etc. Genauso gut hätte man auch positiv konnotierte Verben nutzen können (z.B. streicheln oder küssen). Ich war allerdings überrascht, wie aufmerksam die Kinder während der Diagnostik die Bilder betrachteten, die sich von denen anderer Diagnostikmaterialien deutlich unterscheiden. Alle Kinder bleiben bis zum Schluss der Diagnostik aufmerksam und konzentriert. Das Bildmaterial scheint sie generell sehr anzusprechen. Manche fangen auch spontan an, die Bilder zu kommentieren oder zu hinterfragen. Somit sollte sich jeder Therapeut seine eigene Meinung bzgl. der Art der Darstellungen bilden und die Reaktion der Kinder abwarten und beobachten.

Sollte in der logopädischen Praxis nicht fehlen

Bewertung aus München am 13.07.2011
Bewertet: Buch (Spiralbindung)

In vielen Diagnostiken findet man entweder nur einen kurzen oder gar keinen Untertest zum Sprachverständnis. Daher eignet sich der Test zum Satzverstehen von Kindern (TSVK) als ideale Ergänzung in unserer Praxis. Besteht bereits der Verdacht auf eine Sprachverständnisproblematik kann die Langversion eingesetzt werden, die durchaus in einer Sitzung zu schaffen ist. Hat man wenig Zeit oder möchte man sich lediglich einen Überblick verschaffen, nutzt man die Kurzversion. Die Wahl der Untertests finde ich gut durchdacht: Verb-Argument-Strukturen, Perfekt, Wortstellungsvariationen, Passivsätze, Bindungsregeln und Relativsätze. Anhand der einzelnen Subtests zu den genannten grammatischen Strukturbereichen ist nach der Durchführung eine Gewichtung der Auffälligkeiten möglich. Der TSVK bringt viele neuartige und gut durchdachte Aspekte mit. Gut gelungen finde ich die Unterscheidung zwischen syntaktischen und morphologischen Symptomen. Bei der Konzeption und Darstellung mancher Abbildungen haben die Autoren großartige Ideen eingebracht. Während im TROG-D sich beispielsweise die Ablenker vom Zielsatz unterscheiden, indem sie minimal grammatisch und lexikalisch geändert wurden, findet man im TSVK zusätzlich neue Ideen in der Darstellung. Beispielsweise gibt es bei der Überprüfung von Passivstrukturen sowohl Zielbilder als auch Ablenkerbilder mit vertauschten semantischen Rollen, auf denen beispielsweise ein Hund den Jungen zieht, ein Ball den Jungen wirft oder ein Teddy das Kind kauft. Das Material ist von sehr guter Qualität. Manche der Abbildungen wirkten auf mich jedoch zunächst etwas befremdlich. Auf manchen Bildern sind Situationen dargestellt, in denen beispielsweise Hasen sich selbst oder einen Hund beißen (und bluten) oder Jungen einen Elefanten hauen, eine Zwiebel den Koch zerschneidet etc. Genauso gut hätte man auch positiv konnotierte Verben nutzen können (z.B. streicheln oder küssen). Ich war allerdings überrascht, wie aufmerksam die Kinder während der Diagnostik die Bilder betrachteten, die sich von denen anderer Diagnostikmaterialien deutlich unterscheiden. Alle Kinder bleiben bis zum Schluss der Diagnostik aufmerksam und konzentriert. Das Bildmaterial scheint sie generell sehr anzusprechen. Manche fangen auch spontan an, die Bilder zu kommentieren oder zu hinterfragen. Somit sollte sich jeder Therapeut seine eigene Meinung bzgl. der Art der Darstellungen bilden und die Reaktion der Kinder abwarten und beobachten.

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