Anti Freud

Anti Freud

Die Psychoanalyse wird entzaubert

Buch (Gebundene Ausgabe)

24,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung


Eine Brandschrift gegen Freud

Verdrängung, Sublimierung der Triebe, Ödipuskomplex, der ganze Freud: Einer Religion gleich hat seine Psychoanalyse unsere Kultur verführt. Michel Onfray, der große radikale unter den Denkern der Gegenwart, führt Freud als Schamanen und mächtigen Guru vor und entlarvt dessen Vermächtnis als »großartiges Märchen« und kollektive Wahnvorstellung, der alle erliegen.

Freuds Doktrin vom Unbewussten und von den körperlichen Bedürfnissen (vulgo: den Trieben) hat eine ganze Zivilisation verführt. Kein gesellschaftliches Thema kann ohne Psychologisierung auskommen, nur zu gern bietet sich die Psychoanalyse als »wissenschaftliche« Erklärung an. Doch weder dachte Freud wissenschaftlich, noch heilte er, noch befreite er die Sexualität, so der französische Philosoph Michel Onfray. In einer furios geschriebenen »Gegenbiographie«, die in Frankreich einen Skandal auslöste und zum Nr.-1-Bestseller wurde, entzaubert Onfray die Psychoanalyse als das autobiographische Abenteuer eines einzelnen Mannes, der seine Bedürfnisse zur wissenschaftlichen Grundlage machte. Er demontiert den Freudismus als schamanisches Vermächtnis eines reaktionären Frauenhassers und postmodernen Hexenmeisters aus Wien.

„Michel Onfray rechnet wortgewaltig mit Freud ab.” ("Der Spiegel")
„Onfray spricht aus, was sonst keiner wagt: Der Kaiser ist nackt.” ("Der Tagesspiegel")
"Onfrays Auseinandersetzung mit Freud ist wie eine Reise durch eine psychoanalytische Welt, die auf brutalste Weise entidealisert wird." ("Tages-Anzeiger")

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.04.2011

Verlag

Knaus

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

22,1/14,5/4,4 cm

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.04.2011

Verlag

Knaus

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

22,1/14,5/4,4 cm

Gewicht

742 g

Originaltitel

Le crépuscule d'une idole

Übersetzer

Stephanie Singh

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8135-0408-8

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Gut recherchiert, amüsant zu lesen

Bewertung aus Eisenhüttenstadt am 05.06.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch war in Frankreich ganz vorne auf der Bestsellerliste. Nach der Veröffentlichung bekam der Autor (erwartungsgemäß) sehr viel Kritik von Freud-Anhängern und Psychoanalytiker. Dabei wurde eben beispielsweise vorgeworfen, einfach keine Ahnung zu haben. Wo wurde aber ihm wurde vorgeworfen, selbst psychische Probleme zu haben und deswegen ein (vermeintliche) Hass- Buch zu veröffentlichen. Es ist umfangreich recherchiert und mit Quellenangaben bezüglich Texten von Freud belegt. Eine Hauptthese ist, das Freud vor gab Wissenschaftler zu sein, seine Methode jedoch durch und durch philosophischer Natur war.

Gut recherchiert, amüsant zu lesen

Bewertung aus Eisenhüttenstadt am 05.06.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch war in Frankreich ganz vorne auf der Bestsellerliste. Nach der Veröffentlichung bekam der Autor (erwartungsgemäß) sehr viel Kritik von Freud-Anhängern und Psychoanalytiker. Dabei wurde eben beispielsweise vorgeworfen, einfach keine Ahnung zu haben. Wo wurde aber ihm wurde vorgeworfen, selbst psychische Probleme zu haben und deswegen ein (vermeintliche) Hass- Buch zu veröffentlichen. Es ist umfangreich recherchiert und mit Quellenangaben bezüglich Texten von Freud belegt. Eine Hauptthese ist, das Freud vor gab Wissenschaftler zu sein, seine Methode jedoch durch und durch philosophischer Natur war.

Was hätte wohl Freud über Onfray geschrieben?

S.A.W aus Salzburg am 11.06.2018

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Leider kann sich der Altmeister der Psychologie nicht mehr wehren, sonst wären ihm wohl jede Menge Diagnosen zum Persönlichkeitszustand des "Philosophen" Onfray eingefallen. Gehässige Meinungen über ein Thema abzugeben, in dem man sich weder auskennt, noch es je studiert hat, warum macht man das? Dazu haben alle großen Psychoanalytiker sehr plausible Modelle erarbeitet, die jedenfalls interessanter zu lesen sind als Onfrays Ergüsse. Was besonders peinlich ist: Onfrays Anti-Thesen sind weder mutig noch neu, sondern seit 100 Jahren völlig ausgelutscht. So lange nämlich versuchen die Positivisten schon, mit Freud-Bashing die Psychoanalyse totzuschlagen, allein es gelingt ihnen nicht. Vielmehr werden Freuds Grundthesen inzwischen von der Neurophysiologie bestätigt, die nun wirklich nicht im Verdacht der unwissenschaftlichen Freud-Anbetung steht. 95% der Vorgänge im Gehirn laufen unbewusst ab, sogar unsere Entscheidungen. Auch die Trauma-Theorie war und ist richtig, die posttraumatischen Belastungsstörungen werden zum immer effizienteren Modell, um psychische Krankheiten erkennen und heilen zu können. In 40 Jahren als Psychotherapeut habe ich erstaunt miterlebt, wie in den 80er Jahren der sexuelle Missbrauch als große Entdeckung gefeiert wurde, obwohl er schon in "Studien zur Hysterie" 1896 beschrieben ist. Aber natürlich hat Freuds Beschäftigung mit sexuellen Problemen falsch zu sein, denn 1896 war das halt wirklich ein Skandal. Skandalös ist allerdings, wenn jemand auf dem Stand des 19. Jhdt. stehen geblieben ist und dies als große Aufklärung verkauft. Dr. Rüdiger Opelt, Psychologe, Autor von "Die Kinder des Tantalus. Ausstieg aus dem Kreislauf seelischer Verletzungen"

Was hätte wohl Freud über Onfray geschrieben?

S.A.W aus Salzburg am 11.06.2018
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Leider kann sich der Altmeister der Psychologie nicht mehr wehren, sonst wären ihm wohl jede Menge Diagnosen zum Persönlichkeitszustand des "Philosophen" Onfray eingefallen. Gehässige Meinungen über ein Thema abzugeben, in dem man sich weder auskennt, noch es je studiert hat, warum macht man das? Dazu haben alle großen Psychoanalytiker sehr plausible Modelle erarbeitet, die jedenfalls interessanter zu lesen sind als Onfrays Ergüsse. Was besonders peinlich ist: Onfrays Anti-Thesen sind weder mutig noch neu, sondern seit 100 Jahren völlig ausgelutscht. So lange nämlich versuchen die Positivisten schon, mit Freud-Bashing die Psychoanalyse totzuschlagen, allein es gelingt ihnen nicht. Vielmehr werden Freuds Grundthesen inzwischen von der Neurophysiologie bestätigt, die nun wirklich nicht im Verdacht der unwissenschaftlichen Freud-Anbetung steht. 95% der Vorgänge im Gehirn laufen unbewusst ab, sogar unsere Entscheidungen. Auch die Trauma-Theorie war und ist richtig, die posttraumatischen Belastungsstörungen werden zum immer effizienteren Modell, um psychische Krankheiten erkennen und heilen zu können. In 40 Jahren als Psychotherapeut habe ich erstaunt miterlebt, wie in den 80er Jahren der sexuelle Missbrauch als große Entdeckung gefeiert wurde, obwohl er schon in "Studien zur Hysterie" 1896 beschrieben ist. Aber natürlich hat Freuds Beschäftigung mit sexuellen Problemen falsch zu sein, denn 1896 war das halt wirklich ein Skandal. Skandalös ist allerdings, wenn jemand auf dem Stand des 19. Jhdt. stehen geblieben ist und dies als große Aufklärung verkauft. Dr. Rüdiger Opelt, Psychologe, Autor von "Die Kinder des Tantalus. Ausstieg aus dem Kreislauf seelischer Verletzungen"

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von Michel Onfray

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