Der Kölner Witz
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Der Kölner Witz

Wo kommt er her? Wo führt er hin?

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Seitenzahl

192

Erscheinungsdatum

01.03.2011

Sprache

Deutsch

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Seitenzahl

192

Erscheinungsdatum

01.03.2011

Sprache

Deutsch

EAN

9783774304789

Verlag

Greven

Maße (L/B/H)

22,2/14,5/2,3 cm

Gewicht

356 g

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Der Kölner Witz in 15 Kapiteln

Paula Becker am 26.05.2011

Der Kölner Witz ist durch die mediale Verbreitung des Karnevals auch über die Grenzen des Rheinlandes hinweg bekannt für seinen volksverbundenen Charakter, der im Gewand des kölschen Dialekts Gestalt annimmt. Eben diesem Kölner Witz hat der Greven Verlag jetzt ein Buch gewidmet. Autor ist der Schriftsteller und Lyriker Dieter Höss, der in Köln lebt und arbeitet und als so genannter ‚Imi’ mit jahrzehntelanger Köln-Erfahrung einen besonderen Blick auf den kölschen Humor hat. Höss untersucht den Kölner Witz in 15 Kapiteln, die sich unter anderem mit dem ‚Witz der kleinen Leute’, dem ‚politischen Witz’ oder dem ‚importierten Witz’ beschäftigen. In humorvoll-essayistischem Stil erzählt er von seinen Erfahrungen und Erlebnissen mit Köln und den Kölnern im Allgemeinen und dem Kölner Witz im Speziellen. Unterfüttert wird diese Kapitel mit einem Sammelsurium an Kölner Witzen, die oft – aber nicht immer – von Tünnes und Schäl handeln, den beiden fiktiven Kölner Originalen, welche die angebliche Gutmütigkeit und Bauernschläue der Kölner verkörpern. Die Witze stehen mal auf Kölsch, mal auf Hochdeutsch im Text verteilt und gehen zum Beispiel so: „Wat sind dat für wiße Flecken am Dom?“ fragt der Tünnes den Schäl. „Wann se sich bewegen, sin et Duve“, erwidert Schäl. „Un wann nit?“ „Anstricher!“ Viel niveauvoller werden die Witze dann auch nicht mehr, aber das kennzeichnet nach Höss den Charakter des Kölner Witzes – eine gewisse Bodenständigkeit, gepaart mit einem gewieften Augenzwinkern. Der Clou des Buchs, der es so empfehlenswert und unterhaltsam macht, ist der mäandernde und wunderbar warmherzige Stil des Autors. Der eigentlich einfache Inhalt – nämlich kölsche Witze – wird in einer Form präsentiert, die zum Weiterlesen anregt und einen unentwegt schmunzeln oder auch lachen lässt. Höss’ Ausführungen, die von seiner langen Zeit in Köln und seiner Zuneigung zu den Kölnern zeugen, sind amüsant und unterhaltsam zu lesen und enthalten jede Menge kleine Wahrheiten über den Kölner und das Leben an sich. Mühelos springt der Autor dabei von einem Thema zum anderen, vom Kölschen Klüngel über die Schlacht bei Worringen zu Katholischen Kirche – und das alles in wenigen Sätzen. Das Buch ist keine bloße Auflistung von Witzen, und trotzdem – oder gerade deswegen? – bleiben beim Lesen der Kapitel jede Menge der kleinen Witze im Kopf hängen. Das Kopfschütteln des Lesers über Tünnes und Schäl indes geht mit der Einsicht einher, dass das Leben ja tatsächlich oft so spielt! Und so sind Höss’ Ausführungen im Grunde auch eher Gedanken über die kölsche Wirklichkeit, als über den Kölner Witz – auch wenn sich ihm die kleinen und großen Wahrheiten des Lebens manifestieren. Ein letzter Satz sei dem Layout des Buches gewidmet, welches ganz entgegen seines bodenständigen Inhalts mit einem gewitzten Cover und moderner Gestaltung im Inneren aufwartet und diesen liebevollen kleinen Band zur kölschen Wesensart gelungen abrundet.

Der Kölner Witz in 15 Kapiteln

Paula Becker am 26.05.2011

Der Kölner Witz ist durch die mediale Verbreitung des Karnevals auch über die Grenzen des Rheinlandes hinweg bekannt für seinen volksverbundenen Charakter, der im Gewand des kölschen Dialekts Gestalt annimmt. Eben diesem Kölner Witz hat der Greven Verlag jetzt ein Buch gewidmet. Autor ist der Schriftsteller und Lyriker Dieter Höss, der in Köln lebt und arbeitet und als so genannter ‚Imi’ mit jahrzehntelanger Köln-Erfahrung einen besonderen Blick auf den kölschen Humor hat. Höss untersucht den Kölner Witz in 15 Kapiteln, die sich unter anderem mit dem ‚Witz der kleinen Leute’, dem ‚politischen Witz’ oder dem ‚importierten Witz’ beschäftigen. In humorvoll-essayistischem Stil erzählt er von seinen Erfahrungen und Erlebnissen mit Köln und den Kölnern im Allgemeinen und dem Kölner Witz im Speziellen. Unterfüttert wird diese Kapitel mit einem Sammelsurium an Kölner Witzen, die oft – aber nicht immer – von Tünnes und Schäl handeln, den beiden fiktiven Kölner Originalen, welche die angebliche Gutmütigkeit und Bauernschläue der Kölner verkörpern. Die Witze stehen mal auf Kölsch, mal auf Hochdeutsch im Text verteilt und gehen zum Beispiel so: „Wat sind dat für wiße Flecken am Dom?“ fragt der Tünnes den Schäl. „Wann se sich bewegen, sin et Duve“, erwidert Schäl. „Un wann nit?“ „Anstricher!“ Viel niveauvoller werden die Witze dann auch nicht mehr, aber das kennzeichnet nach Höss den Charakter des Kölner Witzes – eine gewisse Bodenständigkeit, gepaart mit einem gewieften Augenzwinkern. Der Clou des Buchs, der es so empfehlenswert und unterhaltsam macht, ist der mäandernde und wunderbar warmherzige Stil des Autors. Der eigentlich einfache Inhalt – nämlich kölsche Witze – wird in einer Form präsentiert, die zum Weiterlesen anregt und einen unentwegt schmunzeln oder auch lachen lässt. Höss’ Ausführungen, die von seiner langen Zeit in Köln und seiner Zuneigung zu den Kölnern zeugen, sind amüsant und unterhaltsam zu lesen und enthalten jede Menge kleine Wahrheiten über den Kölner und das Leben an sich. Mühelos springt der Autor dabei von einem Thema zum anderen, vom Kölschen Klüngel über die Schlacht bei Worringen zu Katholischen Kirche – und das alles in wenigen Sätzen. Das Buch ist keine bloße Auflistung von Witzen, und trotzdem – oder gerade deswegen? – bleiben beim Lesen der Kapitel jede Menge der kleinen Witze im Kopf hängen. Das Kopfschütteln des Lesers über Tünnes und Schäl indes geht mit der Einsicht einher, dass das Leben ja tatsächlich oft so spielt! Und so sind Höss’ Ausführungen im Grunde auch eher Gedanken über die kölsche Wirklichkeit, als über den Kölner Witz – auch wenn sich ihm die kleinen und großen Wahrheiten des Lebens manifestieren. Ein letzter Satz sei dem Layout des Buches gewidmet, welches ganz entgegen seines bodenständigen Inhalts mit einem gewitzten Cover und moderner Gestaltung im Inneren aufwartet und diesen liebevollen kleinen Band zur kölschen Wesensart gelungen abrundet.

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von Dieter Höss

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