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Selbstorganisation, Verantwortung, Gesellschaft Von subatomaren Strukturen zu politischen Zukunftsvisionen

69,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.1996

Verlag

VS Verlag für Sozialwissenschaften

Seitenzahl

526

Maße (L/B/H)

22,9/15,2/2,9 cm

Gewicht

771 g

Auflage

1996

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-531-12505-3

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Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.1996

Verlag

VS Verlag für Sozialwissenschaften

Seitenzahl

526

Maße (L/B/H)

22,9/15,2/2,9 cm

Gewicht

771 g

Auflage

1996

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-531-12505-3

Herstelleradresse

VS Verlag für Sozialw.
Abraham-Lincoln-Straße 46
65189 Wiesbaden
DE

Email: ProductSafety@springernature.com

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  • Vorwort.- A Erkenntnistheoretische Betrachtungen zur geistesgeschichtlichen Entwicklung des Abendlandes: Wissenschaft und Leben.- I. Das Weltbild der klassischen Wissenschaft: Auf den Spuren von Descartes und Newton.- Zur historischen Stellung der Aufklärung.- Der mechanistische und rationale Zugriff.- Zum Stellenwert der Objektivität.- Wissenschaft und Zweckrationalität.- Technische Modelle in den Humanwissenschaften.- Zur Relativität von Wissenschaft.- „Wendezeit“?.- II. Unser heutiges Leben als Spiegel der geistesgeschichtlichen Entwicklung.- Gewandelte Dimensionen von Zeit und Raum.- Atomisierung, Fragmentierung und Objektivierung.- Quantifizierung und Veräußerlichung.- Die Auflösung konkreter Wirklichkeit in abstrakter Rationalität.- Der Größen- und Machbarkeitswahn.- Der Verlust des Eigentlichen.- III. Neue Erkenntnisansätze in der Physik des 20. Jahrhunderts: Die fühlbare Realität des Universums.- Die Wende im subatomaren Bereich.- Die Anfänge: der Feldbegriff.- Albert Einstein und die Relativitätstheorie.- Weitere Entwicklungswege der modernen Physik.- Das Prinzip der Einheit.- Die wechselseitige Durchdringung von Gegensätzen.- Die neue Beziehung zwischen Beobachter und Objekt.- Das Komplementaritätsprinzip.- IV. Die Wissenschaft vom Ungeordneten und Unbestimmbaren: Der Ansatz der Chaos-Theorie.- Chaos und Ordnung.- Gesetze der Komplexität.- Die Rolle nicht-linearer Wechselwirkungen.- Die Unvoraussagbarkeit des Verhaltens in komplexen Systemen.- Die Bedeutung der Ausgangsbedingungen.- Attraktoren und Fraktale.- Wert und Sinn von Chaos.- Zum grundsätzlichen Stellenwert der Chaos-Theorie.- V. Entwicklungswege und ihr Preis.- B Selbstorganisation im naturwissenschaftlichen Bereich.- I. Zur Komplexität biologischer Zusammenhänge.- Allgemeine Gedanken zu Systemen und ihrer Umwelt.- Die enge und vielfältige Verknüpfung von Organismus und Umwelt.- Jean Piaget: Das Anpassungsgeschehen.- Eigentümliche Entsprechungen.- Was ist was und was ist wie? — Die Bedeutung der „Umstände“.- Genom und epigenetisches System.- Epigenetische Schlaglichter.- Systembetrachtung der Anlage-Umwelt-Beziehung.- II. Systemdynamik und Selbstorganisation.- Rückkoppelungsphänomene und Regulationen.- Fluktuationen und Kipp-Umschwung.- Die Theorie der Selbstorganisation.- Selbstorganisation und Umwelt.- III. Umberto Maturana und Francisco Varela: Die Autopoiese.- Autopoietische Systeme.- Die operationale Geschlossenheit und die Konstruktion der Wirklichkeit.- Innere Kohärenz und „Eigenverhalten“.- IV. Iya Prigogine: Die dissipativen Strukturen.- Dissipation und Unumkehrbarkeit.- Beispiele für Ordnungsbildungen und ihre Erklärung.- Systemgeschichte und Verzweigungspunkte.- V. Hermann Haken: Die Synergetik.- Vom Wasserdampf zum Laserstrahl.- Selbstorganisation im Computer und im Nervensystem.- Aufschlußreiche Gesellschaftsspiele.- Chaos und Strukturbildung.- VI. Manfred Eigen: Die Hyperzyklen-Theorie.- Ein Blick auf die Welt der Moleküle.- Was ist ein Hyperzyklus.- Selbstorganisation und Selektion.- VII. Zur erkenntnistheoretischen Bedeutung des Prinzips der Selbstorganisation.- Selbstorganisation und „Zufall“.- Rauschen und Organisationseffizienz.- Selbstorganisation und Selbsttranszendenz als Grundlage eines neuen Weltbildes.- Ethische Konsequenzen.- C Aspekte der Selbstorganisation im geistig-seelischen Bereich.- I. Analogien.- Durchgehende Grundprinzipien und das Bemühen um eine einheitliche Betrachtung der Welt.- Analogienbildung als ein Grundmerkmal menschlichen Denkens.- Analogien und Homologien.- Analogien und vorhandenes Wissen.- Synästhesien.- Wert und Sinn von Analogien.- Zur Frage der Abgrenzung zwischen Natur-und Geisteswissenschaft.- II. Selbstorganisation und Selbsttranszendenz als individualpsychologische Phänomene.- Rückblick auf die grundsätzliche Rolle der Selbstorganisation.- Selbstorganisation und Lernen.- Selbstorganisation und Persönlichkeit.- Selbstorganisation und Psychotherapie.- III. Autonomie, Autorität und Selbstentfaltung.- Zum Wesen der Autonomie.- Das Janusgesicht der Autonomie.- Selbstbestimmung und Autorität.- Zur Problematik menschlicher Selbstentfaltung.- Der Entwicklungsweg zu einer autonom-altruistischen Persönlichkeit.- IV. Zur allgemeinen Bedeutung von Selbstorganisation und Selbstregulation im menschlichen Leben.- Vertrauen und Gegnerschaft, Spontaneität und Planbarkeit.- Der Organismus als selbstregulierendes System.- Kulturelle Verschiedenheiten.- V. Zur Problematik erzieherischer Eingriffe.- Die Institution Schule.- Das Lernen in der Schule.- Erziehung als außengesteuerter Eingriff in ein System.- VI. Non-direktive Pädagogik und selbstbestimmtes Lernen als Alternativen.- Die Rolle der humanistischen Psychologie.- Die Konzeption einer non-direktiven Pädagogik.- VII. Praktische Wege zur Selbständigkeit und Verantwortung in der Kindheit: Die Erfahrungen der Nikitins.- Die Wunderkinder von Bolschewo.- Gedanken zum Aufwachsen in einer Umwelt von Gefahren.- Was ist aus den Kindern der Nikitins geworden?.- D Selbstorganisation in menschlichen Gruppen und Gesellschaften.- I. Selbstorganisation, soziale Ordnung, Hierarchie und Gesellschaft.- Gedanken zu sozialer Ordnung und Gleichheit.- Funktions- und Werthierarchien.- Gibt es überhaupt Selbstorganisation im Rahmen größerer sozialer Gebilde?.- Das Durchbrechen der Selbstabgeschlossenheit und Prozesse der Selbst-Transformation.- Paradoxe Effekte.- Volkswirtschaftliche und ökologische Aspekte.- II. Selbstorganisation und soziale Gruppen.- Selbstorganisatorische Prozesse in menschlichen Gruppen.- Soziale Selbstorganisations-Strukturen.- Betriebe: selbstorganisierte Gebilde und partizipatives Management.- Die Konzeption der Selbstverwaltung.- Jugoslawische und algerische Erfahrungen.- III Soziobiologie und kulturelle Evolution.- Zur Frage biologischer Grundlagen soziokultureller Phänomene.- Die Konzeption einer kulturellen Evolution.- IV. Typische Prozesse in menschlichen Gesellschaften.- Zur allgemeinen Dynamik in gesellschaftlichen Systemen.- Ein Blick auf konkrete geschichtliche Zusammenhänge unter dem Aspekt der Selbstorganisation.- Elitenbildung und Erstarrung.- V. Individuum und soziale Organisation in unterschiedlichen Gesellschaftsformen.- Von der Frühzeit zum Mittelalter.- Zur Charakteristik hochentwickelter Gesellschaften.- Schwierigkeiten heutiger Politik.- Selbstorganisation und Autonomie, Demokratie und Anarchie.- VI. Aspekte zukünftiger Politik: Von der Kontextsteuerung zum sozialen Symbiotismus.- Ein Bild unterschiedlicher Tendenzen.- Dezentralisierung, Umgang mit Komplexität und Staatsminimierung.- Die Bedeutung von Umfeld, Selbststeuerung und Integration.- Die Idee eines sozialen Symbiotismus.- E Das Phänomen Verantwortung: sein Umfeld und seine Voraussetzungen.- I. Grundlagen, Wesen und Grenzen von Ordnung, Normen und Regeln.- „Natürliche“Ordnungen.- Das Gehirn als Ordnung-schaffendes Organ.- Der Begriff „Norm“.- Die soziale Funktion von Normen.- Normen-bezogene Schwierigkeiten und Systemkonflikte.- Gefahren einer strikten Ordnungs- und Regelorientierung.- Grundhaltungen zu Normen.- II. Werte, Wertklärung und heutige Wertwelt.- Werte und Wertethik.- Die Methode der Wertklärung.- Überlegungen zur heutigen Wertwelt: Ethik, technische Welt und Kultur.- III. Begriff und Bedeutung der evolutionären Ethik.- Idealistische und evolutionäre Ethik.- Allgemeines und Konkretes zur evolutionären Ethik.- Probleme des heutigen Menschen aus der Sicht der evolutionären Ethik.- IV. Was ist eigentlich Verantwortung? Definition, Bedeutung und Aspekte der Verantwortung.- Die Bedeutung des Begriffs in Alltag und Wissenschaft.- Ist Verantwortung identisch mit Haftung und Disziplin?.- Das eigentliche Wesen der Verantwortung.- Die Rolle des Gewissens.- Formen der Verantwortung.- Personale und universale Verantwortung.- V. Ein Blick auf das weitere Umfeld der Verantwortung.- Kulturanthropologische Zusammenhänge.- Das „moderne“Zeitalter.- Die Bedeutung des klassischen wissenschaftlichen Weltbildes für die Verantwortungs-Problematik.- Persönliche Motivation und Institutionalisierung.- Macht und Verantwortung.- Loyalität, Autonomie und Strafen.- VI. Wege zur Verantwortung.- Kann es eine Erziehung zur Verantwortlichkeit geben?.- Das Ziel einer Harmonisierung von Eigen Verantwortung und Normenbefolgung.- F Zusammenschau und Perspektiven.- I. Der Mensch in der modernen Welt.- Das Dahinschwinden von Weisheit und Sinn.- Der Egoismus von Individuen und sozialen Gruppen.- Ideologie und Sozialisation.- II. Szenarien und Alternativen.- An der Schwelle der Zukunft.- Zwei gegensätzliche Szenarien.- Komplexität und Unsicherheit.- Von der Natur lernen.- Eine neue Rolle von Politik.- III. Bewußtseinswandel oder Selbstzerstörung.- Der Überstieg in neue Ebenen des Bewußtseins und gesellschaftliche Bedingungen.- Ein Wettlauf von Entwicklungstendenzen.- Bildnachweise.