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Band 130
Große Klassiker zum kleinen Preis Band 130

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.07.2011

Verlag

Anaconda Verlag

Seitenzahl

128

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.07.2011

Verlag

Anaconda Verlag

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

19,2/12,7/1,7 cm

Gewicht

198 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86647-715-5

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Nur nicht arm sein

Bewertung am 19.03.2019

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Krimi und Sittengemälde gleichermaßen. Gleichwohl der Mörder von Anfang an fest steht, ein Lesevergnügen, denn durch den genauen Blick und hintergründigem Humor, entwirft Fontane ein interessantes Bild einer Dorfgemeinschaft. Hier ist alles drin: Aberglaube und Religion, Schuld und Sühne, Neid und Missgunst. Heute noch genauso lesenswert, wie zu Fontanes Zeit.

Nur nicht arm sein

Bewertung am 19.03.2019
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Krimi und Sittengemälde gleichermaßen. Gleichwohl der Mörder von Anfang an fest steht, ein Lesevergnügen, denn durch den genauen Blick und hintergründigem Humor, entwirft Fontane ein interessantes Bild einer Dorfgemeinschaft. Hier ist alles drin: Aberglaube und Religion, Schuld und Sühne, Neid und Missgunst. Heute noch genauso lesenswert, wie zu Fontanes Zeit.

Einfach in die Welt gehen und sein Glück machen

blerta am 07.04.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Taugenichts wird eines Tages von seinem Vater vor die Türe gesetzt – weil er ihm zufolge zu nichts taugt. Unvorbereitet, aber voller Neugierde stolpert der Taugenichts in diesen neuen Lebensabschnitt hinein und versucht sein Glück zu finden. Geschichten, in denen es darum geht, sich selbst durch die Welt um sich herum zu finden, gehören zu meinen liebsten Geschichten. Auch hier ist der Taugenichts völlig auf sich allein gestellt und muss sich der Frage stellen, was nun wirklich wichtig im Leben ist. Der Anfang hat es mir schwer gemacht in die Geschichte zu finden. Die Wortwahl und die Satzstrukturen sind nun mal schon ein paar Jahre alt. Aber als das Buch an Fahrt aufnimmt und der Taugenichts von seiner lieben schönen Frau schwärmt, kam ich langsam in einen Lesefluss. Trotzdem muss ich zugeben, dass mich das Leben des Taugenichts nicht ganz einnehmen konnte. Seine Enttäuschung über seine verlorene Liebe und die Reise nach Italien sind zu sehr in die Länge gezogen. Zwar verliert er sich manchmal in wundervollen Beschreibungen der Natur – wie es für die Romantik so üblich ist – aber die gesamte Reise ist zu detailreich beschrieben. Im Grunde ist dieses Reisen des Taugenichts ein zentrales Motiv im Buch. Denn er geht in die weite Welt, lässt sich vom Unbekannten locken und von seiner Phantasie beflügeln. Und als Leser:in wird man mit der Frage konfrontiert, ob der Taugenichts nicht einfach sinnlos in der Welt herumspaziert, ob er sich am besten nicht einfach irgendwo niederlassen und sein Leben in Ruhe leben soll. Somit reflektiert man, was es bedeutet, in seinem eigenen Leben nach etwas zu streben – und lohnt es sich überhaupt? Die Geschichte vermittelt eine wichtige Botschaft, nämlich die des Glücks. Wie der Taugenichts zu Beginn so schön sagt: »… so will ich in die Welt gehen und mein Glück machen.« Dabei definiert er erst im Verlauf der Geschichte, was Glück haben generell für ihn bedeutet. Auch wenn der Taugenichts vielleicht etwas zu optimistisch daherkommt, so stellt er trotzdem fest, dass man nicht immer alles beeinflussen kann. Also ist der Taugenichts in diesem Sinne vielleicht nicht einmal naiv, sondern einfach unbeschwert und leicht. Man kann eben nicht immer alles vorausplanen und auch unvorhergesehene Überraschungen können im Leben auftauchen. Manchmal ist Glück haben auch einfach nur in den Tag hineinstarten und leben. Fazit Auch wenn mir der Einstieg in das Buch aufgrund der Sprache etwas schwerfiel, konnte mich die Reise des Taugenichts beeindrucken. Zwar ist sie meiner Meinung nach an gewissen Stellen zu detailreich geschildert, aber sie läuft auf schliesslich auf ein (mehr oder weniger) klares Ende hinaus. Der Taugenichts durchläuft eine faszinierende Charakterentwicklung, die bei den Leser:innen an Fragen gekoppelt ist, inwiefern sich die Reise des Taugenichts jetzt gelohnt hat und wie man Glück für sich selbst definiert. Die Geschichte lehrt einen, dass nicht immer alles im Leben planbar ist und man auch mal in den Tag hineinleben soll.

Einfach in die Welt gehen und sein Glück machen

blerta am 07.04.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Taugenichts wird eines Tages von seinem Vater vor die Türe gesetzt – weil er ihm zufolge zu nichts taugt. Unvorbereitet, aber voller Neugierde stolpert der Taugenichts in diesen neuen Lebensabschnitt hinein und versucht sein Glück zu finden. Geschichten, in denen es darum geht, sich selbst durch die Welt um sich herum zu finden, gehören zu meinen liebsten Geschichten. Auch hier ist der Taugenichts völlig auf sich allein gestellt und muss sich der Frage stellen, was nun wirklich wichtig im Leben ist. Der Anfang hat es mir schwer gemacht in die Geschichte zu finden. Die Wortwahl und die Satzstrukturen sind nun mal schon ein paar Jahre alt. Aber als das Buch an Fahrt aufnimmt und der Taugenichts von seiner lieben schönen Frau schwärmt, kam ich langsam in einen Lesefluss. Trotzdem muss ich zugeben, dass mich das Leben des Taugenichts nicht ganz einnehmen konnte. Seine Enttäuschung über seine verlorene Liebe und die Reise nach Italien sind zu sehr in die Länge gezogen. Zwar verliert er sich manchmal in wundervollen Beschreibungen der Natur – wie es für die Romantik so üblich ist – aber die gesamte Reise ist zu detailreich beschrieben. Im Grunde ist dieses Reisen des Taugenichts ein zentrales Motiv im Buch. Denn er geht in die weite Welt, lässt sich vom Unbekannten locken und von seiner Phantasie beflügeln. Und als Leser:in wird man mit der Frage konfrontiert, ob der Taugenichts nicht einfach sinnlos in der Welt herumspaziert, ob er sich am besten nicht einfach irgendwo niederlassen und sein Leben in Ruhe leben soll. Somit reflektiert man, was es bedeutet, in seinem eigenen Leben nach etwas zu streben – und lohnt es sich überhaupt? Die Geschichte vermittelt eine wichtige Botschaft, nämlich die des Glücks. Wie der Taugenichts zu Beginn so schön sagt: »… so will ich in die Welt gehen und mein Glück machen.« Dabei definiert er erst im Verlauf der Geschichte, was Glück haben generell für ihn bedeutet. Auch wenn der Taugenichts vielleicht etwas zu optimistisch daherkommt, so stellt er trotzdem fest, dass man nicht immer alles beeinflussen kann. Also ist der Taugenichts in diesem Sinne vielleicht nicht einmal naiv, sondern einfach unbeschwert und leicht. Man kann eben nicht immer alles vorausplanen und auch unvorhergesehene Überraschungen können im Leben auftauchen. Manchmal ist Glück haben auch einfach nur in den Tag hineinstarten und leben. Fazit Auch wenn mir der Einstieg in das Buch aufgrund der Sprache etwas schwerfiel, konnte mich die Reise des Taugenichts beeindrucken. Zwar ist sie meiner Meinung nach an gewissen Stellen zu detailreich geschildert, aber sie läuft auf schliesslich auf ein (mehr oder weniger) klares Ende hinaus. Der Taugenichts durchläuft eine faszinierende Charakterentwicklung, die bei den Leser:innen an Fragen gekoppelt ist, inwiefern sich die Reise des Taugenichts jetzt gelohnt hat und wie man Glück für sich selbst definiert. Die Geschichte lehrt einen, dass nicht immer alles im Leben planbar ist und man auch mal in den Tag hineinleben soll.

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Kleist ist Kult! Und wer das Käthchen nicht kennt...

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

der hat...? Richtig! Ein großes und großartiges Stück Weltliteratur verpennt! Heinrich von Kleist ist unbestritten einer DER deutschen Klassik-Autoren, auch wenn er strenggenommen gar nicht zur Weimarer Klassik gehörte, sondern nur während ihr schrieb. Das "Käthchen" ist - ebenso wie "Der zerbrochene Krug" - aber viel mehr, als nur Schulliteratur oder Stoff für die 215te Inszenierung am Theater. Die Geschichten, die Kleist in diesen beiden Stücken erzählt, reissen mit, sind dramatisch, sind voller Kampf um die Liebe, voller Wagemut und Abenteuer, Spannung, Verwicklungen, voller Situationskomik und tiefer, ehrlicher Emotion. Wer fiebert nicht mit, mit dem Käthchen, dass in hingebungsvoller Liebe zu einem Ritter entbrennt, ihm folgt, wo immer er auch hin geht, keine Mühen und Gefahren scheut, um dieser Liebe gerecht zu werden, das der skrupellosen, brutalen Verlobten unschuldig die Stirn bietet - und schließlich sein Leben auf's Spiel setzt, der guten Sache wegen? Wer kann nicht die unglaubliche Ungerechtigkeit verdammen, die dem verliebten Paar Eve und Ruprecht widerfährt, von der kurzsichtigen Mutter verurteilt und dem liebeskranken, schusseligen Richter manipuliert (bevor sich in einem spektakulären Gerichtsprozess das Blatt wendet)? Eben!! Kleist ist Kult! Join the Club - werden Sie ein Fan!
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Hoffmann als klassichser Horror-Schriftsteller (bzw. Grusel Atmosphäre) sollte jeder Grusel-Fan zumindest angelesen werden. Ein Mehrschichtiges und nachwirkendes Werk, das zurecht auch in Schulen behandelt wird.
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Hoffmann als klassichser Horror-Schriftsteller (bzw. Grusel Atmosphäre) sollte jeder Grusel-Fan zumindest angelesen werden. Ein Mehrschichtiges und nachwirkendes Werk, das zurecht auch in Schulen behandelt wird.

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von Heinrich Kleist

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