Tom Buk-Swienty
Vorbesteller

Tom Buk-Swienty

Schlachtbank Düppel. Geschichte einer Schlacht

Buch (Kunststoff-Einband)

18,50 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Tom Buk-Swienty

Ebenfalls verfügbar als:

Taschenbuch

Taschenbuch

ab 18,50 €
eBook

eBook

ab 14,99 €

Beschreibung

Details

Einband

Kunststoff-Einband

Erscheinungsdatum

29.08.2011

Verlag

Osburg Verlag

Seitenzahl

360

Maße (L/B/H)

23,5/14,9/3 cm

Gewicht

637 g

Beschreibung

Details

Einband

Kunststoff-Einband

Erscheinungsdatum

29.08.2011

Verlag

Osburg Verlag

Seitenzahl

360

Maße (L/B/H)

23,5/14,9/3 cm

Gewicht

637 g

Auflage

1

Originaltitel

Slagtebænk Dybbøl

Übersetzer

Ulrich Sonnenberg

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-940731-72-2

Das meinen unsere Kund*innen

5.0

1 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Kund*innenkonto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

5 Sterne

(1)

4 Sterne

(0)

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Spannende Geschichts-Lektüre

Stefan Flomm aus Rellingen am 18.02.2021

Bewertet: Buch (Kunststoff-Einband)

Die Anatomie einer Schlacht als spannendes Sachbuch. Dass dieser literarische Ansatz nicht zum Scheitern verurteilt ist, zeigt Tom Buk-Swienty in „Schlachtbank Düppel“ eindrucksvoll. 1870/71 und Düppeler Schanzen: Jeder halbwegs geschichtsinteressierte Mensch bringt diese Begriffe mit der Gründung des Deutschen Reiches in Zusammenhang. Die Jahreszahl des Deutsch-Französischen Krieges, der mit der Reichsgründung im Schloss von Versailles endete, noch besser als jenen Ort, der 1864 Schauplatz der Entscheidungsschlacht im Krieg zwischen dem Deutschen Bund und Dänemark war. Gerade im Bezug auf Düppel endet dann aber meist das Wissen. Was genau in der Nähe des heute so beschaulichen nordschleswigschen Städtchens Sonderburg passierte, welches Grauen dort für die beteiligten Soldaten herrschte, ist weitestgehend unbekannt. Tom Buk-Swienty liefert keine analytische Draufsicht auf das Geschehen an den Schanzen, der an der Flensburger Förde gelegenen Festungsanlage, sondern die Innenansichten der Beteiligten. Er beschreibt die fünfwöchige Belagerungsphase, die mit dem Sturm am 18. April 1864 endete. In der komplizierten Auseinandersetzung um das Herzogtum Schleswig hatten sich die Skandinavier vom Danewerk nach Düppel zurückgezogen. Die dänische Krone versuchte Zeit zu gewinnen, um bei einer internationalen Konferenz einen für Dänemark günstigen Verständigungsfrieden zu erreichen. Doch der von Preußen geführte Deutsche Bund drängte auf eine Entscheidung. Mit höchstem Aufwand wurden ein Netz von Gräben ausgehoben, bis diese schließlich auf etwa 400 Meter an die insgesamt zehn Schanzen heranreichten – von dort aus stürmten die Preußen die nach mehrstündigem Trommelfeuer teilweise beschädigten Befestigungsanlagen. Nach kurzem, aber sehr heftigem Nahkampf wurden die dänischen Besatzungen überwältigt. Die Leser von „Schlachtbank Düppel“, ein Begriff, der im Übrigen von der dänischen Seite geprägt wurde, erfahren von Einzelschicksalen an der Auseinandersetzung beteiligter Soldaten, Kriegsberichterstatter, Beobachter des Internationalen Roten Kreuzes. Und auch von den Erfahrungen der Kriegschirurgen. Die nämlich sahen sich gänzlich veränderten Anforderungen gegenüber, da der Deutsch-Dänische Krieg – vor allem von deutscher Seite – mit modernstem Gerät geführt wurde, die fürchterliche Wunden zur Folge hatten. „Schlachtbank Düppel“ ist ein Musterbeispiel für spannende Geschichts-Literatur. (Erschienen in den Harburger Anzeigen und Nachrichten)

Spannende Geschichts-Lektüre

Stefan Flomm aus Rellingen am 18.02.2021
Bewertet: Buch (Kunststoff-Einband)

Die Anatomie einer Schlacht als spannendes Sachbuch. Dass dieser literarische Ansatz nicht zum Scheitern verurteilt ist, zeigt Tom Buk-Swienty in „Schlachtbank Düppel“ eindrucksvoll. 1870/71 und Düppeler Schanzen: Jeder halbwegs geschichtsinteressierte Mensch bringt diese Begriffe mit der Gründung des Deutschen Reiches in Zusammenhang. Die Jahreszahl des Deutsch-Französischen Krieges, der mit der Reichsgründung im Schloss von Versailles endete, noch besser als jenen Ort, der 1864 Schauplatz der Entscheidungsschlacht im Krieg zwischen dem Deutschen Bund und Dänemark war. Gerade im Bezug auf Düppel endet dann aber meist das Wissen. Was genau in der Nähe des heute so beschaulichen nordschleswigschen Städtchens Sonderburg passierte, welches Grauen dort für die beteiligten Soldaten herrschte, ist weitestgehend unbekannt. Tom Buk-Swienty liefert keine analytische Draufsicht auf das Geschehen an den Schanzen, der an der Flensburger Förde gelegenen Festungsanlage, sondern die Innenansichten der Beteiligten. Er beschreibt die fünfwöchige Belagerungsphase, die mit dem Sturm am 18. April 1864 endete. In der komplizierten Auseinandersetzung um das Herzogtum Schleswig hatten sich die Skandinavier vom Danewerk nach Düppel zurückgezogen. Die dänische Krone versuchte Zeit zu gewinnen, um bei einer internationalen Konferenz einen für Dänemark günstigen Verständigungsfrieden zu erreichen. Doch der von Preußen geführte Deutsche Bund drängte auf eine Entscheidung. Mit höchstem Aufwand wurden ein Netz von Gräben ausgehoben, bis diese schließlich auf etwa 400 Meter an die insgesamt zehn Schanzen heranreichten – von dort aus stürmten die Preußen die nach mehrstündigem Trommelfeuer teilweise beschädigten Befestigungsanlagen. Nach kurzem, aber sehr heftigem Nahkampf wurden die dänischen Besatzungen überwältigt. Die Leser von „Schlachtbank Düppel“, ein Begriff, der im Übrigen von der dänischen Seite geprägt wurde, erfahren von Einzelschicksalen an der Auseinandersetzung beteiligter Soldaten, Kriegsberichterstatter, Beobachter des Internationalen Roten Kreuzes. Und auch von den Erfahrungen der Kriegschirurgen. Die nämlich sahen sich gänzlich veränderten Anforderungen gegenüber, da der Deutsch-Dänische Krieg – vor allem von deutscher Seite – mit modernstem Gerät geführt wurde, die fürchterliche Wunden zur Folge hatten. „Schlachtbank Düppel“ ist ein Musterbeispiel für spannende Geschichts-Literatur. (Erschienen in den Harburger Anzeigen und Nachrichten)

Unsere Kund*innen meinen

Tom Buk-Swienty

von Tom Buk-Swienty

5.0

0 Bewertungen filtern

Die Leseprobe wird geladen.
  • Tom Buk-Swienty