Der Schneesturm

Der Schneesturm

Roman

Buch (Gebundene Ausgabe)

17,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Der Schneesturm

Ebenfalls verfügbar als:

Gebundenes Buch

Gebundenes Buch

ab 17,99 €
Taschenbuch

Taschenbuch

ab 10,00 €
eBook

eBook

ab 8,99 €
Hörbuch

Hörbuch

ab 15,95 €

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.08.2012

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

21,4/13,4/2,5 cm

Gewicht

321 g

Beschreibung

Rezension

»Sorokins eigener Stil [...] beschreibt die allgemeine Orientierungslosigkeit angemessener als die realistische Erzählprosa von Puschkin bis Tschechow.« ("NZZ")
»Sicher eines von Vladimir Sorokins besten Büchern.« ("Der Freitag")
» Der Schneesturm ist ein eiskalter Sommercocktail voller Denkimpulse – eine wunderbare Abkühlung in der Hitze des Alltags.« ("WDR 5")
»[...] ein phantastisches Meisterwerk [...]. Man legt das betörend schöne, hintergründige und schonungslos kritische Buch nicht mehr aus der Hand, liest es in einem Zug durch.« ("Die Welt")

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.08.2012

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

21,4/13,4/2,5 cm

Gewicht

321 g

Auflage

4. Auflage

Originaltitel

Metel

Übersetzer

Andreas Tretner

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-04459-1

Das meinen unsere Kund*innen

4.4

7 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Kund*innenkonto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Eine außergewöhnliche Geschichte über eine verrückte und bizarre Schlittenfahrt

Aljus Bookblog aus 51371 am 20.12.2020

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Worum geht es? Im ländlichen Russland herrscht tiefster Winter, es fällt meterweise Schnee. Doch entgegen aller Witterungen muss der Landarzt Dr. Garin so schnell wie möglich in den Ort Dolgoje gelangen, um die Menschen dort gegen eine seltsame Krankheit zu impfen, die die Infizierten zu Zombies verwandelt. Keine einzige Minute darf verschwendet werden. Doch ein Schneesturm tobt, Garin ist an einem Örtchen gestrandet und seine Pferde sind bereits erschöpft. Die Pferdestation hat seine Zugtiere schon alle verliehen und dem Landarzt bleibt keine andere Wahl als den Brotkutscher Kosma zu bitten, ihn nach Dolgoje zu bringen. Und so machen sich die beiden mit einem Schneemobil, welches von winzigen Pferden gezogen werden, auf eine abenteuerliche Reise – und diese hat allerhand Seltsames und Überraschendes für sie zu bieten. Meine Meinung zum Buch: Was für ein abgedrehtes und verrücktes Buch! Hier sollte man sich definitiv nicht vom Cover täuschen lassen und auch nicht vom Beginn der Geschichte, was einer Erzählung aus dem 19. Jahrhundert gleicht. Der Landarzt Garin sucht nach einer Fahrmöglichkeit nach Dolgoje, dort herrscht eine Epidemie, ein Schneesturm kommt hinzu– dies zusammen kreiert eine ernsthafte Situation, sodass ich schon ganz gespannt auf den Fortgang der Geschichte war. Doch als die Fahrt der beiden Hauptprotagonisten Garin und Kosmo beginnt, verwirrt mich dieses Buch mehr und mehr. Winzige Pferde, die ein Schneemobil ziehen, eine Müllerin, die ihren kleinen Ehemann auf ihren Busen setzt und ein toter Riese, der etwas unglücklich nach einem Suff mitten auf der Fahrspur verstorben ist. Nicht das, was ich zunächst erwartet habe. Dieses Buch steckt voller Märchen-, und Groteskelemente und hat darüber hinaus für den Leser etliche Überraschungen auf Lager. Es ist ein Roman, der viel zu bieten hat. Von lustigen bis hin zu absolut grotesken Szenen, über philosophischen Passagen hin zu traurigen und leisen Worten. Es ist kein Buch für jedermann - man muss sich auf diese abgedrehte Geschichte einlassen können, die nebenbei in vollem Ernst erzählt wird, sodass man sich fragt, ob der Autor hier einen auf den Arm nehmen will. Dieses Buch hat mich dennoch und gerade deswegen bestens unterhalten und bei der einen oder anderen Szene konnte ich mir einige Lacher nicht verkneifen. Dennoch bin ich mir sicher, dass die Groteske und die Komik nicht nur dem Unterhaltungszweck dienen, sondern hier mehrere Interpretationsebenen aufgemacht werden. Wer für die weihnachtliche Zeit mal ein etwas anderes Buch sucht und in diese verrückte Geschichte eintauchen will, kann sich gern in den „Schneesturm“ begeben. Mir hat das Buch definitiv gefallen. Fazit: Eine außergewöhnliche Geschichte über eine verrückte und bizarre Schlittenfahrt durch einen Schneesturm in winterlichem Russland. [Aljus Bookblog]

Eine außergewöhnliche Geschichte über eine verrückte und bizarre Schlittenfahrt

Aljus Bookblog aus 51371 am 20.12.2020
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Worum geht es? Im ländlichen Russland herrscht tiefster Winter, es fällt meterweise Schnee. Doch entgegen aller Witterungen muss der Landarzt Dr. Garin so schnell wie möglich in den Ort Dolgoje gelangen, um die Menschen dort gegen eine seltsame Krankheit zu impfen, die die Infizierten zu Zombies verwandelt. Keine einzige Minute darf verschwendet werden. Doch ein Schneesturm tobt, Garin ist an einem Örtchen gestrandet und seine Pferde sind bereits erschöpft. Die Pferdestation hat seine Zugtiere schon alle verliehen und dem Landarzt bleibt keine andere Wahl als den Brotkutscher Kosma zu bitten, ihn nach Dolgoje zu bringen. Und so machen sich die beiden mit einem Schneemobil, welches von winzigen Pferden gezogen werden, auf eine abenteuerliche Reise – und diese hat allerhand Seltsames und Überraschendes für sie zu bieten. Meine Meinung zum Buch: Was für ein abgedrehtes und verrücktes Buch! Hier sollte man sich definitiv nicht vom Cover täuschen lassen und auch nicht vom Beginn der Geschichte, was einer Erzählung aus dem 19. Jahrhundert gleicht. Der Landarzt Garin sucht nach einer Fahrmöglichkeit nach Dolgoje, dort herrscht eine Epidemie, ein Schneesturm kommt hinzu– dies zusammen kreiert eine ernsthafte Situation, sodass ich schon ganz gespannt auf den Fortgang der Geschichte war. Doch als die Fahrt der beiden Hauptprotagonisten Garin und Kosmo beginnt, verwirrt mich dieses Buch mehr und mehr. Winzige Pferde, die ein Schneemobil ziehen, eine Müllerin, die ihren kleinen Ehemann auf ihren Busen setzt und ein toter Riese, der etwas unglücklich nach einem Suff mitten auf der Fahrspur verstorben ist. Nicht das, was ich zunächst erwartet habe. Dieses Buch steckt voller Märchen-, und Groteskelemente und hat darüber hinaus für den Leser etliche Überraschungen auf Lager. Es ist ein Roman, der viel zu bieten hat. Von lustigen bis hin zu absolut grotesken Szenen, über philosophischen Passagen hin zu traurigen und leisen Worten. Es ist kein Buch für jedermann - man muss sich auf diese abgedrehte Geschichte einlassen können, die nebenbei in vollem Ernst erzählt wird, sodass man sich fragt, ob der Autor hier einen auf den Arm nehmen will. Dieses Buch hat mich dennoch und gerade deswegen bestens unterhalten und bei der einen oder anderen Szene konnte ich mir einige Lacher nicht verkneifen. Dennoch bin ich mir sicher, dass die Groteske und die Komik nicht nur dem Unterhaltungszweck dienen, sondern hier mehrere Interpretationsebenen aufgemacht werden. Wer für die weihnachtliche Zeit mal ein etwas anderes Buch sucht und in diese verrückte Geschichte eintauchen will, kann sich gern in den „Schneesturm“ begeben. Mir hat das Buch definitiv gefallen. Fazit: Eine außergewöhnliche Geschichte über eine verrückte und bizarre Schlittenfahrt durch einen Schneesturm in winterlichem Russland. [Aljus Bookblog]

Irrfahrt zwischen den Zeiten und Abgründen.............

Bewertung aus Olten am 13.03.2014

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Unbedingt möchte Dr. Garin die Pferde wechseln um den Menschen eines Dorfes wegen einer Seuche schnellstmöglich zu Hilfe zu eilen. Trotzdem keine geeigneten Pferde da sind finden sich Helfer, aber eben solche die den hohen Ansprüchen der Reise durch schwere Schneestürme nicht gewachsen sind. Der Fahrer ist guten Willens, findet sich in der zugeschneiten Landschaft nicht zurecht und sein Fahrzeug ist eigentlich nicht tauglich dieser Reise standzuhalten. Die Reisenden kommen mal da mal dort an aber nie am wirklichen Ziel. Die Reise verläuft irgendwie nach dem Prinzip: "Und als sie das Ziel aus den Augen verloren hatten, verdoppelten sie ihre Anstrengungen.". In der schneeverwehten Landschaft mit nicht vorhersehbaren, noch nicht einmal vorstellbaren, Hindernissen scheitern die Reisenden und kommen nie an. Wer die eine oder andere Erzählung von Gogol gelesen hat dürfte wohl zu Recht an eine Parabel denken. Eine fantastische Irrfahrt durch die maskierte Realität nach Utopia. Ein absoluter Lesegenuss, keine Frage.

Irrfahrt zwischen den Zeiten und Abgründen.............

Bewertung aus Olten am 13.03.2014
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Unbedingt möchte Dr. Garin die Pferde wechseln um den Menschen eines Dorfes wegen einer Seuche schnellstmöglich zu Hilfe zu eilen. Trotzdem keine geeigneten Pferde da sind finden sich Helfer, aber eben solche die den hohen Ansprüchen der Reise durch schwere Schneestürme nicht gewachsen sind. Der Fahrer ist guten Willens, findet sich in der zugeschneiten Landschaft nicht zurecht und sein Fahrzeug ist eigentlich nicht tauglich dieser Reise standzuhalten. Die Reisenden kommen mal da mal dort an aber nie am wirklichen Ziel. Die Reise verläuft irgendwie nach dem Prinzip: "Und als sie das Ziel aus den Augen verloren hatten, verdoppelten sie ihre Anstrengungen.". In der schneeverwehten Landschaft mit nicht vorhersehbaren, noch nicht einmal vorstellbaren, Hindernissen scheitern die Reisenden und kommen nie an. Wer die eine oder andere Erzählung von Gogol gelesen hat dürfte wohl zu Recht an eine Parabel denken. Eine fantastische Irrfahrt durch die maskierte Realität nach Utopia. Ein absoluter Lesegenuss, keine Frage.

Unsere Kund*innen meinen

Der Schneesturm

von Vladimir Sorokin

4.4

0 Bewertungen filtern

Unsere Buch­händler*innen meinen

Profilbild von Ursula Kallipke

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Ursula Kallipke

Thalia Erlangen

Zum Portrait

5/5

Russisches Wintermärchen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Landarzt Garins Pferde versagen nach anstrengenden Stunden durch verschneite Wälder in einem kleinen abgelegenen Dörfchen den Dienst. Ihm bleibt letztlich nur eine Möglichkeit nach Dolgoje und zu seinen Patienten zu gelangen: der kauzige Brotkutscher Kosma und seine Zwergenpferdchen sollen ihn und ein wichtiges Impfserum ans Ziel bringen. Eine sehr hindernisreiche aufregende Fahrt, frostig und phantastisch! Ein poetisches wunderbares Wintermärchen in der verschneiten russischen Einsamkeit.
5/5

Russisches Wintermärchen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Landarzt Garins Pferde versagen nach anstrengenden Stunden durch verschneite Wälder in einem kleinen abgelegenen Dörfchen den Dienst. Ihm bleibt letztlich nur eine Möglichkeit nach Dolgoje und zu seinen Patienten zu gelangen: der kauzige Brotkutscher Kosma und seine Zwergenpferdchen sollen ihn und ein wichtiges Impfserum ans Ziel bringen. Eine sehr hindernisreiche aufregende Fahrt, frostig und phantastisch! Ein poetisches wunderbares Wintermärchen in der verschneiten russischen Einsamkeit.

Ursula Kallipke
  • Ursula Kallipke
  • Buchhändler*in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Profilbild von Steffi Hirsch

Steffi Hirsch

Thalia Dresden - Buchhandlung Technische Universität

Zum Portrait

5/5

Eisige Schlittenfahrt

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine rätselhafte Krankheit ist ausgebrochen und Hilfe schnellstens geboten. Die Fahrt des Landarztes Garin durch die weite Einsamkeit liest sich wie ein altes russisches Märchen. Um zum Ziel zu kommen muß Garin Kompromisse eingehen, sich des skurielen Gefährtes mit 50 Miniferdchen des Kutschers Kosma bedienen. Die Fahrt durch den Schneesturm und die finstere Nacht wird zum Abenteuer. Was die beiden Protagonisten erleben ist zauberhaft, grotesk und liebevoll erzählt. Wunderbar schildert Sorokin zum Beispiel eine verunglückte Schlittenfahrt, die in der Nase des Riesen endet, oder den Zwischenstopp bei der atraktiven Müllerin und deren zwergenhaften Ehemann. Sorokin sprüht nur so vor Fantasiereichtum - ich bin voller Begeisterung seinen Schilderungen gefolgt. Eine passende Lektüre für lange Winterabende im gemütlichen Sessel!
5/5

Eisige Schlittenfahrt

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine rätselhafte Krankheit ist ausgebrochen und Hilfe schnellstens geboten. Die Fahrt des Landarztes Garin durch die weite Einsamkeit liest sich wie ein altes russisches Märchen. Um zum Ziel zu kommen muß Garin Kompromisse eingehen, sich des skurielen Gefährtes mit 50 Miniferdchen des Kutschers Kosma bedienen. Die Fahrt durch den Schneesturm und die finstere Nacht wird zum Abenteuer. Was die beiden Protagonisten erleben ist zauberhaft, grotesk und liebevoll erzählt. Wunderbar schildert Sorokin zum Beispiel eine verunglückte Schlittenfahrt, die in der Nase des Riesen endet, oder den Zwischenstopp bei der atraktiven Müllerin und deren zwergenhaften Ehemann. Sorokin sprüht nur so vor Fantasiereichtum - ich bin voller Begeisterung seinen Schilderungen gefolgt. Eine passende Lektüre für lange Winterabende im gemütlichen Sessel!

Steffi Hirsch
  • Steffi Hirsch
  • Buchhändler*in

Unsere Buchhändler*innen meinen

Der Schneesturm

von Vladimir Sorokin

0 Rezensionen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Der Schneesturm