Blasmusikpop oder Wie die Wissenschaft in die Berge kam

Blasmusikpop oder Wie die Wissenschaft in die Berge kam

Roman

Buch (Gebundene Ausgabe)

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Blasmusikpop oder Wie die Wissenschaft in die Berge kam

Ebenfalls verfügbar als:

Gebundenes Buch

Gebundenes Buch

ab 19,99 €
Taschenbuch

Taschenbuch

ab 12,00 €
eBook

eBook

ab 9,99 €

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.08.2012

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

496

Maße (L/B/H)

21,2/14/4,4 cm

Beschreibung

Rezension

»[Blasmusikpop] ist so fröhlich und komisch, so frisch und witzig. [...] ein Kaleidoskop, das in den schönsten Farben leuchtet.« ("WDR 2")
»Wer John Irving mag, mag auch Vea Kaiser.« ("Sat.1 Frühstücksfernsehen")
»Ihr Debüt ist ein furchtlos und frisch erzähltes Dorfepos.« ("Die Zeit Literatur")

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.08.2012

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

496

Maße (L/B/H)

21,2/14/4,4 cm

Gewicht

594 g

Auflage

11. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-04464-5

Das meinen unsere Kund*innen

4.6

15 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Kund*innenkonto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Erfrischend, urig & einfach herrlich ...

Sharon Baker aus Mönchengladbach am 28.10.2019

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

St. Peter am Anger ist ein verstecktes Dorf in den Bergen und möchte von der Außenwelt gar nicht so viel mitbekommen. Erst durch die Familie Gerlitzen zieht die Wissenschaft ein und alles begann mit Johannes Bandwurm. Eigentlich war Johannes ein typischer junger Bergdorfbewohner. In allem involviert, dorfbekannt und mit der hübschen Elisabeth verheiratet, aber dann ist sie schwanger und er hat einen Bandwurm. Dieser lässt ihn nicht los, er liest alles und zieht dann in die Welt hinaus, um Arzt zu werden. Als Doktor kommt er zurück und hält seitdem standhaft gegen die Engstirnigkeit und den unreflektierten Traditionsinn der St. Petrianer an. Seine Tochter kann er zur Wissenschaft und Weltlichen nicht bekehren, aber seinen Enkel beeinflusst er sehr. Auch dieser Johannes möchte mehr, als nur Dorfbewohner sein, er sucht nach Bildung, Höherem und bleibt lieber Einzelgänger, als sich diesem bedepperten Dorf anzuschließen. Als das Schicksal ihm aber einen bösen Streich spielt und der durch seine Matura fällt, muss er sich mit dem Dorf auseinandersetzen. Wird er neue Erkenntnisse sammeln? Kann er als Geschichtsschreiber dem Dorf eine neue Wende geben? Und ist es vielleicht doch ein bisschen mehr als Heimat? Nachdem ich ihren dritten Roman „Rückwärtswalzer“ gelesen hatte und so begeistert war, musste ich mir natürlich auch ihr Debüt besorgen und lesen. Zuerst wusste ich gar nicht, wohin sie mit der Geschichte wollte, aber je mehr ich gelesen hatte, umso mehr fühlte ich mit allem mit und St. Peter am Anger wurde somit auch mein Zuhause und wie es mir schlussendlich gefallen hat, erzähle ich euch nun. Eigentlich müsste ich mit Johannes Gerlitzen anfangen, weil er eigentlich allen Ursprungs ist und er uns die ersten hundert Seiten begleitet. Aber ich denke, wir legen sofort mit dem Enkel los, nämlich Johannes A. Irrwein. Seine Eltern sind im Dorf gefestigte Persönlichkeiten, der Vater Dachdecker und die Mutter ist im Kindergarten beschäftigt. Beide leben die Geschichte und die Traditionen als St. Petrianer voll aus, sind bei allen Ereignissen mittendrin und wundern sich, wo sie diesen Sohn herhaben. Johannes ist dünn, hält sich aus allem raus, am liebsten ist er bei seinem Opa. Kurzum, er ist ein Streber, er möchte seinem Großvater nacheifern und ein Forscher werden. Die gemeinsame Zeit mit Johannes senior hat den jungen Johannes unglaublich geprägt und so möchte er mehr, hoch hinaus und seinen Hunger an Bildung stillen. Dabei muss er sehr mit seinen Eltern kämpfen, weil diese total unverständlich mit seinen Interessen umgehen. Hier treffen Welten aufeinander, die Eltern möchten ihm zum waschechten St. Petrianer machen und der Sohn möchte aus diesem Dorf ausbrechen. Wer hier gewinnt, ist lange unklar. Diese Geschichte ist über drei Generationen geschrieben und legt am Ende den Schwerpunkt auf den jungen Johannes, ein absolut untypischer Junge für dieses Dorf. Er möchte ausbrechen, seine einfachen Mitmenschen hinter sich lassen, da er sich sehr für seine Herkunft schämt und in die Wissenschaft eintauchen. Es ist einfach, total herrlich Johannes Kampf mitzuerleben und seine Gefühle nachzuempfinden. Man hofft mit, dass er es schafft, und gleichzeitig möchte man ihn wieder im Dorf sehen, damit mehr von den urigen Diskussionen bekommt. Als er ein Stipendium für die Klosterschule im Lenk bekommt, fühlt er sich seinen Lebensweg näher als sonst. Er geht total in seiner Schule auf, zum Missfallen seiner Eltern, denn diese weigern sich, auch nur einen Fuß in diese Schule zu setzten und so entfernt sich Johannes immer mehr. Bis zu dem einen Tag, als seine Matura ansteht und dieser eine Lehrer, seinen heiß geschätzten Lieblingsautor Herodot schlecht dastehen lässt, da vergisst sich Johannes und fällt durch. Nun muss er ins Dorf zurück und die Sommerferien dort verbringen und genau hier, beginnt sein größtes Abenteuer, nämlich als Geschichtsschreiber über die St. Petrianer. Was für ein Chaos Johannes lostritt und welche Dramen sich hier noch abspielen, verrate ich nicht, das müsst ihr nämlich selber lesen. Vea Kaisers Debüt ist absolut herrlich. Unglaublich belebt geschrieben, kreative originelle Persönlichkeiten, herzige Situationen und dieser Dialekt zum Schmunzeln. Ganz ehrlich ich hätte am liebsten gar nicht mehr aufgehört zu lesen und der Roman hätte noch ewig weitergehen können. Es ist eine Geschichte, über jemanden der auszog, um seine Wurzeln zu finden, heimkommt und überrascht ist, dass er sie schon längst gefunden hat. Denn auch für den intellektuellen Johannes gibt es einen Platz in der Mitte des Dorfes. Die Beschreibungen der Autorin, sind wirklich wunderbar eingefangen und ihr Witz perfekt eingeflochten. Eine Dorfsatire auf höchsten Niveau mit absoluter Verliebtheit Garantie. Ich fand diese Geschichte ein absoluter Genuss und kann verstehen, warum dieses Buch ein Bestseller geworden ist. Sehr klug erzählt, erfrischend anders und mit zauberhaften Augenzwinkerhumor. Blasmusikpop kann ich wirklich nur wärmstens jeden ans Herz legen, der tolle Geschichten mag. Also, unbedingt lesen.

Erfrischend, urig & einfach herrlich ...

Sharon Baker aus Mönchengladbach am 28.10.2019
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

St. Peter am Anger ist ein verstecktes Dorf in den Bergen und möchte von der Außenwelt gar nicht so viel mitbekommen. Erst durch die Familie Gerlitzen zieht die Wissenschaft ein und alles begann mit Johannes Bandwurm. Eigentlich war Johannes ein typischer junger Bergdorfbewohner. In allem involviert, dorfbekannt und mit der hübschen Elisabeth verheiratet, aber dann ist sie schwanger und er hat einen Bandwurm. Dieser lässt ihn nicht los, er liest alles und zieht dann in die Welt hinaus, um Arzt zu werden. Als Doktor kommt er zurück und hält seitdem standhaft gegen die Engstirnigkeit und den unreflektierten Traditionsinn der St. Petrianer an. Seine Tochter kann er zur Wissenschaft und Weltlichen nicht bekehren, aber seinen Enkel beeinflusst er sehr. Auch dieser Johannes möchte mehr, als nur Dorfbewohner sein, er sucht nach Bildung, Höherem und bleibt lieber Einzelgänger, als sich diesem bedepperten Dorf anzuschließen. Als das Schicksal ihm aber einen bösen Streich spielt und der durch seine Matura fällt, muss er sich mit dem Dorf auseinandersetzen. Wird er neue Erkenntnisse sammeln? Kann er als Geschichtsschreiber dem Dorf eine neue Wende geben? Und ist es vielleicht doch ein bisschen mehr als Heimat? Nachdem ich ihren dritten Roman „Rückwärtswalzer“ gelesen hatte und so begeistert war, musste ich mir natürlich auch ihr Debüt besorgen und lesen. Zuerst wusste ich gar nicht, wohin sie mit der Geschichte wollte, aber je mehr ich gelesen hatte, umso mehr fühlte ich mit allem mit und St. Peter am Anger wurde somit auch mein Zuhause und wie es mir schlussendlich gefallen hat, erzähle ich euch nun. Eigentlich müsste ich mit Johannes Gerlitzen anfangen, weil er eigentlich allen Ursprungs ist und er uns die ersten hundert Seiten begleitet. Aber ich denke, wir legen sofort mit dem Enkel los, nämlich Johannes A. Irrwein. Seine Eltern sind im Dorf gefestigte Persönlichkeiten, der Vater Dachdecker und die Mutter ist im Kindergarten beschäftigt. Beide leben die Geschichte und die Traditionen als St. Petrianer voll aus, sind bei allen Ereignissen mittendrin und wundern sich, wo sie diesen Sohn herhaben. Johannes ist dünn, hält sich aus allem raus, am liebsten ist er bei seinem Opa. Kurzum, er ist ein Streber, er möchte seinem Großvater nacheifern und ein Forscher werden. Die gemeinsame Zeit mit Johannes senior hat den jungen Johannes unglaublich geprägt und so möchte er mehr, hoch hinaus und seinen Hunger an Bildung stillen. Dabei muss er sehr mit seinen Eltern kämpfen, weil diese total unverständlich mit seinen Interessen umgehen. Hier treffen Welten aufeinander, die Eltern möchten ihm zum waschechten St. Petrianer machen und der Sohn möchte aus diesem Dorf ausbrechen. Wer hier gewinnt, ist lange unklar. Diese Geschichte ist über drei Generationen geschrieben und legt am Ende den Schwerpunkt auf den jungen Johannes, ein absolut untypischer Junge für dieses Dorf. Er möchte ausbrechen, seine einfachen Mitmenschen hinter sich lassen, da er sich sehr für seine Herkunft schämt und in die Wissenschaft eintauchen. Es ist einfach, total herrlich Johannes Kampf mitzuerleben und seine Gefühle nachzuempfinden. Man hofft mit, dass er es schafft, und gleichzeitig möchte man ihn wieder im Dorf sehen, damit mehr von den urigen Diskussionen bekommt. Als er ein Stipendium für die Klosterschule im Lenk bekommt, fühlt er sich seinen Lebensweg näher als sonst. Er geht total in seiner Schule auf, zum Missfallen seiner Eltern, denn diese weigern sich, auch nur einen Fuß in diese Schule zu setzten und so entfernt sich Johannes immer mehr. Bis zu dem einen Tag, als seine Matura ansteht und dieser eine Lehrer, seinen heiß geschätzten Lieblingsautor Herodot schlecht dastehen lässt, da vergisst sich Johannes und fällt durch. Nun muss er ins Dorf zurück und die Sommerferien dort verbringen und genau hier, beginnt sein größtes Abenteuer, nämlich als Geschichtsschreiber über die St. Petrianer. Was für ein Chaos Johannes lostritt und welche Dramen sich hier noch abspielen, verrate ich nicht, das müsst ihr nämlich selber lesen. Vea Kaisers Debüt ist absolut herrlich. Unglaublich belebt geschrieben, kreative originelle Persönlichkeiten, herzige Situationen und dieser Dialekt zum Schmunzeln. Ganz ehrlich ich hätte am liebsten gar nicht mehr aufgehört zu lesen und der Roman hätte noch ewig weitergehen können. Es ist eine Geschichte, über jemanden der auszog, um seine Wurzeln zu finden, heimkommt und überrascht ist, dass er sie schon längst gefunden hat. Denn auch für den intellektuellen Johannes gibt es einen Platz in der Mitte des Dorfes. Die Beschreibungen der Autorin, sind wirklich wunderbar eingefangen und ihr Witz perfekt eingeflochten. Eine Dorfsatire auf höchsten Niveau mit absoluter Verliebtheit Garantie. Ich fand diese Geschichte ein absoluter Genuss und kann verstehen, warum dieses Buch ein Bestseller geworden ist. Sehr klug erzählt, erfrischend anders und mit zauberhaften Augenzwinkerhumor. Blasmusikpop kann ich wirklich nur wärmstens jeden ans Herz legen, der tolle Geschichten mag. Also, unbedingt lesen.

Toll

Lesebegeisterte am 21.12.2013

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Bestseller!! Vea Kaiser ist eine neue junge Schriftstellerin, deren Buch ein großer Erfolg ist. So eine Art heimlicher Bestseller! Die Geschichte fand ich sehr witzig, skurril, schräg!

Toll

Lesebegeisterte am 21.12.2013
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Bestseller!! Vea Kaiser ist eine neue junge Schriftstellerin, deren Buch ein großer Erfolg ist. So eine Art heimlicher Bestseller! Die Geschichte fand ich sehr witzig, skurril, schräg!

Unsere Kund*innen meinen

Blasmusikpop oder Wie die Wissenschaft in die Berge kam

von Vea Kaiser

4.6

0 Bewertungen filtern

Unsere Buch­händler*innen meinen

Profilbild von Verena Zimmermann

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Verena Zimmermann

Thalia Nürnberg

Zum Portrait

5/5

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein toller Generationenroman. Der Schreibstil ist absolut wundervoll und die Charaktere wachsen einem regelrecht ans Herz. Eines meiner absoluten Lieblingsbücher.
5/5

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein toller Generationenroman. Der Schreibstil ist absolut wundervoll und die Charaktere wachsen einem regelrecht ans Herz. Eines meiner absoluten Lieblingsbücher.

Verena Zimmermann
  • Verena Zimmermann
  • Buchhändler*in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Profilbild von Thomas Canje

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Thomas Canje

Thalia Krefeld

Zum Portrait

4/5

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein witziger Alpenroman. Mit viel Humor augenzwinkernd erzählt. Drei Generationen in einem kleinen Allendorf. Der Wandel der Gesellschaft mal witzig mal nachdenklich.
4/5

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein witziger Alpenroman. Mit viel Humor augenzwinkernd erzählt. Drei Generationen in einem kleinen Allendorf. Der Wandel der Gesellschaft mal witzig mal nachdenklich.

Thomas Canje
  • Thomas Canje
  • Buchhändler*in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Unsere Buchhändler*innen meinen

Blasmusikpop oder Wie die Wissenschaft in die Berge kam

von Vea Kaiser

0 Rezensionen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Blasmusikpop oder Wie die Wissenschaft in die Berge kam