Sanfter Missbrauch. Das schleichende Seelengift

Sanfter Missbrauch. Das schleichende Seelengift

Eine Autobiografie

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Sanfter Missbrauch. Das schleichende Seelengift

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Beschreibung

Normalerweise denken wir bei dem Wort Missbrauch an Brutalität, Vergewaltigung, Schläge, Gewalt, Folter, Zwang und Perversion. Das ist allerdings nur die Spitze des Eisbergs. Tief im Verborgenen schlummern viele Seelen, die eine andere Erfahrung damit gemacht haben. Sie erfuhren einen Missbrauch, der genauso schlimm ist, weil er die Psyche der Betroffenen bis weit übers Äußerste hinaus strapaziert hat – einen Missbrauch, über den kaum einer spricht. Sexuelle Übergriffe finden auch ohne körperliche Gewalt statt. Da die Kinder dabei keine Schmerzen verspüren, merken sie oftmals nicht, dass ihnen etwas Böses geschieht.

Sanfter Missbrauch - das schleichende Seelengift

In ihrer Autobiografie beschreibt die Autorin ihre Erlebnisse in der Kindheit und welche dramatischen Folgen sich daraus ergeben haben. Als sie vier Jahre alt ist, nutzt der nette Onkel von nebenan Sandras frühkindliche sexuelle Neugierde auf das andere Geschlecht erstmals zu seiner Befriedigung aus. Da sie dabei angenehme Empfindungen verspürt und ihr keine Schmerzen zugefügt werden, erkennt Sandra nicht, dass schlecht ist, wozu man sie veranlasst. Immer wieder wird das Kind durch ältere Jugendliche an die Sexualität herangeführt. Aus Angst vor Strafe erzählt es zu Hause nichts von den Erlebnissen. Als Sandra in der Pubertät bewusst wird, was in ihrer Kindheit geschehen ist, schämt und verurteilt sie sich deshalb. Als Erwachsene stolpert sie von einer Beziehung in die nächste, ohne dabei echte Zufriedenheit zu finden. Lesen Sie, welche körperlichen und seelischen Qualen Sandra erleiden muss, bis ihr endlich im Alter klar wird, dass die Ursache dafür in ihrer Kindheit verborgen liegt. Ist nun alles zu spät oder kann sie sich von der Vergangenheit und ihren Schuldgefühlen befreien?

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.06.2012

Verlag

Acabus Verlag

Seitenzahl

180

Maße (L/B/H)

13,7/20,2/1,6 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.06.2012

Verlag

Acabus Verlag

Seitenzahl

180

Maße (L/B/H)

13,7/20,2/1,6 cm

Gewicht

192 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86282-164-8

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lesenswert...

Bewertung aus Wien am 27.11.2015

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich finde dieses Buch sehr lesenswert. Es ist ein gutes Fachbuch, dass den sanften Missbrauch verständlich erklärt und die Problematiken der Opfer in ihrem weiteren Leben beschreibt.

lesenswert...

Bewertung aus Wien am 27.11.2015
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich finde dieses Buch sehr lesenswert. Es ist ein gutes Fachbuch, dass den sanften Missbrauch verständlich erklärt und die Problematiken der Opfer in ihrem weiteren Leben beschreibt.

hätte etwas ausgefeilter sein können

Bewertung aus Bayreuth am 22.08.2021

Bewertet: eBook (ePUB)

Die Autorin beschreibt eine Art von Missbrauch, dessen Dunkelziffer wahrscheinlich höher liegt als die Fälle, die der Öffentlichkeit z.B. wegen weitreichender Verflechtungen im Darknet bekannt werden. Ein Nachkriegskind, das schon im Vorschulalter kein solides Vertrauensverhältnis zu Eltern und nahestehenden Personen aufbauen konnte, keine verständliche Aufklärung aus kindlicher Sicht erhielt, konnte den strengen Anforderungen der Mutter nie gerecht werden und die mit der Zeit daraus körperlich entstandenen Signale nicht deuten. Nicht mehr zu wissen, was richtig oder falsch war, führte sie zu ständig wechselnden Partnerschaften und gefühlsmäßigen Extremen. Den Eltern gegenüber einmal geäußerte Ehrlichkeit wurde in der Regel z.T. mit Schlägen bestraft, weil sie dem gewünschten und damals gängigen Verhaltenskodex entgegen stand, was nach und nach die Distanz zu den Eltern vergrößerte und das Opfer wurde zum Täter gemacht. Dass die Autorin ihrer Mutter dennoch immer wieder die neuen Partner vorstellte, muss wohl an der Dominanz der Mutter und dem unstillbaren Wunsch der Tochter nach Anerkennung gelegen haben, die sie zu Lebzeiten nicht erhielt. Druck in Form von seelischer Erpressung, wie „Du darfst niemandem etwas erzählen“, weil, sonst … eine Vergünstigung entzogen wird oder gar eine Offenlegung des Geschehenen droht, konnte das Dilemma für sie „schleichend“ - wie der Titel sagt – zum Stakkato reifen lassen. In ihrer Erzählung wiederholen sich alltägliche Begebenheiten, die wenig zum eigentlichen Thema des Buches beitragen und aus meiner Sicht langatmig wirken, da wäre etwas mehr Tiefe angesagt. Zum Ende des Buches als ihre Mutter stirbt, wird dem Thema ein wenig mehr Gewicht gegeben. Trotzdem sollte mehr über das Thema veröffentlicht werden.

hätte etwas ausgefeilter sein können

Bewertung aus Bayreuth am 22.08.2021
Bewertet: eBook (ePUB)

Die Autorin beschreibt eine Art von Missbrauch, dessen Dunkelziffer wahrscheinlich höher liegt als die Fälle, die der Öffentlichkeit z.B. wegen weitreichender Verflechtungen im Darknet bekannt werden. Ein Nachkriegskind, das schon im Vorschulalter kein solides Vertrauensverhältnis zu Eltern und nahestehenden Personen aufbauen konnte, keine verständliche Aufklärung aus kindlicher Sicht erhielt, konnte den strengen Anforderungen der Mutter nie gerecht werden und die mit der Zeit daraus körperlich entstandenen Signale nicht deuten. Nicht mehr zu wissen, was richtig oder falsch war, führte sie zu ständig wechselnden Partnerschaften und gefühlsmäßigen Extremen. Den Eltern gegenüber einmal geäußerte Ehrlichkeit wurde in der Regel z.T. mit Schlägen bestraft, weil sie dem gewünschten und damals gängigen Verhaltenskodex entgegen stand, was nach und nach die Distanz zu den Eltern vergrößerte und das Opfer wurde zum Täter gemacht. Dass die Autorin ihrer Mutter dennoch immer wieder die neuen Partner vorstellte, muss wohl an der Dominanz der Mutter und dem unstillbaren Wunsch der Tochter nach Anerkennung gelegen haben, die sie zu Lebzeiten nicht erhielt. Druck in Form von seelischer Erpressung, wie „Du darfst niemandem etwas erzählen“, weil, sonst … eine Vergünstigung entzogen wird oder gar eine Offenlegung des Geschehenen droht, konnte das Dilemma für sie „schleichend“ - wie der Titel sagt – zum Stakkato reifen lassen. In ihrer Erzählung wiederholen sich alltägliche Begebenheiten, die wenig zum eigentlichen Thema des Buches beitragen und aus meiner Sicht langatmig wirken, da wäre etwas mehr Tiefe angesagt. Zum Ende des Buches als ihre Mutter stirbt, wird dem Thema ein wenig mehr Gewicht gegeben. Trotzdem sollte mehr über das Thema veröffentlicht werden.

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Sanfter Missbrauch. Das schleichende Seelengift

von Sabine B. Procher

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