Der Anarchismus und seine Ideale

Der Anarchismus und seine Ideale

Buch (Taschenbuch)

7,80 € inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Der Anarchismus und seine Ideale ist eine kurze Einführung in den Anarchismus in der Tradition klassischer Texte wie Alexander Berkmans 'ABC des Anarchismus' oder Nicolas Walters 'About Anarchism'.
Während diese Schriften jedoch vor Jahrzehnten erschienen, ist Milsteins Text vom Wiedererstarken des Anarchismus zu Beginn des 21. Jahrhunderts geprägt. Es gelingt ihr dabei, die Verbindungen zwischen dem klassischen Anarchismus und gegenwärtiger anarchistischer Strömungen deutlich zu machen. Der Anarchismus wird als ›ethischer Kompass‹ präsentiert, mit dessen Hilfe wir uns auf eine herrschaftsfreie Gesellschaft zubewegen können.
Dieses ethische Prinzip vereint alle anarchistischen Projekte der Geschichte, ungeachtet ihrer Vielfalt. Milsteins Beispiele reichen von der Pariser Kommune 1871 bis zu zeitgenössischen anarchistischen Kunstkollektiven. Das aktivistische Engagement der Autorin wird darin deutlich und bereichert die theoretischen Reflexionen. Der Anarchismus und seine Ideale ist eine Einführung in den Anarchismus, die unserer Zeit gerecht wird.

Gabriel Kuhn, geb. 1972 in Innsbruck, arbeitet als freischaffender Autor und Übersetzer. Zahlreiche Veröffentlichungen, unter anderen Sober Living for the Revolution: Hardcore Punk, Straight Edge, and Radical Politics (PM Press 2010).

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

07.02.2013

Verlag

Unrast Verlag

Seitenzahl

96

Maße (L/B/H)

18/10,8/1,2 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

07.02.2013

Verlag

Unrast Verlag

Seitenzahl

96

Maße (L/B/H)

18/10,8/1,2 cm

Gewicht

94 g

Auflage

1

Übersetzer

Gabriel Kuhn

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89771-533-2

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Die Ideale des Anarchismus - von wegen "Chaos und Gewalt" . . .

Bewertung am 30.04.2015

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Kann man "Links" sein ohne gleich als "Stalin-Anhänger" oder "DDR-Sympathisan" zu gelten? Mann kann! Und zwar, wenn man sich des "linken Anarchismus" zugehörig fühlt. Diese Philosophie vereinbart die Ideale der "Brüderlichkeit" mit den Idealen der "Antiautorität", der "Kapitalismus-Kritik" sowie der "Religions-Kritik" verbindet sie mit dem "Glauben an den Menschen". Brauchen wir wirklich einen Staat? Brauchen wir wirklich Gesetze? Vielleicht . . . Vielleicht können wir diese Form des Zusammenlebens, was auch immer einzelne - manchmal auch ganze Gruppen - unterdrückt, irgendwann überwinden und so zu einer Gesellschaft (Weltgesellschaft) werden, die gänzlich auf das Individuum und seine Entfaltung, aber gleichzeitig auch auf das gesellschaftliche Zusammenleben ausgerichtet ist. So könnte eine "linke Utopie" - friedliches zusammenleben ohne Kriege, ohne Unterdrückung, ohne Diskriminierung - (irgendwann) doch noch Realität werden. Auch unter der Herrschaft Stalins wurden Anarchisten verfolgt, umgebracht und inhaftiert . . . Auch wird von bürgerlichen oder rechten Gruppen immer wieder hervorgebracht, dass der Anarchismus gleichbedeutend sei mit Chaos, Gewalt und "Herrschaft des Einzelnen" - dies widerspricht der philosophischen Idee des klassischen Anarchismus diametral . . . ! Um Errico Malatesta zu zitieren: "Unter Geist des Anarchismus verstehe ich jenes umfassende menschliche Gefühl, das das Wohl aller, die Freiheit und Gerechtigkeit für alle, die Solidarität und Liebe unter allen anstrebt und nicht ausschliesslich die Anarchisten im eigentlichen Sinne kennzeichnet, sondern alle grossherzigen, geistig offenen Menschen erfüllt." (S. 7) Eine kurze aber prägnante Einführung in die Ideale des linken Anarchismus.

Die Ideale des Anarchismus - von wegen "Chaos und Gewalt" . . .

Bewertung am 30.04.2015
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Kann man "Links" sein ohne gleich als "Stalin-Anhänger" oder "DDR-Sympathisan" zu gelten? Mann kann! Und zwar, wenn man sich des "linken Anarchismus" zugehörig fühlt. Diese Philosophie vereinbart die Ideale der "Brüderlichkeit" mit den Idealen der "Antiautorität", der "Kapitalismus-Kritik" sowie der "Religions-Kritik" verbindet sie mit dem "Glauben an den Menschen". Brauchen wir wirklich einen Staat? Brauchen wir wirklich Gesetze? Vielleicht . . . Vielleicht können wir diese Form des Zusammenlebens, was auch immer einzelne - manchmal auch ganze Gruppen - unterdrückt, irgendwann überwinden und so zu einer Gesellschaft (Weltgesellschaft) werden, die gänzlich auf das Individuum und seine Entfaltung, aber gleichzeitig auch auf das gesellschaftliche Zusammenleben ausgerichtet ist. So könnte eine "linke Utopie" - friedliches zusammenleben ohne Kriege, ohne Unterdrückung, ohne Diskriminierung - (irgendwann) doch noch Realität werden. Auch unter der Herrschaft Stalins wurden Anarchisten verfolgt, umgebracht und inhaftiert . . . Auch wird von bürgerlichen oder rechten Gruppen immer wieder hervorgebracht, dass der Anarchismus gleichbedeutend sei mit Chaos, Gewalt und "Herrschaft des Einzelnen" - dies widerspricht der philosophischen Idee des klassischen Anarchismus diametral . . . ! Um Errico Malatesta zu zitieren: "Unter Geist des Anarchismus verstehe ich jenes umfassende menschliche Gefühl, das das Wohl aller, die Freiheit und Gerechtigkeit für alle, die Solidarität und Liebe unter allen anstrebt und nicht ausschliesslich die Anarchisten im eigentlichen Sinne kennzeichnet, sondern alle grossherzigen, geistig offenen Menschen erfüllt." (S. 7) Eine kurze aber prägnante Einführung in die Ideale des linken Anarchismus.

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von Cindy Milstein

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