Lost Places Harz

Lost Places Harz

Bild-Text-Band

Buch (Kunststoff-Einband)

22,95 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Erneut begibt sich Marc Mielzarjewicz auf die Spur verlassener und verfallener Gebäude, diesmal
quer durch den Harz jenseits der Touristenströme. Heilstätten, Sanatorien, Industrieanlagen, verfallene Schlösser und Bahnhöfe, Eisenhütten und Ferienheime geraten dabei in seinen unverwechselbaren Fokus. Wie schon in den Bänden zuvor entdeckt der Fotograf die reizvollen Details fernab der Totale. Sein einzigartiges Spiel mit Licht, Schatten und Formen sowie sein archäologischer Blick machen auch diesen fünften Band zu einem außergewöhnlichen Betrachtungserlebnis. In prägnanten Texten stellt Sabine Ullrich die fotografierten Objekte vor.

»Ein tolles Buch mit eindrucksvollen Bildern, verschiedenen spannenden Orten und gut recherchierten Beschreibungen.«
Tamara Bretthauer, Leuchtturmwaerterin, 23. Juni 2021

»Mit Lost Places - Harz ist es Marc Mielzarjewicz nicht zum ersten Mal gelungen, den Zerfall ›schön‹ aussehen zu lassen und gelebte Geschichte in Bildern einzufangen.«
Edith Oxenbauer, t-arts.de, Februar 2014

»Einmal mehr bietet diese Reihe dem Leser bzw. Betrachter eine Mischung aus Ästhetik, Eleganz und Beklemmung, Grusel und Schauder.«
Sarah Weiß, geocaching.de, 14. Oktober 2015

»Als Urban Explorer fühlen sich immer mehr Reisende von der morbiden Romantik verlorener Orte angezogen. Ein Meister des Genres ist Marc Mielzarjewicz. Im fünften Band seiner Lost Places-Reihe durchstreift er den Harz auf der Suche nach verlassenen Sanatorien, Industrieanlagen, verfallenen Schlössern und Bahnhöfen. Deren Atmosphäre hat er in meisterlichen Schwarz-Weiß-Fotos eingefangen.«
Dr. Thomas Hafen, AFAR – das besondere Reisemagazin, 03/2013

»In der hervorragenden Serie des Mitteldeutschen Verlags zum Thema Lost Places liegen bereits Bildbände zu Halle, Leipzig, Beelitz und Magdeburg vor. Nun ist eine Fortsetzung unter dem Titel Lost Places Harz erschienen. Marc Mielzarjewicz interpretiert die Themen Raum und Ort ausdrucksstark und jeweils auf individuelle Weise. Einstmals belebte Orte wie Heilstätten, Sanatorien, Industrieanlagen u.a., welche die Region Harz prägten, hat der Fotograf im Zustand des drohenden endgültigen Verfalls sensibel und mit ausgezeichneten Schwarz-Weiß-Aufnahmen dokumentiert. Liebhabern und Sammlern von Schwarz-Weiß-Bildbänden kann ich diesen Band nur empfehlen.«
Willi Willhelm, Photographica Cabinett, 58/2013

»Beeindruckende Schwarz-Weiß-Aufnahmen mit einem einzigartigen Spiel aus Licht und Schatten und einem Blick für reizvolle Details machen Marc Mielzarjewicz' Bilder so unverwechselbar. Abgerundet wird der Bildband durch Textbeiträge von Sabine Ullrich, die dem Leser informative Fakten und Hintergründe über die abgebildeten Orte näher bringen. Für alle Freunde von Lost Places ist auch dieser Bildband eine interessante Anschaffung für das heimische Bücherregal. «
geocacher.de, 20. März 2013

»Wir werden von Marc Mielzarjewicz durch die Großbäckerei Hettstedt, die sich nach der Wende „Ossi-Bäckerei“ nannte, und durch die einstige Produktion von Farbchemie Quedlinburg und Argenta Wernigerode geführt. Wir sehen mit seinen Augen das ehemalige Kinderkrankenhaus Wippra und sind versucht, in den ruinösen Räumlichkeiten der Lungenheilstätten Albrechtshaus, Hohentanneck und Sülzhayn die Luft anzuhalten. Man fragt sich beim Durchblättern stets aufs Neue, wie es sich ein Land wie das unsere erlauben kann, zum Teil denkmalwürdige Industrie- und Gesellschaftsbauten dem Verfall preiszugeben. Über kurz oder lang wird allein der vorliegende Band an diese 19 verlorenen Architektur-Orte erinnern.«
Kai Agthe, Das Blättchen, 1. April 2013

Details

Einband

Kunststoff-Einband

Erscheinungsdatum

18.08.2016

Verlag

Mitteldeutscher verlag

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

26,6/22,2/2 cm

Beschreibung

Details

Einband

Kunststoff-Einband

Erscheinungsdatum

18.08.2016

Verlag

Mitteldeutscher verlag

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

26,6/22,2/2 cm

Gewicht

890 g

Auflage

2. Auflage

Reihe

Lost Places

Sprache

Deutsch, Englisch

ISBN

978-3-95462-010-4

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Der Charme des Vergänglichen

Leuchtturmwaerterin aus Bad Emstal am 23.06.2021

Bewertet: Buch (Kunststoff-Einband)

"Dieser gänzlich andere Bildband zum Harz - eine Tourismusregion, die man sonst nur aus farbigen Publikationen kennt - führt Sie an jene Orte, die einst mit Leben erfüllt waren, heute größtenteils verwaist und zu dem geworden sind, was man Lost Places nennt: die verlorenen Orte des Harzes." (Zitat, S. 5) Von Heilstätten bis Industriegebäuden ist in diesem Buch eine "bunte" Mischung an längst vergessenen urbanen Bauwerken zu finden. Bunt wird deshalb in Anführungsstriche gesetzt, da es sich ausschließlich um schwarz-weiß Aufnahmen handelt. In den kurzen, knackigen Textbeschreibungen der jeweiligen Orte, die zudem nicht nur auf deutsch, sondern auch auf englisch daherkommen, erfährt man einen groben Umriss der einstigen Verwendung. Diese Infos sind zum größten Teil wirklich gut und nur in wenigen Fällen wage gehalten. Gerade die Infos über das Albrechtshaus haben mich besonders interessiert, da ich zu diesem Gebäude eine ganz eigene Verbindung habe. Die Bilder sind wunderschön, durch ihren binäre Farbwahl auf das Wesentliche reduziert und durch die oft schlicht gehaltene Perspektive sehr realistisch. Ich persönlich bin kein Fan von "gestellten" Lost-Places-Bildern, wie Rollstühlen auf dem Gang oder Gläsern auf einem Tisch oder ähnlichem. Ich will sehen, wie es wirklich in einem Raum, einem Gebäude aussieht und wie die Natur sich alles zurückholt. Ein tolles Buch mit eindrucksvollen Bildern, verschiedenen spannenden Orten und gut recherchierten Beschreibungen. Manchmal hätte ich gerne noch mehr über den jeweiligen Ort erfahren, aber es handelt sich hier ja um einen Bildband und kein Geschichtsbuch. Daher vollkommen richtig so wie es ist.

Der Charme des Vergänglichen

Leuchtturmwaerterin aus Bad Emstal am 23.06.2021
Bewertet: Buch (Kunststoff-Einband)

"Dieser gänzlich andere Bildband zum Harz - eine Tourismusregion, die man sonst nur aus farbigen Publikationen kennt - führt Sie an jene Orte, die einst mit Leben erfüllt waren, heute größtenteils verwaist und zu dem geworden sind, was man Lost Places nennt: die verlorenen Orte des Harzes." (Zitat, S. 5) Von Heilstätten bis Industriegebäuden ist in diesem Buch eine "bunte" Mischung an längst vergessenen urbanen Bauwerken zu finden. Bunt wird deshalb in Anführungsstriche gesetzt, da es sich ausschließlich um schwarz-weiß Aufnahmen handelt. In den kurzen, knackigen Textbeschreibungen der jeweiligen Orte, die zudem nicht nur auf deutsch, sondern auch auf englisch daherkommen, erfährt man einen groben Umriss der einstigen Verwendung. Diese Infos sind zum größten Teil wirklich gut und nur in wenigen Fällen wage gehalten. Gerade die Infos über das Albrechtshaus haben mich besonders interessiert, da ich zu diesem Gebäude eine ganz eigene Verbindung habe. Die Bilder sind wunderschön, durch ihren binäre Farbwahl auf das Wesentliche reduziert und durch die oft schlicht gehaltene Perspektive sehr realistisch. Ich persönlich bin kein Fan von "gestellten" Lost-Places-Bildern, wie Rollstühlen auf dem Gang oder Gläsern auf einem Tisch oder ähnlichem. Ich will sehen, wie es wirklich in einem Raum, einem Gebäude aussieht und wie die Natur sich alles zurückholt. Ein tolles Buch mit eindrucksvollen Bildern, verschiedenen spannenden Orten und gut recherchierten Beschreibungen. Manchmal hätte ich gerne noch mehr über den jeweiligen Ort erfahren, aber es handelt sich hier ja um einen Bildband und kein Geschichtsbuch. Daher vollkommen richtig so wie es ist.

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