Herr Groll und die ungarische Tragödie

Herr Groll und die ungarische Tragödie

Roman

Buch (Kunststoff-Einband)

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Beschreibung

Herr Groll, ein Rollstuhlfahrer, der sich mit windigen Geschäften durchbringt, und sein Freund der „Dozent“, ein Privatgelehrter aus gutem Hause, recherchieren im Milieu der osteuropäischen Pornoindustrie. Das ermittelnde Duo stößt im nordungarischen Gebirge auf einen Pornoring, der in den Kasematten einer Burg mit der Produktion abseitiger Filme für einen speziellen Kundenkreis Millionen verdient und von höchster Stelle gedeckt wird. Rasch werden aus den Ermittlern Gejagte, die gemeinsam mit einem Roma-Mädchen und einem verrückten Mann namens Roebling auf einer rasanten Flucht durch die Tiefebene zu entkommen versuchen.

Riess’ Roman ist fesselnd, witzig und poetisch. Groll und der „Dozent“ decken nicht nur ein abscheuliches Verbrechen auf. In bekannter Manier befinden sich die beiden im Dauerstreit über diverse Welträtsel, wie den Einfluss der weiblichen Brust auf die Weltoffenheit und die Kunst des Stiegensteigens mit dem Rollstuhl. Ein ungewöhnliches, ein aufrüttelndes Buch.

Erwin Riess, geboren 1957, Studium der Politik- und Theaterwissenschaft in Wien, publizistische und literarische Versuche. Rollstuhlfahrer nach Rückenmarktumor, 1984 bis 1994 Referent für Behindertengerechtes Bauen im Wirtschaftsministerium/Wohnbauforschung, seither freier Schriftsteller, Aktivist in der Selbstbestimmt-Leben-Bewegung behinderter Menschen.

Details

Einband

Kunststoff-Einband

Erscheinungsdatum

17.07.2013

Verlag

Otto Müller Verlag GmbH

Seitenzahl

335

Beschreibung

Details

Einband

Kunststoff-Einband

Erscheinungsdatum

17.07.2013

Verlag

Otto Müller Verlag GmbH

Seitenzahl

335

Maße (L/B/H)

19/12,3/3,2 cm

Gewicht

430 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7013-1211-5

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Eine unheimliche Geschichte

Sikal am 02.09.2019

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Herr Groll sitzt im Rollstuhl und ermittelt schwierige Fälle. Als er den Auftrag bekommt, nach Ungarn zu reisen, um für eine Reportage zu recherchieren, zögert er nicht. Dass er dabei auf einen Pornoring stößt und selbst in große Gefahr gerät, kann ihn nicht von seinen Ermittlungen abhalten. Herr Groll reist mit seinem Rollstuhl Josef und einem Dozenten-Freund (der auch im Gegensatz zu Groll einen Computer bedienen kann) in ein abgeschiedenes Dorf in Ungarn, wo die beiden auf eigenartige Vorgänge in einem Behindertenheim stoßen. Sie erhalten eine Führung und bekommen von den Ärzten eine heile Welt präsentiert, doch Groll lässt sich nicht täuschen. So nach und nach findet er Ungereimtheiten, muss dazu auch in eine Peep-Show und in einen zwielichtigen Keller. Behindert wird er nicht nur von Treppen sondern auch von mächtigen Hintermännern, denen Groll wohl zu sehr auf die Füße tritt. Nach einer spektakulären Flucht muss Groll von Ungarn und Josef Abschied nehmen, um wieder zu seiner Haushälterin nach Wien zurückzukehren. Der Autor Erwin Riess hat hier ein äußerst schwieriges Thema gewählt und somit ist das Buch an manchen Stellen auch nur schwer auszuhalten. Trotz der Spannung habe ich das Buch nicht so sonderlich gerne gelesen, weil ich hier keinen Sympathieträger unter den Charakteren fand – Groll ist mir unsympathisch und sein eigenartiger Freund war jetzt auch nicht so ganz mein Fall. Für Herrn Groll gibt es von mir somit 3 Sterne.

Eine unheimliche Geschichte

Sikal am 02.09.2019
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Herr Groll sitzt im Rollstuhl und ermittelt schwierige Fälle. Als er den Auftrag bekommt, nach Ungarn zu reisen, um für eine Reportage zu recherchieren, zögert er nicht. Dass er dabei auf einen Pornoring stößt und selbst in große Gefahr gerät, kann ihn nicht von seinen Ermittlungen abhalten. Herr Groll reist mit seinem Rollstuhl Josef und einem Dozenten-Freund (der auch im Gegensatz zu Groll einen Computer bedienen kann) in ein abgeschiedenes Dorf in Ungarn, wo die beiden auf eigenartige Vorgänge in einem Behindertenheim stoßen. Sie erhalten eine Führung und bekommen von den Ärzten eine heile Welt präsentiert, doch Groll lässt sich nicht täuschen. So nach und nach findet er Ungereimtheiten, muss dazu auch in eine Peep-Show und in einen zwielichtigen Keller. Behindert wird er nicht nur von Treppen sondern auch von mächtigen Hintermännern, denen Groll wohl zu sehr auf die Füße tritt. Nach einer spektakulären Flucht muss Groll von Ungarn und Josef Abschied nehmen, um wieder zu seiner Haushälterin nach Wien zurückzukehren. Der Autor Erwin Riess hat hier ein äußerst schwieriges Thema gewählt und somit ist das Buch an manchen Stellen auch nur schwer auszuhalten. Trotz der Spannung habe ich das Buch nicht so sonderlich gerne gelesen, weil ich hier keinen Sympathieträger unter den Charakteren fand – Groll ist mir unsympathisch und sein eigenartiger Freund war jetzt auch nicht so ganz mein Fall. Für Herrn Groll gibt es von mir somit 3 Sterne.

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von Erwin Riess

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