Die neue Liebesordnung

Frauen, Männer und Shades of Grey

Eva Illouz

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Beschreibung

E. L. James‘ BDSM-Trilogie »Shades of Grey« war weltweit ein gigantischer Erfolg, insbesondere bei Frauen. Aber warum? Wegen des vermeintlich pornographischen Inhalts? Weil eine ausgeklügelte Marketingstrategie dahintersteckte? Eva Illouz liest die Trilogie vor dem Hintergrund der These, daß manche Bücher deshalb zu Bestsellern werden, weil sie ein tatsächlich bestehendes und weitverbreitetes sozio-kulturelles Problem zugleich darstellen und lösen. »Shades of Grey« ist ihr zufolge weder ein »Mamiporno« noch ein antifeministisches Machwerk, sondern funktioniert wie ein gut gemachter Ratgeber, der zeigt, wie sich die Aporien zeitgenössischer heterosexueller Liebesbeziehung praktisch überwinden lassen.

Eva Illouz, geboren 1961, ist Professorin für Soziologie an der Hebräischen Universität Jerusalem sowie Studiendirektorin am Centre européen de sociologie et de science politique, CSE-EHESS in Paris. Für ihr Werk erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, u. a. den Anneliese-Meier-Forschungspreis der Alexander von Humboldt-Stiftung und den EMET-Preis für Sozialwissenschaften.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 17.06.2013
Verlag Suhrkamp
Seitenzahl 88
Maße 21,6/13,6/1,1 cm
Gewicht 126 g
Auflage 1
Reihe edition suhrkamp
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-06487-0

Kundenbewertungen

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Illouz vs. Steele&Grey
von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2014

Bevor Shades of Grey erschienen ist und die heimischen Bestsellerlisten im Sturm erobert hat, hat Eva Illouz mit "Warum Liebe weh tut" den Versuch gestartet die Liebe soziologisch zu erklären. Sie analysiert darin den Einfluss von Kapitalismus und Massenmedien auf Gefühls- und Beziehungskonzepte in der modernen Gesellschaft. In ... Bevor Shades of Grey erschienen ist und die heimischen Bestsellerlisten im Sturm erobert hat, hat Eva Illouz mit "Warum Liebe weh tut" den Versuch gestartet die Liebe soziologisch zu erklären. Sie analysiert darin den Einfluss von Kapitalismus und Massenmedien auf Gefühls- und Beziehungskonzepte in der modernen Gesellschaft. In dieser Reihenfolge habe ich dann auch die erwähnten Bücher gelesen: dabei hab ich mich immer gefragt was wohl die Autorin ÜBER SoG denkt. Dass sie es dann tatsächlich gelesen hat und mein Wunsch mit "die neue Liebesordnung" in Erfüllung gegangen ist, konnte ich im ersten Moment gar nicht glauben. Denn über Shades of Grey gehen die Meinungen weit auseinander: Der eine schüttelt darüber den Kopf und möchte höchstens eine Ofen damit beheizen, und andere wiederrum möchten damit ihrer Partnerschaft einheizen. Illouz schreibt nun über den Werte- und Moralwandel der anscheinend durch SoG ausgelöst wurde was ich aber obsolet finde wenn man bedenkt, dass E. L. James die Urfassung von SoG von einer Internetseite löschen musste, weil die beschriebenen sexuellen Inhalte moralisch nicht vertretbar waren. Dennoch war ich höchst neugierig, wie denn nun Frau Illouz Christian Grey und Anastasia Steele analysiert und ihre Sicht der Dinge darlegt. Um nicht zu viel zu verraten: Ich war dann doch sehr erstaunt was sie alles entdeckt hat und wie sie die eigentlich doch sehr klassische Liebesgeschichte interpretiert.


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