Herrn Petermanns unbedingter Wunsch nach Ruhe
Leo Petermann Band 1

Herrn Petermanns unbedingter Wunsch nach Ruhe

Roman

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Beschreibung

Leo Petermann geht seinen Neigungen nach: der vermögende Privatier genießt die absolute Ruhe seines Landsitzes und widmet sich seinen Hobbys. Das nötige Kleingeld dafür fließt aus den Anteilen seines Konzerns, für den er nur noch sporadisch als Berater tätig ist.

Die friedliche Welt des ehemaligen Managers wird allerdings empfindlich gestört, als sein Nachbar stirbt. Kaum ist der alte Mann unter der Erde, übernimmt dessen Enkel das Regiment auf dem Anwesen, mit seinen Kumpanen terrorisiert er die Bewohner des Weilers mit endlosem Dauerlärm. Leo Petermann wird schnell klar, dass weder Geld noch gute Worte den jungen Mann zur Einsicht bringen werden. Und dann ist da noch sein Stiefsohn. Dieser hat sich mit einem zwielichtigen Geschäftspartner eingelassen, der offensichtlich mit kriminellen Finanzgruppen kooperiert. Eine radikale Lösung muss her, hier wie dort.

Wie gut, dass Petermann nach wie vor über ein exzellentes Netzwerk verfügt, das sich darauf spezialisiert hat, Probleme ganzheitlich anzugehen und final zu beseitigen …

Michael Böhm wurde im Jahr 1947 im Taunus geboren und verbrachte dort auch seine Kindheit und Jugend. Der gelernte Schriftsetzer-Meister war unter anderem jahrelang in der Datenverarbeitung von Großunternehmen tätig, seit einigen Monaten ist er im Ruhestand.

Der Autor schreibt seit seiner Jugendzeit, in der Schule war er Redaktionsmitglied der Schülerzeitung, danach erste Veröffentlichungen in verschiedenen Anthologien. Zwei Erzählungen erschienen unter dem Titel 'Hirtmoor-Chronik'. Später folgten die beiden Kriminalromane 'Homer und der Tote vom Schlossberg' und 'Homer und ein Freund aus alten Tagen'. Michael Böhm ist verheiratet und lebt in Dachau bei München.

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.07.2013

Verlag

Bookspot Verlag

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

22,1/13,9/2,2 cm

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.07.2013

Verlag

Bookspot Verlag

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

22,1/13,9/2,2 cm

Gewicht

314 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-937357-80-5

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"Stumm verschwand er im schwarzen Abgrund."

Dr. M. am 20.02.2019

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Herrn Petermanns unbedingten Wunsch nach Ruhe kann man durchaus nachvollziehen. Gerade hatte er seine Firma verkauft und seinen Altersruhesitz gefunden, da dröhnen nicht weit von ihm entfernt Motoren und Partylärm durch die einstmals so friedliche Stille am See. Gut zureden half nichts. Und weil Herr Petermann ein Mann der Tat ist, löst er ein Problem auf seine Art. Konsequent und ohne zu zögern. Man ahnt schon, was passiert sein muss, auch wenn es erst irgendwann später in dieser rabenschwarzen Erzählung erklärt wird. Doch irgendwer muss Petermann bei seiner Problemlösung beobachtet haben, denn er erhält Post vom Ruhiggestellten. Aber natürlich besitzt Petermann ein weites Netzwerk, das auch dieses Problem aus der Welt zu schaffen helfen wird. Die Geschichte hat etwas sehr Böses, und Petermann erweist sich als ein Soziopath, der seine Gefühlsarmut hinter einer Fassade aus umgänglicher Freundlichkeit zu verstecken versteht. Doch wer weiß, vielleicht steckt in manchem von uns ein wenig Petermann, wenn man nur so könnte, wie man gelegentlich wollte? Die Geschichte besitzt alles, was man für einen guten Roman bräuchte. Allerdings hatte ich eine Weile ziemliche Schwierigkeiten, dem sperrigen und leider oft grundlos gehetzten Stil des Autors zu folgen. Hinzu kommen gewisse Marotten, die sich durch das ganze Buch ziehen. Beispielsweise formuliert der Autor einen eigentlich einfachen und kommafreien Sachverhalt so: "Der Baron trank Wasser, stilles, wie immer."(75). So zerhackt wie dieser Satz, erweist sich oft der ganze Erzählstil. Da die Geschichte vom eiskalten und Ruhe schaffenden Petermann selbst erzählt wird, erwartet man doch einen eher lakonisch kühlen und vor allem ruhigen Stil. Doch beim Erzählen verlässt Herrn Petermann seltsamerweise die Ruhe. Der Autor gibt eigentlich nur Petermann Raum zur Entfaltung. Alle anderen Figuren bleiben blass. In dieser schwarzen Geschichte gab es viel mehr Platz, als der Autor ihr tatsächlich gelassen hat. Das ist ein wenig schade. Mit den genannten Einschränkungen hat sie mir dennoch ganz gut gefallen.

"Stumm verschwand er im schwarzen Abgrund."

Dr. M. am 20.02.2019
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Herrn Petermanns unbedingten Wunsch nach Ruhe kann man durchaus nachvollziehen. Gerade hatte er seine Firma verkauft und seinen Altersruhesitz gefunden, da dröhnen nicht weit von ihm entfernt Motoren und Partylärm durch die einstmals so friedliche Stille am See. Gut zureden half nichts. Und weil Herr Petermann ein Mann der Tat ist, löst er ein Problem auf seine Art. Konsequent und ohne zu zögern. Man ahnt schon, was passiert sein muss, auch wenn es erst irgendwann später in dieser rabenschwarzen Erzählung erklärt wird. Doch irgendwer muss Petermann bei seiner Problemlösung beobachtet haben, denn er erhält Post vom Ruhiggestellten. Aber natürlich besitzt Petermann ein weites Netzwerk, das auch dieses Problem aus der Welt zu schaffen helfen wird. Die Geschichte hat etwas sehr Böses, und Petermann erweist sich als ein Soziopath, der seine Gefühlsarmut hinter einer Fassade aus umgänglicher Freundlichkeit zu verstecken versteht. Doch wer weiß, vielleicht steckt in manchem von uns ein wenig Petermann, wenn man nur so könnte, wie man gelegentlich wollte? Die Geschichte besitzt alles, was man für einen guten Roman bräuchte. Allerdings hatte ich eine Weile ziemliche Schwierigkeiten, dem sperrigen und leider oft grundlos gehetzten Stil des Autors zu folgen. Hinzu kommen gewisse Marotten, die sich durch das ganze Buch ziehen. Beispielsweise formuliert der Autor einen eigentlich einfachen und kommafreien Sachverhalt so: "Der Baron trank Wasser, stilles, wie immer."(75). So zerhackt wie dieser Satz, erweist sich oft der ganze Erzählstil. Da die Geschichte vom eiskalten und Ruhe schaffenden Petermann selbst erzählt wird, erwartet man doch einen eher lakonisch kühlen und vor allem ruhigen Stil. Doch beim Erzählen verlässt Herrn Petermann seltsamerweise die Ruhe. Der Autor gibt eigentlich nur Petermann Raum zur Entfaltung. Alle anderen Figuren bleiben blass. In dieser schwarzen Geschichte gab es viel mehr Platz, als der Autor ihr tatsächlich gelassen hat. Das ist ein wenig schade. Mit den genannten Einschränkungen hat sie mir dennoch ganz gut gefallen.

Super!

Bewertung aus Marl am 14.08.2013

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Leo Petermann hat den Wunsch nach absoluter Ruhe – er hat sein gutgehendes Softwareunternehmen verkauft und durch Zufall ein Haus an einem ruhigen See gefunden und genießt nun dort seine Kunstsammlung, seine Bücher, seine Rosen, klassische Musik und ab und zu das Zusammensein mit seiner Geliebten. Er hat eher selten Kontakt zu seinen Nachbarn; nur Korbinian und Martha besucht er regelmäßig zum Essen und Martha versorgt auch ein wenig seinen Haushalt. Diese absolute Ruhe, dieses Nichtstun, dieses Genießen des Lebens wird eines Tages empfindlich gestört, als einer der Nachbarn verstirbt und das Haus seinem Enkel vererbt. Dieser ist jung und das ansonsten so ruhige Fleckchen Erde verwandelt sich in ein Tollhaus – Autos und Motorräder verbreiten viel Lärm, es kommen viele junge Leute und diese schreckliche Musik (Leo hört lieber Klassik) machen Leo das Leben schwer. Aber Leo – der immer wusste was zu tun ist und der nie klein beigegeben hat – grübelt, wie er am besten seine Ruhe zurück bekommen kann. Und er schafft es....... mit einer krassen Methode.... er ermordet den jungen Mann. Damit habe ich nicht zu viel verraten, denn man erwartet dies schon nach den ersten Seiten. Aber wie es dazu kommt, welche neuen Bekanntschaften Leo macht und wie sein Einsiedlerleben dann weiter geht, das verrate ich nicht. Ob die Polizei ihm auf die Spur kommt – ob er ungeschoren davon kommt – das bleibt mein Geheimnis. Diese Ruhe des Leo Petermann hat auch auf den Autor abgefärbt – oder umgekehrt? Diese gar nicht reißerisch geschriebene Geschichte wird mit ganz viel Ruhe erzählt, man kann es richtig genießen und ist fast neidisch auf das Leben. Und dieser Mord gehört einfach dazu zu diesem Leben denn sonst würde der doch sonst so zufriedene und mit Geld gesegnete Leo Petermann unglücklich – und das geht gar nicht! Mir hat das Buch sehr gut gefallen!

Super!

Bewertung aus Marl am 14.08.2013
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Leo Petermann hat den Wunsch nach absoluter Ruhe – er hat sein gutgehendes Softwareunternehmen verkauft und durch Zufall ein Haus an einem ruhigen See gefunden und genießt nun dort seine Kunstsammlung, seine Bücher, seine Rosen, klassische Musik und ab und zu das Zusammensein mit seiner Geliebten. Er hat eher selten Kontakt zu seinen Nachbarn; nur Korbinian und Martha besucht er regelmäßig zum Essen und Martha versorgt auch ein wenig seinen Haushalt. Diese absolute Ruhe, dieses Nichtstun, dieses Genießen des Lebens wird eines Tages empfindlich gestört, als einer der Nachbarn verstirbt und das Haus seinem Enkel vererbt. Dieser ist jung und das ansonsten so ruhige Fleckchen Erde verwandelt sich in ein Tollhaus – Autos und Motorräder verbreiten viel Lärm, es kommen viele junge Leute und diese schreckliche Musik (Leo hört lieber Klassik) machen Leo das Leben schwer. Aber Leo – der immer wusste was zu tun ist und der nie klein beigegeben hat – grübelt, wie er am besten seine Ruhe zurück bekommen kann. Und er schafft es....... mit einer krassen Methode.... er ermordet den jungen Mann. Damit habe ich nicht zu viel verraten, denn man erwartet dies schon nach den ersten Seiten. Aber wie es dazu kommt, welche neuen Bekanntschaften Leo macht und wie sein Einsiedlerleben dann weiter geht, das verrate ich nicht. Ob die Polizei ihm auf die Spur kommt – ob er ungeschoren davon kommt – das bleibt mein Geheimnis. Diese Ruhe des Leo Petermann hat auch auf den Autor abgefärbt – oder umgekehrt? Diese gar nicht reißerisch geschriebene Geschichte wird mit ganz viel Ruhe erzählt, man kann es richtig genießen und ist fast neidisch auf das Leben. Und dieser Mord gehört einfach dazu zu diesem Leben denn sonst würde der doch sonst so zufriedene und mit Geld gesegnete Leo Petermann unglücklich – und das geht gar nicht! Mir hat das Buch sehr gut gefallen!

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