• Der Ruf des Kuckucks
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Die Cormoran-Strike-Reihe Band 1

Der Ruf des Kuckucks

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Inhalt und Details


Das Krimi-Ereignis, über das die Welt spricht!

Als das berühmte Model Lula Landry von ihrem schneebedeckten Balkon im Londoner Stadtteil Mayfair in den Tod stürzt, steht für die ermittelnden Beamten schnell fest, dass es Selbstmord war. Der Fall scheint abgeschlossen. Doch Lulas Bruder hat Zweifel – ein Privatdetektiv soll für ihn die Wahrheit ans Licht bringen.

Cormoran Strike hat in Afghanistan körperliche und seelische Wunden davongetragen, mangels Aufträgen ist er außerdem finanziell am Ende. Der spektakuläre neue Fall ist seine Rettung, doch Strike ahnt nicht, was die Ermittlungen ihm abverlangen werden. Während er immer weiter eindringt in die Welt der Reichen und Schönen, fördert Strike Erschreckendes zutage und gerät selbst in große Gefahr …

Ein fesselnder, einzigartiger Kriminalroman, der die Atmosphäre Londons eindrucksvoll einfängt – von der gedämpften Ruhe in den Straßen Mayfairs zu den versteckten Pubs des East Ends und dem lebhaften Treiben Sohos. "Der Ruf des Kuckucks" ist das hochgelobte Krimidebüt von J.K. Rowling, geschrieben unter dem Pseudonym Robert Galbraith, in dem sie mit Cormoran Strike einen ungewöhnlichen Ermittler präsentiert.

(3 mp3-CDs, Laufzeit: 16h)

„Fesselnd von Anfang bis Ende, so muss ein Krimi sein und am besten lässt man ihn sich von Dietmar Wunder vorlesen!“ Galbraith, Robert
Robert Galbraith ist das Pseudonym von J.K. Rowling, Autorin der Harry-Potter-Reihe und des Romans Ein plötzlicher Todesfall.

Wunder, Dietmar
Dietmar Wunder leiht seit Jahren Hollywoodstars wie Adam Sandler, Cuba Gooding Jr. und Daniel Craig seine Stimme. Außerdem ist er als Synchronregisseur und -autor tätig und ein gefragter Hörbuchsprecher. Zuletzt hat er für Random House Audio "Die Angebetete" von Jeffery Deaver eingelesen.

Beschreibung & Medien

Artikeldetails

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3.9/5.0

28 Bewertungen

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

1 Sterne

4/5

Gut gelungen

Daniela Kreidler aus Marburg am 13.02.2014

Bewertet: Hörbuch (MP3-CD)

Ich freue mich auf eine Fortsetzung! Ein interessanter, unblutiger Krimi mit viel Hintergrundwissen über die Protagonisten. Ich wollte immer wissen, wie es weiter geht.

4/5

Gut gelungen

Daniela Kreidler aus Marburg am 13.02.2014
Bewertet: Hörbuch (MP3-CD)

Ich freue mich auf eine Fortsetzung! Ein interessanter, unblutiger Krimi mit viel Hintergrundwissen über die Protagonisten. Ich wollte immer wissen, wie es weiter geht.

3/5

Von einem taumelnden Detektiv

Libertine Literatur am 16.08.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

250 Seiten hat es gedauert, bis ich mit ›Der Ruf des Kuckucks‹ warm geworden bin. Zugegeben, wenn das Buch von einer anderen Autorin oder einem anderen Autor geschrieben worden wäre, hätte ich ihm vermutlich nicht so viel Zeit gegeben. Ich habe es immer wieder zurück auf meinen Lesestapel gelegt, um es dann irgendwann wieder hervorzuholen. Aber ich denke, dass mein Problem mit dem Anfang des Buches vor allem durch eines kam: Ich hatte es nicht ausgesucht, weil ich den Klappentext vielversprechend fand, sondern nur, weil ich die Autorin so sehr mag. Normalerweise hätte mich das Setting des Romans nicht sehr interessiert, da es mir nicht atmosphärisch genug erschienen wäre. Somit sagen meine Probleme mit dem Anfang des Romanes wohl nicht unbedingt etwas über die Qualität desselben aus, sondern vor allem darüber, dass ich ihn mir nicht aus den richtigen Gründen gekauft hatte. Aber dennoch: Nachdem ich mit dem Setting warmgeworden war und endlich einen Durchblick über all die unterschiedlichen Figuren bekommen hatte, war das Buch sehr schnell verschlungen. Für die ersten 250 Seiten brauchte ich fast zwei Jahre, für die restlichen knapp 400 Seiten keine 24 Stunden. »… durch seine Größe und beträchtliche Körperbehaarung, gepaart mit einem deutlichen Bauchansatz, erinnerte seine Erscheinung an einen Grizzly. Er hatte ein angeschwollenes blaues Auge; unter der Augenbraue befand sich ein Schnitt.« Das angesagte Topmodel Lula Landry stirbt bei einem Sturz von ihrem Balkon. Was zuerst nach Selbstmord aussieht, wird bald von einigen ihrer Angehörigen infrage gestellt. Die Gerüchte häufen sich. Hatte Lula vor ihrem Tod Streit mit ihrem ebenfalls berühmten Freund? Haben ihre leiblichen Eltern etwas mit ihrem Tod zu tun, oder war gar ihre Adoptivfamilie darin verwickelt? Mit ihrem Tod hinterlässt das Model mehrere Millionen und eine Menge ungeklärter Fragen. Auch das Leben, wie es sich der Detektiv Cormoran Strike vorgestellt hatte, ist vorbei: Die Trennung von seiner Verlobten, die Amputation seines Beines nach seiner Zeit beim Militär, die finanziellen Schwierigkeiten, die ihn auf einer Campingliege in seinem Büro schlafen lassen. Als ihn John Bristow, der Adoptivbruder des verstorbenen Models Lula Landry, aufsucht, strahlt Cormoran Strikes hellster Stern nicht. Doch der Vorschuss für die Übernahme der Ermittlungen ist groß und ein Kindheitsfreund, ebenfalls ein Adoptivbruder von John Bristow, verbindet die Männer miteinander. Zu seinem neuen Fall bekommt Cormoran auch eine neue Sekretärin ins Haus, die sich schon bald als überaus fleißig und begabt entpuppt. »Obwohl Robin Ellacotts fünfundzwanzigjähriges Leben nicht frei von aufregenden und dramatischen Ereignissen gewesen war, so hatte sie doch nie zuvor das Bett in der festen Gewissheit verlassen, dass sie den anbrechenden Tag für den Rest ihres Lebens im Gedächtnis behalten würde.« Und so begibt sich Cormoran Strike in ›Der Ruf des Kuckucks‹ für seine Ermittlungen in die Welt des Blitzlichtgewitters und die vielen, miteinander verwobenen Schichten des Romans falten sich vor dem Leser oder der Leserin auf. ›Der Ruf des Kuckucks‹ war das erste Buch, das ich von J. K. Rowling gelesen habe – die hier unter dem Pseudonym Robert Galbraith schreibt –, das nicht zum ›Harry Potter‹-Universum zählt. Und ich habe lange gebraucht, um zu verdauen, dass in ›Der Ruf des Kuckucks‹ niemand mit Zauberstäben aufeinander losgeht. Natürlich weiß ich, dass Schriftsteller unterschiedliche Welten erschaffen können: Doch J. K. Rowling war durch meine Kindheit hindurch so stark mit ›Harry Potter‹ verknüpft, dass ich es für diesen Roman wieder neu lernen musste. »Strike hatte einmal versucht, die Schulen zu zählen, die er in seiner Jugend besucht hatte, und war auf siebzehn gekommen, wobei er jedoch den Verdacht hegte, ein paar vergessen zu haben. Nicht mit eingerechnet hatte er die kurze Zeit, in der er angeblich Privatunterricht erhalten hatte: als er mit seiner Mutter und seiner Halbschwester in einem besetzten Haus in der Atlantic Road in Brixton wohnte.« Eines der großen Talente von Robert Galbraith und J. K. Rowling (›Phantastische Tierwesen‹ & ›Grindelwalds Verbrechen‹) ist ihr Gespür für Menschen, die Wirren ihrer Beziehungen und die Glaubwürdigkeit ihrer Emotionen. ›Der Ruf des Kuckucks‹ entwickelt sich nach und nach zu einem Kriminalroman, in dem die Taten und Wünsche der verschiedenen Figuren so fein miteinander verwoben sind, dass der Roman ein stimmiges Gesamtbild ergibt. Nun, vielleicht habe ich ›Der Ruf des Kuckucks‹ aus den falschen Gründen angefangen zu lesen, aber sicherlich habe ich ihn aus den richtigen Gründen zu Ende gelesen: Die Verstrickungen und die organische Entwicklung der unterschiedlichen Figuren in ihren Beziehungen zueinander hat mir keine andere Wahl gelassen. So hat sich für mich auch das Ende überaus stimmig angefühlt und mir große Lust gemacht, diese Reihe trotz meiner Startschwierigkeiten weiterzulesen.

3/5

Von einem taumelnden Detektiv

Libertine Literatur am 16.08.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

250 Seiten hat es gedauert, bis ich mit ›Der Ruf des Kuckucks‹ warm geworden bin. Zugegeben, wenn das Buch von einer anderen Autorin oder einem anderen Autor geschrieben worden wäre, hätte ich ihm vermutlich nicht so viel Zeit gegeben. Ich habe es immer wieder zurück auf meinen Lesestapel gelegt, um es dann irgendwann wieder hervorzuholen. Aber ich denke, dass mein Problem mit dem Anfang des Buches vor allem durch eines kam: Ich hatte es nicht ausgesucht, weil ich den Klappentext vielversprechend fand, sondern nur, weil ich die Autorin so sehr mag. Normalerweise hätte mich das Setting des Romans nicht sehr interessiert, da es mir nicht atmosphärisch genug erschienen wäre. Somit sagen meine Probleme mit dem Anfang des Romanes wohl nicht unbedingt etwas über die Qualität desselben aus, sondern vor allem darüber, dass ich ihn mir nicht aus den richtigen Gründen gekauft hatte. Aber dennoch: Nachdem ich mit dem Setting warmgeworden war und endlich einen Durchblick über all die unterschiedlichen Figuren bekommen hatte, war das Buch sehr schnell verschlungen. Für die ersten 250 Seiten brauchte ich fast zwei Jahre, für die restlichen knapp 400 Seiten keine 24 Stunden. »… durch seine Größe und beträchtliche Körperbehaarung, gepaart mit einem deutlichen Bauchansatz, erinnerte seine Erscheinung an einen Grizzly. Er hatte ein angeschwollenes blaues Auge; unter der Augenbraue befand sich ein Schnitt.« Das angesagte Topmodel Lula Landry stirbt bei einem Sturz von ihrem Balkon. Was zuerst nach Selbstmord aussieht, wird bald von einigen ihrer Angehörigen infrage gestellt. Die Gerüchte häufen sich. Hatte Lula vor ihrem Tod Streit mit ihrem ebenfalls berühmten Freund? Haben ihre leiblichen Eltern etwas mit ihrem Tod zu tun, oder war gar ihre Adoptivfamilie darin verwickelt? Mit ihrem Tod hinterlässt das Model mehrere Millionen und eine Menge ungeklärter Fragen. Auch das Leben, wie es sich der Detektiv Cormoran Strike vorgestellt hatte, ist vorbei: Die Trennung von seiner Verlobten, die Amputation seines Beines nach seiner Zeit beim Militär, die finanziellen Schwierigkeiten, die ihn auf einer Campingliege in seinem Büro schlafen lassen. Als ihn John Bristow, der Adoptivbruder des verstorbenen Models Lula Landry, aufsucht, strahlt Cormoran Strikes hellster Stern nicht. Doch der Vorschuss für die Übernahme der Ermittlungen ist groß und ein Kindheitsfreund, ebenfalls ein Adoptivbruder von John Bristow, verbindet die Männer miteinander. Zu seinem neuen Fall bekommt Cormoran auch eine neue Sekretärin ins Haus, die sich schon bald als überaus fleißig und begabt entpuppt. »Obwohl Robin Ellacotts fünfundzwanzigjähriges Leben nicht frei von aufregenden und dramatischen Ereignissen gewesen war, so hatte sie doch nie zuvor das Bett in der festen Gewissheit verlassen, dass sie den anbrechenden Tag für den Rest ihres Lebens im Gedächtnis behalten würde.« Und so begibt sich Cormoran Strike in ›Der Ruf des Kuckucks‹ für seine Ermittlungen in die Welt des Blitzlichtgewitters und die vielen, miteinander verwobenen Schichten des Romans falten sich vor dem Leser oder der Leserin auf. ›Der Ruf des Kuckucks‹ war das erste Buch, das ich von J. K. Rowling gelesen habe – die hier unter dem Pseudonym Robert Galbraith schreibt –, das nicht zum ›Harry Potter‹-Universum zählt. Und ich habe lange gebraucht, um zu verdauen, dass in ›Der Ruf des Kuckucks‹ niemand mit Zauberstäben aufeinander losgeht. Natürlich weiß ich, dass Schriftsteller unterschiedliche Welten erschaffen können: Doch J. K. Rowling war durch meine Kindheit hindurch so stark mit ›Harry Potter‹ verknüpft, dass ich es für diesen Roman wieder neu lernen musste. »Strike hatte einmal versucht, die Schulen zu zählen, die er in seiner Jugend besucht hatte, und war auf siebzehn gekommen, wobei er jedoch den Verdacht hegte, ein paar vergessen zu haben. Nicht mit eingerechnet hatte er die kurze Zeit, in der er angeblich Privatunterricht erhalten hatte: als er mit seiner Mutter und seiner Halbschwester in einem besetzten Haus in der Atlantic Road in Brixton wohnte.« Eines der großen Talente von Robert Galbraith und J. K. Rowling (›Phantastische Tierwesen‹ & ›Grindelwalds Verbrechen‹) ist ihr Gespür für Menschen, die Wirren ihrer Beziehungen und die Glaubwürdigkeit ihrer Emotionen. ›Der Ruf des Kuckucks‹ entwickelt sich nach und nach zu einem Kriminalroman, in dem die Taten und Wünsche der verschiedenen Figuren so fein miteinander verwoben sind, dass der Roman ein stimmiges Gesamtbild ergibt. Nun, vielleicht habe ich ›Der Ruf des Kuckucks‹ aus den falschen Gründen angefangen zu lesen, aber sicherlich habe ich ihn aus den richtigen Gründen zu Ende gelesen: Die Verstrickungen und die organische Entwicklung der unterschiedlichen Figuren in ihren Beziehungen zueinander hat mir keine andere Wahl gelassen. So hat sich für mich auch das Ende überaus stimmig angefühlt und mir große Lust gemacht, diese Reihe trotz meiner Startschwierigkeiten weiterzulesen.

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Der Ruf des Kuckucks

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Kerstin Hahne

Thalia Bielefeld

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4/5

Rowlings Detektiv-Serie, die I.

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Gut weg zu lesen und höchst anschaulich in ihren Schilderungen, hat mich dieser Roman von Mrs Rowling unter Pseudonym nicht komplett überzeugt. Schon die Übersetzung des englischen Titels ist für mich nicht wirklich schlüssig: "The Cuckoos Calling" hätte ich mit "Der Anruf des "Kuckucks" " übersetzt, aber das mag ja Interpretationssache sein - das man als Leser aber erst nach mehr als 100 Seiten erfährt, wer denn mit "Cuckoo" gemeint ist, nun ja... Sprachstil und Aufbau der Story an sich gefallen mir, nur etwas mehr Spannung hätte sein dürfen _ trotzdem bin ich drangeblieben, weil ich sowohl den bärenhaften, kriegsversehrten Cormoran Strike als Ermittler wie auch die ihn umkreisenden anderen Verdächtigen plus seine patente Sekretärin Robin geradezu plastisch vor Augen hatte - da liegen Rowlings echte Stärken ! Natürlich wollte ich schlussendlich dann auch wissen, wie die Autorin im Showdown zum Ende hin die ganze Ermittlerarbeit lösungstechnisch aufdröselt ... P.S.Die britischen Verfilmungen (auch zu den Folgebänden) fand ich übrigens erstklassig!!
4/5

Rowlings Detektiv-Serie, die I.

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Gut weg zu lesen und höchst anschaulich in ihren Schilderungen, hat mich dieser Roman von Mrs Rowling unter Pseudonym nicht komplett überzeugt. Schon die Übersetzung des englischen Titels ist für mich nicht wirklich schlüssig: "The Cuckoos Calling" hätte ich mit "Der Anruf des "Kuckucks" " übersetzt, aber das mag ja Interpretationssache sein - das man als Leser aber erst nach mehr als 100 Seiten erfährt, wer denn mit "Cuckoo" gemeint ist, nun ja... Sprachstil und Aufbau der Story an sich gefallen mir, nur etwas mehr Spannung hätte sein dürfen _ trotzdem bin ich drangeblieben, weil ich sowohl den bärenhaften, kriegsversehrten Cormoran Strike als Ermittler wie auch die ihn umkreisenden anderen Verdächtigen plus seine patente Sekretärin Robin geradezu plastisch vor Augen hatte - da liegen Rowlings echte Stärken ! Natürlich wollte ich schlussendlich dann auch wissen, wie die Autorin im Showdown zum Ende hin die ganze Ermittlerarbeit lösungstechnisch aufdröselt ... P.S.Die britischen Verfilmungen (auch zu den Folgebänden) fand ich übrigens erstklassig!!

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Thomas Becker

Thalia Hof

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5/5

Ich habe mich richtig gut unterhalten gefühlt

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ganz ehrlich? Ich hatte schon Bedenken das neue Jahr mit einem 650 Seiten Schinken zu starten. Natürlich war mir das offene Geheimnis um das Pseudonym Robert Galbraith bekannt, was aber meine Zweifel nur zusätzlich bestärkte. Immerhin bewies ich in der Vergangenheit bei "Ein plötzlicher Todesfall" diese Beharrlichkeit nicht. Zum Glück wurden meine Hemmungen beim Lesen des ersten Kapitels direkt über Bord geworfen. Die Geschichte um den heruntergekommenen Privatdetektiv Cormoran Strike und seiner, zunächst versehentlich eingestellten, äußerst engagierten Assistentin Robin, welche zusammen den vermeintlichen Selbstmord eines Topmodels auf Wunsch dessen Bruders durchleuchten, fesselt ab der ersten Seite. Nicht unerheblich ist dabei die tiefe und ausführliche Charakteren-Zeichnung die die Autorin betreibt. Die Ermittlungen in den Kreisen der Reichen und Schönen, sowie der daraus resultierenden Gespräche mit potentiellen Verdächtigen, erinnerten mich immer wieder an frühe Werke von Agatha Christie. So finden sich Motive und mögliche Tathergänge und der aufmerksame Leser wird häufig aufgefordert, seine eigenen Schlüsse zu ziehen. Über die Schlüssigkeit des Falls lässt sich dann aber am Ende streiten, doch war für mich hier ganz klar der Weg das Ziel. Ich habe mich richtig gut unterhalten gefühlt und verbrachte die vergangenen sechs Tage sehr gerne mit den Protagonisten.
5/5

Ich habe mich richtig gut unterhalten gefühlt

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ganz ehrlich? Ich hatte schon Bedenken das neue Jahr mit einem 650 Seiten Schinken zu starten. Natürlich war mir das offene Geheimnis um das Pseudonym Robert Galbraith bekannt, was aber meine Zweifel nur zusätzlich bestärkte. Immerhin bewies ich in der Vergangenheit bei "Ein plötzlicher Todesfall" diese Beharrlichkeit nicht. Zum Glück wurden meine Hemmungen beim Lesen des ersten Kapitels direkt über Bord geworfen. Die Geschichte um den heruntergekommenen Privatdetektiv Cormoran Strike und seiner, zunächst versehentlich eingestellten, äußerst engagierten Assistentin Robin, welche zusammen den vermeintlichen Selbstmord eines Topmodels auf Wunsch dessen Bruders durchleuchten, fesselt ab der ersten Seite. Nicht unerheblich ist dabei die tiefe und ausführliche Charakteren-Zeichnung die die Autorin betreibt. Die Ermittlungen in den Kreisen der Reichen und Schönen, sowie der daraus resultierenden Gespräche mit potentiellen Verdächtigen, erinnerten mich immer wieder an frühe Werke von Agatha Christie. So finden sich Motive und mögliche Tathergänge und der aufmerksame Leser wird häufig aufgefordert, seine eigenen Schlüsse zu ziehen. Über die Schlüssigkeit des Falls lässt sich dann aber am Ende streiten, doch war für mich hier ganz klar der Weg das Ziel. Ich habe mich richtig gut unterhalten gefühlt und verbrachte die vergangenen sechs Tage sehr gerne mit den Protagonisten.

Thomas Becker
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