Artillerieduell der Fernkampfgeschütze am Pas de Calais 1940-1944

Aus Sicht der schweren deutschen Marinebatterien 'Großer Kurfürst', 'Todt', 'Prinz Heinrich', 'Friedrich August', 'Lindemann' und der Heeres - Eisenbahnartillerie

Hans Sakkers, Marc Machielse

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Beschreibung

Folgt man von Calais aus der Küstenstraße Richtung Boulogne sur Mer und sieht dann die englische Küste, so kann man sich unschwer vorstellen, wie strategisch wichtig diese Wasserstraße für die Anrainerstaaten insbesondere aber für England ist. Das Tor zu West-Europa auf dem Seewege schlechthin. Die Bunker und Ruinen entlang dieser Küste konfrontieren die Menschen mit der jüngsten Vergangenheit; u.a. mit vier Jahre andauernden Artilleriegefechten um die Beherrschung des Ärmelkanals. Wie wurde dieser Artilleriekampf geführt? Zunächst ist festzustellen, dass man bei der Betrachtung der schweren Marineseezielbatterien im Pas de Calais heute wie damlas der Faszination über Größe und Ausmaß der Anlagen und der großkaliebrigen Artillerie unterliegt. Exakt das, was bereits während des 2. Weltkrieges durch Goebbels Propaganda erreicht werden sollte, nämlich die deutsche Seite an die Größe und Stärke des Atlantikwalls glauben zu lassen und den Gegner die Unmöglichkeit dessen Überwindung vor Augen zu führen. In der Literatur über den Atlantikwall wurde ausführlich über Standorte, Ausbaustärke der Bauwerke und Gliederung der eingesetzten Truppen geschrieben. Über den Einsatz insbesondere der Fernkampfartillerie am Pas de Calais findet sich dagegen wenig. Dieses Buch macht den Versuch, diesen Aspekt des Atlantikwalles näher zu beleuchten. Im Einzelnen werden untersucht: Der Aufbau der Batterien. Das Duell mit der englischen Artillerie, sowie der Einsatz gegen den feindlichen Schiffsverkehr in der Straße von Dover.

Hans Sakkers wurde 1958 geboren und wohnt in den Niederlanden. Schwerpunkt seiner wissenschaftlichen und publizistischen Tätigkeit sind militärische Bauten des Zweiten Weltkrieges. In den letzten Jahren hat der Autor diverse Publikationen zur Militärgeschichte veröffentlicht. Besonders erwähnenswert sind die von ihm verfassten Fachbücher "Normandie 6. Juni 1944" (1998), "Flaktürme - Berlin - Hamburg - Wien", "Antlantikwall in Zeeland en Vlaanderen", "Enigma en de strijd om de Weserschelde" und "Duitse Standrechtelijke executies in Zeeland".

Produktdetails

Einband Kunststoff-Einband
Erscheinungsdatum 01.09.2013
Verlag Helios
Seitenzahl 234
Maße 28,7/21,2/2,5 cm
Gewicht 1314 g
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86933-092-1

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Martin Roggatz

Thalia Bonn

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Bewertet: Buch (Kunststoff-Einband)

Der Ärmelkanal gehört zu den am stärksten befahrenen Seestraßen der Welt. Heute bemerken nur wirklich Geschichtsinteressierte, das im Zweiten Weltkrieg an seiner engsten Stelle eine ungewöhnlich große Anzahl schwerer Geschütze auf beiden Ufern stationiert war. Deren Rohre sind heute abmontiert und auf der französischen Seite etliche Geschützbunker unter dem Aushub des Ärmelkanaltunnels verschwunden kurzgesagt, die Spuren werden immer weniger. Das vorliegende Buch ermöglicht dem Leser aber einen Blick auf den damaligen Alltag dieser englisch -deutschen "Wacht am Kanal". Was bedeutete es für Bedienungsmannschaften, Seeleute und Bewohner der Küstenregion unter dem Feuer schwerer und schwerster Artillerie zu liegen ? Eigener wie gegnerischer Bevölkerung wurden die deutschen Küstenbefestigungen des Kontinentaleuropas (außerhalb des Mittelmeers) propagandistisch als "Atlantikwall" verkauft. Dieses Buch ermöglicht einen fundierten Blick hinter diesen "Wall direkt auf die Menschen die in ihm Dienst tun mußten.
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Der Ärmelkanal gehört zu den am stärksten befahrenen Seestraßen der Welt. Heute bemerken nur wirklich Geschichtsinteressierte, das im Zweiten Weltkrieg an seiner engsten Stelle eine ungewöhnlich große Anzahl schwerer Geschütze auf beiden Ufern stationiert war. Deren Rohre sind heute abmontiert und auf der französischen Seite etliche Geschützbunker unter dem Aushub des Ärmelkanaltunnels verschwunden kurzgesagt, die Spuren werden immer weniger. Das vorliegende Buch ermöglicht dem Leser aber einen Blick auf den damaligen Alltag dieser englisch -deutschen "Wacht am Kanal". Was bedeutete es für Bedienungsmannschaften, Seeleute und Bewohner der Küstenregion unter dem Feuer schwerer und schwerster Artillerie zu liegen ? Eigener wie gegnerischer Bevölkerung wurden die deutschen Küstenbefestigungen des Kontinentaleuropas (außerhalb des Mittelmeers) propagandistisch als "Atlantikwall" verkauft. Dieses Buch ermöglicht einen fundierten Blick hinter diesen "Wall direkt auf die Menschen die in ihm Dienst tun mußten.

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