Die personenorientierten Führungstheorien Warum scheitern Führungskräfte so oft an ihren Aufgaben
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
18.07.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
52 (Printausgabe)
Dateigröße
1104 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656236511
Situationstheorien (Kontingenzansätze)
Personenorientierte Theorien (führer- und geführtenzentrierte Ansätze)
Interaktionstheorien (dyadische Führungstheorie)
Positionstheorien (Rollentheorie)
In dem grob skizzierten Rahmen der Führungstheorien werden hier die personenorientierten Theorien mit ihren zentralen Inhalten vorgestellt. Ausnahmsweise werden wegen ihrer Bekanntheit und Wichtigkeit von den führerzentrierten Ansätzen die Eigenschaftstheorie und von den geführtenzentrierten Ansätzen die Reifegradtheorie der Führung näher diskutiert. Was die anderen personenorientierten Theorien angeht, so werden sie nur kurz beschrieben, um ein Bild der heute vorhandenen Führungstheorien, die die Persönlichkeit als zentrale Variable betrachten, zusammenzustellen. Die weiteren Informationen bezüglich dieser Theorien sind in praktisch jedem Lehrbuch zu finden, sodass ich mich hier auf die wesentliche Inhalte entsprechender Theorien konzentrieren und in diesem Rahmen andere Aspekte diskutieren möchte, die in den Lehrbüchern oft nur angerissen werden, wie z.B. die Frage des häufigen Versagens der Führungskräfte, trotz dass ihnen heute ein Arsenal an Hilfen und Werkzeugen (darunter auch die Führungstheorien als Wegweiser) zur Verfügung steht. Dass gerade die personenen-orientierten Theorien in den letzten Jahrzehnten öfter in den Vordergrund rücken, ist nur eins von mehreren Zeichen für die stetig wachsende Bedeutung des Faktors Mensch (manche Wissenschaftler sprechen von einem sozialen Paradigmenwechsel).Diese Entwicklung gilt genauso für die Führenden wie für die "Geführten". Dieser Trend ist im Grunde ein Zeichen eines gesellschaftlichen Wertewandels, den man zugespitzt so formulieren konnte: Gehorsam ist "out" und anrüchig geworden, Motivation ist "in" und ohne Zweifel von größter Bedeutung für wirtschaftlichen wie auch gesellschaftlichen/politischen Erfolg. Warren Bennis sagt in Anlehnung an John Naisbitt, der sich mit den Megatrends der Zukunft beschäftigt: "Ein neues Paradigma wird geboren." (Bennis/Nanus 1986, S.22 - 23). Führung hat keine selbstverständliche Legitimation mehr.
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