Elend

3. Hannover-Krimi mit Marike Kalenberger

Günter von Lonski

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Beschreibung

Kriminalhauptkommissarin Marike Kalenberger hat ihr Burn-out überwunden und kehrt zur Mordkommission Hannover zurück. Man will sie nicht einbinden, aber beschäftigen, und betraut sie mit dem Fall einer Dreiundachtzigjährigen, die in einer Seniorenresidenz auf unnatürliche Weise gestorben ist - behauptet ihre Tochter. Kalenberger ermittelt eher lustlos, mit dem Fall ist keine Anerkennung zu gewinnen. Dann stirbt ein alter Mann in derselben Residenz genauso überraschend. Kalenberger forscht in seiner Vergangenheit. Sein Hobby waren Intarsienarbeiten aus Knochen - menschlichen Knochen. Zwei Pfleger des Stifts sind spurlos verschwunden, der Standard-Bestatter vergibt Grabstätten in Untermiete und ein amtlich bestellter Betreuer vermittelt das Erbe der Senioren an eine dubiose Stiftung. Doch das ist erst der Anfang in Kalenbergers unübersichtlicher Ermittlungsarbeit. Wenn's ums große Geld geht, scheint selbst Mord ein akzeptiertes Argument zu sein. Kaltblütig, selbstherrlich, arrogant. Doch Kalenberger hält dagegen ...

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Erscheinungsdatum 01.01.2013
Verlag Niemeyer C.W. Buchverlage
Seitenzahl 288 (Printausgabe)
Dateigröße 1999 KB
Sprache Deutsch
EAN 9783827198464

Kundenbewertungen

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Hannover Krimi
von einer Kundin/einem Kunden aus Celle am 01.11.2013
Bewertet: Taschenbuch

Marike Kalenberger tritt nach ihrem Burn-out den Dienst in der Mordkommission Hannover wieder an. Die Kollegen begrüßen sie herzlich, doch der Vorgesetzte teilt sie nicht für den aktuellen Fall ein, sondern für einen "Schonjob". Eine Angehörige glaubt bei dem Tod ihrer Mutter in einer Seniorenresidenz ist nicht alles mit rechten... Marike Kalenberger tritt nach ihrem Burn-out den Dienst in der Mordkommission Hannover wieder an. Die Kollegen begrüßen sie herzlich, doch der Vorgesetzte teilt sie nicht für den aktuellen Fall ein, sondern für einen "Schonjob". Eine Angehörige glaubt bei dem Tod ihrer Mutter in einer Seniorenresidenz ist nicht alles mit rechten Dingen zugegangen. Tod im Altersheim ist ja nun wirklich nichts Besonders! Die Kriminalhauptkommissarin ermittelt ohne großen Elan, befragt Personal in der Residenz und hört sich die Version der Tochter an. Alles ist scheinbar normal. Es bleibt nicht bei einer Toten, zwei junge Mitarbeiter des Altenheims sind verschwunden, ein dubioser Rechtspfleger und eine zwielichtige Stiftung, bringen Marike dazu sich in diesen Fall zu verbeißen. Ihre Lebensgefährtin Adél schleust sie als Spitzel in das Altersheim, das führt zu Komplikationen. Macht jemand Geschäfte mit dem Tod alter Menschen? Mir gefiel das Buch gleich von Anfang an, es ist schnörckellos und direkt. Kalenberger und ihr Kollege Obancek bilden ein Team bei dem man gern dabei wäre. Die Dialoge der beiden bringen dem Leser zum schmunzeln. Die Beziehung von Marike mit Adél wird ebenfalls beleuchtet. Kann man einer ehemals Süchtigen trauen, welche Probleme tauchen nach dem Entzug auf usw., und wie sieht es in Deutschland mit der Pflege aus, garantiert eine Residenz eine altersgerechte würdige Unterbringung? Diese Fragen bringen dem Leser zum Nachdenken und sind in eine spannende Handlung verpackt. Ein regional Krimi bei dem man die Orte wiederfindet und der sehr gute Unterhaltung verspricht und hält.

Mord im Pflegeheim?
von Everett am 27.10.2013
Bewertet: Taschenbuch

Eine dreiundachtzigjährige verstirbt in einer Seniorenresidenz in Hannover. An sich nichts ungewöhnliches, doch die Tochter der Verstorbenen sieht das anders und bringt den Fall zur Anzeige. Die gerade nach einem Burn-out wieder zur Mordkommission zurück gekehrte Marike Kalenberger wird mit dem Fall betraut. Als dann ein weitere... Eine dreiundachtzigjährige verstirbt in einer Seniorenresidenz in Hannover. An sich nichts ungewöhnliches, doch die Tochter der Verstorbenen sieht das anders und bringt den Fall zur Anzeige. Die gerade nach einem Burn-out wieder zur Mordkommission zurück gekehrte Marike Kalenberger wird mit dem Fall betraut. Als dann ein weiterer Bewohner der Residenz verstirbt und auch noch zwei Pfleger der Einrichtung spurlos verschwinden wird es interessant. Spuren führen zu einem amtlich bestellten Betreuer, zu einem Bestatter, alles sehr unübersichtlich und bis zu einem gewissen Punkt für die Ermittler nicht befriedigend. Dazu kommt noch ein interessantes Privatleben von Marike Kalenberger. Elend ist mein erstes Buch von dem Autoren und um mir Marike Kalenberger besser vorstellen zu können, und ein wenig von ihrer Vorgeschichte zu wissen wäre das Lesen der Vorgängerbücher sicher nicht verkehrt gewesen. Der Schreibstil ist prägnant, ohne irgendwelche überflüssige Beschreibungen, wo für den Leser Raum für die eigene Vorstellungskraft bleibt. Die Dialoge, gerade zwischen Marike Kalenberger und ihrem Kollegen sind einfach nur toll und zeigen ein gutes kollegiales Verhältnis und viel Schreibkunst und -witz vom Autoren. Dazu wurde mit dem Tod in einer sog. Seniorenresidenz ein heikles und wichtiges Thema gewählt, das so viele Leute betrifft. Mit den Hobbyarbeiten des einen Verstorbenen wurde auch noch eine makabere Note hinzugefügt. Da fehlt mir vielleicht noch die weitere Aufklärung, aber das ist in dieser Geschichte nicht mehr möglich. Das Cover finde ich sehr gut gewählt. Der Titel Elend zeigt etwas von der Situation von pflegebedürftigen, mit dem passenden Bild in den richtigen Farben, dazu die Einarbeitung des Wortteils End. Auch das Nachwort zum Problem des Betreuungsrechts für pflegebedürftige Menschen hat mir gut gefallen und zeigt die heutige, nicht befriedigende Situation. Da ich selber in der Nähe von Hannover lebe hat mir der Handlungsort natürlich gut gefallen, da stellt man als Leser schon eine andere Verbindung zum Buch her. Ich denke, auch die anderen Krimis des Autoren, die in Hannover und auch im Weserbergland spielen, werde ich mit der Zeit lesen. Ein etwas anderer Schreibstil und damit auch mal ein anderer Lesegenuss. Schön, wenn es doch noch Abwechslung im großen Angebot von Krimis gibt!

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