• Barrakuda
  • Barrakuda

Barrakuda

Roman

Buch (Gebundene Ausgabe)

23,00 € inkl. gesetzl. MwSt.

Weitere Formate

Beschreibung


Das Wasser trägt Danny, lässt ihn die Welt um sich herum vergessen. Lässt ihn atmen. Träumen. Schürt seinen Ehrgeiz. Ein Stipendium öffnet dem Working-Class-Sprössling die Tür zu einer Eliteschule. Er trainiert härter als alle anderen und gewinnt schließlich deren Anerkennung. Eine kurze Zeit lang scheint ihm die Welt offen zu stehen. Doch dann scheitert er. An seinen Erwartungen und an denen der anderen. Selbstmitleid zieht ihn immer weiter nach unten. Lässt ihn zweifeln, aggressiv werden, bis er die Kontrolle verliert. Christos Tsiolkas erzählt die berührende Geschichte eines Außenseiters und zeichnet das Bild einer modernen Leistungsgesellschaft, in der Scheitern und Erfolg nahe beieinanderliegen.

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 31.03.14
Der australische Autor Christos Tsiolkas hat mit "Nur eine Ohrfeige" einen grandiosen Gesellschaftsroman geschrieben. Nun liegt sein neues Buch "Barrakuda" vor. Wieder lotet der die Gefühle der Menschen bis ins Kleinste aus. Was passiert, wenn etwas geschieht, mit dem man nicht rechnet? Wie verändert sich die Person, wie sein Umfeld. Diesen und noch mehr Fragen geht Tsiolkas auch in "Barrakuda" nach. Sehr lesenswert.

Christos Tsiolkas, geboren 1965 im australischen Melbourne als Sohn griechischer Immigranten, arbeitet u.a. fürs Theater und Fernsehen. Mit »Nur eine Ohrfeige« legte er sein bislang erfolgreichstes Buch vor, das auch über Australien hinaus für Furore sorgte und mit dem »Commonwealth Writers‘ Prize« bedacht wurde sowie für den »Man Booker Prize« nominiert war. Tsiolkas lebt in Melbourne.

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.02.2014

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

471

Maße (L/B/H)

22/14,7/3,5 cm

Gewicht

647 g

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.02.2014

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

471

Maße (L/B/H)

22/14,7/3,5 cm

Gewicht

647 g

Auflage

2. Auflage 2014, aus dem Englischen von Barbara Heller

Originaltitel

Barracuda

Übersetzer

Barbara Heller

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-98013-4

Das meinen unsere Kund*innen

4.0

13 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Kund*innenkonto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

1 Sterne

(0)

Gleitet einfach so dahin

Karlheinz aus Frankfurt am 06.02.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Danny Kelly ist Schwimmer mit Leib und Seele und hat seine Erfolge, die ihn an eine große Kariere im Schwimmsport glauben lassen. Doch trotz seines herausragenden Talents und viel Trainings scheitert er und sein Leben nimmt einen negativen Verlauf. Die Handlung hat viel Potential und Tiefe wird allerdings nicht in grader Zeitlinie erzählt, sondern der Autor springt in den Jahren hin und her, mal mit Zeit- und Ortsangabe, aber größtenteils ohne Angaben womit der Leser gefordert ist, die Kapitel in die korrekte Zeitlinie zu integrieren. Teilweise ist die Handlung in der Ich-Erzählung und bei den Rückblicken in der Erzählform dargestellt. Sie befasst sich nicht nur mit dem Schwimmen und dem Leben des Protagonisten, sondern betrachtet die Gesellschaft immer wieder kritisch. Der Autor hat einen guten Schreibstil, dennoch schießt er manchmal schießt er sprachlich mit seiner Direktheit über das Ziel hinaus. Überzeugend ist die Darstellung wenn der Protagonist schwimmt, hier kommt die literarische Stärke das Autoren zum Tragen, leider spielt er diese zu wenig aus. Der Protagonist Daniel steht im Vordergrund und wird dementsprechend auch intensiv betrachtet. Der Autor stellt den Protagonisten negativ dar, so dass man sich kaum mit ihm identifizieren kann. Die Neben-Protagonisten fallen dagegen ab und werden ihrer Stellung im Buch eher oberflächlich behandelt. Fazit: Ambitioniertes Werk das leider an meinem Geschmack vorbei geht. Durch die vielen Zeitsprünge, die sich nur durch die Handlung erklären, wirkt das Buch ebenso wie der Protagonist zerrissen, was vielleicht künstlerisch so gewollt ist, jedoch auf mich als Leser negativ wirkt.

Gleitet einfach so dahin

Karlheinz aus Frankfurt am 06.02.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Danny Kelly ist Schwimmer mit Leib und Seele und hat seine Erfolge, die ihn an eine große Kariere im Schwimmsport glauben lassen. Doch trotz seines herausragenden Talents und viel Trainings scheitert er und sein Leben nimmt einen negativen Verlauf. Die Handlung hat viel Potential und Tiefe wird allerdings nicht in grader Zeitlinie erzählt, sondern der Autor springt in den Jahren hin und her, mal mit Zeit- und Ortsangabe, aber größtenteils ohne Angaben womit der Leser gefordert ist, die Kapitel in die korrekte Zeitlinie zu integrieren. Teilweise ist die Handlung in der Ich-Erzählung und bei den Rückblicken in der Erzählform dargestellt. Sie befasst sich nicht nur mit dem Schwimmen und dem Leben des Protagonisten, sondern betrachtet die Gesellschaft immer wieder kritisch. Der Autor hat einen guten Schreibstil, dennoch schießt er manchmal schießt er sprachlich mit seiner Direktheit über das Ziel hinaus. Überzeugend ist die Darstellung wenn der Protagonist schwimmt, hier kommt die literarische Stärke das Autoren zum Tragen, leider spielt er diese zu wenig aus. Der Protagonist Daniel steht im Vordergrund und wird dementsprechend auch intensiv betrachtet. Der Autor stellt den Protagonisten negativ dar, so dass man sich kaum mit ihm identifizieren kann. Die Neben-Protagonisten fallen dagegen ab und werden ihrer Stellung im Buch eher oberflächlich behandelt. Fazit: Ambitioniertes Werk das leider an meinem Geschmack vorbei geht. Durch die vielen Zeitsprünge, die sich nur durch die Handlung erklären, wirkt das Buch ebenso wie der Protagonist zerrissen, was vielleicht künstlerisch so gewollt ist, jedoch auf mich als Leser negativ wirkt.

Barrakuda - der Stärkste, der Schnellste, der Beste

Susanne am 06.02.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Barrakuda“ erzählt vom erschütternden Schicksal des australischen Leistungsschwimmers Daniel Kelly. Da ich früher selbst Wettkämpfe geschwommen bin, hat dieser Roman sofort mein Interesse geweckt. Leider wurden meine Erwartungen nicht ganz erfüllt. „Barrakuda“ gliedert sich in zwei Teile: Einatmen und Ausatmen. Die Geschichte beginnt in der Gegenwart und wird rückwärts erzählt. In vielen Zeitsprüngen erfahren wir so vom Aufstieg und Fall des jungen Danny, der sich später Dan nennt. Daniel hat griechische und schottische Wurzeln. Überhaupt hat fast jeder in diesem Roman einen Migrationshintergrund. Ähnlich wie Christos Tsiolkas, dem Sohn griechischer Immigranten. Und so nimmt auch das Thema Klassengesellschaft einen breiten Raum ein. Der Schwerpunkt Schwimmsport ist sehr authentisch und gut recherchiert. Die sexuelle Komponente hätte ich dagegen nicht so detailliert gebraucht. Der Autor scheint ein Haarfetischist zu sein oder ist der Teil gar autobiografisch? Aber „Barrakuda“ ist auch ein Roman über die Familie und dieser Teil versöhnt mich etwas mit dem Buch. Und was für eine tolle Sprache! Ein Barrakuda ist jedoch nicht nur schnell, sondern auch gefährlich und genauso zwiespältig lässt mich die Geschichte letztendlich zurück. Meine Meinung: „Barrakuda“ ist ein sehr persönliches Buch, das man lesen kann, aber nicht gelesen haben muss.

Barrakuda - der Stärkste, der Schnellste, der Beste

Susanne am 06.02.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Barrakuda“ erzählt vom erschütternden Schicksal des australischen Leistungsschwimmers Daniel Kelly. Da ich früher selbst Wettkämpfe geschwommen bin, hat dieser Roman sofort mein Interesse geweckt. Leider wurden meine Erwartungen nicht ganz erfüllt. „Barrakuda“ gliedert sich in zwei Teile: Einatmen und Ausatmen. Die Geschichte beginnt in der Gegenwart und wird rückwärts erzählt. In vielen Zeitsprüngen erfahren wir so vom Aufstieg und Fall des jungen Danny, der sich später Dan nennt. Daniel hat griechische und schottische Wurzeln. Überhaupt hat fast jeder in diesem Roman einen Migrationshintergrund. Ähnlich wie Christos Tsiolkas, dem Sohn griechischer Immigranten. Und so nimmt auch das Thema Klassengesellschaft einen breiten Raum ein. Der Schwerpunkt Schwimmsport ist sehr authentisch und gut recherchiert. Die sexuelle Komponente hätte ich dagegen nicht so detailliert gebraucht. Der Autor scheint ein Haarfetischist zu sein oder ist der Teil gar autobiografisch? Aber „Barrakuda“ ist auch ein Roman über die Familie und dieser Teil versöhnt mich etwas mit dem Buch. Und was für eine tolle Sprache! Ein Barrakuda ist jedoch nicht nur schnell, sondern auch gefährlich und genauso zwiespältig lässt mich die Geschichte letztendlich zurück. Meine Meinung: „Barrakuda“ ist ein sehr persönliches Buch, das man lesen kann, aber nicht gelesen haben muss.

Unsere Kund*innen meinen

Barrakuda

von Christos Tsiolkas

4.0

0 Bewertungen filtern

Unsere Buch­händler*innen meinen

Profilbild von Pascal Endres

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Pascal Endres

Thalia Karlsruhe - EKZ Am Ettlinger Tor

Zum Portrait

5/5

Von der Such nach sich Selbst

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wer bin ich? Diese Frage stellt sich Danny, Dan oder auch Daniel immer wieder. Er kommt aus der Arbeiterklasse, also ist er ein Arbeiterkind. Zumindest sieht sein Vater das s o. Danny bekommt ein Stipendium als Schwimmer auf einer Schule des Establishments, doch gehört er wirklich dazu? Ist der Barrakuda nicht ein Fremdkörper der nur seines Erfolgs wegen geduldet wird? Seine Mutter, Tochter griechischer Einwanderer die sich zum Schrecken ihrer Eltern von den Zeugen Jehovas losgesagt hat, tut alles für seine Karriere. Doch dann kommt das Scheitern und Danny verliert den Halt. Er kommt ins Gefängnis und entdeckt, dass er Schwul ist. Nach dem Gefängnis verliebt sich in einen Schotten, doch auch dies ist kein Happyend. Das Buch springt munter durch Dannys Leben. Am Anfang verliert man schon mal leicht die Übersicht in welchem Lebensabschnitt von Danny man sich gerade befindet Doch es lohnst sich dran zu bleiben. Ein schonungsloses Buch.
5/5

Von der Such nach sich Selbst

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wer bin ich? Diese Frage stellt sich Danny, Dan oder auch Daniel immer wieder. Er kommt aus der Arbeiterklasse, also ist er ein Arbeiterkind. Zumindest sieht sein Vater das s o. Danny bekommt ein Stipendium als Schwimmer auf einer Schule des Establishments, doch gehört er wirklich dazu? Ist der Barrakuda nicht ein Fremdkörper der nur seines Erfolgs wegen geduldet wird? Seine Mutter, Tochter griechischer Einwanderer die sich zum Schrecken ihrer Eltern von den Zeugen Jehovas losgesagt hat, tut alles für seine Karriere. Doch dann kommt das Scheitern und Danny verliert den Halt. Er kommt ins Gefängnis und entdeckt, dass er Schwul ist. Nach dem Gefängnis verliebt sich in einen Schotten, doch auch dies ist kein Happyend. Das Buch springt munter durch Dannys Leben. Am Anfang verliert man schon mal leicht die Übersicht in welchem Lebensabschnitt von Danny man sich gerade befindet Doch es lohnst sich dran zu bleiben. Ein schonungsloses Buch.

Pascal Endres
  • Pascal Endres
  • Buchhändler*in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Profilbild von Andrea Becker

Andrea Becker

Thalia Fulda

Zum Portrait

3/5

Deprimierend

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Tsolkios erzählt von einem Außenseiter auf der neuen Upperclass-Schule. Nur der Trainer hält zu ihm, er will den besten Schwimmer aus ihm machen. Ein tiefes Psychogramm von Danny, der doch scheitern wird und tief fallen wird. Manchmal sehr lang und im Grunde nur deprimierend. „Nur eine Ohrfeige“ hat mir sehr viel besser gefallen.
3/5

Deprimierend

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Tsolkios erzählt von einem Außenseiter auf der neuen Upperclass-Schule. Nur der Trainer hält zu ihm, er will den besten Schwimmer aus ihm machen. Ein tiefes Psychogramm von Danny, der doch scheitern wird und tief fallen wird. Manchmal sehr lang und im Grunde nur deprimierend. „Nur eine Ohrfeige“ hat mir sehr viel besser gefallen.

Andrea Becker
  • Andrea Becker
  • Buchhändler*in

Unsere Buchhändler*innen meinen

Barrakuda

von Christos Tsiolkas

0 Rezensionen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Barrakuda
  • Barrakuda