Alles Fleisch ist Gras

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Roman

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Beschreibung

Durch einen Sturz über die Stiege stirbt Roland Mathis, der Schnüffler, der Anton Galba und seine heimliche Geliebte erpresst hatte. In Panik lässt Galba, Leiter der Abwasserreinigungsanlage Dornbirn, die Leiche verschwinden. Der den Fall untersuchende Polizist Nathanael Weiß verdächtigt Galba von Anfang an. Allerdings gibt es auch in seinem Umfeld einen Widerling, den er gerne loswerden würde. Galba muss mitmachen, doch für Weiß ist das erst der Anfang: Es gilt, Schädlinge der Gesellschaft auszurotten. Christian Mähr erzählt in diesem bitterbösen Krimi von Moral und Mordlust in der Kleinstadt. „Stadt, Land, Mord“ heißt die Serie an Filmen des ORF, für die „Alles Fleisch ist Gras“ in Starbesetzung (Tobias Moretti, Wolfgang Böck) von Reinhold Bilgeri verfilmt wurde.

Christian Mähr wurde 1952 in Nofels bei Feldkirch (Vorarlberg) geboren und lebt heute in Dornbirn. Er ist Autor, Bienenzüchter und Doktor der Chemie und langjähriger freier Mitarbeiter des ORF für die Redaktion Wissenschaft und Umwelt. Werke (u. a.): Magister Dorn (1987), Fatous Staub (1991), Simon fliegt (1998), Die letzte Insel (2001), Vergessene Erfindungen. Warum fährt die Natronlok nicht mehr? (2002), Von Alkohol bis Zucker (2010) und bei Deuticke die Romane Semmlers Deal (2008), Alles Fleisch ist Gras (2010), Das unsagbar Gute (2011) und Knochen Kochen (2015).

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.12.2013

Verlag

Zsolnay, Paul

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

20,3/12,4/3,5 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.12.2013

Verlag

Zsolnay, Paul

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

20,3/12,4/3,5 cm

Gewicht

460 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-552-06247-4

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Warum sich eine Geliebte nicht empfiehlt!

Bewertung aus Oberösterreich am 28.11.2011

Bewertet: eBook (ePUB)

Anton hat ein Problem. Besser gesagt eine Geliebte. Weil man nicht alles an die große Glocke hängt, sollte dieses Techtelmechtel geheim bleiben. Was aber wiederum Roland gar nicht so sieht und versucht Anton zu erpressen. Unglücklicherweise meint der Zufall gerade jetzt zuschlagen zu müssen, als Roland auf der Treppe steht und dem erstaunten Galba seine Sicht der Dinge erklärt. Denn zufällig stürzt Roland die Treppe herab und Anton ist das Erpressungsproblem los. Nur schließt die Lösung eines Problems nicht das Entstehen eines anderen aus und so hat Anton jetzt eine Leiche. Zum Glück hat Anton aber auch einen Industriehäcksler und das Problem ist gelöst. So scheint es zumindest, den bei dem ganzen beißt sich die Katze nämlich in den Schwanz. Der ehemalige Schulkollege Nathanael, nun Polizist, findet die Story rund um Roland sehr interessant und durch eigene Überlegungen findet er an so einem Häcksler nichts Anstößiges. Er findet ihn sogar höchst sympathisch und es wäre ja nicht so, dass Nathanael nicht wüsste, wie man damit umgehen müsste. Doch Anton kann mit Nathanaels Euphorie nichts anfangen und versucht sich aus der Affaire zu winden. Doch wenn einer geht, kommt meisten einer nach. Und so dreht sich das Rädchen der Selbstjustiz weiter. Sarkastisch und ironisch wird man durch die Geschichte geleitet und was Absurd erscheint, hat doch Hand und Fuß und am Ende fügt sich alles wieder zu einem Ganzen. Der Autor nimmt sich für seine Darsteller Zeit und nicht nur die Hauptprotagonisten sondern auch Randfiguren bekommen Leben eingehaucht. Leider kann dies aber manchmal in die Länge gezogen werden und daher sehe ich ein kleines Manko. Manche Passagen hätte man kürzen können. Bei vielen Stellen musste ich schmunzeln, da der Erzählstil sehr fein gezeichnet ist und der Sarkasmus nicht zu kurz kommt. Es ist liebenswürdig und doch gleichzeitig so schön zynisch. Der Autor schafft es, einen roten Faden in das Buch zu integrieren und die typische österreichische Mentalität einzufangen. Dabei gelingt es dem Autor aber nicht plump zu wirken, oder sich auf künstliche Effekthascherei zu verlassen. Die Geschichte trottet im positiven Sinn vor sich hin und wenn man glaubt, man weiß Bescheid, so wird man wieder mit einer neuen Wendung überrascht. Obwohl sich für mich durch die Ausführlichkeit einige Längen ergeben, so hat man zu keiner Zeit den Eindruck, dass die Geschichte stagniert. Es tut sich immer irgendwas bei den scheinbar stinknormalen Protagonisten. Dies macht daher den Reiz aus, dass es nicht hochintelligente Alleskönner sind, sondern eher wie der nette Nachbar von neben an. Selbstjustiz mag ja seinen Anreiz haben, ist aber keine Entschuldigung für die Tat, die man selber begeht. Unter diesem Gesichtspunkt ist es interessant zu sehen, wie die Figuren im Buch sich die eigene Wahrheit zu recht legen und sich auf die Rechtsprechung des Mittelalters beziehen. Die Gedanken dazu sind nett zu lesen, da sie nüchtern aber dennoch mit einem morbiden Witz erzählt werden. Da ich einige Längen sehe, bekommt das Buch aber leider nicht die Höchstnote. Es lässt sich aber sehr gut lesen.

Warum sich eine Geliebte nicht empfiehlt!

Bewertung aus Oberösterreich am 28.11.2011
Bewertet: eBook (ePUB)

Anton hat ein Problem. Besser gesagt eine Geliebte. Weil man nicht alles an die große Glocke hängt, sollte dieses Techtelmechtel geheim bleiben. Was aber wiederum Roland gar nicht so sieht und versucht Anton zu erpressen. Unglücklicherweise meint der Zufall gerade jetzt zuschlagen zu müssen, als Roland auf der Treppe steht und dem erstaunten Galba seine Sicht der Dinge erklärt. Denn zufällig stürzt Roland die Treppe herab und Anton ist das Erpressungsproblem los. Nur schließt die Lösung eines Problems nicht das Entstehen eines anderen aus und so hat Anton jetzt eine Leiche. Zum Glück hat Anton aber auch einen Industriehäcksler und das Problem ist gelöst. So scheint es zumindest, den bei dem ganzen beißt sich die Katze nämlich in den Schwanz. Der ehemalige Schulkollege Nathanael, nun Polizist, findet die Story rund um Roland sehr interessant und durch eigene Überlegungen findet er an so einem Häcksler nichts Anstößiges. Er findet ihn sogar höchst sympathisch und es wäre ja nicht so, dass Nathanael nicht wüsste, wie man damit umgehen müsste. Doch Anton kann mit Nathanaels Euphorie nichts anfangen und versucht sich aus der Affaire zu winden. Doch wenn einer geht, kommt meisten einer nach. Und so dreht sich das Rädchen der Selbstjustiz weiter. Sarkastisch und ironisch wird man durch die Geschichte geleitet und was Absurd erscheint, hat doch Hand und Fuß und am Ende fügt sich alles wieder zu einem Ganzen. Der Autor nimmt sich für seine Darsteller Zeit und nicht nur die Hauptprotagonisten sondern auch Randfiguren bekommen Leben eingehaucht. Leider kann dies aber manchmal in die Länge gezogen werden und daher sehe ich ein kleines Manko. Manche Passagen hätte man kürzen können. Bei vielen Stellen musste ich schmunzeln, da der Erzählstil sehr fein gezeichnet ist und der Sarkasmus nicht zu kurz kommt. Es ist liebenswürdig und doch gleichzeitig so schön zynisch. Der Autor schafft es, einen roten Faden in das Buch zu integrieren und die typische österreichische Mentalität einzufangen. Dabei gelingt es dem Autor aber nicht plump zu wirken, oder sich auf künstliche Effekthascherei zu verlassen. Die Geschichte trottet im positiven Sinn vor sich hin und wenn man glaubt, man weiß Bescheid, so wird man wieder mit einer neuen Wendung überrascht. Obwohl sich für mich durch die Ausführlichkeit einige Längen ergeben, so hat man zu keiner Zeit den Eindruck, dass die Geschichte stagniert. Es tut sich immer irgendwas bei den scheinbar stinknormalen Protagonisten. Dies macht daher den Reiz aus, dass es nicht hochintelligente Alleskönner sind, sondern eher wie der nette Nachbar von neben an. Selbstjustiz mag ja seinen Anreiz haben, ist aber keine Entschuldigung für die Tat, die man selber begeht. Unter diesem Gesichtspunkt ist es interessant zu sehen, wie die Figuren im Buch sich die eigene Wahrheit zu recht legen und sich auf die Rechtsprechung des Mittelalters beziehen. Die Gedanken dazu sind nett zu lesen, da sie nüchtern aber dennoch mit einem morbiden Witz erzählt werden. Da ich einige Längen sehe, bekommt das Buch aber leider nicht die Höchstnote. Es lässt sich aber sehr gut lesen.

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von Christian Mähr

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