Perla

Perla

Roman

Buch (Taschenbuch)

9,99 € inkl. gesetzl. MwSt.

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Beschreibung

»Carolina De Robertis tritt mit diesem Roman in die Fußstapfen von Isabel Allende und Gabriel García Márquez.«

The Washington Post

Die junge Perla wächst als einziges Kind gut situierter Eltern in Buenos Aires auf: Ihre Mutter ist schön und elegant, aber unnahbar, ihr strenger Vater ein Marineoffizier, über dessen Beruf man nicht spricht und auch keine Fragen stellt. Als Perla eines Tages in der Schule ein Gedicht über die „Verschwundenen“ schreibt – missliebige Personen, die zur Zeit der Militärdiktatur aus dem Weg geräumt wurden und verschwanden –, erteilt der Vater ihr Hausarrest und straft sie mit seinem Schweigen.

Obwohl Perla ahnt, dass über der Vergangenheit ihrer Eltern ein dunkler Schatten liegt, ist ihre Liebe zu ihnen dennoch bedingungslos. Ihre Welt bricht auseinander, als eines Tages ein ungebetener Besucher vor der Tür steht. Nichts wird mehr sein wie zuvor, denn nun beginnt für sie eine Reise, die sie zwingt, sich ihrer eigenen Geschichte zu stellen.

Mit ihrem bewegenden Roman beleuchtet Carolina De Robertis einen der dunkelsten Momente in der Geschichte Argentiniens. Sie zeichnet das Porträt einer jungen Frau in Buenos Aires und deren schmerzhafte Suche nach ihren Wurzeln und nach sich selbst.

»Ein zeitloses Thema, bewegend erzählt.« FOCUS online

»Poetisch und zugleich herzzerreißend. Carolina de Robertis tritt mit diesem Roman in die Fußstapfen von Isabel Allende."

PETRA

»Literatur, die mich umhaut.«

Angela Wittmann, BRIGITTE

Ein ungemein ergreifender, brillant geschriebener Roman über ein dunkles Kapitel aus Argentiniens Geschichte. ("Schweizer Familie")
De Robertis […] schildert in ihrem Roman ›Perla‹ sehr einfühlsam und anrührend, wie sich die junge Frau in einem schmerzhaften seelischen Prozess ihrer wahren Identität nähert. ("WDR 5")
Poetisch und zugleich herzzerreißend. Carolina de Robertis tritt mit diesem Roman in die Fußstapfen von Isabel Allende. ("Petra")
ein Buch von unglaublicher Wucht […], dem man voller Spannung bis zur letzten Seite folgt. ("Norddeutscher Rundfunk, NDR Info")
Ein zeitloses Thema, bewegend erzählt. ("Focus Online")

Carolina De Robertis hat lateinamerikanische Wurzeln, denn ihre Familie stammt aus Uruguay. Die 1975 geborene Autorin wuchs in England, der Schweiz und Kalifornien auf. Im Alter von zehn Jahren zog sie mit ihrer Familie nach Kalifornien, wo die Autorin heute noch lebt. Sie arbeitet für die Huffington Post und ist Übersetzerin aus dem Spanischen. Mit ihrem ersten Roman »Die unsichtbaren Stimmen« hatte sie ihren internationalen Durchbruch: Das Buch erschien in über 20 Ländern und stand in Deutschland 14 Wochen auf der Spiegel-Bestsellerliste. Ebenfalls von ihr stammt der Roman »Perla« über die Geschichte der »Verschwundenen« in Argentinien.

»Poetisch und zugleich herzzerreißend. Carolina de Robertis tritt mit diesem Roman in die Fußstapfen von Isabel Allende."

Petra

»De Robertis […] schildert in ihrem Roman ›Perla‹ sehr einfühlsam und anrührend, wie sich die junge Frau in einem schmerzhaften seelischen Prozess ihrer wahren Identität nähert.«

Westdeutscher Rundfunk, WDR 5, 4.5.2013

»Ein ungemein ergreifender, brillant geschriebener Roman über ein dunkles Kapitel aus Argentiniens Geschichte.«

Regula Tanner, Schweizer Familie, 23.1.2014

»Ein zeitloses Thema, bewegend erzählt.«

Focus Online

»ein Buch von unglaublicher Wucht […], dem man voller Spannung bis zur letzten Seite folgt.«

Korinna Hennig, Norddeutscher Rundfunk, NDR Info, 4.6.2013

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.06.2014

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

19/12,3/2,2 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.06.2014

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

19/12,3/2,2 cm

Gewicht

254 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzer

Cornelia Holfelder-von der Tann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-19446-9

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Monika Fuchs

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5/5

Eine Frau auf der Suche nach ihrer Identität

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

2009 erschien der erste Roman „Die unsichtbaren Stimmen“ (Fischer Taschenbuch) von der Autorin Carolina de Robertis und wurde gleich weltweit ein Überraschungserfolg. Obwohl einigen Kritikern dieses Buch dem Buch „Das Geisterhaus“ von Isabel Allende zu ähnlich war, konnte sie doch auch damals schon mit ihrer unglaublich schönen und poetischen Sprache überzeugen. Doch „Die unsichtbaren Stimmen“ war ein Buch für Einsteiger. Ihr neues Buch „Perla“ ist jetzt etwas für Profis, denn es fordert den Leser heraus. Es ist nicht einfach sich in dieses Buch hineinzulesen, aber wenn man es denn geschafft hat, ist es sehr beeindruckend, erschütternd und doch auch gleichzeitig wunderschön! Carolina de Robertis lässt Perla ihre eigene Geschichte erzählen. Sie ist die Tochter eines Marineoffiziers und wurde während der Militärdiktatur unter Jorge Rafael Videla in Argentinien geboren. Sie wuchs überaus behütet auf. Über Politik wurde auch nach dem Ende der Militärdiktatur nicht gesprochen. Als sie allerdings eines Tages von einer Freundin von den „Verschwundenen“ erfährt, fängt sie an über ihre eigene Geschichte nachzudenken und gerät dadurch in eine tiefe psychische Krise. Wer ist sie wirklich? Und was hat ihr Vater, der zu ihr doch immer so liebevoll war, während dieser Zeit gemacht? Die Autorin lässt Perla ihre Geschichte nicht stringent erzählen. „Jetzt bin ich selbst in ihrer Kreisbahn gefangen, außerstande, irgendetwas anderes zu tun, als weiterzukreisen. Es ist für mich die einzige Möglichkeit, sie zu erzählen: immer um das Zentrum herumzuwirbeln, mich in einer Spirale allmählich dem Kern zu nähern.“ (S. 65 e-book) Immer wieder eingeflochten werden auch die Erinnerungen des „Gasts“, die sehr erschütternd sind, denn dieser „Gast“ ist einer der „Verschwundenen“ Ähnlich wie Isabel Allende sind die Bücher von Carolina de Robertis immer auch etwas mystisch. Wer ist dieser „Gast“? Die Autorin erzählt die Geschichte von Perla sehr spannend. Durch ihre poetische Sprache und ihre vielen klugen Gedanken bietet sie viel Platz für eigene Interpretationen. Mich hat dieses Buch sehr nachhaltig beeindruckt. Neben der sehr ergreifenden Geschichte enthält dieses Buch auch sehr viele kluge, philosophische Gedanken, die zum Nachdenken anregen. Hier ein Beispiel: „Wir gehen Bindungen ein, wir entwickeln Vertrauen, wir erzählen Geschichten, wir bemühen uns, in Worte zu fassen, was uns zu dem gemacht hat, was wir sind. Manchmal, wenn wir großes Glück haben, sieht unser Gegenüber winzige Stückchen dessen, was wir meinen, wie Funken in einem dunklen Raum, aber nie das Ganze auf einmal, nicht mal, wenn es die beste Freundin oder der vertraute Geliebte ist, denn das Ganze ist jenseits der Sprache. Es existiert nirgends, absolut nirgends, außer in dir selbst, innerhalb deiner Haut. Dort loht es, riesig, gefährlich, ganz und gar dein.“ (S. 202 e-book) Und noch ein Lob am Rande: Dieses Buch muss eine Herausforderung für jeden Übersetzer sein. Cornelia Holfelder-von der Tann hat dies hervorragend hinbekommen! Ein wunderbares Buch für Leser, die Pascal Merciers „Nachtzug nach Lissabon“ (btb Taschenbuch) und Wolfram Fleischhauers „3 Minuten mit der Wirklichkeit“ (Knaur Taschenbuch) geliebt haben.
5/5

Eine Frau auf der Suche nach ihrer Identität

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

2009 erschien der erste Roman „Die unsichtbaren Stimmen“ (Fischer Taschenbuch) von der Autorin Carolina de Robertis und wurde gleich weltweit ein Überraschungserfolg. Obwohl einigen Kritikern dieses Buch dem Buch „Das Geisterhaus“ von Isabel Allende zu ähnlich war, konnte sie doch auch damals schon mit ihrer unglaublich schönen und poetischen Sprache überzeugen. Doch „Die unsichtbaren Stimmen“ war ein Buch für Einsteiger. Ihr neues Buch „Perla“ ist jetzt etwas für Profis, denn es fordert den Leser heraus. Es ist nicht einfach sich in dieses Buch hineinzulesen, aber wenn man es denn geschafft hat, ist es sehr beeindruckend, erschütternd und doch auch gleichzeitig wunderschön! Carolina de Robertis lässt Perla ihre eigene Geschichte erzählen. Sie ist die Tochter eines Marineoffiziers und wurde während der Militärdiktatur unter Jorge Rafael Videla in Argentinien geboren. Sie wuchs überaus behütet auf. Über Politik wurde auch nach dem Ende der Militärdiktatur nicht gesprochen. Als sie allerdings eines Tages von einer Freundin von den „Verschwundenen“ erfährt, fängt sie an über ihre eigene Geschichte nachzudenken und gerät dadurch in eine tiefe psychische Krise. Wer ist sie wirklich? Und was hat ihr Vater, der zu ihr doch immer so liebevoll war, während dieser Zeit gemacht? Die Autorin lässt Perla ihre Geschichte nicht stringent erzählen. „Jetzt bin ich selbst in ihrer Kreisbahn gefangen, außerstande, irgendetwas anderes zu tun, als weiterzukreisen. Es ist für mich die einzige Möglichkeit, sie zu erzählen: immer um das Zentrum herumzuwirbeln, mich in einer Spirale allmählich dem Kern zu nähern.“ (S. 65 e-book) Immer wieder eingeflochten werden auch die Erinnerungen des „Gasts“, die sehr erschütternd sind, denn dieser „Gast“ ist einer der „Verschwundenen“ Ähnlich wie Isabel Allende sind die Bücher von Carolina de Robertis immer auch etwas mystisch. Wer ist dieser „Gast“? Die Autorin erzählt die Geschichte von Perla sehr spannend. Durch ihre poetische Sprache und ihre vielen klugen Gedanken bietet sie viel Platz für eigene Interpretationen. Mich hat dieses Buch sehr nachhaltig beeindruckt. Neben der sehr ergreifenden Geschichte enthält dieses Buch auch sehr viele kluge, philosophische Gedanken, die zum Nachdenken anregen. Hier ein Beispiel: „Wir gehen Bindungen ein, wir entwickeln Vertrauen, wir erzählen Geschichten, wir bemühen uns, in Worte zu fassen, was uns zu dem gemacht hat, was wir sind. Manchmal, wenn wir großes Glück haben, sieht unser Gegenüber winzige Stückchen dessen, was wir meinen, wie Funken in einem dunklen Raum, aber nie das Ganze auf einmal, nicht mal, wenn es die beste Freundin oder der vertraute Geliebte ist, denn das Ganze ist jenseits der Sprache. Es existiert nirgends, absolut nirgends, außer in dir selbst, innerhalb deiner Haut. Dort loht es, riesig, gefährlich, ganz und gar dein.“ (S. 202 e-book) Und noch ein Lob am Rande: Dieses Buch muss eine Herausforderung für jeden Übersetzer sein. Cornelia Holfelder-von der Tann hat dies hervorragend hinbekommen! Ein wunderbares Buch für Leser, die Pascal Merciers „Nachtzug nach Lissabon“ (btb Taschenbuch) und Wolfram Fleischhauers „3 Minuten mit der Wirklichkeit“ (Knaur Taschenbuch) geliebt haben.

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4/5

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Fällt leider gegen den Vorgänger ab, dennoch atmosphärisch schön und literarisch wertvoll. Für Allende-Liebhaber.
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Fällt leider gegen den Vorgänger ab, dennoch atmosphärisch schön und literarisch wertvoll. Für Allende-Liebhaber.

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