Das Orakel vom Berge

Das Orakel vom Berge

Roman

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Beschreibung

Was wäre, wenn die Achsenmächte den Zweiten Weltkrieg gewonnen hätten? Und sich Hitler mit Japan die USA geteilt hätte? Die Grenze durch die Rocky Mountains verliefe, wo es neutrale Pufferstaaten gäbe? Und dort ein ›Orakel vom Berge‹?

Vor dieser Unwirklichkeit flüchten die Menschen in ein Buch über die ›Heuschrecken‹, in der die Welt so dargestellt wird, wie sie eher unserer Wirklichkeit gleicht – aber nur fast, oder ist es wirklich ganz anders herum? Das ›Orakel vom Berge‹ (1962) ist gegen den Strich erzählte Historie und ein legendärer Klassiker der amerikanischen Literatur.

Das Buch zur US-Kultserie »The Man in the High Castle«!

Das Orakel sagt: Dick lesen! ("Die Welt kompakt")
gerade diese Regellosigkeit verhilft der Geschichte zu Spannung, Überraschungsreichtum und Faszination ("Tageblatt")

Philip K. Dick hat die Science-Fiction nicht erfunden, aber aus ihr eine Kunst gemacht. Mit prophetischem Blick und genialischer Phantasie sah er Szenarien voraus, in denen unsere Gegenwart zum Albtraum wird: »Blade Runner«, »Minority Report«, »Total Recall«, »Impostor«, »Paycheck«, »Der dunkle Schirm« – all diese Filme basieren auf seinen Büchern. 1928 in Chicago geboren, rettete er sich aus seiner psychotischen Jugend nach Berkeley. Er nahm so ziemlich alle Aufputschmittel und Drogen, die es gab, hatte Visionen und göttliche Erscheinungen, schrieb bis zu 60 Seiten am Tag und fühlte sich von FBI und KGB verfolgt. 1982 starb er wenige Wochen vor der Filmpremiere von »Blade Runner«.

»gerade diese Regellosigkeit verhilft der Geschichte zu Spannung, Überraschungsreichtum und Faszination«

Rene Oth, Tageblatt, 15.5.2014

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.06.2014

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

18,8/12,3/2,5 cm

Gewicht

238 g

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.06.2014

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

18,8/12,3/2,5 cm

Gewicht

238 g

Auflage

5. Auflage

Reihe

Fischer Klassik

Originaltitel

The Man in the High Castle

Übersetzer

Norbert Stöbe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-90562-1

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Alternativwelt - erschreckend und nachdenklich machend

PMelittaM aus Köln am 28.12.2017

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Was wäre wenn Deutschland und Japan den 2. Weltkrieg gewonnen hätten? Was wäre, wenn sie die USA unter sich aufgeteilt hätten? Wie hätten diese Länder sich weiterentwickelt, was hätte das für die Menschen bedeutet? Philip K. Dick geht hier dieser Frage nach, man schreibt das Jahr 1962 (in diesem Jahr ist auch der Roman erschienen), die Pazifikstaaten gehören zum japanischen Kaiserreich, die Atlantikstaaten zum Dritten Reich, zwischen den beiden liegt eine neutrale Pufferzone. Der Leser begleitet mehrere Charaktere, Amerikaner, Deutsche, Japaner, Mitläufer und Menschen, die sich, wenn auch meist im Geheimen, auflehnen. Ein Roman kursiert, der das Undenkbare beschreibt, eine alternative Welt, und überall auf Interesse stößt. Schon lange wollte ich einmal etwas von diesem Autor lesen, dessen Werke mehrfach verfilmt wurden. Aber erst die Serie „The Man in the High Castle“, die auf diesem Roman basiert, und die mich von Anfang an faszinierte und erschreckte, brachte mich dazu, zu einem der Romane zu greifen. Man kann den Roman sehr gut zusätzlich zur Serie lesen, er ist anders, aber in vielem auch ähnlich, alle wichtigen Szenen des Romans sind auch in der Serie enthalten, erstaunlicherweise sogar die Szene mit Tagomi im Park. Die Serie geht weit, aber in meinen Augen passend, über das Geschehen im Roman hinaus. Zurück zum Roman: Mich hat er sofort gefesselt, ich habe mich gefreut, wichtige Personen aus der Serie wieder zu treffen, sie ein bisschen anders beleuchtet zu sehen. Mich hat die Wirklichkeit des Romans, wie die der Serie, erschreckt und nachdenklich gemacht – wie gut, dass sie nicht eingetroffen ist. Als Leser muss man sich schon seine eigenen Gedanken machen, der Roman geht nicht in die Tiefe und er bleibt in vielem offen, aber gerade das finde ich sehr gut. Der Roman ist für mich ein Must-Read, ich bin froh, ihn endlich gelesen zu haben und werde sicher auch noch zu weiteren Werken des Autors greifen. Volle Punktzahl und eine absolute Leseempfehlung!

Alternativwelt - erschreckend und nachdenklich machend

PMelittaM aus Köln am 28.12.2017
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Was wäre wenn Deutschland und Japan den 2. Weltkrieg gewonnen hätten? Was wäre, wenn sie die USA unter sich aufgeteilt hätten? Wie hätten diese Länder sich weiterentwickelt, was hätte das für die Menschen bedeutet? Philip K. Dick geht hier dieser Frage nach, man schreibt das Jahr 1962 (in diesem Jahr ist auch der Roman erschienen), die Pazifikstaaten gehören zum japanischen Kaiserreich, die Atlantikstaaten zum Dritten Reich, zwischen den beiden liegt eine neutrale Pufferzone. Der Leser begleitet mehrere Charaktere, Amerikaner, Deutsche, Japaner, Mitläufer und Menschen, die sich, wenn auch meist im Geheimen, auflehnen. Ein Roman kursiert, der das Undenkbare beschreibt, eine alternative Welt, und überall auf Interesse stößt. Schon lange wollte ich einmal etwas von diesem Autor lesen, dessen Werke mehrfach verfilmt wurden. Aber erst die Serie „The Man in the High Castle“, die auf diesem Roman basiert, und die mich von Anfang an faszinierte und erschreckte, brachte mich dazu, zu einem der Romane zu greifen. Man kann den Roman sehr gut zusätzlich zur Serie lesen, er ist anders, aber in vielem auch ähnlich, alle wichtigen Szenen des Romans sind auch in der Serie enthalten, erstaunlicherweise sogar die Szene mit Tagomi im Park. Die Serie geht weit, aber in meinen Augen passend, über das Geschehen im Roman hinaus. Zurück zum Roman: Mich hat er sofort gefesselt, ich habe mich gefreut, wichtige Personen aus der Serie wieder zu treffen, sie ein bisschen anders beleuchtet zu sehen. Mich hat die Wirklichkeit des Romans, wie die der Serie, erschreckt und nachdenklich gemacht – wie gut, dass sie nicht eingetroffen ist. Als Leser muss man sich schon seine eigenen Gedanken machen, der Roman geht nicht in die Tiefe und er bleibt in vielem offen, aber gerade das finde ich sehr gut. Der Roman ist für mich ein Must-Read, ich bin froh, ihn endlich gelesen zu haben und werde sicher auch noch zu weiteren Werken des Autors greifen. Volle Punktzahl und eine absolute Leseempfehlung!

Bewertung am 16.08.2020

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Auch als "The Man In The High Castle" bekannt und zurecht verfilmt. Gruselige Dystopie, die sich ausmalt, was gewesen wäre, wenn die Nazis den 2. Weltkrieg gewonnen hätten...

Bewertung am 16.08.2020
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Auch als "The Man In The High Castle" bekannt und zurecht verfilmt. Gruselige Dystopie, die sich ausmalt, was gewesen wäre, wenn die Nazis den 2. Weltkrieg gewonnen hätten...

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Was wäre gewesen, wenn...

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...so lautet eine der reizvollsten wie zumeist auch sinnfreiesten Fragen im Bereich der Geschichtsschreibung. Doch was manchem Fachgelehrten müßig erscheinen mag, stellt im weiten Reich der phantastischen Literatur ein überaus reizvolles Sujet dar, dem man schon so manchen starken Roman zu verdanken hat, man denke etwa an Robert Harris`"Vaterland". Auch in Philip K. Dicks "Das Orakel vom Berge", bekannt auch als "The man in the High Castle" (und als solches Vorlage einer sehenswerten Serie) sind einige Dinge fundamental anders gelaufen als unsereins es kennt: Das Dritte Reich und seine Verbündeten haben den Zweiten Weltkrieg gewonnen, das Gebiet der ehemaligen USA ist aufgeteilt zwischen deutscher und japanischer Besatzungszone, nur ein Rumpfstaat im Landesinneren blieb mehr oder weniger unabhängig. Eine furchteinflößende, unbehagliche Welt. Umso elektrisierter reagieren einige von deren Bewohnern auf einen subversiven Roman, welcher einen gänzlich anderen Verlauf der Geschichte propagiert... Man kann vieles hineininterpretieren in Dicks geschicktes, fesselndes Spiel mit den Realitäten - aber über alledem bleibt "Das Orakel vom Berge" zu Recht ein zeitloser Evergreen der phantastischen LIteratur, für den sich der metaphorische Gang ins Archiv jederzeit lohnt.
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...so lautet eine der reizvollsten wie zumeist auch sinnfreiesten Fragen im Bereich der Geschichtsschreibung. Doch was manchem Fachgelehrten müßig erscheinen mag, stellt im weiten Reich der phantastischen Literatur ein überaus reizvolles Sujet dar, dem man schon so manchen starken Roman zu verdanken hat, man denke etwa an Robert Harris`"Vaterland". Auch in Philip K. Dicks "Das Orakel vom Berge", bekannt auch als "The man in the High Castle" (und als solches Vorlage einer sehenswerten Serie) sind einige Dinge fundamental anders gelaufen als unsereins es kennt: Das Dritte Reich und seine Verbündeten haben den Zweiten Weltkrieg gewonnen, das Gebiet der ehemaligen USA ist aufgeteilt zwischen deutscher und japanischer Besatzungszone, nur ein Rumpfstaat im Landesinneren blieb mehr oder weniger unabhängig. Eine furchteinflößende, unbehagliche Welt. Umso elektrisierter reagieren einige von deren Bewohnern auf einen subversiven Roman, welcher einen gänzlich anderen Verlauf der Geschichte propagiert... Man kann vieles hineininterpretieren in Dicks geschicktes, fesselndes Spiel mit den Realitäten - aber über alledem bleibt "Das Orakel vom Berge" zu Recht ein zeitloser Evergreen der phantastischen LIteratur, für den sich der metaphorische Gang ins Archiv jederzeit lohnt.

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Ein Klassiker der Science Fiction! Düster, beklemmend und spannend. Was wäre gewesen, wenn...Deutschland den Zweiten Weltkrieg gewonnen und Amerika unter sich und Japan aufgeteilt hätte? Und wie würde die Welt dann aussehen? Wie gesagt: ein Klassiker!
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Ein Klassiker der Science Fiction! Düster, beklemmend und spannend. Was wäre gewesen, wenn...Deutschland den Zweiten Weltkrieg gewonnen und Amerika unter sich und Japan aufgeteilt hätte? Und wie würde die Welt dann aussehen? Wie gesagt: ein Klassiker!

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