Der Dialog

Der Dialog

Das offene Gespräch am Ende der Diskussionen

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.04.2014

Herausgeber

Lee Nichol

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

21,1/13,1/2 cm

Beschreibung

Rezension

»Bohms Buch hat nicht nur Bedeutung für das Teamlernen, sondern enthält auch eine Reihe von Verbindungsgliedern zum "double-loop learning" von Argyris und dem Feld der Aktionsforschung generell; es hat damit eine grundsätzliche Bedeutung für das organisatorale Lernen.«
MAO, 01.01.1998

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.04.2014

Herausgeber

Lee Nichol

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

21,1/13,1/2 cm

Gewicht

256 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

On Dialogue

Übersetzt von

Anke Grube

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-98042-4

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Vom Dialog

Wir beginnen die Arbeit in einer Dialoggruppe normalerweise, indem wir über den Dialog reden - wir besprechen das Thema, erörtern, warum wir uns damit beschäftigen und was Dialog bedeutet und so weiter. Ich halte es nicht für klug, die Arbeit in der Gruppe zu beginnen, ohne daß die Teilnehmer sich mit all dem auseinandergesetzt haben, zumindest in Grundzügen. Man kann es machen, aber dann muß man darauf vertrauen, daß die Gruppe weiterbestehen wird und daß diese Fragen zu einem späteren Zeitpunkt auf den Tisch kommen. Wenn Sie also in Erwägung ziehen, sich in einer Gruppe zu treffen, würde ich vorschlagen, zunächst eine Diskussion oder ein Seminar über das Thema Dialog abzuhalten, und die Interessierten können dann weitermachen und den Dialog führen. Und machen Sie sich keine allzugroßen Sorgen darüber, ob Sie nun einen echten Dialog führen oder nicht - das ist eine der geistigen Sperren. Er kann sowohl das eine als auch das andere sein. Also wollen wir das Thema eine Zeitlang erörtern - was ist das Wesen des Dialogs?

Die Bedeutung, die ich dem Wort "Dialog" gebe, unterscheidet sich leicht von der allgemein üblichen Definition. Die etymologische Ableitung eines Wortes hilft uns oft, eine tiefere Bedeutung zu erschließen. "Dialog" kommt von dem griechischen Wort dialogos. Logos heißt "Das Wort" oder auch "Wortbedeutung, Wortsinn". Und dia heißt "durch" - nicht "zwei". Ein Dialog kann von einer beliebigen Anzahl von Leuten geführt werden, nicht nur von zweien. Sogar ein einzelner kann einen gewissen inneren Dialog mit sich selbst pflegen. Wesentlich ist, daß der Geist des Dialogs vorhanden ist. Die Vorstellung oder das Bild, das diese Ableitung nahelegt, ist das eines freien Sinnflusses, der unter uns, durch uns hindurch und zwischen uns fließt. Das macht einen Sinnstrom innerhalb der ganzen Gruppe möglich, aus dem vielleicht ein neues Verständnis entspringen kann. Diese Einsicht ist etwas Neues, das zu Beginn möglicherweise gar nicht vorhanden war. Sie ist etwas Kreatives. Und dieser untereinander geteilte Sinn ist der "Leim" oder Zement", der Menschen und Gesellschaften zusammenhält.

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