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Wir haben wieder aufgebaut: Frauen der Stunde null erzählen

Mit Beiträgen von Christine Razum, Elfriede Brüning, Hella Maron, Hildegard Hamm-Brücher u. v. a. .

Buch (Taschenbuch)

12,95 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Nur mühsam kehrte der Alltag nach Ende des Zweiten Weltkriegs wieder zurück: Die Menschen lebten inmitten einer Trümmerlandschaft, sie hungerten, viele hatten kein Dach über dem Kopf. Dass der Wiederaufbau so schnell vorankam, lag maßgeblich an den Frauen, die – auf sich allein gestellt – Mittel und Wege finden mussten, sich und ihre Familien zu ernähren. Sie räumten Schutt und Trümmer weg und verhandelten mit den Besatzern, sie entfalteten erste politische Aktivitäten und organisierten das neu erblühende kulturelle Leben.
In diesem Buch kommen die starken Frauen der Stunde null noch einmal selbst zu Wort. Sie erzählen von den großen Mühen, erinnern sich aber auch an das Glück des Überlebens, an den Mut und den Zusammenhalt der Frauen und an die Freude, die langsam wieder zurückkehrte.

»Ein Buch, das zu Tränen rührt, das Mut macht und eine Zuversicht schenkt, die wir heute gut gebrauchen können.«
Brigitte

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.11.2014

Herausgeber

Antonia Meiners

Verlag

Insel Verlag

Seitenzahl

160

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.11.2014

Herausgeber

Antonia Meiners

Verlag

Insel Verlag

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

20,9/14,1/1,8 cm

Gewicht

290 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-458-36040-7

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Von den Frauender Stunde Null

Monika Schulte aus Hagen am 22.12.2014

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Krieg ist endlich zu Ende. Deutschland ist ein einziger Trümmerhaufen. Überall nur Schutt und Asche. Hunger und Kälte bedrohen die Überlebenden und doch sind da die Frauen, die sogenannten Trümmerfrauen, die das Leben wieder in die Hand nehmen. Die Männer verwundet, tot oder noch in Kriegsgefrangenschaft, beginnen diese Frauen, ganz allein auf sich gestellt, Deutschland wieder aufzubauen. Mit harter körperlicher Arbeit und unter Bedingungen, wie unsere heutige Wohlstandsgesellschaft es sich nicht mehr vorstellen kann, beginnen dieses Frauen, das Land vom Schutt und von der Zerstörung zu befreien. Sie räumen nicht nur Steine weg, sie bauen auch langsam und stetig ein neues soziales und kulturelles Leben auf. Die Frauen in dem Buch erzählen von Flucht und Vertreibung, von unzähligen Vergewaltigungen, vom Überleben. Doch auch katastrophale Lebensumstände, Krankheiten und Hunger konnten dieses mutigen Frauen nicht aufhalten. Sie berichten vom Leben in Notquartieren und dem Überleben in Ruinen, vom Anstehen nach ein bisschen Brot oder Fleisch. Und diese Frauen hatten Träume. Träume nach ein bisschen Normalität, nach Schönheit, nach Weiblichkeit. Erfinderisch wie sie nun einmal waren, erfanden sie z.B. die Flickenmode. Aus Pferdedecken wurden Mäntel genäht, aus Betttüchern Kleider. Mitten in den Ruinen eröffneten die ersten Cafés, man ging wieder aus. Endlich wieder ins Kino gehen, tanzen gehen. Die große Hoffnung auf einen Neubeginn. Dieses Buch berichtet aber auch von Familien, die sich fremd geworden sind. Von Frauen, die Kinder geboren hatten, die ihre Männer noch nie gesehen haben. Der Krieg hatte die Menschen verändert. Um wieder zusammen zu kommen, fehlte ihnen oft einfach die Kraft. "Wir haben wieder aufgebaut" - ein kleines Buch, reich bebildert und doch strahlt es mit seinen 160 Seiten einen unheimliche Kraft aus. Ein Buch, das zeigt, dass das Unmögliche möglich sein kann. Ein Buch, das Mut macht, aber auch ein Buch, das nachdenklich macht. Wie haben die eigenen Groß- und Urgroßeltern damals gelebt? Wie haben sie den Krieg überstanden? "Wir haben wieder aufgebaut" - ein Buch, das man unbedingt gelesen haben sollte!

Von den Frauender Stunde Null

Monika Schulte aus Hagen am 22.12.2014
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Krieg ist endlich zu Ende. Deutschland ist ein einziger Trümmerhaufen. Überall nur Schutt und Asche. Hunger und Kälte bedrohen die Überlebenden und doch sind da die Frauen, die sogenannten Trümmerfrauen, die das Leben wieder in die Hand nehmen. Die Männer verwundet, tot oder noch in Kriegsgefrangenschaft, beginnen diese Frauen, ganz allein auf sich gestellt, Deutschland wieder aufzubauen. Mit harter körperlicher Arbeit und unter Bedingungen, wie unsere heutige Wohlstandsgesellschaft es sich nicht mehr vorstellen kann, beginnen dieses Frauen, das Land vom Schutt und von der Zerstörung zu befreien. Sie räumen nicht nur Steine weg, sie bauen auch langsam und stetig ein neues soziales und kulturelles Leben auf. Die Frauen in dem Buch erzählen von Flucht und Vertreibung, von unzähligen Vergewaltigungen, vom Überleben. Doch auch katastrophale Lebensumstände, Krankheiten und Hunger konnten dieses mutigen Frauen nicht aufhalten. Sie berichten vom Leben in Notquartieren und dem Überleben in Ruinen, vom Anstehen nach ein bisschen Brot oder Fleisch. Und diese Frauen hatten Träume. Träume nach ein bisschen Normalität, nach Schönheit, nach Weiblichkeit. Erfinderisch wie sie nun einmal waren, erfanden sie z.B. die Flickenmode. Aus Pferdedecken wurden Mäntel genäht, aus Betttüchern Kleider. Mitten in den Ruinen eröffneten die ersten Cafés, man ging wieder aus. Endlich wieder ins Kino gehen, tanzen gehen. Die große Hoffnung auf einen Neubeginn. Dieses Buch berichtet aber auch von Familien, die sich fremd geworden sind. Von Frauen, die Kinder geboren hatten, die ihre Männer noch nie gesehen haben. Der Krieg hatte die Menschen verändert. Um wieder zusammen zu kommen, fehlte ihnen oft einfach die Kraft. "Wir haben wieder aufgebaut" - ein kleines Buch, reich bebildert und doch strahlt es mit seinen 160 Seiten einen unheimliche Kraft aus. Ein Buch, das zeigt, dass das Unmögliche möglich sein kann. Ein Buch, das Mut macht, aber auch ein Buch, das nachdenklich macht. Wie haben die eigenen Groß- und Urgroßeltern damals gelebt? Wie haben sie den Krieg überstanden? "Wir haben wieder aufgebaut" - ein Buch, das man unbedingt gelesen haben sollte!

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von Antonia Meiners

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