Helene geht baden

Helene geht baden

Kriminalroman. Erstausgabe

Buch (Taschenbuch)

13,90 €

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.09.2014

Verlag

Conte-Verlag

Seitenzahl

300

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.09.2014

Verlag

Conte-Verlag

Seitenzahl

300

Maße (L/B/H)

20,3/13,4/3 cm

Gewicht

418 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95602-028-5

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Spannend und mitreißend

Jashrin aus Baesweiler am 09.01.2019

Bewertungsnummer: 1162774

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine ausgeblutete Tote, ein Opfer, dass nur knapp überlebt hat und jede Menge Spuren an beiden Tatorten. DNA, Fingerabdrücke. Die perfekte Ausgangslage für die ermittelnden Beamten - sollte man meinen. Doch auch Monate später ist der Täter nicht gefasst. Es gibt keine neuen Erkenntnisse, sieht man mal von Helenes Anrufen ab, wenn sie glaubt den Täter gesehen zu haben. Helene, die Überlebende, Helene, die Traumatisierte. Regelmäßig ruft sie Willa an, die Grazer Polizistin, die zurzeit in Köln arbeitet und der SOKO Moni/ Helene zugeteilt ist. Hartnäckig ist Willa, mit einem guten Bauchgefühl, doch sie tappt ebenso wie die übrigen Teammitglieder im Dunkeln. Isabella Archan, die mir bereits aus ihren wunderbaren Krimis rund um die Zahnärztin Dr. Leocardia Kardiff bekannt ist, hat mich auch mit „Helene geht baden“ restlos überzeugen können. Die Geschichte ist spannend, gut durchdacht und war binnen kürzester Zeit verschlungen. Willa ist nicht unbedingt die absolute Sympathieträgerin – vor allem nicht für ihre Grazer Kollegen – aber ich mochte sie. Sie ist hartnäckig, hat ihre Macken (das Nägelkauen sollte sie sich allerdings unbedingt abgewöhnen) und versucht alles in ihrer Macht stehende, um Helene zu helfen. Was ich von Helene halten soll, weiß ich hingegen nicht so genau. Sie überlebt knapp und es ist nur verständlich, dass sie schwer traumatisiert ist und in beinahe jedem Mann den Täter zu erkennen glaubt. Dennoch sind mir einige Verhaltensweisen dermaßen fremd, dass ich sie manchmal am liebsten zur Vernunft rufen würde. Dennoch ist sie auch unglaublich mutig und man wünscht ihr, dass sich für sie alles doch noch irgendwie zum Guten wendet. Die Autorin geht sehr einfühlsam und eindringlich der Frage nach, wie der Alltag, das Danach für Helene aussieht. Neben Willa und Helene sind auch die übrigen Charaktere gut ausgefeilt, manche der erwähnten Vorlieben oder Charakterzüge erscheinen schon fast skurril, wie etwa Helenes Verhältnis zum Baden. Man könnte es auch Besessenheit nennen. Auch Willas Verhältnis zu ihrem Onkel würde sicher mehr als ein Psychiater mehr als spannend finden. Mir persönlich hat besonders der Rechtsmediziner Harro deNärtens gut gefallen und ich hoffe, dass wir in den weiteren Fällen für Willa auch mehr über ihn erfahren werden. Isabella Archans Schreibstil ist mitreißend und fesselnd. Die Beschreibungen der Taten sind recht detailliert und grausam, aber zumindest für mich nicht übermäßig. Was ich außerdem sehr mochte, war ungewöhnliche Einstieg, der aus Sicht des Geistes des soeben verstorbenen ersten Opfers geschrieben ist. Doch trotz dieses Beginns ist der Krimi durch und durch bodenständig und auch die Polizeiarbeit wird gut wiedergegeben. Endlose Meetings und Schichten, dass Suchen nach der Nadel im Heuhaufen, nach der einen Spur, die doch noch zum Täter führt. Keine ausgetüftelten Ideen, um dem Täter eine Falle zu stellen, in die der natürlich auch reintappt, keine plötzlichen Eingebungen oder Hinweise, die vom Himmel fallen. Stattdessen wird auf der Stelle getreten, wird der Frust auch schon mal an Kollegen ausgelassen. Mir hat dieser spannende Krimi mit seinen ungewöhnlichen Charakteren sehr gut gefallen und werde ganz sicher auch die weiteren Fälle lesen. Daher gibt es eine klare Leseempfehlung von mir.
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Spannend und mitreißend

Jashrin aus Baesweiler am 09.01.2019
Bewertungsnummer: 1162774
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine ausgeblutete Tote, ein Opfer, dass nur knapp überlebt hat und jede Menge Spuren an beiden Tatorten. DNA, Fingerabdrücke. Die perfekte Ausgangslage für die ermittelnden Beamten - sollte man meinen. Doch auch Monate später ist der Täter nicht gefasst. Es gibt keine neuen Erkenntnisse, sieht man mal von Helenes Anrufen ab, wenn sie glaubt den Täter gesehen zu haben. Helene, die Überlebende, Helene, die Traumatisierte. Regelmäßig ruft sie Willa an, die Grazer Polizistin, die zurzeit in Köln arbeitet und der SOKO Moni/ Helene zugeteilt ist. Hartnäckig ist Willa, mit einem guten Bauchgefühl, doch sie tappt ebenso wie die übrigen Teammitglieder im Dunkeln. Isabella Archan, die mir bereits aus ihren wunderbaren Krimis rund um die Zahnärztin Dr. Leocardia Kardiff bekannt ist, hat mich auch mit „Helene geht baden“ restlos überzeugen können. Die Geschichte ist spannend, gut durchdacht und war binnen kürzester Zeit verschlungen. Willa ist nicht unbedingt die absolute Sympathieträgerin – vor allem nicht für ihre Grazer Kollegen – aber ich mochte sie. Sie ist hartnäckig, hat ihre Macken (das Nägelkauen sollte sie sich allerdings unbedingt abgewöhnen) und versucht alles in ihrer Macht stehende, um Helene zu helfen. Was ich von Helene halten soll, weiß ich hingegen nicht so genau. Sie überlebt knapp und es ist nur verständlich, dass sie schwer traumatisiert ist und in beinahe jedem Mann den Täter zu erkennen glaubt. Dennoch sind mir einige Verhaltensweisen dermaßen fremd, dass ich sie manchmal am liebsten zur Vernunft rufen würde. Dennoch ist sie auch unglaublich mutig und man wünscht ihr, dass sich für sie alles doch noch irgendwie zum Guten wendet. Die Autorin geht sehr einfühlsam und eindringlich der Frage nach, wie der Alltag, das Danach für Helene aussieht. Neben Willa und Helene sind auch die übrigen Charaktere gut ausgefeilt, manche der erwähnten Vorlieben oder Charakterzüge erscheinen schon fast skurril, wie etwa Helenes Verhältnis zum Baden. Man könnte es auch Besessenheit nennen. Auch Willas Verhältnis zu ihrem Onkel würde sicher mehr als ein Psychiater mehr als spannend finden. Mir persönlich hat besonders der Rechtsmediziner Harro deNärtens gut gefallen und ich hoffe, dass wir in den weiteren Fällen für Willa auch mehr über ihn erfahren werden. Isabella Archans Schreibstil ist mitreißend und fesselnd. Die Beschreibungen der Taten sind recht detailliert und grausam, aber zumindest für mich nicht übermäßig. Was ich außerdem sehr mochte, war ungewöhnliche Einstieg, der aus Sicht des Geistes des soeben verstorbenen ersten Opfers geschrieben ist. Doch trotz dieses Beginns ist der Krimi durch und durch bodenständig und auch die Polizeiarbeit wird gut wiedergegeben. Endlose Meetings und Schichten, dass Suchen nach der Nadel im Heuhaufen, nach der einen Spur, die doch noch zum Täter führt. Keine ausgetüftelten Ideen, um dem Täter eine Falle zu stellen, in die der natürlich auch reintappt, keine plötzlichen Eingebungen oder Hinweise, die vom Himmel fallen. Stattdessen wird auf der Stelle getreten, wird der Frust auch schon mal an Kollegen ausgelassen. Mir hat dieser spannende Krimi mit seinen ungewöhnlichen Charakteren sehr gut gefallen und werde ganz sicher auch die weiteren Fälle lesen. Daher gibt es eine klare Leseempfehlung von mir.

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Helene geht nicht unter

Fredhel am 20.02.2015

Bewertungsnummer: 870249

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In Köln wird eine Frauenleiche mit entsetzlich zerfetztem Bauch gefunden. Todesursache ist Verbluten. Unsere Protagonistin Helene wird zum zweiten Opfer des Mörders, kann aber durch einen aufmerksamen Nachbarn glücklicherweise in allerletzter Sekunde gerettet werden. Doch ihr Leben ist nicht mehr wie es war. In jedem großen Mann glaubt sie ihren Täter wiederzuerkennen. Sie magert ab, entwickelt Neurosen und zwischenmenschliche Kontakte weiterhin zu pflegen fällt ihr schwer. Die Polizei, allen voran die ehrgeizige Polizistin Willa, kann den Mörder nicht fassen. Schliesslich ist es Helene selbst, die ihm auf die Spur kommt. "Helene geht Baden" von Isabella Archan ist ein Krimi der anderen Art. Zwar fließt Blut, die Opfer leiden, die Tätersuche ist spannend, aber dennoch wird alles sehr distanziert erzählt. Es geht mehr um psychologische Tiefe in diesem Roman. Der Leser erlebt, wie Helene durch die Tat gebrochen wird und dennoch nicht resigniert, sondern mit aller Kraft und aller ihr angebotenen Hilfe gegen ihre Traumata angeht. Der Focus richtet sich dabei nicht allein auf sie, sondern auch viele der beteiligten Personen werden sehr eindringlich skizziert. Man erfährt, warum einer so ist, wie er ist, nicht zuletzt der Täter selbst. Daraus resultiert die eigentliche Spannung dieses Buches und hebt es niveauvoll aus der breiten Masse der Krimilandschaft hervor.
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Helene geht nicht unter

Fredhel am 20.02.2015
Bewertungsnummer: 870249
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In Köln wird eine Frauenleiche mit entsetzlich zerfetztem Bauch gefunden. Todesursache ist Verbluten. Unsere Protagonistin Helene wird zum zweiten Opfer des Mörders, kann aber durch einen aufmerksamen Nachbarn glücklicherweise in allerletzter Sekunde gerettet werden. Doch ihr Leben ist nicht mehr wie es war. In jedem großen Mann glaubt sie ihren Täter wiederzuerkennen. Sie magert ab, entwickelt Neurosen und zwischenmenschliche Kontakte weiterhin zu pflegen fällt ihr schwer. Die Polizei, allen voran die ehrgeizige Polizistin Willa, kann den Mörder nicht fassen. Schliesslich ist es Helene selbst, die ihm auf die Spur kommt. "Helene geht Baden" von Isabella Archan ist ein Krimi der anderen Art. Zwar fließt Blut, die Opfer leiden, die Tätersuche ist spannend, aber dennoch wird alles sehr distanziert erzählt. Es geht mehr um psychologische Tiefe in diesem Roman. Der Leser erlebt, wie Helene durch die Tat gebrochen wird und dennoch nicht resigniert, sondern mit aller Kraft und aller ihr angebotenen Hilfe gegen ihre Traumata angeht. Der Focus richtet sich dabei nicht allein auf sie, sondern auch viele der beteiligten Personen werden sehr eindringlich skizziert. Man erfährt, warum einer so ist, wie er ist, nicht zuletzt der Täter selbst. Daraus resultiert die eigentliche Spannung dieses Buches und hebt es niveauvoll aus der breiten Masse der Krimilandschaft hervor.

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von Isabella Archan

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