Straßenschatten

Thriller

Regine Kölpin

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Buch (Taschenbuch)
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Beschreibung

Irgendwann holen sie dich ein …

Ein belegtes Brot für die Obdachlose Frieda, das gehört für die Oldenburger Studentin Paula zum täglichen Ritual. Doch eines Tages liegen nur noch ein verlassener Wollmantel und eine schäbige Isomatte an der Haltestelle Marschweg. Ein unbestimmtes Gefühl sagt Paula, dass Frieda nicht freiwillig verschwunden ist. Kurz darauf wird ganz in der Nähe ein anderer Obdachloser brutal zusammengeschlagen. Etwas geschieht auf den Straßen der Stadt. Jemand hat die Gestrauchelten ins Visier genommen, die dort ihr Schattendasein fristen.

Als Paula sich auf die Suche nach Frieda macht, bekommt sie plötzlich Drohbriefe. Jemand beschattet sie. Paula fühlt sich verfolgt. Nach einem weiteren Anschlag auf die Obdachlosen werden der Polizei Beweisstücke zugeschoben, die ausgerechnet auf Paula als Täterin hindeuten.

Wer will ihr da etwas anhängen? Hat die undurchsichtige Clique ihres Freundes Piet etwas damit zu tun? Warum verhält sich ihre Mitbewohnerin mit einem Mal so eigenartig? Paula weiß nicht mehr, wem sie vertrauen kann, sie spürt nur, dass sich die Schlinge um sie herum immer mehr zuzieht …

Regine Kölpin geb.1964 in Oberhausen, lebt in Friesland. Publikationen von zahlreichen Romanen und Kurztexten, auch als Herausgeberin tätig. Unter Regine Fiedler schreibt sie für Kinder und Jugendliche. Regine Kölpin leitet Schreibwerkstätten in der Jugend- und Erwachsenenbildung, und inszeniert unter „Kriminelle Lesungen vor Ort“ historische Stadt/ Ortsführungen. Neben zahlreichen Auszeichnungen wurde sie u.a. nominiert für den Kärntner Krimipreis 2008. Bekam den 1. Platz E.G.O.N 2009 sowie erhalt des Stipendiums Tatort Töwerland 2010 und Auszeichnung zur Starken Frau Frieslands 2011. www.regine-koelpin.de

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 01.03.2015
Verlag KBV
Seitenzahl 248
Maße (L) 18/11,8/2,5 cm
Gewicht 234 g
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95441-236-5

Das meinen unsere Kund*innen

5.0/5.0

2 Bewertungen

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

1 Sterne

5/5

Spannung mit einem Hauch Gesellschaftskritik

Eine Kundin/ein Kunde aus Bad Windsheim am 03.02.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Paula ist eine Studentin, die nicht wegschaut wenn sie andere Menschen leiden sieht. Jeden Morgen bringt die junge Studentin einer Obdachlosen, die an der Bushaltestelle in der Nähe von Paulas Wohnung sitzt, ein belegtes Brot vorbei. Eines Tages jedoch ist diese Obdachlose spurlos verschwunden, doch hat sie ihre Isomatte und ihren Mantel zurückgelassen. Da sich Paula um sie sorgt, geht sie zur Polizei, die ihr jedoch kein Wort glaubt. Deshalb beschließt sie auf eigene Faust zu ermitteln. Kurz darauf ist sie die Hauptverdächtige in einem Fall von schwerer Körperverletzung und erhält auch noch eine Reihe von Drohungen. Wird es Paula schaffen sich aus der ganzen Sache herauszuwinden oder wächst ihr die ganze Sache über den Kopf? Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Das Cover ist sehr dunkel und düster gehalten und zeigt Paula, welche auf einer dunklen Strasse nach hinten blickt. Das passt auf alle Fälle zum Buch, da es diese Szene öfter gibt. Die gesamte Handlung spielt im späten Herbst, wo es schon früh dunkel wird und da Paula immer zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs ist, erwartet man oft, dass bald irgendetwas Schlimmes geschieht. Der Titel passt auch zum Buch und ist sehr zweideutig gehalten, da es sich einerseits auf die Dunkelheit bezieht, andererseits auch auf die Obdachlosen, die sich so nennen. Die Protagonistist Paula ist eine liebenswerte, naive, hilfsbereite Person mit einer Menge Zivilcourage. Sie schaut nicht weg, wenn es jemanden schlecht geht, wird wütend wenn man schlecht über Menschen spricht denen es schlechter geht als einem selbst und lässt sich von nichts und niemanden aufhalten, wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hat. Allerdings trifft sie zumeist keine unüberlegten Entscheidungen, denn sie versucht immer wieder die Polizei einzuschalten und sich nicht selber in Gefahr zu stürzten. Ihre Handlungen sind immer nachvollziehbar, denn selbst jene, die ihr mehr Schaden als nützen, kann man mit dem enormen Stress unter dem sie steht erklären. Die Autorin spielt sehr mit ihrer Angst. Vor allem im letzten Drittel des Buches bekommt man teilweise ein richtiges beklemmendes Gefühl, da Paula eigentlich gegen ein Phantom kämpft, das ihr Leben ohne große Mühen zerstört. Es die die absolute Hilflosigkeit der jungen Frau, welche einen gewaltigen Effekt hat. Die Idee hinter der Geschichte gefällt mir auch sehr gut, ist sie doch in gewissen Punkten auch gesellschaftskritisch und oftmals denkt man sich, dass Paulas Freunde recht haben. Was schert sie das Leben einer Obdachlosen, die plötzlich verschwunden ist? Es wäre doch viel einfacher wie die meisten Anderen wegzuschauen und sein Leben fortzusetzen. Aber Paula war anders! Sie hat sich nicht für den leichten Weg entschieden sondern für den Richtigen und das sie wirklich symphatisch gemacht und auch zum Nachdenken angeregt. Die Spannung war am Anfang noch etwas gering und die ersten zwei Drittel ist mir das Buch eher wie ein Krimi vorgekommen als ein richtiger Thriller, was aber nicht bedeuten soll dass es schlecht war. Es gab keine Längen, es ist immer vorwärts gegangen, aber die Spannungskurve ist erst kurz vor Ende richtig angestiegen. Dennoch hat sich das Buch das Genre Thriller wirklich verdient, wobei ich ihm fast in Richtung Psychothriller einordnen würde, da er zwischen den Zeilen sehr viel im eigenen Kopf anstellt. Von mir gibt es eindeutig eine Leseempfehlung und 5 von 5 Punkten.

5/5

Spannung mit einem Hauch Gesellschaftskritik

Eine Kundin/ein Kunde aus Bad Windsheim am 03.02.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Paula ist eine Studentin, die nicht wegschaut wenn sie andere Menschen leiden sieht. Jeden Morgen bringt die junge Studentin einer Obdachlosen, die an der Bushaltestelle in der Nähe von Paulas Wohnung sitzt, ein belegtes Brot vorbei. Eines Tages jedoch ist diese Obdachlose spurlos verschwunden, doch hat sie ihre Isomatte und ihren Mantel zurückgelassen. Da sich Paula um sie sorgt, geht sie zur Polizei, die ihr jedoch kein Wort glaubt. Deshalb beschließt sie auf eigene Faust zu ermitteln. Kurz darauf ist sie die Hauptverdächtige in einem Fall von schwerer Körperverletzung und erhält auch noch eine Reihe von Drohungen. Wird es Paula schaffen sich aus der ganzen Sache herauszuwinden oder wächst ihr die ganze Sache über den Kopf? Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Das Cover ist sehr dunkel und düster gehalten und zeigt Paula, welche auf einer dunklen Strasse nach hinten blickt. Das passt auf alle Fälle zum Buch, da es diese Szene öfter gibt. Die gesamte Handlung spielt im späten Herbst, wo es schon früh dunkel wird und da Paula immer zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs ist, erwartet man oft, dass bald irgendetwas Schlimmes geschieht. Der Titel passt auch zum Buch und ist sehr zweideutig gehalten, da es sich einerseits auf die Dunkelheit bezieht, andererseits auch auf die Obdachlosen, die sich so nennen. Die Protagonistist Paula ist eine liebenswerte, naive, hilfsbereite Person mit einer Menge Zivilcourage. Sie schaut nicht weg, wenn es jemanden schlecht geht, wird wütend wenn man schlecht über Menschen spricht denen es schlechter geht als einem selbst und lässt sich von nichts und niemanden aufhalten, wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hat. Allerdings trifft sie zumeist keine unüberlegten Entscheidungen, denn sie versucht immer wieder die Polizei einzuschalten und sich nicht selber in Gefahr zu stürzten. Ihre Handlungen sind immer nachvollziehbar, denn selbst jene, die ihr mehr Schaden als nützen, kann man mit dem enormen Stress unter dem sie steht erklären. Die Autorin spielt sehr mit ihrer Angst. Vor allem im letzten Drittel des Buches bekommt man teilweise ein richtiges beklemmendes Gefühl, da Paula eigentlich gegen ein Phantom kämpft, das ihr Leben ohne große Mühen zerstört. Es die die absolute Hilflosigkeit der jungen Frau, welche einen gewaltigen Effekt hat. Die Idee hinter der Geschichte gefällt mir auch sehr gut, ist sie doch in gewissen Punkten auch gesellschaftskritisch und oftmals denkt man sich, dass Paulas Freunde recht haben. Was schert sie das Leben einer Obdachlosen, die plötzlich verschwunden ist? Es wäre doch viel einfacher wie die meisten Anderen wegzuschauen und sein Leben fortzusetzen. Aber Paula war anders! Sie hat sich nicht für den leichten Weg entschieden sondern für den Richtigen und das sie wirklich symphatisch gemacht und auch zum Nachdenken angeregt. Die Spannung war am Anfang noch etwas gering und die ersten zwei Drittel ist mir das Buch eher wie ein Krimi vorgekommen als ein richtiger Thriller, was aber nicht bedeuten soll dass es schlecht war. Es gab keine Längen, es ist immer vorwärts gegangen, aber die Spannungskurve ist erst kurz vor Ende richtig angestiegen. Dennoch hat sich das Buch das Genre Thriller wirklich verdient, wobei ich ihm fast in Richtung Psychothriller einordnen würde, da er zwischen den Zeilen sehr viel im eigenen Kopf anstellt. Von mir gibt es eindeutig eine Leseempfehlung und 5 von 5 Punkten.

5/5

Thriller erster Güte

Eine Kundin/ein Kunde aus Berlin am 03.02.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Irgendwann holen sie dich ein Ein belegtes Brot für die Obdachlose Frieda, das gehört für die Oldenburger Studentin Paula zum täglichen Ritual. Doch eines Tages liegen nur noch ein verlassener Wollmantel und eine schäbige Isomatte an der Haltestelle Marschweg. Ein unbestimmtes Gefühl sagt Paula, dass Frieda nicht freiwillig verschwunden ist. ... Als Paula sich auf die Suche nach Frieda macht, bekommt sie plötzlich Drohbriefe. Jemand beschattet sie. Paula fühlt sich verfolgt. Nach einem weiteren Anschlag auf die Obdachlosen werden der Polizei Beweisstücke zugeschoben, die ausgerechnet auf Paula als Täterin hindeuten.Wer will ihr da etwas anhängen?... Paula weiß nicht mehr, wem sie vertrauen kann, sie spürt nur, dass sich die Schlinge um sie herum immer mehr zuzieht Bereits die Inhaltsangabe des Buches hat mich überzeugt, selbiges unbedingt lesen zu wollen. Ich habe es nicht bereut, Bereits beim Lesen der ersten Seiten wurde schnell klar, dass es schwer werden würde, dass Buch aus den Händen zu legen. Paula ist eine äußerst sympatische Studentin, deren Freunde allerdings alle ein wenig eigenwillig bishin suspekt erscheinen. Selbst die beste Freundin Ines scheint ihre Geheimnisse zu haben. Paulas Mitgefühl und Sorge um die verschwundene Obdachlose Frieda scheinen sie alle nicht verstehen zu können und zu teilen. Der Wechsel der Erzählersicht zwischen Paula und Frieda lässt Unklarheiten schlüssig aufklären und zeichnet beide Figuren in allen Facetten auf. An keiner Stelle gerät die Schreibstil der Autorin ins Stocken, ständig geschieht etwas, was den Leser unbemerkt zum Nachdenken bewegt und auch zum Mitfiebern. Die Auflösung des Falles ist dann für mich völlig unerwartet und damit umso schockierender gewesen. Die Spannung baut sich immer weiter auf um dann in einem überraschenden Showdown zu enden. Die Informationen über das Leben der Obdachlosen, hier im beschaulichen Oldenburg, aber auch auf andere Großstädten übertragbar, sehr realitätsnah, von der Autorin sehr gut recherchiert und schlüssig wie logisch aufgebaut. Vielleicht denkt der eine oder andere Leser das nächste Mal darüber nach, wenn er jemanden bei der "Sitzung" sieht, dass es viele verschiedene Gründe geben kann, warum jemand auf der Straße lebt und vielleicht findet dann auch mal eine kleine Münze ihren Weg. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen.

5/5

Thriller erster Güte

Eine Kundin/ein Kunde aus Berlin am 03.02.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Irgendwann holen sie dich ein Ein belegtes Brot für die Obdachlose Frieda, das gehört für die Oldenburger Studentin Paula zum täglichen Ritual. Doch eines Tages liegen nur noch ein verlassener Wollmantel und eine schäbige Isomatte an der Haltestelle Marschweg. Ein unbestimmtes Gefühl sagt Paula, dass Frieda nicht freiwillig verschwunden ist. ... Als Paula sich auf die Suche nach Frieda macht, bekommt sie plötzlich Drohbriefe. Jemand beschattet sie. Paula fühlt sich verfolgt. Nach einem weiteren Anschlag auf die Obdachlosen werden der Polizei Beweisstücke zugeschoben, die ausgerechnet auf Paula als Täterin hindeuten.Wer will ihr da etwas anhängen?... Paula weiß nicht mehr, wem sie vertrauen kann, sie spürt nur, dass sich die Schlinge um sie herum immer mehr zuzieht Bereits die Inhaltsangabe des Buches hat mich überzeugt, selbiges unbedingt lesen zu wollen. Ich habe es nicht bereut, Bereits beim Lesen der ersten Seiten wurde schnell klar, dass es schwer werden würde, dass Buch aus den Händen zu legen. Paula ist eine äußerst sympatische Studentin, deren Freunde allerdings alle ein wenig eigenwillig bishin suspekt erscheinen. Selbst die beste Freundin Ines scheint ihre Geheimnisse zu haben. Paulas Mitgefühl und Sorge um die verschwundene Obdachlose Frieda scheinen sie alle nicht verstehen zu können und zu teilen. Der Wechsel der Erzählersicht zwischen Paula und Frieda lässt Unklarheiten schlüssig aufklären und zeichnet beide Figuren in allen Facetten auf. An keiner Stelle gerät die Schreibstil der Autorin ins Stocken, ständig geschieht etwas, was den Leser unbemerkt zum Nachdenken bewegt und auch zum Mitfiebern. Die Auflösung des Falles ist dann für mich völlig unerwartet und damit umso schockierender gewesen. Die Spannung baut sich immer weiter auf um dann in einem überraschenden Showdown zu enden. Die Informationen über das Leben der Obdachlosen, hier im beschaulichen Oldenburg, aber auch auf andere Großstädten übertragbar, sehr realitätsnah, von der Autorin sehr gut recherchiert und schlüssig wie logisch aufgebaut. Vielleicht denkt der eine oder andere Leser das nächste Mal darüber nach, wenn er jemanden bei der "Sitzung" sieht, dass es viele verschiedene Gründe geben kann, warum jemand auf der Straße lebt und vielleicht findet dann auch mal eine kleine Münze ihren Weg. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen.

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