Sieben Gräber
Band 3

Sieben Gräber

Thriller

Buch (Taschenbuch)

14,80 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.03.2016

Verlag

Bookspot

Seitenzahl

464

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.03.2016

Verlag

Bookspot

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

21,5/13,9/3,8 cm

Gewicht

571 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95669-048-8

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4.7

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"Ich hab mir diesen Fall nicht ausgesucht ..."

Dr. M. am 10.07.2018

Bewertungsnummer: 1116821

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Manche Aufgaben kehren nach einiger Zeit wieder zu einem zurück, wenn man sie nicht gelöst hat. Das passiert Nicolas Eichborn im dritten Teil dieser Krimi-Reihe, in der er zusammen mit seiner Freundin Helen Wagner im Auftrage einer hochgestellten Bundesbehörde ermittelt. In jedem dieser Bände befasst sich Eichborn nicht etwa mit irgendwelchen Lapalien. Morde sind immer nur das Beiwerk einer größeren Sache. Während es im ersten Band noch um mentale Beeinflussungen im großen Stil ging, bildeten im zweiten Band Menschenversuche der Pharmaindustrie das Bühnenbild der Handlung. Nun befasst sich Gerling mit der Russen-Mafia und deren Geschäftsmodellen im dunkelsten Rotlichtmilieu Deutschlands. In allen drei Bänden gelingt es dem Autor sehr gut den jeweiligen Hintergrund mit einer spannenden Handlung so zu verquicken, dass der Leser gewissermaßen beiläufig Wissen vermittelt wird. Man merkt das allerdings kaum, weil das Geschehen spannend und fesselnd erzählt wird. Als bei Bauarbeiten sieben Kinderleichen und ein nicht mehr funktionierender Peilsender gefunden werden, führt die Spur sofort zu Eichborn, der vor Jahren in einem Fall von Kinderpornografie und Zuhälterei ermittelte. Unter den Toten befindet sich ein junges Mädchen, das ihm als Informantin half. Eichborn kann gar nicht anders, als diesen Fall wieder an sich zu reißen. Seine verständlichen Schuldgefühle befeuern sein Aufklärungsverlangen ebenso wie sein völlig verständliches Bedürfnis nach Vergeltung. Doch es ist nicht einfach, in die gut organisierte Russen-Mafia einzudringen oder gar ihre Bosse auszuschalten. Eichborn scheint jedoch mehr denn je mit allen Wassern gewaschen zu sein. Und offenbar gehen die deutschen Behörden in der Phantasie des Autor diesen Weg mit. Man kann das glauben oder nicht, es macht die Handlung jedenfalls interessanter als ein Vorgehen nach Dienstvorschrift, zumal so etwas viel besser zu Eichborn passt. Eichborns lakonische oder sarkastische Kommentare bringen Witz ins Geschehen und verweigern ihm den offenen Heldenstatus, um ihn dann aber hinterrücks doch zu erzeugen. Aber eben so, dass er umso sympathischer herüberkommt. Ein harter, sehr intelligenter und durchsetzungsfähiger Typ mit genügend Selbstreflexion, um nicht den Durchblick oder den Boden unter den Füßen zu verlieren. Dieser Band klärt dann auch Persönliches aus seinem Vorleben. Und er stellt Eichborn selbst sehr in den Mittelpunkt und die anderen Figuren, insbesondere seine Partnerin etwas in die zweite Reihe. Alles in allem eine sehr gelungene und wie immer sehr flüssig und gut geschriebene Fortsetzung. Meine Bewertung spiegelt, wie ich mich beim Lesen unterhalten gefühlt habe.
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"Ich hab mir diesen Fall nicht ausgesucht ..."

Dr. M. am 10.07.2018
Bewertungsnummer: 1116821
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Manche Aufgaben kehren nach einiger Zeit wieder zu einem zurück, wenn man sie nicht gelöst hat. Das passiert Nicolas Eichborn im dritten Teil dieser Krimi-Reihe, in der er zusammen mit seiner Freundin Helen Wagner im Auftrage einer hochgestellten Bundesbehörde ermittelt. In jedem dieser Bände befasst sich Eichborn nicht etwa mit irgendwelchen Lapalien. Morde sind immer nur das Beiwerk einer größeren Sache. Während es im ersten Band noch um mentale Beeinflussungen im großen Stil ging, bildeten im zweiten Band Menschenversuche der Pharmaindustrie das Bühnenbild der Handlung. Nun befasst sich Gerling mit der Russen-Mafia und deren Geschäftsmodellen im dunkelsten Rotlichtmilieu Deutschlands. In allen drei Bänden gelingt es dem Autor sehr gut den jeweiligen Hintergrund mit einer spannenden Handlung so zu verquicken, dass der Leser gewissermaßen beiläufig Wissen vermittelt wird. Man merkt das allerdings kaum, weil das Geschehen spannend und fesselnd erzählt wird. Als bei Bauarbeiten sieben Kinderleichen und ein nicht mehr funktionierender Peilsender gefunden werden, führt die Spur sofort zu Eichborn, der vor Jahren in einem Fall von Kinderpornografie und Zuhälterei ermittelte. Unter den Toten befindet sich ein junges Mädchen, das ihm als Informantin half. Eichborn kann gar nicht anders, als diesen Fall wieder an sich zu reißen. Seine verständlichen Schuldgefühle befeuern sein Aufklärungsverlangen ebenso wie sein völlig verständliches Bedürfnis nach Vergeltung. Doch es ist nicht einfach, in die gut organisierte Russen-Mafia einzudringen oder gar ihre Bosse auszuschalten. Eichborn scheint jedoch mehr denn je mit allen Wassern gewaschen zu sein. Und offenbar gehen die deutschen Behörden in der Phantasie des Autor diesen Weg mit. Man kann das glauben oder nicht, es macht die Handlung jedenfalls interessanter als ein Vorgehen nach Dienstvorschrift, zumal so etwas viel besser zu Eichborn passt. Eichborns lakonische oder sarkastische Kommentare bringen Witz ins Geschehen und verweigern ihm den offenen Heldenstatus, um ihn dann aber hinterrücks doch zu erzeugen. Aber eben so, dass er umso sympathischer herüberkommt. Ein harter, sehr intelligenter und durchsetzungsfähiger Typ mit genügend Selbstreflexion, um nicht den Durchblick oder den Boden unter den Füßen zu verlieren. Dieser Band klärt dann auch Persönliches aus seinem Vorleben. Und er stellt Eichborn selbst sehr in den Mittelpunkt und die anderen Figuren, insbesondere seine Partnerin etwas in die zweite Reihe. Alles in allem eine sehr gelungene und wie immer sehr flüssig und gut geschriebene Fortsetzung. Meine Bewertung spiegelt, wie ich mich beim Lesen unterhalten gefühlt habe.

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Kann die russische Mafia vernichtet werden?

angeliques.leseecke aus Nübbel am 30.04.2016

Bewertungsnummer: 950340

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein grausamer Fund auf einer Baustelle in Braunschweig lässt Nicolas Eichborn an einen Fall zurückdenken, der neun Jahre her. Es wurden die Überreste von sieben Kindern gefunden, die brutal ermordet wurden. Eines der Mädchen trug einen Peilsender, den ihr Nicolas im Laufe der Ermittlungen gegeben hat. Diese Kinder konnten damals aus den Fängen der Russenmaffia befreit werden, aber durch die Überheblichkeit eines Beamten, wurden die Kinder wieder entführt und anschließend hingerichtet. Nicolas versucht nun mit Hilfe seiner Abteilung und Patrick Ebel erneut die russische Mafia zu vernichten. Aber seine Gegenspieler wollen sich ihr Lebenswerk nicht streitig machen lassen und haben andere Pläne, aus Jägern werden Gejagte und diese setzen alles dran, Nicolas und seine Familie auszulöschen. Wer gewinnt diese Schlacht? "Sieben Gräber" von V.S. Gerling ist bereits der dritte Fall des sympathischen Ermittlerduos Nicolas Eichborn und Helen Wagner. Wieder hat der Autor es geschafft mich mit den ersten Worten in den Bann zu ziehen. Seinen flüssigen und spannenden Schreibstil mag ich einfach, er schreibt sowohl humorvolle wie auch spannende Szenen und dann plötzlich kommt eine richtig schockierende aus dem Hinterhalt. Warnung: Dieses Buch ist nichts für zarte Gemüter, gerade weil es auch um misshandelte Kinder geht. Ich musste mir auch immer wieder sagen, dies ist nur ein Buch, aber es ist so realistisch und lebendig geschrieben, dass meine Gefühle Achterbahn gefahren sind und mir sogar die Tränen aus den Augen nur so liefen. Es gibt ein Wiedersehen mit bekannten Gesichtern, wie z.B. Patrick Ebel, der Problemlöser oder auch das "Frettchen" Günter Maria Helmes, aber auch neue Charaktere halten Einzug ins Geschehen und werden gut beschrieben. Besonders grausam sind Fjodor Semjonow und sein Handlanger Gordej "Gollum" Bogdanow, ich hatte sie direkt vor meinem inneren Auge. Diesen beiden Menschen möchte ich nie begegnen, Freund oder Feind, beides kann schlimm ausgehen. Helen tritt her ein bisschen in den Hintergrund, was ich etwas schade finde. Dafür ist Nicolas sehr präsent und ihn mag ich auch total gern. Zwischendurch sorgt er immer wieder für einen kleinen Schmunzler, da kann man bei diesem schweren Thema mal kurz aufatmen. Aber es nimmt nicht überhand, somit habe ich das Gefühl, dass der Autor dies alles sehr ernst nimmt. Fazit: Mit diesem aktuellen Thema der Kinderprostitution und des Menschenhandels hat der Autor einen temporeichen und extrem spannenden Thriller geschrieben. Mit den überraschenden Wendungen und wechselnden Schauplätzen schafft er es, die Spannung die ganze Zeit über auf einen hohen Level zu halten. Er bekommt eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne.
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Kann die russische Mafia vernichtet werden?

angeliques.leseecke aus Nübbel am 30.04.2016
Bewertungsnummer: 950340
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein grausamer Fund auf einer Baustelle in Braunschweig lässt Nicolas Eichborn an einen Fall zurückdenken, der neun Jahre her. Es wurden die Überreste von sieben Kindern gefunden, die brutal ermordet wurden. Eines der Mädchen trug einen Peilsender, den ihr Nicolas im Laufe der Ermittlungen gegeben hat. Diese Kinder konnten damals aus den Fängen der Russenmaffia befreit werden, aber durch die Überheblichkeit eines Beamten, wurden die Kinder wieder entführt und anschließend hingerichtet. Nicolas versucht nun mit Hilfe seiner Abteilung und Patrick Ebel erneut die russische Mafia zu vernichten. Aber seine Gegenspieler wollen sich ihr Lebenswerk nicht streitig machen lassen und haben andere Pläne, aus Jägern werden Gejagte und diese setzen alles dran, Nicolas und seine Familie auszulöschen. Wer gewinnt diese Schlacht? "Sieben Gräber" von V.S. Gerling ist bereits der dritte Fall des sympathischen Ermittlerduos Nicolas Eichborn und Helen Wagner. Wieder hat der Autor es geschafft mich mit den ersten Worten in den Bann zu ziehen. Seinen flüssigen und spannenden Schreibstil mag ich einfach, er schreibt sowohl humorvolle wie auch spannende Szenen und dann plötzlich kommt eine richtig schockierende aus dem Hinterhalt. Warnung: Dieses Buch ist nichts für zarte Gemüter, gerade weil es auch um misshandelte Kinder geht. Ich musste mir auch immer wieder sagen, dies ist nur ein Buch, aber es ist so realistisch und lebendig geschrieben, dass meine Gefühle Achterbahn gefahren sind und mir sogar die Tränen aus den Augen nur so liefen. Es gibt ein Wiedersehen mit bekannten Gesichtern, wie z.B. Patrick Ebel, der Problemlöser oder auch das "Frettchen" Günter Maria Helmes, aber auch neue Charaktere halten Einzug ins Geschehen und werden gut beschrieben. Besonders grausam sind Fjodor Semjonow und sein Handlanger Gordej "Gollum" Bogdanow, ich hatte sie direkt vor meinem inneren Auge. Diesen beiden Menschen möchte ich nie begegnen, Freund oder Feind, beides kann schlimm ausgehen. Helen tritt her ein bisschen in den Hintergrund, was ich etwas schade finde. Dafür ist Nicolas sehr präsent und ihn mag ich auch total gern. Zwischendurch sorgt er immer wieder für einen kleinen Schmunzler, da kann man bei diesem schweren Thema mal kurz aufatmen. Aber es nimmt nicht überhand, somit habe ich das Gefühl, dass der Autor dies alles sehr ernst nimmt. Fazit: Mit diesem aktuellen Thema der Kinderprostitution und des Menschenhandels hat der Autor einen temporeichen und extrem spannenden Thriller geschrieben. Mit den überraschenden Wendungen und wechselnden Schauplätzen schafft er es, die Spannung die ganze Zeit über auf einen hohen Level zu halten. Er bekommt eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne.

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Sieben Gräber

von V. S. Gerling

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