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Isabel Allende

1. Der japanische Liebhaber

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1. Irina Bazili

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1. Die Gefangenen

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1. Die Liebe

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1. Das Bekenntnis

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1. Der Patriarch

Der japanische Liebhaber

CD Standard Audio Format, Lesung. Gekürzte Ausgabe

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Beschreibung


"Es liegt an uns, ob Liebe ewig währt"

Für Irina ist der neue Job ein Glücksfall. Die junge Frau soll für die Millionärin Alma Belasco als Assistentin arbeiten. Mit einem Schlag ist sie nicht nur ihre Geldsorgen los, sondern gewinnt auch eine Freundin, wie sie noch keine hatte: extravagant, überbordend, mitreißend und an die achtzig. Doch bald spürt sie, dass Alma verwundet ist. Eine Wunde, die nur vergessen scheint, wenn eines der edlen Kuverts im Postfach liegt. Aber wer schreibt Woche um Woche diese Liebesbriefe? Und von wem stammen all die Blumen? Auch um sich von den eigenen Lebenssorgen abzulenken, folgt Irina den Spuren, und es beginnt eine abenteuerliche Reise bis weit in die Vergangenheit.

(6 CDs, Laufzeit: 7h 8)

Allende, IsabelIsabel Allende, 1942 in Lima (Peru) geboren, verbrachte ihre Kindheit und Jugend in Chile, wo sie seit ihrem achtzehnten Lebensjahr als Journalistin arbeitete. Als ihr Onkel Salvador Allende, Präsident Chiles, 1973 bei einem Militärputsch ums Leben kam, floh sie nach Caracas (Venezuela), wo sie zehn Jahre lebte. Hier entstand ihr erster, weltberühmter Roman »Das Geisterhaus« (dt. 1984). Es folgten viele weitere Romane, wie u. a. »Von Liebe und Schatten« (dt. 1986), »Die Insel unter dem Meer« (dt. 2010) oder »Mayas Tagebuch« (dt. 2012). Im Hörverlag erschienen zuletzt ihre Romane »Amandas Suche« (2014), »Der japanische Liebhaber« (2015), »Ein unvergänglicher Sommer« (2018), »Dieser weite Weg« (2019) und »Was wir Frauen wollen« (2021). Isabel Allende lebt heute mit ihrer Familie in Kalifornien.

Auer, BarbaraBarbara Auer, geboren in Konstanz am Bodensee, studierte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Hamburg. Danach Theater - in Stücken von Botho Strauß und Peter Weiss sowie in Musicals. Aber bereits im Jahre 1982 wurde sie von Regisseur Alexander Kluge für den Kinofilm entdeckt, danach Rollen in Frank Beyers "Nikolaikirche"(1995) oder Dominik Grafs "Reise nach Weimar" (1996). Derzeit im Fernsehen bekannt durch die Verfilmungen der Romane von Donna Leon als Signora Brunetti.

Details

Medium

CD

Sprecher

Barbara Auer

Spieldauer

7 Stunden und 8 Minuten

Erscheinungsdatum

08.09.2015

Verlag

Der Hörverlag

Anzahl

6

Beschreibung

Details

Medium

CD

Sprecher

Barbara Auer

Spieldauer

7 Stunden und 8 Minuten

Erscheinungsdatum

08.09.2015

Verlag

Der Hörverlag

Anzahl

6

Fassung

gekürzt

Hörtyp

Lesung

Übersetzer

Svenja Becker

Sprache

Deutsch

EAN

9783844519525

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Leben in einer Seifenblase

Sonja aus Hallein am 01.04.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Alma Mendel, verheiratete Belasco, erhält auch im hohen Alter von 80 Jahren Briefe von Ichimei Fukuda, Sohn des Gärtners aus ihrer Kindheit. Schon wenige Zeilen des Rückblicks in ihre Geschichte lassen erkennen, dass ihre 1939 in Polen zurück gebliebenen jüdischen Eltern das Land nicht mehr verlassen konnten und dass Alma später Nathaniel Belasco, den Sohn ihrer wohlhabenden Verwandten in den USA geheiratet hat. In Ichis überaus poetischen Briefen – von 1969 bis 2010 - erfährt der Leser mehr und mehr über die unerfüllte und doch vollkommene Liebe der beiden. Auch Ichi musste ins Exil gehen, während des 2. Weltkriegs und innerhalb der USA zwar, wurde aber dadurch in jungen Jahren von Alma getrennt, ein kurzes Wiedersehen im Jahr 1955 ausgenommen. Da beide – als Fremde im neuen Heimatland - ihre eigenen Wege gegangen sind, lädt er sie in seinem ersten Brief vom 11. Juli 1969 ein, „in einer Seifenblase zu leben, beschützt vor den Abnutzungen durch die Welt und unbeschadet für den Rest unseres Lebens“ (S. 250). Und so wird der Leser dieser Briefe Zeuge zweier Leben, die (sich) an der einzig wichtigen Verbindung bis zu ihrem Tod festgehalten haben. Almas Hausangestellte Irina und ihr Enkel Seth sind bemüht, die Lebens- und Liebesgeschichte der alten Dame zu rekonstruieren, und nehmen den Leser mit auf ihre Entdeckungsreise, in der ganz nebenbei die teils unrühmliche Geschichte des 20. Jahrhunderts in den USA aufs Parkett kommt. Denn das verbindende Hauptmotiv der Protagonisten ist ihre Entwurzelung sowie ihre Identitätssuche in einem Land, das nicht allen Einwanderern gleichermaßen offenstand. Das Happy End zwischen Irina und Seth mag vielleicht andeuten, dass der Standesunterschied im 21. Jahrhundert kein Problem mehr darstellt, überzeugen vermag es nicht. Die von Ichi erwähnte Seifenblase dockt nicht wirklich beim Leser an, die Figuren bleiben auf Distanz. Was bleibt, ist ein Liebesroman, der vorwiegend in der ersten Hälfte kurzweilig zu lesen ist, von dem man jedoch enttäuscht wird, wenn man in seiner Erwartungshaltung „Das Geisterhaus“ oder „Von Liebe und Schatten“ im Kopf hat.

Leben in einer Seifenblase

Sonja aus Hallein am 01.04.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Alma Mendel, verheiratete Belasco, erhält auch im hohen Alter von 80 Jahren Briefe von Ichimei Fukuda, Sohn des Gärtners aus ihrer Kindheit. Schon wenige Zeilen des Rückblicks in ihre Geschichte lassen erkennen, dass ihre 1939 in Polen zurück gebliebenen jüdischen Eltern das Land nicht mehr verlassen konnten und dass Alma später Nathaniel Belasco, den Sohn ihrer wohlhabenden Verwandten in den USA geheiratet hat. In Ichis überaus poetischen Briefen – von 1969 bis 2010 - erfährt der Leser mehr und mehr über die unerfüllte und doch vollkommene Liebe der beiden. Auch Ichi musste ins Exil gehen, während des 2. Weltkriegs und innerhalb der USA zwar, wurde aber dadurch in jungen Jahren von Alma getrennt, ein kurzes Wiedersehen im Jahr 1955 ausgenommen. Da beide – als Fremde im neuen Heimatland - ihre eigenen Wege gegangen sind, lädt er sie in seinem ersten Brief vom 11. Juli 1969 ein, „in einer Seifenblase zu leben, beschützt vor den Abnutzungen durch die Welt und unbeschadet für den Rest unseres Lebens“ (S. 250). Und so wird der Leser dieser Briefe Zeuge zweier Leben, die (sich) an der einzig wichtigen Verbindung bis zu ihrem Tod festgehalten haben. Almas Hausangestellte Irina und ihr Enkel Seth sind bemüht, die Lebens- und Liebesgeschichte der alten Dame zu rekonstruieren, und nehmen den Leser mit auf ihre Entdeckungsreise, in der ganz nebenbei die teils unrühmliche Geschichte des 20. Jahrhunderts in den USA aufs Parkett kommt. Denn das verbindende Hauptmotiv der Protagonisten ist ihre Entwurzelung sowie ihre Identitätssuche in einem Land, das nicht allen Einwanderern gleichermaßen offenstand. Das Happy End zwischen Irina und Seth mag vielleicht andeuten, dass der Standesunterschied im 21. Jahrhundert kein Problem mehr darstellt, überzeugen vermag es nicht. Die von Ichi erwähnte Seifenblase dockt nicht wirklich beim Leser an, die Figuren bleiben auf Distanz. Was bleibt, ist ein Liebesroman, der vorwiegend in der ersten Hälfte kurzweilig zu lesen ist, von dem man jedoch enttäuscht wird, wenn man in seiner Erwartungshaltung „Das Geisterhaus“ oder „Von Liebe und Schatten“ im Kopf hat.

Der japanische Liebhaber

Bewertung aus Stratzing am 02.06.2020

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wie fast alle Bücher von I. Allende sehr interessant und spannend geschrieben. Man fängt zu lesen an und will nicht mehr aufhören!

Der japanische Liebhaber

Bewertung aus Stratzing am 02.06.2020
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wie fast alle Bücher von I. Allende sehr interessant und spannend geschrieben. Man fängt zu lesen an und will nicht mehr aufhören!

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"Für die Menschen, die einen lieb sind, möchte man Sicherheit. Aber für sich selbst möchte man Unabhängigkeit. Dieses Buch von Isabel Allende ist genau so flüssig und spannend geschrieben wie alle anderen von ihr. Es wird von einer lebenslangen Liebe, wie es nur wenige Menschen erleben dürfen weil es große Herzen erfordert,von Freundschaft und von großen Tragödien des Lebens geschrieben. Zwei Sätze haben mir besonders gut gefallen: " Eigentlich mag ich meine Fehler mit zunehmenden Alter immer mehr. Das Alter ist die beste Zeit, um zu sein und zu tun, wonach einen der Sinn steht." Stimmt oder?
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"Für die Menschen, die einen lieb sind, möchte man Sicherheit. Aber für sich selbst möchte man Unabhängigkeit. Dieses Buch von Isabel Allende ist genau so flüssig und spannend geschrieben wie alle anderen von ihr. Es wird von einer lebenslangen Liebe, wie es nur wenige Menschen erleben dürfen weil es große Herzen erfordert,von Freundschaft und von großen Tragödien des Lebens geschrieben. Zwei Sätze haben mir besonders gut gefallen: " Eigentlich mag ich meine Fehler mit zunehmenden Alter immer mehr. Das Alter ist die beste Zeit, um zu sein und zu tun, wonach einen der Sinn steht." Stimmt oder?

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Annegrit Fehringer

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Und wieder ist Isabel Allende ein sehr spannender Roman gelungen! Es geht um eine japanische Auswanderer-Familie, die versucht in Kalifornien ihr Glück zu finden. Mitreißend erzählt!!!
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