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Beschreibung

Layers - die Wahrheit ist vielschichtig.
Seit Dorian von zu Hause abgehauen ist, schlägt er sich auf der Straße durch - und das eigentlich recht gut. Als er jedoch eines Morgens neben einem toten Obdachlosen aufwacht, der offensichtlich ermordet wurde, gerät Dorian in Panik, weil er sich an nichts erinnert: Hat er selbst etwas mit der Tat zu tun? In dieser Situation bietet ihm ein Fremder unverhofft Hilfe an und Dorian ergreift die Gelegenheit beim Schopf - denn das ist seine Chance, sich vor der Polizei zu verstecken. Der Unbekannte engagiert sich für Jugendliche in Not und bringt Dorian in eine Villa, wo er neue Kleidung, Essen und sogar Schulunterricht erhält. Doch umsonst ist nichts im Leben, das erfährt Dorian recht schnell. Die Gegenleistung, die von ihm erwartet wird, besteht im Verteilen geheimnisvoller Werbegeschenke - sehr aufwendig versiegelt. Und als Dorian ein solches Geschenk nach einem unerwarteten Zwischenfall behält, wird er von diesem Zeitpunkt an gnadenlos gejagt.
Spiegel-Bestsellerautorin Ursula Poznanski, auch bekannt durch ihre Thriller für Erwachsene: Fünf, Blinde Vögel und Stimmen, legt nach den Jugendbuch-Bestsellern Erebos, Saeculum und der Eleria-Trilogie (Die Verratenen, Die Verschworenen, Die Vernichteten) ihren neuen Jugendbuch-Thriller vor: Layers.
Mehr Infos und Extras zum Buch unter:

Ursula Poznanski ist eine der erfolgreichsten deutschsprachigen Jugendbuchautorinnen. Ihr Debüt Erebos, erschienen 2010, erhielt zahlreiche Auszeichnungen (u. a. den Deutschen Jugendliteraturpreis) und machte die Autorin international bekannt. Inzwischen schreibt sie auch Thriller für Erwachsene, die genauso regelmäßig auf den Bestsellerlisten zu finden sind wie ihre Jugendbücher. Sie lebt mit ihrer Familie im Süden von Wien.
Mehr über die Autorin unter ursula-poznanski.de.

Details

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

17.08.2015

Herausgeber

Loewe Jugendbücher

Verlag

Loewe

Seitenzahl

448

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

17.08.2015

Herausgeber

Loewe Jugendbücher

Verlag

Loewe

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

21,7/14,1/4,3 cm

Gewicht

640 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7855-8230-5

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erschreckend nah am heute möglichen

Bücherwürmle aus Lübeck am 28.08.2020

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Cover ist schon mal einsame Spitze mit den Schichten und auch der Inhalt ist wow. Ein wenig Science Fiction, und doch sehr nah an der Realität. Ich möchte nicht allzu viel verraten, da das zu sehr Spoilern würde, aber ein wichtiger Gegenstand in der Geschichte ist sehr nah an der Grenze des machbaren beziehungsweise existiert in gewisser Weise sogar schon, wird nur in teils anderer Art und Weise genutzt. Hinter der Geschichte steckt noch so einiges mehr. Manipulation und die Anfälligkeit der Menschen für Täuschungen. Genau wie der Titel und das Cover mit den Löchern schon aufzeigt, so lernt man im Buch: Wahrnehmung ist vielschichtig und anfällig für Veränderungen, die nicht zwingend das Richtige oder Echte wiedergeben. Für mich zählt dieses Buch beinahe zum Genre der Dystopie, da es nah an dem aktuell möglichen mit Science Fiction Aspekten ist. Genau das fasziniert und erschreckt so sehr, daher zählt Layers zu meinen persönlichen Lieblingen zwischen den Büchern von Ursula Poznanski.

erschreckend nah am heute möglichen

Bücherwürmle aus Lübeck am 28.08.2020
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Cover ist schon mal einsame Spitze mit den Schichten und auch der Inhalt ist wow. Ein wenig Science Fiction, und doch sehr nah an der Realität. Ich möchte nicht allzu viel verraten, da das zu sehr Spoilern würde, aber ein wichtiger Gegenstand in der Geschichte ist sehr nah an der Grenze des machbaren beziehungsweise existiert in gewisser Weise sogar schon, wird nur in teils anderer Art und Weise genutzt. Hinter der Geschichte steckt noch so einiges mehr. Manipulation und die Anfälligkeit der Menschen für Täuschungen. Genau wie der Titel und das Cover mit den Löchern schon aufzeigt, so lernt man im Buch: Wahrnehmung ist vielschichtig und anfällig für Veränderungen, die nicht zwingend das Richtige oder Echte wiedergeben. Für mich zählt dieses Buch beinahe zum Genre der Dystopie, da es nah an dem aktuell möglichen mit Science Fiction Aspekten ist. Genau das fasziniert und erschreckt so sehr, daher zählt Layers zu meinen persönlichen Lieblingen zwischen den Büchern von Ursula Poznanski.

Ohne Brille wäre das nicht passiert

Dr. M. am 15.08.2018

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Den Spannungsbogen stetig hochzuhalten, ist eine große Kunst, die Ursula Poznanski hervorragend beherrscht. Dieses Jugendbuch liest sich deshalb auch für Erwachsene sehr gut. Mit einem leichten Hauch von Science Fiction und wohl inspiriert von Googles Brillentraum erfindet die Autorin eine Geschichte mit immer neuen Wendungen und Überraschungen: Dorian ist siebzehn und von zu Hause abgehauen, wo er nach dem Tode seiner Mutter einen gewalttätigen Vater zu ertragen hatte. Sein Leben auf der Straße ist nicht einfach, aber Dorian ist intelligent genug, um gut organisiert über die Runden zu kommen. Als er eines Morgens nach einem Territorialstreit mit einem ebenso obdachlosen Widerling blutüberströmt und mit starken Kopfschmerzen bei dessen Leiche erwacht, packt ihn Panik, denn er kann sich an nichts mehr erinnern. Da kommt ihm ein Unbekannter zu Hilfe, der ihn in eine Villa chauffiert, in der ein reicher Spender gestrandete Jugendliche aufnimmt, denen er Arbeit und Bildung verspricht, damit sie später wieder zurück ins normale Leben finden können. Natürlich entwickelt Dorian zunächst ein gewisses Misstrauen gegenüber seiner neuen Lebensrealität. Doch seine Situation lässt ihm dafür in Wirklichkeit kaum Spielraum, und die harmlose Arbeit, die er zugeteilt bekommt, scheint seine anfänglichen Zweifel bald zu zerstreuen. Doch bei einem dieser Einsätze gerät plötzlich alles außer Kontrolle. Nachdem die Geschichte anfangs von der Ungewissheit lebte, die sich um den mysteriösen Wohltäter spinnt, beginnt nun eine spannende Verfolgungsjagd, die immer merkwürdigere Züge annimmt und den Leser heftig auf die Frage fokussiert, wie sie wohl zu Ende gehen wird. Die Latte für das Finale der Geschichte legt Poznanski durch immer wieder neue Wendungen schrittweise höher. Zwar hält sie so die Spannung – sie begibt sich aber gleichzeitig in die Gefahr, mit dem Ende zu enttäuschen. Wie der einzelne Leser dies dann empfindet, sei einmal dahingestellt. Vielleicht wäre eine Wendung weniger am Ende mehr gewesen. Was bleibt, ist eine famose und sehr dynamische Geschichte, die wegen ihrer bis zum Schluss hoch gehaltenen Spannung einen ungemeinen Unterhaltungswert besitzt. Und dafür gibt es die Sterne.

Ohne Brille wäre das nicht passiert

Dr. M. am 15.08.2018
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Den Spannungsbogen stetig hochzuhalten, ist eine große Kunst, die Ursula Poznanski hervorragend beherrscht. Dieses Jugendbuch liest sich deshalb auch für Erwachsene sehr gut. Mit einem leichten Hauch von Science Fiction und wohl inspiriert von Googles Brillentraum erfindet die Autorin eine Geschichte mit immer neuen Wendungen und Überraschungen: Dorian ist siebzehn und von zu Hause abgehauen, wo er nach dem Tode seiner Mutter einen gewalttätigen Vater zu ertragen hatte. Sein Leben auf der Straße ist nicht einfach, aber Dorian ist intelligent genug, um gut organisiert über die Runden zu kommen. Als er eines Morgens nach einem Territorialstreit mit einem ebenso obdachlosen Widerling blutüberströmt und mit starken Kopfschmerzen bei dessen Leiche erwacht, packt ihn Panik, denn er kann sich an nichts mehr erinnern. Da kommt ihm ein Unbekannter zu Hilfe, der ihn in eine Villa chauffiert, in der ein reicher Spender gestrandete Jugendliche aufnimmt, denen er Arbeit und Bildung verspricht, damit sie später wieder zurück ins normale Leben finden können. Natürlich entwickelt Dorian zunächst ein gewisses Misstrauen gegenüber seiner neuen Lebensrealität. Doch seine Situation lässt ihm dafür in Wirklichkeit kaum Spielraum, und die harmlose Arbeit, die er zugeteilt bekommt, scheint seine anfänglichen Zweifel bald zu zerstreuen. Doch bei einem dieser Einsätze gerät plötzlich alles außer Kontrolle. Nachdem die Geschichte anfangs von der Ungewissheit lebte, die sich um den mysteriösen Wohltäter spinnt, beginnt nun eine spannende Verfolgungsjagd, die immer merkwürdigere Züge annimmt und den Leser heftig auf die Frage fokussiert, wie sie wohl zu Ende gehen wird. Die Latte für das Finale der Geschichte legt Poznanski durch immer wieder neue Wendungen schrittweise höher. Zwar hält sie so die Spannung – sie begibt sich aber gleichzeitig in die Gefahr, mit dem Ende zu enttäuschen. Wie der einzelne Leser dies dann empfindet, sei einmal dahingestellt. Vielleicht wäre eine Wendung weniger am Ende mehr gewesen. Was bleibt, ist eine famose und sehr dynamische Geschichte, die wegen ihrer bis zum Schluss hoch gehaltenen Spannung einen ungemeinen Unterhaltungswert besitzt. Und dafür gibt es die Sterne.

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von Ursula Poznanski

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Sandra Knöpper

Thalia Hoyerswerda - Lausitz-Center

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5/5

Die Wahrheit

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Autorin legt uns einen spannungsreichen Thriller vor, in dem die Grenzen zwischen Gut und Böse verwischen. Ursula Poznanski weiß einfach, wie man Spannung erzeugt und wer ihre Jugendbücher kennt, der weiß, welche großartige Unterhaltung er erwarten kann. Ich habe mich hervorragend unterhalten und warte heute schon voller Freude auf das nächste Buch von Ursula Poznanski.
5/5

Die Wahrheit

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Autorin legt uns einen spannungsreichen Thriller vor, in dem die Grenzen zwischen Gut und Böse verwischen. Ursula Poznanski weiß einfach, wie man Spannung erzeugt und wer ihre Jugendbücher kennt, der weiß, welche großartige Unterhaltung er erwarten kann. Ich habe mich hervorragend unterhalten und warte heute schon voller Freude auf das nächste Buch von Ursula Poznanski.

Sandra Knöpper
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Julia Meyer

Thalia Bad Zwischenahn

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Großartig

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Geschichte dreht sich um den Hauptprotagonisten Dorian, der von Zuhause ausgerissen ist und auf der Straße lebt. Eines Morgens, nachdem er die Nacht wie üblich in einem U-Bahnhof verbracht hat, wacht er neben der Leiche eines ihm bekannten Obdachlosen auf. Dorian selbst hat Kopfschmerzen und fühlt sich wie nach einem Kampf, kann sich jedoch an nichts erinnern. Plötzlich taucht ein junger Erwachsener auf, der sich als Nico vorstellt, und bietet ihm seine Hilfe an. Er könne ihn in Sicherheit bringen, versichert er. Zudem beteuert Nico, dass er wüsste, dass Dorian unschuldig sei. Dorian ist daraufhin sehr verwirrt und skeptisch. Doch an seinem Taschenmesser klebt das Blut des Opfers und Dorian weiß nicht, warum. Er ist sich sehr unsicher, was den Tathergang angeht. Da seine Angst vor der Polizei, dem Jugendamt und seinem Vater größer ist als die Skepsis Nico gegenüber, willigt er ein, mit ihm zu kommen. In einem fensterlosen Transporter wird Dorian zur Bornheim Villa gebracht. In der Villa bekommt Dorian Essen, Kleidung und ein Zimmer. Außerdem lernt er andere Jugendliche kennen, die auch auf der Straße aufgelesen und in die Villa gebracht wurden. Diese versichern ihm, dass es in der Villa mit rechten Dingen zugehe und ermutigen ihn, die Chance auf einen Neuanfang zu nutzen. Dorian schließt so schnell Freundschaften, insbesondere mit einem Mädchen namens Stella, und genießt das geregelte Leben. Als Gegenleistung für die Bildung und Versorgung müssen die Jugendlichen ab und an Handzettel in der Stadt verteilen. Dabei verschwinden jedoch von Zeit zu Zeit Jugendliche. Wo sie geblieben sind, weiß niemand. Alle nehmen an, dass sie wieder in die Obdachlosigkeit geflüchtet sind. Dorian, der bei den Mitarbeitern und anderen Jugendlichen schnell beliebt wird, wird einige Zeit später für eine besondere Aufgabe abgeteilt. Er muss ominöse Päckchen bei Menschen in der Stadt abliefern. Was in den Päckchen ist, darf er nicht wissen. Einige Päckchen liefert er ohne Probleme ab. Bis er auf einen Journalisten trifft, der sein Päckchen partout nicht annehmen will. Der Journalist gerät sogar in Panik und rät Dorian, zu flüchten, da er in Lebensgefahr sei. Dorian gerät in dieser Situation selbst in Panik, flüchtet an einen ruhigen Ort und öffnet das Päckchen. Von diesem Zeitpunkt an wird er von den Mitarbeitern der Villa verfolgt und gejagt. Poznanski schafft es, den Leser schnell in die Geschichte hineinzuziehen. Sie hält sich von Anfang an nicht zu sehr mit Details auf, sondern bringt die Geschichte schnell voran. Der Leser erfährt über Dorian nur das Nötigste. Warum er genau auf der Straße lebt, ist eigentlich unwichtig. Es wird zunächst hauptsächlich sein schlichter Alltag beschrieben. Bis zur Ermordung des Obdachlosen. Ab diesem Zeitpunkt folgt ein ominöser Handlungszweig dem nächsten. Wer hat den Obdachlosen ermordet? Wo kommt dieser Nico plötzlich her? Warum steigt Dorian einfach in den Transporter ein anstatt die Polizei zu rufen? Was hat es mit der Villa Bornheim auf sich? Wer ist der Mensch, der Jugendliche in eine Villa aufnimmt? Das sind nur die ersten Fragen, die sich der Leser stellt. Man brennt darauf, die Antworten zu erfahren. Und das zieht sich durch die ganze Geschichte. Werden einige Fragen nach und nach beantwortet, stellen sich im Verlauf immer weitere. Das Buch ist allein deshalb unglaublich spannend. Man kann es nicht aus der Hand legen. Langatmige Stellen gibt es kaum. Der Schreibstil und die Erzählweise der Autorin sind außergewöhnlich. Das Ende, ist sehr überraschend. Bis zum Schluss hält man daran fest, den „Bösen“ in der Geschichte bereits identifiziert zu haben. Doch auf den letzten Seiten kommt alles anders. Mein Fazit: Das Buch punktet durch den besonderen Schreibstil der Autorin und ist allein dadurch empfehlenswert. Es ist kurzweilig und flüssig zu lesen.
5/5

Großartig

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Geschichte dreht sich um den Hauptprotagonisten Dorian, der von Zuhause ausgerissen ist und auf der Straße lebt. Eines Morgens, nachdem er die Nacht wie üblich in einem U-Bahnhof verbracht hat, wacht er neben der Leiche eines ihm bekannten Obdachlosen auf. Dorian selbst hat Kopfschmerzen und fühlt sich wie nach einem Kampf, kann sich jedoch an nichts erinnern. Plötzlich taucht ein junger Erwachsener auf, der sich als Nico vorstellt, und bietet ihm seine Hilfe an. Er könne ihn in Sicherheit bringen, versichert er. Zudem beteuert Nico, dass er wüsste, dass Dorian unschuldig sei. Dorian ist daraufhin sehr verwirrt und skeptisch. Doch an seinem Taschenmesser klebt das Blut des Opfers und Dorian weiß nicht, warum. Er ist sich sehr unsicher, was den Tathergang angeht. Da seine Angst vor der Polizei, dem Jugendamt und seinem Vater größer ist als die Skepsis Nico gegenüber, willigt er ein, mit ihm zu kommen. In einem fensterlosen Transporter wird Dorian zur Bornheim Villa gebracht. In der Villa bekommt Dorian Essen, Kleidung und ein Zimmer. Außerdem lernt er andere Jugendliche kennen, die auch auf der Straße aufgelesen und in die Villa gebracht wurden. Diese versichern ihm, dass es in der Villa mit rechten Dingen zugehe und ermutigen ihn, die Chance auf einen Neuanfang zu nutzen. Dorian schließt so schnell Freundschaften, insbesondere mit einem Mädchen namens Stella, und genießt das geregelte Leben. Als Gegenleistung für die Bildung und Versorgung müssen die Jugendlichen ab und an Handzettel in der Stadt verteilen. Dabei verschwinden jedoch von Zeit zu Zeit Jugendliche. Wo sie geblieben sind, weiß niemand. Alle nehmen an, dass sie wieder in die Obdachlosigkeit geflüchtet sind. Dorian, der bei den Mitarbeitern und anderen Jugendlichen schnell beliebt wird, wird einige Zeit später für eine besondere Aufgabe abgeteilt. Er muss ominöse Päckchen bei Menschen in der Stadt abliefern. Was in den Päckchen ist, darf er nicht wissen. Einige Päckchen liefert er ohne Probleme ab. Bis er auf einen Journalisten trifft, der sein Päckchen partout nicht annehmen will. Der Journalist gerät sogar in Panik und rät Dorian, zu flüchten, da er in Lebensgefahr sei. Dorian gerät in dieser Situation selbst in Panik, flüchtet an einen ruhigen Ort und öffnet das Päckchen. Von diesem Zeitpunkt an wird er von den Mitarbeitern der Villa verfolgt und gejagt. Poznanski schafft es, den Leser schnell in die Geschichte hineinzuziehen. Sie hält sich von Anfang an nicht zu sehr mit Details auf, sondern bringt die Geschichte schnell voran. Der Leser erfährt über Dorian nur das Nötigste. Warum er genau auf der Straße lebt, ist eigentlich unwichtig. Es wird zunächst hauptsächlich sein schlichter Alltag beschrieben. Bis zur Ermordung des Obdachlosen. Ab diesem Zeitpunkt folgt ein ominöser Handlungszweig dem nächsten. Wer hat den Obdachlosen ermordet? Wo kommt dieser Nico plötzlich her? Warum steigt Dorian einfach in den Transporter ein anstatt die Polizei zu rufen? Was hat es mit der Villa Bornheim auf sich? Wer ist der Mensch, der Jugendliche in eine Villa aufnimmt? Das sind nur die ersten Fragen, die sich der Leser stellt. Man brennt darauf, die Antworten zu erfahren. Und das zieht sich durch die ganze Geschichte. Werden einige Fragen nach und nach beantwortet, stellen sich im Verlauf immer weitere. Das Buch ist allein deshalb unglaublich spannend. Man kann es nicht aus der Hand legen. Langatmige Stellen gibt es kaum. Der Schreibstil und die Erzählweise der Autorin sind außergewöhnlich. Das Ende, ist sehr überraschend. Bis zum Schluss hält man daran fest, den „Bösen“ in der Geschichte bereits identifiziert zu haben. Doch auf den letzten Seiten kommt alles anders. Mein Fazit: Das Buch punktet durch den besonderen Schreibstil der Autorin und ist allein dadurch empfehlenswert. Es ist kurzweilig und flüssig zu lesen.

Julia Meyer
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