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Eine Bilanz

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Beschreibung

Gregor Gysi – wie kaum ein anderer Politiker prägte er die vergangenen 25 Jahre deutscher Einheit. Schnell avancierte er vom DDR-Anwalt zum Politprofi und Talkshow-Star. Gysi wurde zunächst bewundert und gehasst, verschaffte sich Schritt für Schritt beachtliche Anerkennung im Osten und genießt nun Respekt im gesamten Land. Mit seinen Reden fasziniert er bis heute selbst politische Gegner. Nach seinem Rücktritt aus der ersten Reihe der Politik legt er nun eine erste Bilanz vor. Er spricht mit Stephan Hebel über die Reize des Westens und die DDR-Nostalgie, Sozialismus und Marktwirtschaft, Erfolge und Niederlagen seiner Partei, die bewegendsten Begegnungen und den Preis, den die Politik dem Menschen Gregor Gysi abverlangte. Ein einzigartiges Dokument deutscher politischer Zeitgeschichte.

„Eine erste Bilanz seines Politikerlebens“ Neues Deutschland
„Für alle, die sich für die deutsch-deutsche Geschichte interessieren – spannend zu lesen“ rbb radioBerlin 88,8
„In seinem Buch spricht er über den Reiz des Westens, die Sehnsucht nach dem Osten, die Achterbahnfahrt seiner Partei und die bedeutendsten Begegnungen.“ ARD-Bühne
„In diesem spannenden Interview-Buch … gibt er noch einmal ausführlich Auskunft über seine doppelte Lebenswende.“ MDR artour
„Gysi erzählt von den Ereignissen der Wendezeit und seinen Erfahrungen als Politiker.“ Frankfurter Rundschau
„Nicht zuletzt können gerade seine Gegner bei Gregor Gysi ein bisschen Lebenskunst lernen.“ Deutschlandradio Kultur
„Persönliches und Familiäres, vor allem aber viel Politik und jüngste Geschichte“ MDR Figaro
„Gysi zieht Bilanz“ SUPERillu

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.10.2015

Verlag

Westend

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/1,5 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.10.2015

Verlag

Westend

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/1,5 cm

Gewicht

304 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86489-116-8

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Nachgefragt und Aufgezeichnet ...

kvel am 09.11.2015

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Nachgefragt und Aufgezeichnet – Interview von Stephan Hebel mit Gregor Gysi. „Man unterschätzt leicht, dass eine Diktatur doch gänzlich anders funktioniert als eine Demokratie. Daraus ergeben sich Dinge, die kaum nachvollziehbar sind. Ich nenne mal ein Beispiel: Wenn jemand ein relativ bekannter Dissident war und von der Staatssicherheit beobachtet wurde, dann gab es niemanden, der ihn beschäftigte. Dann konnte er nicht leben. Also musste die Staatssicherheit dafür sorgen, dass er leben konnte.“ (S. 76) „Ich muss in diesem Zusammenhang auch noch etwas zum Russland-Ukraine-Konflikt sagen. Die größte Frechheit ist für mich: Obama und die US-Administration haben uns immer gesagt, wir sollen Wirtschaftssanktionen gegen Russland beschließen. Die hat die EU auch artig beschlossen. Aber was haben die USA gemacht? Sie haben ihren Handel mit Russland ausgeweitet. Das muss man erstmal hinkriegen! Die sagen uns, „Ihr müsst Wirtschaftssanktionen beschließen“ - und weiten in der Zeit ihren Handel aus.“ (S. 154) Themen, die u.a. in den Buch besprochen werden: Gysis SED-Vergangenheit, seine familiären Hintergründe, den Euro, Merkels (EU-)Politik. Enthalten sind auch einige Fotos von Gysi bei verschiedenen Gegebenheiten. Auf den letzten ca. 50 Seiten sind einige Reden Gysis abgedruckt: Z.B. dessen Rede im April 1998 im Deutschen Bundestag „Ein Kontinent ist nicht über das Geld zu einen“ (S. 171) Und im Anhang befindet sich eine ca. vierseitige Chronologie mit den wichtigsten Eckdaten seines Lebens. Meine Meinung: Interessante Einblicke in aktuelle Themen, den Politikbetrieb, Gysis Leben und Einstellungen. Fazit: Lesenswert.

Nachgefragt und Aufgezeichnet ...

kvel am 09.11.2015
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Nachgefragt und Aufgezeichnet – Interview von Stephan Hebel mit Gregor Gysi. „Man unterschätzt leicht, dass eine Diktatur doch gänzlich anders funktioniert als eine Demokratie. Daraus ergeben sich Dinge, die kaum nachvollziehbar sind. Ich nenne mal ein Beispiel: Wenn jemand ein relativ bekannter Dissident war und von der Staatssicherheit beobachtet wurde, dann gab es niemanden, der ihn beschäftigte. Dann konnte er nicht leben. Also musste die Staatssicherheit dafür sorgen, dass er leben konnte.“ (S. 76) „Ich muss in diesem Zusammenhang auch noch etwas zum Russland-Ukraine-Konflikt sagen. Die größte Frechheit ist für mich: Obama und die US-Administration haben uns immer gesagt, wir sollen Wirtschaftssanktionen gegen Russland beschließen. Die hat die EU auch artig beschlossen. Aber was haben die USA gemacht? Sie haben ihren Handel mit Russland ausgeweitet. Das muss man erstmal hinkriegen! Die sagen uns, „Ihr müsst Wirtschaftssanktionen beschließen“ - und weiten in der Zeit ihren Handel aus.“ (S. 154) Themen, die u.a. in den Buch besprochen werden: Gysis SED-Vergangenheit, seine familiären Hintergründe, den Euro, Merkels (EU-)Politik. Enthalten sind auch einige Fotos von Gysi bei verschiedenen Gegebenheiten. Auf den letzten ca. 50 Seiten sind einige Reden Gysis abgedruckt: Z.B. dessen Rede im April 1998 im Deutschen Bundestag „Ein Kontinent ist nicht über das Geld zu einen“ (S. 171) Und im Anhang befindet sich eine ca. vierseitige Chronologie mit den wichtigsten Eckdaten seines Lebens. Meine Meinung: Interessante Einblicke in aktuelle Themen, den Politikbetrieb, Gysis Leben und Einstellungen. Fazit: Lesenswert.

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von Gregor Gysi, Stephan Hebel

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