Olympia 1936

Olympia 1936

Buch (Gebundene Ausgabe)

29,95 € inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Deutschland 1936: Regime-Gegner werden ermordet oder in Konzentrationslager deportiert, die Nürnberger Gesetze wurden gerade verabschiedet. In Berlin und Garmisch-Partenkirchen jedoch spielen die Nazis ihren internationalen Gästen das Bild von der friedfertigen Diktatur vor. Die Sportstätten wurden hierfür nach nationalsozialistischen Vorgaben aufpoliert, und das Propagandaministerium schrieb der Presse vor, in keiner Weise über die Verfolgung der Juden zu berichten. Niemals zuvor und niemals danach wurde der Sport so sehr für politische und ideologische Zwecke instrumentalisiert.
Alexander Emmerich erzählt die Geschichte dieser Spiele, von Siegern und Verlierern, etwa von Publikumsliebling Jesse Owens oder vom verhinderten Star Gretel Bergmann. Und er zeigt den ›trügerischen Glanz‹ und dessen Nachwirkungen.
Die exklusive Bebilderung mit nahezu unbekannten Fotografien einerseits und den bekannten Riefenstahl-Fotos andererseits, illustrieren diese Geschichte auf einzigartige Weise.

»Opulentes Buch mit ausdrucksstarken Bildern. Perfekte Aufarbeitung aus heutiger Sicht.« Münchner Merkur

»Die exklusive Bebilderung mit nahezu unbekannten Fotografien einerseits und den bekannten Riefenstahl-Fotos andererseits, illustrieren diese Geschichte auf einzigartige Weise.« Fränkische Nachrichten

»reich bebildert mit bisher unveröffentlichtem und ausdrucksstarkem Fotomaterial.« OÖ Nachrichten

»Der schwierige Spagat der kritischen Würdigung einer durchaus gelungenen "Sportveranstaltung" und der Betrachtung über die Institutionalisierung des Sports und der Olympischen Bewegung für die politischen Ziele eines totalitären Systems ist ebenso gelungen, wie die Balance zwischen kurzweiliger Darstellung und der notwendigen Präzision bei der Darstellung der Hintergründe und Ereignisse. « lehrerbibliothek.de

Alexander Emmerich, geb. 1974, promovierte an der Universität Heidelberg in Mittlerer und Neuerer Geschichte mit dem Schwerpunkt USA. Von ihm stammen zahlreiche Veröffentlichungen zur deutschen und amerikanischen Geschichte. Er lehrt an der Universität Mannheim.

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.10.2015

Verlag

Wbg Theiss in Wissenschaftliche Buchgesellschaft (wbg)

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

28,9/24,8/3 cm

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.10.2015

Verlag

Wbg Theiss in Wissenschaftliche Buchgesellschaft (wbg)

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

28,9/24,8/3 cm

Gewicht

1847 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8062-3245-5

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Olympia 1936

Bewertung aus Bornheim am 30.12.2015

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Rezension: Alexander Emmerich - Olympia 1936. Dem promovierten Historiker und Autor Alexander Emmerich (Jahrgang 1974) ist mit dem vorliegenden Bildband, der 2015 im Theiss Verlag unter dem Titel „Olympia 1936“ erschienen ist, ein großartiges Nachschlagewerk zu den damaligen Olympischen Spielen in Deutschland gelungen. Die Olympischen Spiele in Berlin und die Winterspiele in Garmisch-Partenkirchen von 1936 sind eng verknüpft mit dem Nationalsozialismus des Dritten Reiches. Dieses Fest der Jugend und des Sports ist durch die Nazis in nie dagewesener Form durch die Propaganda der Machthaber instrumentalisiert worden. Der Historiker Emmerich zeichnet in diesem umfangreichen Werk in insgesamt sechs Kapiteln - von der Vergabe der Spiele bis zum Medaillenspiegel - mit kompetenten Texten die ersten Olympischen Spiele auf deutschem Boden nach. Was das vorliegende Werk von Alexander Emmerich jedoch besonders auszeichnet, ist die überaus gelungene Auswahl und die Vielzahl des umfangreichen Bildmaterials. Fotografie wurde systematisch als Machtinstrument einer Diktatur eingesetzt, die in ihrem Rassenwahn ihre eigene Überlegenheit zu dokumentieren suchte. Die Manipulation der Massen wird in vielen dieser Bildern offenkundig und dieser vorliegende Bildband zeigt einmal mehr, dass die Fotografie neben den positiven Aspekten wie Dokumentation und Kunst auch negative Erscheinungs- und Missbrauchsformen aufzeigt. Alexander Emmerich: Olympia 1936. Theiss Verlag, Darmstadt 2015, 288 Seiten mit 203 Abbildungen, gebundene Ausgabe mit Schutzumschlag, Format 24 x 28 cm, Text in deutscher Sprache. Willi Wilhelm, Bornheim, Dezember 2015.

Olympia 1936

Bewertung aus Bornheim am 30.12.2015
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Rezension: Alexander Emmerich - Olympia 1936. Dem promovierten Historiker und Autor Alexander Emmerich (Jahrgang 1974) ist mit dem vorliegenden Bildband, der 2015 im Theiss Verlag unter dem Titel „Olympia 1936“ erschienen ist, ein großartiges Nachschlagewerk zu den damaligen Olympischen Spielen in Deutschland gelungen. Die Olympischen Spiele in Berlin und die Winterspiele in Garmisch-Partenkirchen von 1936 sind eng verknüpft mit dem Nationalsozialismus des Dritten Reiches. Dieses Fest der Jugend und des Sports ist durch die Nazis in nie dagewesener Form durch die Propaganda der Machthaber instrumentalisiert worden. Der Historiker Emmerich zeichnet in diesem umfangreichen Werk in insgesamt sechs Kapiteln - von der Vergabe der Spiele bis zum Medaillenspiegel - mit kompetenten Texten die ersten Olympischen Spiele auf deutschem Boden nach. Was das vorliegende Werk von Alexander Emmerich jedoch besonders auszeichnet, ist die überaus gelungene Auswahl und die Vielzahl des umfangreichen Bildmaterials. Fotografie wurde systematisch als Machtinstrument einer Diktatur eingesetzt, die in ihrem Rassenwahn ihre eigene Überlegenheit zu dokumentieren suchte. Die Manipulation der Massen wird in vielen dieser Bildern offenkundig und dieser vorliegende Bildband zeigt einmal mehr, dass die Fotografie neben den positiven Aspekten wie Dokumentation und Kunst auch negative Erscheinungs- und Missbrauchsformen aufzeigt. Alexander Emmerich: Olympia 1936. Theiss Verlag, Darmstadt 2015, 288 Seiten mit 203 Abbildungen, gebundene Ausgabe mit Schutzumschlag, Format 24 x 28 cm, Text in deutscher Sprache. Willi Wilhelm, Bornheim, Dezember 2015.

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