Der Spion, der Jazz spielte

Der Spion, der Jazz spielte

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Wir schreiben das Jahr 1968. Alexander Dubcek versucht als Parteichef der Kommunistischen Partei, einen "Sozialismus mit menschlichem Antlitz" zu schaffen. Es droht der Einmarsch von 250.000 Warschauer Paktkräften unter Leitung der Sowjetunion. Nach dem Mord an ihrem Kontaktmann gerät der amerikanische Geheimdienst in Gefahr, die Information über den Zeitpunkt des Einmarsches zu verlieren. Ihr Mann in Prag, Josef Bláha, besteht auf einem sicheren Kontakt in den Westen. CIA-Veteran Allan Curtis setzt den Jazzmusiker Gene Williams unter Druck, der zum Prague Jazz Festival eingeladen ist, für den amerikanischen Geheimdienst zu arbeiten. Als Bláha ermordet wird, beginnt für Williams und Bláhas Enkelin Lena ein Rennen um die Zeit, weil es einen Verräter in der US-Botschaft gibt.

Bill Moody wurde in Webb City, Missouri geboren und wuchs in Santa Monica , Kalifornien auf. Nach vier Jahren in der United States Air Force studierte er am Berklee College of Music in Boston. Seine Karriere als professioneller Schlagzeuger begann er in einer südkalifornischen Surfband und begann im Trio mit dem Pianisten Junior Mance und dem Sänger Jimmy Rushing seine Karriere als Jazzmusiker. Er lebt in Nord-Kalifornien. Er ist Autor der Evan-Horne-Reihe: Auf der Suche nach Chet Baker, Bird lives, Solo Hand und Moulin Rouge, Las Vegas, die im Unionsverlag erscheinen.

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ePUB

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Ja

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Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

26.08.2015

Verlag

Polar Verlag

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Erscheinungsdatum

26.08.2015

Verlag

Polar Verlag

Seitenzahl

279 (Printausgabe)

Dateigröße

1083 KB

Übersetzer

Ulrike Becker

Sprache

Deutsch

EAN

9783945133200

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Spannender Agententhriller.

Bewertung aus Dresden am 13.09.2015

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Prag 1968. Der Jazzmusiker Gene Williams hat eine Einladung zum Prague Jazz Festival bekommen. Doch die Musik tritt vor den Ereignissen, die auf ihn einströmen, in den Hintergrund. Die CIA rekrutiert ihn als Spion und an den Grenzen der Tschechoslowakei stehen die Panzer des Warschauer Paktes für den Einmarsch bereit. Ich habe mich mit großen Erwartungen an die Lektüre dieses Romans gemacht, denn ich bin als Kind selbst in den Wirbel dieses historischen Ereignisses geraten. Den Schrecken, den die furchterregenden Panzer verbreiteten, werde ich niemals vergessen. Wie muss der Aufmarsch dieser bedrohlichen Kriegsmaschinerie auf die Menschen in der Tschechoslowakei gewirkt haben? Die Ketten der Panzer zermalmten alle Hoffnungen auf ein freies und selbstbestimmtes Leben. Bill Moody hat die Begebenheiten dieser Tage mit einem solchen Realismus geschildert, dass es mir beim Lesen erschien, als wäre es erst gestern gewesen, dass ich das Dröhnen der Panzer vernommen habe. Gerade vor dem Hintergrund der derzeitigen politischen Ereignisse hat dieses Buch nichts von seiner Brisanz verloren. Die Einschätzung der Qualität des Buches geht diesmal sehr schnell: Es liest sich absolut spannend und flüssig und ist nicht nur für Musikliebhaber, Freunde des historischen Romans und Fans von Agententhrillern ein absolutes Lesevergnügen.

Spannender Agententhriller.

Bewertung aus Dresden am 13.09.2015
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Prag 1968. Der Jazzmusiker Gene Williams hat eine Einladung zum Prague Jazz Festival bekommen. Doch die Musik tritt vor den Ereignissen, die auf ihn einströmen, in den Hintergrund. Die CIA rekrutiert ihn als Spion und an den Grenzen der Tschechoslowakei stehen die Panzer des Warschauer Paktes für den Einmarsch bereit. Ich habe mich mit großen Erwartungen an die Lektüre dieses Romans gemacht, denn ich bin als Kind selbst in den Wirbel dieses historischen Ereignisses geraten. Den Schrecken, den die furchterregenden Panzer verbreiteten, werde ich niemals vergessen. Wie muss der Aufmarsch dieser bedrohlichen Kriegsmaschinerie auf die Menschen in der Tschechoslowakei gewirkt haben? Die Ketten der Panzer zermalmten alle Hoffnungen auf ein freies und selbstbestimmtes Leben. Bill Moody hat die Begebenheiten dieser Tage mit einem solchen Realismus geschildert, dass es mir beim Lesen erschien, als wäre es erst gestern gewesen, dass ich das Dröhnen der Panzer vernommen habe. Gerade vor dem Hintergrund der derzeitigen politischen Ereignisse hat dieses Buch nichts von seiner Brisanz verloren. Die Einschätzung der Qualität des Buches geht diesmal sehr schnell: Es liest sich absolut spannend und flüssig und ist nicht nur für Musikliebhaber, Freunde des historischen Romans und Fans von Agententhrillern ein absolutes Lesevergnügen.

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von Bill Moody

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Michael Flath

Thalia Darmstadt - Boulevard

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Ungewöhnlicher Kalter-Krieg-Thriller

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Im Jahr 1968 marschieren Truppen des Warschauer Pakts in die Tschechoslowakei ein und beenden den „Prager Frühling“. Um diesen historischen Fakt herum konstruiert Bill Moody seinen Erstlingsroman, der bereits 1986 erscheinen sollte und nun auf Deutsch vorliegt. Bill Moody ist von Haus aus Jazz-Schlagzeuger und so verwundert es nicht, dass sein Held der gleichen Profession nachgeht: Gene Williams wird als Gast zum Prague-Jazz-Festival eingeladen und dadurch gerät er ins Visier der CIA, die einen unauffälligen Kontaktmann in Prag benötigt. Und so wird der Musiker unfreiwillig zum Spion. Aufgrund seiner eigenen Erfahrungen gelingt es Bill Moody, sowohl den Musiker-Alltag als auch den historischen Hintergrund absolut authentisch darzustellen und in eine packende Romanhandlung einzubauen. Spannende Lektüre, für historisch Interessierte, für Jazzfans, aber auch für Jedermann/-frau. Unbedingt lohnende Lektüre!
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